Vom Mittelalter in das >Vegane Zeitalter<
Man wird als Omnivore (Allesfresser) vom vermeintlich harmlosen Fortschritt der Gegenwart eingelullt, will sich nun tierleidfrei ernähren - und wacht im finsteren Mittelalter auf:
Denn nach wie vor werden jeden Tag lt. Daten der Vereinten Nationen 135.000.000 (!) (Be)Nutztiere unter grausamsten Bedingungen hingerichtet. Grausam schon allein deshalb, we
il heute bekannt ist, dass Tiere Angst, Stress und Schmerzen genauso intensiv fühlen wie wir. Ich wähle ganz bewusst das Wort "Hinrichtung", denn "schlachten" ist für uns VeganerInnen nichts anderes als der gesellschaftlich tolerierte und abgenutzte Alltagsbegriff für Mord. Aber keinem Mörder würden wir die Ängste und das vorangegangene oft langjährig andauernde Leid zumuten, welches ein Schlachttier ertragen muss. Ein Wesen, das niemandem etwas zuleide getan, nie ein Verbrechen begangen hat und dennoch zum Tode verurteilt wird: täglich, weltweit, millionenfach - nur weil man sein Fleisch, sein Fell, seine Haut will. Wir haben es zur Ware degradiert, weil es so gut schmeckt. Wir verabschieden uns von dem real existierenden Massenmord der Gegenwart an wehrlosen nicht-menschlichen Tieren. Wir lehnen die Verlängerung der Nahrungskette über (Be)nutztiere ab und distanzieren uns von den grausamen Praktiken, mit denen Nutztiere tagtäglich in Ställen, Tiertransportern, Versuchslaboren und Tierverarbeitungsanlagen und Schlachthöfen gequält und getötet werden. Oberstes Prinzip ist die Forderung nachhaltiger, wertschätzender, empathischer Grundeinstellungen zu Umwelt, Natur und dem Menschen- und Tierrecht. Das friedliche Zusammenleben der Völker, die Gewährleistung von Religions - und Meinungsfreiheit, sofern sie die gesellschaftliche Freiheit eines Andersdenkenden nicht einschränkt, hat für uns neben dem Recht der Tiere auf ein würdevolles Leben oberste Priorität. Alle Aspekte und Sichtweisen sollten unseren Grundprinzipien entsprechen: anti-sexistisch, anti-speziesistisch, anti-rassistisch. Wir sind der Überzeugung, dass nur ein wertbewußtes und ethisches Handeln, welches auch das Tier vollumfänglich mit einbezieht, die Menschheit dem körperlichen, geistigen und seelischen Allgemeinwohl, dem gesellschaftlichen Fortschritt und einer humanistischen Zukunft wirklich näher bringt. Wir stehen für den Aufbau einer friedlichen Weltgemeinschaft und setzen uns für die Stilllegung sämtlicher Schlachthäuser weltweit inkl. Wir wollen bereits jetzt, wo das Tier noch als "Produkt" ausgebeutet und missbraucht wird, an einer Welt bauen, die Schlachthäuser, Versuchslabore, Zoos, Zirkusse, die Jagd und weitere Demütigungen des Tieres in naher Zukunft überflüssig macht. Der Mensch wird sich seelisch verändern müssen, um auf diesem Planeten weiter existieren zu können. Wir leben - mit Blick auf die gegenwärtigen Unruhen und Kriege - offensichtlich nach wie vor in einem weit verbreiteten Irrtum: Denn Frieden in und um uns ist nicht möglich, wenn wir uns tagtäglich Leichen- und Verwesungsgifte einverleiben. Frieden beginnt in unseren eigenen Mägen. Wir wünschen uns ein neues Verständnis zwischen Mensch und Mensch - und Mensch und Tier und wollen den Tieren endlich die Würde zugestehen, die wir ihnen so lange vorenthalten haben - und sie aus Missachtung und Todesangst entlassen. Sie haben sie zu lange in unseren Dienst gezwungen und es wird Zeit, ihre Andersartigkeit zu respektieren und anzuerkennen, ihnen Schutz und Geborgenheit zu geben, anstatt sie weiter auszubeuten, zu quälen und zu brechen. Wir machen uns auf den Weg in das tierleidfreie Vegane Zeitalter und wünschen uns, dass es sich mit all seinen Forderungen und positiven Visionen im globalen Bewusstsein der Menschen allmählich verankert und verwirklicht. Hierzu gehören unter anderem:
- der weltweite Ausstieg aus der Qualtierindustrie und Umstieg auf eine tierleidfreie Ernährung.
- Beenden der Spekulation mit Nahrungsmitteln, was eine massive Reduktion des Welthungers durch die gleichmässigere Verteilung von Nahrungsmittelresourcen zur Folge hätte.
- Klimaschonung u.a. durch Verminderung von CO2 Ausstoß durch Tierausdünstungen.
- Ende von Mono- und Aquakulturen und eine dadurch bedingte Erholung von Flora und Fauna und der Fischbestände.
- massive Reduktion des weltweiten Wasserverbrauchs (zur Herstellung von 1kg Rindfleisch werden ca 15.000l Wasser verbraucht)
- Ende der Abholzung der Regenwälder für den Anbau von Tierfuttermitteln um die "grüne Lunge" der Erde wieder herzustellen.
- allmähliche Streichung von Begriffen aus dem allgemeinen Wortschatz, mit denen Lebewesen degradiert werden wie z.b. Nutztiere, Turbohühner, Schlachtquoten.. etc.
- Entlastung des Gesundheitssystems durch die gesundheitlichen Auswirkungen der veganen Lebensweise u.v.m. Unsere Vision: um dieses imaginäre Ziel einer veganen Gesellschaft mit all ihren positiven, heilenden Aspekten bauen wir eine humane Gegenwart, bis das alte inhumane System der Menschen- und Tierausbeutung überflüssig geworden ist, getreu dem Motto: der Weg ist das Ziel! Gleichzeitig wird das VZ als Counter für all jene Menschen stehen, denen Tiere und Menschen gleichermassen am Herzen liegen und die sich nach einem veränderten Weltbild, in dem Egoismus und Ignoranz keinen Platz mehr haben, sehen. Das Vegane Zeitalter steht für Respekt, Frieden und Sanftmut. Die Online Community „Veganes Zeitalter“ war ursprünglich als Ruhezone und Versammlungsort für Veganer gedacht, die gerade auf Facebook Anfeindungen und Rechtfertigungszwängen ausgesetzt sind - eine virtuelle vegane Oase, um sich vom täglichen Einsatz für die Würde des Tieres und die Verbreitung der veganen Idee zu erholen (!) Denn leider stossen Veganer immer noch auf viel Unverständnis. auch hier oft chronische Erschöpfung, Depressionen, ja auch erhöhte Suizidgefahr. Wir müssen uns in diesem Schutzraum nicht rechtfertigen, denn unser gemeinsames Ziel ist klar definiert und wir können uns auf vegane Visionen und deren Umsetzung konzentrieren. Gleichwohl ist unsere Community offen für vegan- interessierte Noch-Fleischesser und wir freuen uns diesbezüglich immer über Anfragen und einen respektvollen Austausch verschiedener Ansichten. Darüber hinaus verstehen wir das Vegane Zeitalter als virtuelles Initial und Symbol einer neuen Zeitrechnung, eines umfassenden Wertewandels. Wir stehen mitten in einer neuen Aufklärung, in der wir in den Schulterschluss mit den Tieren als Mitbewohner dieses Planeten gehen werden. Wir nehmen uns als Pioniere wahr, Visionäre eines Planeten, der für jedes Lebewesen seinen Platz haben sollte - frei von Speziesismus, Nationalismus und Ausgrenzung. In nicht allzu ferner Zeit wird es nach unserem Schema keine (Be)Nutztiere mehr geben. In unserer Online- Community „Veganes Zeitalter“ werden vegane Visionen und Optionen diskutiert, der Permanent Event "Aufbruch in das Vegane Zeitalter" dient als langfristiger Counter veränderungswilliger Menschen und die Seite „Das Vegane Zeitalter“ als Option für Vegane Themen und Szenarien, die von den Mitgliedern dort ausführlicher besprochen werden. Wir grenzen uns bewusst von etwaigen esotherischen, astrologischen New Age-Pseudo Gruppierungen ab, haben ganz konkrete Anliegen und suchen den Dialog mit Visionären, Trendforschern, Universitäten, Institutionen und generell mit Querdenkern aus Forschung, Lehre und Umwelt, die diesem Planeten eine Chance geben wollen. Das >Vegane Zeitalter< versteht sich als Vegane Zukunftswerkstatt
Wir freuen uns auf Anfragen und weitere Inspiration! Iris Asiya Pasternack und alle Admins und Moderatoren
"Veganes Zeitalter" Online Community
"Wir brauchen ein neues, weiseres und vielleicht mystischeres Konzept von Tieren. Fern der allumgebenden Natur, lebend mit Hilfe von komplizierten Vorrichtungen, überblickt der Mensch in der Zivilisation die Kreaturen durch das Glas seines Wissens und sieht dadurch eine Feder vergrößert und das ganze Bild verzerrt. Herablassend schauen wir auf ihre Unvollkommenheit, auf ihr tragisches Los eine Form so weit unter uns angenommen zu haben. Und darin irren wir, und wir irren gewaltig. Weil das Tier soll nicht gemessen werden, durch den Menschen. In einer Welt, älter und vollkommener als unsere, bewegen sie sich formvollendet und ganz, beschenkt mit erweiterten Sinnen, die wir verloren oder nie erlangt haben, und hören Stimmen, die wir nie vernehmen werden. Sie sind nicht Brüder, sie sind nicht Untertanen; Sie sind andere Nationen, gefangen mit uns im Netz aus Leben und Zeit, Mitgefangene der Pracht und Strapazen der Erde." Henry Beston "The Outermost House"