06/07/2018
Tschüss RiV!
Nach 22 Jahren schließt die Realschule im Vestert zum Schuljahresende ihre Pforten. Über 2500 Schülerinnen und Schüler haben sie besucht und über 100 Lehrerinnen und Lehrer dort unterrichtet.
Wir bedanken uns bei allen, die die Schule stets unterstützt heben, wünschen für die Zukunft alles Gute und schöne Erinnerungen an die Schulzeit an der RiV!
Letzte Fragen:
Ich will das Restguthaben meiner AhausCard zurücküberwiesen bekommen, was soll ich tun?
Dieses Formular bitte ausdrucken und ausgefüllt an die angegebene Adresse schicken!https://bestellen.schulon.org/ahaus/vorbesteller/upload/documents/SEPA%20Auszahlung%20Restguthaben.pdf
Ich habe mein Abschlusszeugnis nicht mehr, brauche es aber dringend!
Bitte an der Anne-Frank-Realschule, Fuistingstraße 10, Tel: 02561-95120 melden. Dort kann ein Ersatzzeugnis erstellt werden!
Wie kann ich Kontakt zu ehemaligen Mitschülern halten?
Melde dich bei dieser privaten Facebook- Gruppe an, als ehemalige/r Schüler/in (und nur dann!!!) wirst du in die Gruppe aufgenommen! https://www.facebook.com/groups/436052996549663/
04/07/2018
Und noch ein paar Bilder...
01/07/2018
Hier die Bilder von der Zeugniss- und Abschlussfeier der AK 2018!
Es war wirklich „legendär“!!!
29/06/2018
Auf geht’s, die legendäre Abschlussfeier der RiV mit dem Abschlussjahrgang 2018 ist gestartet!
29/06/2018
Legendär war unsere letzte morgendliche Zeugnissfeier in der Sporthalle im Vestert - bewegende Worte und viele Emotionen! Heute Abend geht es weiter bei Tobit Software mit der Abschlussfeier der Klasse 10!
21/06/2018
Abschlussklassen auf Spuren jüdischer Geschichte in Ahaus -
Stolpersteinrundgang der Klassen 10 mit Hermann Löhring
57 Stolpersteine an verschiedenen Stellen in der Ahauser Innenstadt erinnern an die ehemals hier beheimateten jüdischen Familien, deren Mitglieder erst entrechtet und verfolgt, schließlich zur Flucht genötigt oder ermordet wurden.
Die Abschlussklassen der RiV haben in den letzten Wochen eine Auswahl der Stolpersteine besucht. Vorausgegangen war in den meisten Klassen eine Auseinandersetzung mit der Deportation der jüdischen Mitbürger aus Ahaus.
Der frühere Geschichtslehrer Hermann Löhring, der sich seit vielen Jahren mit dem Schicksal der jüdischen Mitbürger in Ahaus auseinandergesetzt hat, hat es verstanden, den Schülerinnen und Schülern viele Einzelschicksale jeweils am Ort der Stolpersteine nahezubringen.
Mit Interesse hörten sie u.a. die Geschichte von Josef Frankenhaus (der einzelne Stolperstein liegt an der Königstraße in der Nähe des Textilhauses Steingrube), der, nach dem Tod der Mutter und seiner Tante vollkommen alleine stand und in der Nazizeit von einer Witwe aus Ahaus aufgenommen worden. Er bekam als geistig Behinderter gelegentlich Aushilfsarbeiten. Man kannte ihn in Ahaus, weil er oft die Koffer der Reisenden vom Bahnhof zum damaligen Hotel Orthaus brachte. Oft ist er wegen seiner Behinderung gehänselt worden. Die N***s haben ihn dann aus zwei Gründen umgebracht zum einen, weil er geistig behindert und Jude war.
Bemerkenswert ist auch die Geschichte, von Jakob Müller, den seine Tochter wegen seines hohen Alters von 90 Jahren bei ihrer Emigration nach Brasilien nicht mitnehmen konnte. Die Schwestern des Marien-Krankenhauses in Ahaus nahmen ihn auf und versorgten ihn. Als auch er von den N***s verschleppt werden sollte, stellte sich die Schwester Oberin vor die SS-Leute und sagte, dass sie ihn niemals herausgeben würde, und sie bot sich an, für ihn lieber in den Tod zu gehen. Die SS-Leute gaben auf und entfernten sich.
So konnte Hermann Löhring die Schülerinnen und Schüler durch seine überzeugende Art des Erzählens und Informierens fesseln.
Das Programm wurde durch den Besuch des jüdischen Friedhofs und des Standortes der früheren Synagoge mit entsprechenden Informationen abgeschlossen.
Die Schüler und Schülerinnen der RiV werden in Zukunft sicherlich nicht achtlos über die Stolpersteine hinweggehen, wo immer sie ihnen begegnen werden. So die Hoffnung der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer der Schule.
Besonderen Dank an dieser Stelle nochmal an Hermann Löhring, der seit vielen Jahren den Schülerinnen und Schülern der RiV die Geschichte der Ahauser Juden auf seinem Stolpersteinrundgang so eindrucksvoll nahe gebracht hat.
18/06/2018
Glück auf , RiV! - „Schicht im Schacht“ für die Klassen 10
Für die Abschlussklassen der Realschule im Vestert hieß es in dieser Woche bereits „Schicht im Schacht!“ Allerdings war nicht vorzeitig das Ende ihrer Schulzeit gekommen, sondern sie unternahmen eine Exkursion „Unter Tage“! In der ehemaligen Bergehalde der Zeche Recklinghausen ist heute ein Trainingsbergwerk eingerichtet. Hier findet sich auf 1200 Metern Strecke ein komplettes Bergwerk: Kohlehobel, Bewetterung und Kühlung, Bohrhämmer wie sie zur Vorbereitung von Sprengungen beim Streckenvortrieb eingesetzt werden. Eine „Katze“, eine Grubenbahn, hängt von der abgerundeten Decke. All diese Maschinen und Geräte konnten von den SchülerInnen ausprobiert werden. So wurden einige in das Fahren mit der „Katze“ unterwiesen, andere konnten den Radlader bedienen und den Abraum aus dem „Streckenvortrieb“ hin und her schaufeln. Das Ausprobieren verschiedenster Bohrhämmer gehörte ebenso in diesen Praxisteil wie das Lenken des „Dinosauriers“. Die SchülerInnen konnten sogar feststellen, dass sich unter Tage bequem Rad fahren lässt: auf einer Draisine.
Das zuvor im Geschichts- und Erdkundeunterricht theoretisch vermittelte Wissen bzgl. der Geschichte des Ruhrgebietes sowie des Strukturwandels konnte so eindrucksvoll durch die Erzählungen der Bergleute und das Erfahren der Bedingungen unter Tage vertieft werden.
Abgerundet wurde die Exkursion durch eine kurze Wanderung auf die Halde Hoheward. Durch den Stadtteilpark Hochlarmark ging es über die Drachenbrücke hinauf zur Halde. Oben angekommen in einer Höhe von etwa 140m Ü. NN liegt auf einem Plateau die Sonnenuhr mit Obelisk. Von hier aus erlebten die SchülerInnen einen unglaublichen Rundumblick übers Ruhrgebiet.
14/06/2018
Altes Handy her - das ist doch gar nicht schwer! - RiV sammelt Handyschrott für guten Zweck!
In den vergangenen Wochen hat die 10c der RIV für einen guten Zweck alte Handys gesammelt. Durch die kreativ gestalteten Plakate nahmen viele Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler an der Aktion Teil. Ca. 50 Handys, aus denen seltene Rohstoffe recycelt werden, kamen bei der Aktion zusammen und wurden an die Stiftung Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V. gesendet. Durch den Erlös wird der Lebensraum der Gorillas geschützt. Ein großes Danke an alle, die an der Aktion teilgenommen haben.
08/06/2018
Cambridge Certificate erfolgreich absolviert - 32 RiV-ler stellen sich der internationalen Sprachprüfung
Auch in diesem Jahr haben Schülerinnen und Schüler der Realschule im Vestert an der Prüfung für das Cambridge Certificate teilgenommen. 32 Jugendliche (Rekordteilnehmerzahl!) nahmen an dem internationalem Testverfahren erfolgreich teil.
Dieses lebenslang gültige Zertifikat orientiert sich am europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarates und gewährleistet somit die internationale Vergleichbarkeit der Sprachkenntnisse.
Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler das gesamte Schuljahr über im Rahmen der Cambridge-AG vorbereitet und bereits Anfang März die mündlichen und schriftlichen Prüfungen abgelegt haben, bekamen sie am Montag den Lohn ihrer Arbeit, die teilweise mit Auszeichnung versehenen Zertifikate, überreicht. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu dieser tollen Leistung!
31/05/2018
WP-Niederländisch erkunden Amsterdam - RiV und AFR auf den Spuren von Anne Frank
Kurz vor dem Ende ihrer Schulzeit besuchten die Zehntklässler der beiden Wahlpflichtkurse Niederländisch gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Realschule für einen Tag die niederländische Hauptstadt Amsterdam. Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten die Schüler die Stadt zunächst auf dem Wasser und erfuhren bei der gut einstündigen Grachtentour viel Wissenswertes und auch Kurioses über die Geschichte Amsterdams. Anschließend besuchten die Jugendlichen gemeinsam das Anne-Frank-Haus an der Prinsengracht und wandelten so auf den Spuren des jüdischen Mädchens, das durch ihr Tagebuch posthum weltberühmt wurde und mit dem sie sich in den Wochen vor der Tagesfahrt intensiv im Niederländischunterricht beschäftigt hatten. Zwischenzeitlich gab es natürlich auch noch für alle ausreichend Gelegenheit, die Stadt und ihre Geschäftswelt auf eigene Faust zu erkunden.