Sys.paed Gesellschaft für systemische Pädagogik und soziale Arbeit

Sys.paed Gesellschaft für systemische Pädagogik und soziale Arbeit Vorträge, Fortbildungen, Pädagogische Tage, Sozialtrainings und Workshops mit Schulklassen

Jürgen Schmidt
Fachsozialarbeiter für klinische Sozialarbeit, Fachkraft gemäß §8a SGB VIII, Ausbilder in Konflikt-KULTUR. Jürgen Schmidt arbeitete viele Jahre als Teamleiter in der Schulsozialarbeit in verschiedenen Schulformen. Er entwickelte in Kooperation mit Schulleitungen und Lehrkräften das über Jahre praxiserprobte Konzept SIMPLEX zum systemischen Konflikt- und Fallmanagement im Lebensraum Schule, sowie das Konzept PUR LEBEN – ein kooperatives Handlungsmodell bei Hinweisen auf suchtmittelkonsumierende Schülern. Schwerpunkte seiner bundesweiten Beratungs- und Fortbildungstätigkeit sind: Systemisches Konflikt- und Fallmanagement, Schulentwicklung, Gewalt- und Suchtprävention, Mobbing- und Kinderschutzinterventionen in der Schule. Er ist Mitautor des von klicksafe publizierten Handbuches "Was tun bei (Cyber)Mobbing?“.

GRUNDLAGEN DER SCHULSOZIALARBEITEINFÜHRUNG IN DIE KONFLIKTHILFE3-tägige Online-Fortbildung23.–25.01.2023 von 8.30–12.00,...
29/12/2022

GRUNDLAGEN DER SCHULSOZIALARBEIT
EINFÜHRUNG IN DIE KONFLIKTHILFE
3-tägige Online-Fortbildung
23.–25.01.2023 von 8.30–12.00, 13.30–16.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 330 Euro

Der Schweregrad und die Komplexität eines schulischen Konfliktgeschehens und die Feindseligkeit, die ihm innewohnt, können sehr unterschiedlich sein. Von kleinen Unstimmigkeiten auf Augenhöhe bis hin zu Mobbing, das den Werte- und Normenrahmen eines ganzen Klassensystems zum Kippen bringt, gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Konflikte.

Missstimmungen und kleine Rangeleien erfordern keine Konfliktdiagnostik, schwere, risikoreiche Konfliktverläufe dagegen sehr wohl. Die Kunst ist, das eine vom anderen zu unterscheiden. Entsprechend wichtig ist es, alle Zeichen des Konflikts wahrzunehmen und sorgfältig zu analysieren.

Weitere Informationen: https://t1p.de/wyrry
Anmeldung: https://t1p.de/gwbeq

ONLINE-SEMINARAnmeldeschluss: 5.1.2023In Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe stellt sich nicht die Fra...
19/12/2022

ONLINE-SEMINAR
Anmeldeschluss: 5.1.2023

In Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe stellt sich nicht die Frage, ob es Konflikte gibt, sondern vielmehr die Frage, wie professionell und systematisch damit umgegangen wird. Konfliktmanagement ist eine komplexe Aufgabe, bei der man als Lehrkraft oder Sozialarbeiter:in schnell zwischen allen Stühlen sitzt. Der pädagogische Alltag erfordert deshalb ein professionelles und systematisches Konfliktmanagement.

Die Teilnehmenden lernen die Rolle und die Aufgaben einer Fachkraft für Konflikthilfe und -management kennen. Anhand eines Fallbeispiels werden die Phasen der Konfliktbearbeitung (Positionierung, Auftragserarbeitung, Aufklärung, Bewertung und Konfliktregelung) sowie die entsprechenden Methoden vorgestellt.

Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in den Bereich Konflikthilfe und -management. Ein Teil der Inhalte kann bereits am nächsten Tag in die Praxis umgesetzt werden.

Diese Fortbildung richtet sich an Lehr-/Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit, die ihre persönliche Kompetenz im Umgang mit Konflikten zwischen Kindern und Jugendlichen verbessern möchten und/oder ein effizientes Konfliktmanagement in ihrer Schule bzw. Einrichtung aufbauen möchten.

Mehr Infos: https://t1p.de/75dod
Anmeldung: [email protected]



Foto: Shutterstock, Monkey Business

OPFERSCHUTZ HAT VORRANG!Fallstricke und Grundsätze des OpferschutzesEs gehört zum Auftrag der Schule, Kinder und Jugendl...
12/12/2022

OPFERSCHUTZ HAT VORRANG!
Fallstricke und Grundsätze des Opferschutzes

Es gehört zum Auftrag der Schule, Kinder und Jugendliche vor Gewalt zu schützen. Der Autor erklärt anhand eines Beispiels häufige „Fallstricke“ im Umgang mit Gewaltvorfällen an Schulen. Oft wird reflexhaft die Person in den Mittelpunkt gestellt, die die Tat begangen hat, anstatt jene, die geschädigt wurde. Das bringt Nachteile für das Opfer und alle am System Beteiligten. Dem gegenübergestellt werden „Grundsätze des Opferschutzes“. Sie bieten Handlungsleitlinien für ein systemisches Konfliktmanagement im Schulalltag.

Den kompletten Artikel von Jürgen Schmidt (syspaed.de) finden Sie in der aktuellen Ausgabe von proJugend (https://materialien.aj-bayern.de/?cPath=54)

Mehr Infos zum symplex-Konzept finden Sie unter www.syspaed.de



Foto: Adobestock, Rawpixel

12.–14.12.2022ONLINE-FORTBILDUNG GRUNDLAGEN DER SCHULSOZIALARBEITSchulsozialarbeiterinnen sind einer Vielzahl an Rollenb...
23/11/2022

12.–14.12.2022
ONLINE-FORTBILDUNG GRUNDLAGEN DER SCHULSOZIALARBEIT

Schulsozialarbeiterinnen sind einer Vielzahl an Rollenbildern, gesetzlichen Anforderungen und persönlichen Erwartungen ausgesetzt. Werkzeuge wie Auftragsklärung, Positionierung, Diagnostik und systemisches Fallmanagement sind elementar, für Berufsanfänger:innen gleichermaßen wie für „alte Hasen‟.

Im Modul 3 der Seminarreihe GRUNDLAGEN DER SCHULSOZIALARBEIT steht Diagnostik in der Einzelfallhilfe im Fokus.
Einzelfallhilfe im Kontext Schule erfordert reflektierte diagnostische
Kompetenz. Sie erhöht Professionalität und Arbeitszufriedenheit, aber
auch die Anerkennung von außen und erleichtert die Entscheidung, ob
bzw. wo und von wem mit den verfügbaren Ressourcen wirksame Hilfe-
prozesse angeregt werden können. Schulsozialarbeiter:innen leisten
so einen wichtigen Beitrag für eine gemeinsame Fallbearbeitung mit
Lehrkräften, Beratungslehrkräften und anderen Helfenden. Im Seminar
werden wichtige diagnostische Instrumente vorgestellt.

Mehr Infos: https://t1p.de/q3hhe
Anmeldung: [email protected]

SYSTEMISCHE INTERVENTION + PRÄVENTIONGEWALT IN DER SCHULE BEGEGNEN MIT DEM SYMPLEX-KONZEPT10-tägige Fortbildung in Freib...
14/11/2022

SYSTEMISCHE INTERVENTION + PRÄVENTION
GEWALT IN DER SCHULE BEGEGNEN MIT DEM SYMPLEX-KONZEPT
10-tägige Fortbildung in Freiburg/Online
Start: 12.–13.01.2023 (Anmeldeschluss: 14.12.2022)

Die Fortbildung richtet sich an Lehr-/Fachkräfte in der schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit, die ihre Kompetenz im Umgang mit Konflikten zwischen Kindern und Jugendlichen verbessern und/oder ein effizientes Konfliktmanagement in ihrer Schule aufbauen möchten.

In Schulen stellt sich nicht die Frage, ob es Konflikte gibt, sondern vielmehr die Frage, wie professionell damit um­gegangen wird und ob es gelingt, alltägliche Konflikte für soziales Lernen zu nutzen. Der pädagogische Alltag erfordert deshalb professionelles und systematisches Konfliktmanagement: Es berücksichtigt alle Konfliktbeteiligten sowie andere relevante Akteure, fördert die Teambildung und etabliert eine konstruktive Konfliktkultur.

Systemisches Konfliktmanagement bedeutet: Erstbewertung und Analyse von Konflikten, Handlungsstrategien für unterschiedliche Konfliktarten, Konflikt­regelung etc. Es leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben aller Beteiligten, sondern unterstützt dabei, die soziale und emotionale Kompetenz der Heranwachsenden zu fördern.

Mehr Infos: https://t1p.de/l8vle
Anmeldung: [email protected]

Auszug aus dem Fachartikel von Jürgen Schmidt (syspaed.de) finden Sie in der aktuellen Ausgabe von proJugend (https://ma...
07/11/2022

Auszug aus dem Fachartikel von Jürgen Schmidt (syspaed.de) finden Sie in der aktuellen Ausgabe von proJugend (https://materialien.aj-bayern.de/?cPath=54)

Eine Konflikthilfestelle mit festen Ansprechpartner:innen sollte zur festen Einrichtung in jeder Schule gehören. Gut eingeführt und beworben werden viktimisierte Schüler:innen in Zukunft weniger traumatisiert und mit weniger Schulvermeidung oder Gegengewalt reagieren. „Wenn du nicht aufhörst, geh‘ ich zur Konflikthilfe!“ gehört dann zum etablierten Satz in den Peergruppen.

Konflikthilfe stellt so einen akzeptierten psychosozialen und physischen Raum für den Opferschutz bereit. Über eine Kooperationsvereinbarung kann Konflikthilfe zum originären Handlungsfeld von Schulsozialarbeit und gleichzeitig zum Schulprogramm einer Schule werden. Schulentwicklung sichert die Strukturbildung. So holt sich die Schule zeitliche, räumliche und fachliche Ressourcen an ihren Lebensort. Im Gegenzug professionalisiert sich die Schulsozialarbeit mit einem differenzierten fachlichen Instrumentarium. Eine Win-Win-Lösung nicht zuletzt zugunsten von Kindern und Jugendlichen.

Mehr Infos zum symplex-Konzept finden Sie unter www.syspaed.de

SYSTEMISCHE INTERVENTION + PRÄVENTIONGEWALT IN DER SCHULE BEGEGNEN MIT DEM SYMPLEX-KONZEPT10-tägige Fortbildung in Freib...
31/10/2022

SYSTEMISCHE INTERVENTION + PRÄVENTION
GEWALT IN DER SCHULE BEGEGNEN MIT DEM SYMPLEX-KONZEPT
10-tägige Fortbildung in Freiburg/Online
Start: 12.–13.01.2023 (Anmeldeschluss: 14.12.2022)

Die Fortbildung richtet sich an Lehr-/Fachkräfte in der schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit, die ihre Kompetenz im Umgang mit Konflikten zwischen Kindern und Jugendlichen verbessern und/oder ein effizientes Konfliktmanagement in ihrer Schule aufbauen möchten.

In Schulen stellt sich nicht die Frage, ob es Konflikte gibt, sondern vielmehr die Frage, wie professionell damit um­gegangen wird und ob es gelingt, alltägliche Konflikte für soziales Lernen zu nutzen. Der pädagogische Alltag erfordert deshalb professionelles und systematisches Konfliktmanagement:
Es berücksichtigt alle Konfliktbeteiligten sowie andere relevante Akteure, fördert die Teambildung und etabliert eine konstruktive Konfliktkultur.

Systemisches Konfliktmanagement bedeutet: Erstbewertung und Analyse von Konflikten, Handlungsstrategien für unterschiedliche Konfliktarten, Konflikt­regelung etc. Es leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben aller Beteiligten, sondern unterstützt dabei, die soziale und emotionale Kompetenz der Heranwachsenden zu fördern.

Mehr Infos: https://t1p.de/l8vle
Anmeldung: [email protected]

SYSTEMISCHE INTERVENTION + PRÄVENTIONGEWALT IN DER SCHULE BEGEGNEN MIT DEM SYMPLEX-KONZEPT10-tägige Fortbildung in Freib...
25/10/2022

SYSTEMISCHE INTERVENTION + PRÄVENTION
GEWALT IN DER SCHULE BEGEGNEN MIT DEM SYMPLEX-KONZEPT
10-tägige Fortbildung in Freiburg/Online
Start: 12.–13.01.2023 (Anmeldeschluss: 14.12.2022)

Die Fortbildung richtet sich an Lehr-/Fachkräfte in der schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit, die ihre Kompetenz im Umgang mit Konflikten zwischen Kindern und Jugendlichen verbessern und/oder ein effizientes Konfliktmanagement in ihrer Schule aufbauen möchten.

In Schulen stellt sich nicht die Frage, ob es Konflikte gibt, sondern vielmehr die Frage, wie professionell damit um­gegangen wird und ob es gelingt, alltägliche Konflikte für soziales Lernen zu nutzen. Der pädagogische Alltag erfordert deshalb professionelles und systematisches Konfliktmanagement:
Es berücksichtigt alle Konfliktbeteiligten sowie andere relevante Akteure, fördert die Teambildung und etabliert eine konstruktive Konfliktkultur.

Systemisches Konfliktmanagement bedeutet: Erstbewertung und Analyse von Konflikten, Handlungsstrategien für unterschiedliche Konfliktarten, Konflikt­regelung etc. Es leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben aller Beteiligten, sondern unterstützt dabei, die soziale und emotionale Kompetenz der Heranwachsenden zu fördern.

Mehr Infos: https://t1p.de/l8vle
Anmeldung: [email protected]


Foto: Adobestock, nellas

Opferschutz braucht Teamwork Auszug aus dem Fachartikel von Jürgen Schmidt (syspaed.de) in der aktuellen Ausgabe von pro...
20/10/2022

Opferschutz braucht Teamwork
Auszug aus dem Fachartikel von Jürgen Schmidt (syspaed.de) in der aktuellen Ausgabe von proJugend (https://materialien.aj-bayern.de/?cPath=54)

Eine Konflikthilfestelle mit festen Ansprechpartner:innen sollte zur festen Einrichtung in jeder Schule gehören. Gut eingeführt und beworben werden viktimisierte Schüler:innen in Zukunft weniger traumatisiert und mit weniger Schulvermeidung oder Gegengewalt reagieren. „Wenn du nicht aufhörst, geh‘ ich zur Konflikthilfe!“ gehört dann zum etablierten Satz in den Peergruppen.

Konflikthilfe stellt so einen akzeptierten psychosozialen und physischen Raum für den Opferschutz be reit. Über eine Kooperationsvereinbarung kann Konflikthilfe zum originären Handlungsfeld von Schulsozialarbeit und gleichzeitig zum Schulprogramm einer Schule werden. Schulentwicklung sichert die Strukturbildung. So holt sich die Schule zeitliche, räumliche und fachliche Ressourcen an ihren Lebensort. Im Gegenzug professionalisiert sich die Schulsozialarbeit mit einem differenzierten fachlichen Instrumentarium. Eine Win-Win-Lösung nicht zuletzt zugunsten von Kindern und Jugendlichen.

Mehr Infos zum symplex-Konzept finden Sie unter www.syspaed.de

15.–17.11.2022 ONLINE-FORTBILDUNG GRUNDLAGEN DER SCHULSOZIALARBEITSchulsozialarbeiterinnen sind einer Vielzahl an Rollen...
17/10/2022

15.–17.11.2022
ONLINE-FORTBILDUNG GRUNDLAGEN DER SCHULSOZIALARBEIT

Schulsozialarbeiterinnen sind einer Vielzahl an Rollenbildern, gesetzlichen
Anforderungen und persönlichen Erwartungen ausgesetzt. Werkzeuge wie Auftragsklärung, Positionierung, Diagnostik und systemisches Fallmanagement sind elementar, für Berufsanfänger:innen gleichermaßen wie für „alte Hasen‟.

Im Modul 1 der Seminarreihe GRUNDLAGEN DER SCHULSOZIALARBEIT steht die Positionierung und Auftragsklärung im Fokus.
Sich den unterschiedlichen schulischen Akteuren gegenüber klar zu positionieren, ist wichtig. Aufgaben- und Rollendefinitionen werden jedoch erst wirksam, wenn auch Schüler:innen, Eltern und Lehrkräfte die Rolle respektieren. Die Teilnehmenden lernen Konzepte/Methoden kennen, um das eigene schulische Feld zu analysieren und sich darin zu positionieren, Aufträge mit Schüler:innen, Eltern und Lehrkräften abzuklären und Kooperationen zu gestalten.

Mehr Infos: https://t1p.de/svyz2
Anmeldung: [email protected]



Foto: Adobestock, InsideCreativeHouse

MOBBING IN DER SCHULEWann sollte die Polizei beteiligt werden? Auszug aus dem Fachartikel von Jürgen Schmidt (syspaed.de...
10/10/2022

MOBBING IN DER SCHULE
Wann sollte die Polizei beteiligt werden?

Auszug aus dem Fachartikel von Jürgen Schmidt (syspaed.de) in der aktuellen Ausgabe von proJugend (https://materialien.aj-bayern.de/?cPath=54)

Wann sollte die Polizei beteiligt werden? Zunächst gilt das Primat der Pädagogik. Im Symplex-Konzept gilt der Handlungsgrundsatz 7, dass der Opferschutz Vorrang vor Strafverfolgung hat, vor allem bei unter 14-Jährigen. Nur wenn sich durch pädagogische und soziale Maßnahmen der Schutz nicht gewährleisten lässt, sind mit Beteiligung und im Einvernehmen mit dem Opfer und dessen Eltern polizeiliche Maßnah-men, wie beispielsweise eine Gefährderansprache und eine Anzeige, anzuregen.

Mehr Infos zum symplex-Konzept finden Sie unter www.syspaed.de

OPFERSCHUTZ IST KEINE PRIVATSACHE.. … und nicht vorrangig Aufgabe der Polizei oder alleinige Aufgabe von Schulsozialarbe...
03/10/2022

OPFERSCHUTZ IST KEINE PRIVATSACHE
.. … und nicht vorrangig Aufgabe der Polizei oder alleinige Aufgabe von Schulsozialarbeit!

Auszug aus dem Fachartikel von Jürgen Schmidt (syspaed.de) in der aktuellen Ausgabe von proJugend (https://materialien.aj-bayern.de/?cPath=54)

Manche Lehrkräfte sehen sich hauptsächlich als Wissensvermittler, die auf einen störungsfreien Unterricht zu achten haben und begrenzt auf den Schulbetrieb aufsichtpflichtig sind. Sie lehnen in Fällen wie in unserem Beispiel eine pädagogische Zuständigkeit ab und verweisen auf Eltern, Polizei oder Schulsozialarbeit. Häufig wird so bei Konfliktge-schehnissen argumentiert, die sich in der „Freitzeit“ oder in den sozialen Medien abspielen. Der rechtliche Rahmen gebietet anderes. Die Schule hat neben dem Bildungs- auch einen Erziehungsauftrag, sie hat „zu Toleranz, friedlicher Gesinnung und Achtung vor anderen Menschen zu erziehen“ und Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen. 4 Desweiteren haben Lehrkräfte eine Fürsorgepflicht, auch Garantenstel-lung genannt, die verlangt, Gefahren und Schaden von ihren „Schutzbefohlenen“ abzuwenden. Sie müssen auf Straftaten, die in der Schule begangen oder angedroht werden, reagieren. 5 Sie sind zu schulischen Erziehungsmaßnahmen ermächtigt, die den Schutz und die Abwendung von Gefährdungen verwirklichen helfen. 6 Dies ist in der Realität jedoch keine Selbstverständlichkeit.

Mehr Infos zum symplex-Konzept finden Sie unter www.syspaed.de

Adresse

Ötisheim

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Sys.paed Gesellschaft für systemische Pädagogik und soziale Arbeit erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Schule/Universität Kontaktieren

Nachricht an Sys.paed Gesellschaft für systemische Pädagogik und soziale Arbeit senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie