Theologisches Institut der RWTH Aachen

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Zwischen, hinter, über, unter, neben... Technik und Naturwissenschaften? Wissen, Gewissen, Lebenswissen, Dogma und Diskurs.

In diesem Spannungsverhältnis lernen, diskutieren und denken wir an der RWTH.

07/02/2025

📚 Lange Nacht der Hausarbeiten – organisiert vom Seniorat 📚

Das Semester läuft und die Hausarbeiten stapeln sich? Kein Problem! Das Seniorat lädt euch zur Langen Nacht der Hausarbeiten ein:

📅 17.02.25 | 18:00 Uhr
📍 Theaterplatz 14

Freut euch auf:
✍️ Hilfe von Dozierenden
🍎 Getränke & Snacks
💃 Pausenservice mit Hanni

Kommt gerne vorbei!

Photos from Theologisches Institut der RWTH Aachen's post 04/02/2025

In der vergangenen Woche fand die erfolgreiche Abschlusstagung des BMBF-Projekts Deutungsmacht am Theologisches Institut der RWTH Aachen statt.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen der Tagung beigetragen haben!

02/02/2025

Kurs – Schulgottesdienste gestalten lernen

Von ausgebildeten Religionslehrer:innen wird erwartet, dass Sie in der Schule einen Schulgottesdienst, meditative Auszeiten und Ähnliches gestalten können.
Eine entsprechende Ausbildung bietet Ihnen das Mentorat. Der Kurs vermittelt teilnehmer:innenorientierte und situationsgemäße Gottesdienste vorzubereiten, durchzuführen und zu reflektieren.
Sie lernen im Blockseminar an zwei Ganztagen und an zwei Wochenenden Elemente des Gottesdienstes kennen, haben Zeit für Reflektion über Liturgie, sichten Material, planen und feiern Gottesdienste.
Am Ende der Ausbildung steht eine Beauftragung zur Wortgottesdienstleitung.
Bitte beachten Sie: Wir bieten den Liturgiekurs im 2-Jahres-Rhythmus an, also erst wieder 2027.
Wenn Sie teilnehmen möchten und einen finanziellen Zuschuss benötigen, lassen Sie es uns wissen.

Referent:in: Anita Zucketto-Debour | Miriam Daxberger
Zielgruppe: Student:innen und Referendar:innen
Termine: 24. Mai 2025 Ganztag | 27.- 29. Juni 2025 | 26. – 28. September 2025 | ein weiterer Ganztag, der gemeinsam verabredet wird
Ort: Mentorat | Haus Overbach | Steinfeld
Gebühr: 100€ (incl. Verpflegung und EZ)
Anmeldung bis 14.04.2025 bei [email protected]

31/01/2025

Wir gratulieren und freuen uns auch sehr...🤩

Dr. Lena Tacke ist eine von drei RWTH-Forschenden, die zu Jahresbeginn ins Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen wurden. Als Professurvertreterin forscht Dr. Lena Tacke auf dem Gebiet der Religionspädagogik und der Theologie an der RWTH. Doch ihre Interessen sind – wie ihr Forschungsgebiet – weit gestreut. Nicht zuletzt der interdisziplinäre Ansatz ihrer Forschung überzeugte die Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Künste NRW davon, sie in das Junge Kolleg der Akademie aufzunehmen. 👍

❓ Was bedeutet Ihnen die Aufnahme ins Junge Kolleg?

💬 Ich bin sehr dankbar, weil es eine große Chance ist, noch stärker interdisziplinär zu arbeiten und sich mit den anderen Mitgliedern zu vernetzen. Das bietet mir die Möglichkeit, eins meiner Fokusthemen, die Nachhaltigkeit, weiter nach vorne zu bringen. Durch die Interdisziplinarität kann ich dieses Thema auch über die Lehrerinnen- und Lehrerbildung und über die Geisteswissenschaften hinaus betrachten. Neben der Dankbarkeit dafür habe ich mich natürlich auch einfach nur gefreut, denn es ist ja eine Wertschätzung der eigenen Arbeit – die nun noch einmal sichtbarer wird. So werden die Themen, die mir am Herzen liegen, wie nachhaltige Entwicklung im Bildungskontext, noch einmal mehr nach vorne gebracht.

❓ Was sind Ihre Erwartungen an das Kolleg und den interdisziplinären Austausch?

💬 Auch heute arbeite ich bereits stark interdisziplinär. Durch das Junge Kolleg erhoffe ich mir weitere interdisziplinäre Vernetzung und Kooperation, aber auch die Zusammenarbeit mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Spannend finde ich die Zusammenarbeit mit den Künsten, die in der Akademie vertreten sind.

❓ Worin liegt da der besondere Reiz?

💬 Ein weiterer Forschungsschwerpunkt von mir sind religionskulturelle Fragestellungen. Kunst kann visionär und kritisch sein, das macht die Auseinandersetzung beispielsweise auch im Kontext von Nachhaltigkeit spannend. Ich habe in einem Schnittgebiet zwischen Theologie und Kunstgeschichte, also durchaus bereits interdisziplinär, promoviert. Dadurch habe ich mich schon seit langer Zeit immer wieder mit Kunst in der Beziehung zur Religion beschäftigt.

❓ Ihr Schwerpunkt ist Nachhaltigkeit in der Bildung – beim Thema Nachhaltigkeit herrscht Konsens, oder?

💬 Es gibt mittlerweile einen breiten Konsens, dass wir Nachhaltigkeit brauchen – aber wie wir das konkret umsetzen, dazu gibt es keinen Konsens. Wie gehen wir beispielsweise mit Rohstoffen um? Wo soll investiert werden, wo nicht? Was sind die Energien der Zukunft? Gleiches gilt für Fragen der Klimagerechtigkeit. Diese gesellschaftspolitischen Kontroversen werden nicht zuletzt auch aktuell im Wahlkampf sichtbar.

❓ Wie vermittelt man nun Nachhaltigkeit in der Bildung?

💬 Es gibt das Konzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, das von den Vereinten Nationen mit der Agenda 2030 ins Leben gerufen wurde. Die Klimakrise ist der Ausgangspunkt für dieses Konzept. In NRW ist das inzwischen eine interdisziplinäre Querschnittsaufgabe in allen Bildungseinrichtungen – folglich auch für die Universitäten und die Hochschulpolitik. Es geht dabei darum, zu einem zukunftsfähigen Denken und Handeln zu befähigen. Als Theologin stelle ich hier zum Beispiel ethische Fragestellungen, wie Fragen der Generationen- und Klimagerechtigkeit, in den Fokus.

❓ Sie bilden zukünftige Theologinnen und Theologen aus – wie interpretieren Sie Ihre Rolle bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung?

💬 Für die Theologie spielen ethische und sozial-ökologische Fragestellungen im Kontext von Nachhaltigkeit eine besondere Rolle. Wie beispielsweise eine Auseinandersetzung mit Folgen der ökologischen Krise, Fragen nach Verantwortung und Gerechtigkeit. Das sind auch Aspekte, die mir in meiner Forschung wichtig sind. Ich verstehe die Theologie hier als eine kritische Stimme, die sozial-ökologische und gesellschaftspolitische Strukturen in den Blick nimmt. Die theologischen Schwerpunktsetzungen können dabei ganz unterschiedlich sein. Ich selbst nehme zum Beispiel Emotionen im Kontext der ökologischen Krise in den Blick, also Emotionen wie Wut, Angst und auch Hoffnung. Zudem frage ich als Religionspädagogin immer auch nach Nachhaltigkeit als Thema in Bildungs- und Lernprozessen.

❓ Merken Sie in Ihrer täglichen Arbeit, dass Wichtigkeit und Akzeptanz des Themas stetig steigen?

💬 Nachhaltigkeit war lange ein Nischenthema, auch in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. In meiner Wahrnehmung hat die Bedeutung in den letzten Jahren zwar stark zugenommen, auch dank der Agenda 2030 und dem BNE-Konzept der Bundesregierung, aber dennoch ist das BNE-Konzept kaum in Prüfungsordnungen oder Modulbeschreibungen verankert.

❓ Wie können Sie dem entgegenwirken?

💬 Zum einen geht es mir um die Gestaltung und Evaluation von Lernprozessen, gerade über Serious Games und game-based learning. Da entwickle ich aktuell ein zweites, diesmal hybrides Game, nachdem das erste Spiel ein digitales war. Zum zweiten schaue ich in meiner Forschung auf Emotionen und auch auf Zukunftsbilder, die wir im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung haben. Gerade negative Emotionen wie Wut oder Angst hängen eng mit eigenen Zukunftsbildern zusammen. Denn nur wenn ich davon ausgehe, dass es die Möglichkeit für Veränderung gibt und hier ein klares Ziel habe, kann das aktivierend verstärkend sein, also nur dann kann ich eine Zuversicht entwickeln. Gerade das Thema Nachhaltigkeit überfordert oft, weil immer wieder gefragt wird, was als Einzelner schon bewirkt werden könne. Um unter anderem das aufzufangen, werde ich in meiner Forschung noch einmal verstärkt den Blick auf Zukunftsbilder im Kontext von nachhaltiger Entwicklung legen.

❓ Haben Sie über Theologie und schulischen Religionsunterricht hinaus weitere Möglichkeiten der Einflussnahme?

💬 Mein fachlicher Fokus nimmt Religion als eine Weltdeutung in den Blick, aber da Nachhaltigkeit ein fachübergreifendes Thema ist, forciere ich in meinen Forschungsprojekten interdisziplinäre Zugänge – BNE ist eben eine Querschnittsaufgabe. Insofern ist Interdisziplinarität eine Voraussetzung für das Thema Nachhaltigkeit.

❓ Sie entwickeln also Methoden, die sich auf alle Fächer anwenden lassen?

💬 Genau. Das bereits entwickelte Serious Game ist ein gutes Beispiel dafür. Es ist fachübergreifend und richtet sich in diesem Fall an Lehramtsstudierende aller Fachgruppen.

❓ Und es hat auch die Kommission des Jungen Kollegs beeindruckt…

💬 Ja, das erste Spiel war das Ergebnis eines interdisziplinären Forschungsprojektes und der Kooperation mit verschiedenen wirtschaftlichen Akteuren, mit dem ich nicht nur neue Impulse für die Lehre setzen konnte, sondern das insbesondere auch in die Hochschulpolitik ausgestrahlt hat.

❓ Welche Themen werden Sie zukünftig beschäftigen?

💬 Zum einen natürlich das zweite Serious Game, das voraussichtlich im Frühjahr fertig sein wird. Ich arbeite gerade an der Fertigstellung des Prototyps, bei dem die Spielerinnen und Spieler sich mit Zukunftsperspektiven unterschiedlicher Dimensionen von Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Nach einer qualitativen Evaluation kann ich den Prototypen entsprechend überarbeiten, sodass die ersten Modelle hoffentlich noch dieses Jahr fertig werden. Wichtig für mich ist auch, künftig noch stärker in das Thema Emotionen einsteigen. Ich halte das für einen wesentlichen Punkt mit Blick auf die Ängste, Sorgen und Vorbehalte insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wie viele Jugendstudien der letzten Jahre gezeigt haben. An einem möglichen Umgang mit diesen Emotionen und der gefühlten Machtlosigkeit im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung zu arbeiten, ist für mich ein echtes Herzensprojekt.

30/01/2025

✨ Music for Hope – Konzert & Lesung ✨

Am Freitag, 31. Januar 2025 um 19:30 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) lädt DeZaal, Vaals zu einem besonderen Abend ein: Der Pianist Aeham Ahmad erzählt mit seiner Musik und der Lesung aus seiner Autobiografie „Und die Vögel werden singen“ von Hoffnung, Flucht und Widerstand.

Ein bewegendes Zeugnis über die Kraft der Musik und den Glauben an Menschlichkeit. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

📍 Ort: DeZaal, Bloemendalstraat 7A, NL-6291 Vaals
📩 Reservierung: [email protected]
ℹ️ Weitere Infos: dezaal-vaals.eu

27/01/2025

📢 Veranstaltungshinweis:

Am Mittwoch, den 29. Januar 2025, laden wir Sie herzlich ein zu einem wichtigen Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion:

„Sexualisierte Gewalt im Bistum Aachen – Perspektiven zur Aufarbeitung“

🕖 Beginn: 19 Uhr
📍 Grüner Hörsaal im Audimax der RWTH Aachen

Moderation: Dr. Steffen Jöris

Mit dabei:

Prof. Dr. Thomas Kron
Marlies Kalthoff (Pressesprecherin Bistum Aachen)
Paul Leidner (Aufarbeitungskommission Bistum Aachen)
Oliver Schmetz (Aachener Zeitung)
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den gemeinsamen Austausch zu diesem sensiblen und wichtigen Thema.

27/01/2025

Am 27. Januar, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer der Shoah, erinnern wir uns an die Schrecken und Unmenschlichkeiten, die durch Hass, Vorurteile und eine gefährliche Ideologie möglich wurden. Aber Erinnern allein reicht nicht. Die Geschichte lehrt uns, dass Antisemitismus kein Phänomen der Vergangenheit ist – er lebt in Vorurteilen, Klischees und im Alltagsdenken vieler Menschen weiter. Das Buch „Warum sind immer die Juden schuld?“ (https://www.herder.de/religion-spiritualitaet/shop/p3/88858-warum-sind-immer-die-juden-schuld-gebundene-ausgabe/) von Simone Paganini rüttelt genau an diesen Fundamenten und fordert uns auf, die Ursprünge dieser Denkweisen in Frage zu stellen.
Prof. Paganini zeigt, wie tief antisemitische Narrative in der westlichen Kultur verwurzelt sind – nicht nur in den Hetzschriften des Mittelalters oder der Nazi-Propaganda, sondern bereits in den Texten, die viele Menschen als heilig betrachten: der Bibel.
Aber Paganinis Buch macht auch Hoffnung: Es fordert uns auf, genau hinzusehen, kritisch zu lesen und die Verantwortung für die Deutung der Texte zu übernehmen. Gerade am 27. Januar ist dies von besonderer Bedeutung. Erinnern wir uns nicht nur an die Gräueltaten der Vergangenheit, sondern reflektieren wir auch, wie Sprache, Glauben und kulturelle Narrative dazu beigetragen haben, dass solche Verbrechen möglich wurden.
Am 27. Januar erinnern wir uns – und wir handeln. Denn Schweigen war nie eine Option.

24/01/2025

St. Adalbert in Aachen, die zweitälteste Kirche der Stadt. Eine spannende Exkursion mit den Studierenden der Vorlesung "Einführung in die Theologie". Und mit einem hervorragenden Führer, Thomas Richter.

Photos from Theologisches Institut der RWTH Aachen's post 22/01/2025

Wir möchten aufmerksam machen für:
Call for Applications für die diesjährige Summer School am Center for Interreligious Theology and Religious Studies (HU Berlin)
- zum Thema Religionen im Zeitalter des (Rechts-)Populismus. Interreligiöse Perspektiven.

Wann? 14.-17. Juli 2025
Wo? Humboldt-Universität zu Berlin
Wer? Die Summer School richtet sich an Doktorand:innen, Post-Docs und fortgeschrittene Studierende aus den Theologien, Religionswissenschaften und benachbarten Fächern, sowie an Young Professionals aus dem interreligiösen Kontext.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 1. April 2025.

10/01/2025

Schnee, Unwetterwarnungen, glatte Straßen in und um Aachen lassen alte Vorlesungsformate wieder aufleben...
Auch am Theologisches Institut der RWTH Aachen waren gestern viele Kurse online!

Photos from Theologisches Institut der RWTH Aachen's post 08/01/2025

Ambra Suriano und Davide D'Amico haben 2023 am Theologisches Institut der RWTH Aachen promoviert. Im Rahmen eines Forschungsprojektes zu hebräischen Handschriften haben sie nun zwei sehr spannende und bahnbrechende Publikationen veröffentlicht.
Herzliche Glückwünsche!

06/01/2025

Während vor allem die katholische Kirche am 6. Januar das „Dreikönigsfest“ (die richtige Bezeichnung ist allerdings „Epiphanie“ oder „Erscheinung des Herrn“) feiert, wird heute in der orthodoxen Kirche Weihnachten gefeiert.
Der Grund, warum viele orthodoxe Christen Weihnachten nicht am 25. Dezember feiern, hat nicht damit zu tun, dass man glaubt, Jesus sei nicht an diesem Tag geboren, sondern liegt in der Verwendung unterschiedlicher Kalendersysteme: dem julianischen Kalender und dem gregorianischen Kalender.
Der julianische Kalender, der von Julius Cäsar im Jahr 45 v. Chr. eingeführt wurde, weist eine kleine Ungenauigkeit auf, die über die Jahrhunderte dazu führte, dass er dem Sonnenjahr hinterherhinkt. Papst Gregor XIII. führte 1582 den gregorianischen Kalender ein, um diese Abweichung zu korrigieren. Während die westlichen Kirchen den neuen Kalender übernahmen, halten viele orthodoxe Kirchen bis heute am julianischen Kalender fest.
Weihnachten wird in beiden Traditionen am 25. Dezember gefeiert, nach dem julianischen Kalender jedoch 13 Tage später, also im gregorianischen Kalender heute.
Frohe Weihnachten!

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