KI kann beim Lernen unterstützen: Sie kann Fragen formulieren, Inhalte erklären und dabei helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen.
Flamur betont aber auch die Grenze: In der Prüfung muss man das Wissen selbst abrufen, erklären und anwenden können. Wer Antworten nur übernimmt, ohne sie zu verstehen, lernt nicht nachhaltig.
KI ist damit ein Werkzeug – aber kein Ersatz für das eigene Denken.
Mehr über die Chancen und Grenzen von KI gibt es in Folge 7 von «HF unzensiert».
Prüfungsvorbereitung HöhereFachschule DigitalesLernen
Careum Bildungszentrum
Berufsfachschule & Höhere Fachschulen für Gesundheitsberufe
Wir bieten den Lernenden und Studierenden eine optimale Vorbereitung auf den medizinischen Berufsalltag und ermöglichen weitere Ausbildungsperspektiven im Gesundheitswesen. Die Lernenden und Studierenden können von der modernen Lernumgebung und -unterstützung sowie von der Hauptbibliothek Zürich - Medizin Careum profitieren. Der Standort an der Gloriastrasse in unmittelbarer Nähe der wichtigsten P
20/08/2026
Die Prüfungsphase bringt Zeitdruck, Leistungsdruck und emotionale Belastungen mit sich. Unsere Studis der HF MTR zeigen, dass sich dieser Stress auch auf das Essverhalten auswirken kann.
Dabei zeigen sich unterschiedliche Reaktionen: Manche Menschen essen weniger oder lassen Mahlzeiten aus. Andere essen häufiger oder greifen vermehrt zu Snacks.
Für das Projekt wurde eine Umfrage unter 152 Studierenden durchgeführt und mit einer Literaturrecherche ergänzt.
137 von 152 Personen, die die erste Frage beantworteten, gaben an, während Prüfungsphasen Stress zu erleben. 118 von 152 Befragten hatten das Gefühl, dass sich dieser Stress auf ihr Essverhalten auswirkt.
Die Ergebnisse beschreiben die befragte Gruppe und sind nicht repräsentativ.
Bei akutem Stress bereitet sich der Körper auf eine schnelle Reaktion vor – die sogenannte «Fight-or-Flight»-Reaktion.
Unter anderem werden Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol ausgeschüttet. Der Körper stellt zusätzliche Energie bereit, die Herzfrequenz steigt und die Bronchien erweitern sich. Gleichzeitig können Verdauung und Hungergefühl vorübergehend in den Hintergrund treten.
Kurzfristig kann diese Reaktion die Konzentration und Leistungsfähigkeit unterstützen. Hält die Belastung jedoch länger an, kann sie sich negativ auf Körper und Wohlbefinden auswirken.
Bei manchen Menschen reduziert akuter Stress das Hungergefühl. Dadurch werden Mahlzeiten verschoben, ausgelassen oder nur teilweise gegessen.
Andere verspüren unter Stress ein stärkeres Bedürfnis nach schnell verfügbarer Energie und essen häufiger oder mehr als gewöhnlich.
Unter den 118 Personen, die eine Auswirkung auf ihr Essverhalten wahrnahmen, wurde vermehrtes Essen oder Snacken am häufigsten genannt.
Dicht darauf folgte das bewusste oder unbewusste Reduzieren beziehungsweise Auslassen von Mahlzeiten. Fast jede vierte Person kannte beide Reaktionen.
Das zeigt: Stress wirkt sich individuell aus – und kann das Essverhalten sogar bei derselben Person unterschiedlich beeinflussen.
Süssigkeiten und Snacks wurden in der Umfrage während Prüfungsphasen am häufigsten genannt. Ebenfalls verbreitet waren
Nach dem Unterricht noch vier Stunden am Laptop sitzen und alles zusammenfassen? Flamur hat es ausprobiert – aber schnell gemerkt, dass diese Art zu lernen nicht zu ihm passt.
Denn eine Lernmethode ist nicht automatisch gut, nur weil sie bei anderen funktioniert. Entscheidend ist, herauszufinden, wie man selbst Inhalte am besten versteht und behält.
Die ganze Diskussion hörst und kannst du auch schauen in Folge 7 von «HF unzensiert».
Selbststudium HöhereFachschule Studierendenalltag
Der Wechsel vom Frontalunterricht zum selbstständigen Lernen kann zunächst überfordern.
Alexandra wusste am Anfang ihrer Ausbildung nicht, wie sie die vielen Inhalte strukturieren sollte. In der Lernberatung bekam sie immer wieder denselben Tipp: eine Mindmap erstellen.
Zuerst konnte sie damit wenig anfangen. Später wurde genau diese Methode zu ihrer wichtigsten Lernstrategie.
Mehr persönliche Lernerfahrungen gibt es in Folge 7 von «HF unzensiert».
HöhereFachschule Studieren Gesundheitsberufe
12/08/2026
Wenn der Bildschirm babysittet: Sind digitale Medien grundsätzlich problematisch – oder kommt es vor allem darauf an, wie sie eingesetzt werden?
Unsere Studis der HF MTR haben untersucht, welchen Einfluss Bildschirmzeit auf die Entwicklung von Kindern haben kann. Dafür wurden Erkenntnisse aus der Fachliteratur mit Befragungen von Eltern und Fachpersonen verglichen.
Die Ergebnisse zeigen: Nicht das digitale Gerät allein ist entscheidend. Eine wichtige Rolle spielen die Nutzungsdauer, die Qualität der Inhalte, die Begleitung durch Bezugspersonen und die Frage, welche anderen Aktivitäten durch die Bildschirmzeit verdrängt werden.
49 Prozent der befragten Eltern beobachteten eine Abnahme der gemeinsamen Kommunikation. 89 Prozent der Fachpersonen sehen einen möglichen Einfluss auf die kognitive Entwicklung. Gleichzeitig äusserten 94 Prozent einen erhöhten Bedarf an verständlicher Aufklärung.
Die Befragung ist nicht repräsentativ und belegt keine Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge. Sie unterstreicht jedoch, wie wichtig ein bewusster, begleiteter und ausgewogener Umgang mit digitalen Medien bereits im Kindesalter ist.
Denn digitale Medien können Gespräche, Vorlesen, Bewegung und gemeinsames Spielen sinnvoll ergänzen – aber nicht ersetzen.
KindlicheEntwicklung DigitaleMedien Gesundheitsförderung HöhereFachschule
Smartphones und Tablets gehören längst zum Familienalltag. Doch welchen Einfluss hat ihre Nutzung auf die sprachliche, emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern?
Unsere Studis der HF MTR haben diese Frage anhand einer Literaturrecherche sowie Befragungen von Eltern und Fachpersonen untersucht.
Die Recherche zeigt: Bildschirmzeit hat nicht grundsätzlich negative Auswirkungen. Entscheidend ist, wie lange digitale Medien genutzt werden, welche Inhalte Kinder sehen und ob sie dabei von Eltern oder anderen Bezugspersonen begleitet werden.
Auch die Frage, welche Aktivitäten die Bildschirmzeit ergänzt oder ersetzt, spielt eine wichtige Rolle.
Für das Projekt wurden Erkenntnisse aus der Fachliteratur mit den Erfahrungen von Eltern und Fachpersonen verglichen. Die be
KI kann Fragen erstellen, Zusammenhänge erklären und bei der Prüfungsvorbereitung helfen. Aber kann sie auch selbstständiges Denken, praktische Erfahrung und den Austausch mit anderen ersetzen?
In der neuen Folge von «HF unzensiert» sprechen Flamur, Chiara und Alexandra darüber, wie sie in der Höheren Fachschule gelernt haben, welche Methoden zu ihnen passen und was sich beim Lernen in Zukunft verändern darf.
«Lernen mit KI? Was in der HF bleiben muss»
Die vollständige Folge ist jetzt auf YouTube und Spotify verfügbar.
Selbststudium Podcast Gesundheitswesen
Robin nutzt die “Merken”-Funktion während der Prüfung, um später noch einmal über unsichere Antworten nachzudenken. Mehr Tipps in der neuen Podcastfolge auf Spotify & YouTube.
Gerade Quereinsteiger kennen diesen Satz. Doch mit dem Vorwissen kommt oft auch zusätzlicher Druck.
Mehr dazu in der ganzen Folge auf Spotify & YouTube.
Regina spricht offen darüber, dass Lernen ein Auf und Ab ist und niemand immer motiviert ist. Die ganze Folge jetzt auf Spotify & YouTube.
06/08/2026
Das Smartphone liegt lautlos auf dem Tisch. Keine Nachricht erscheint, niemand greift danach. Kann es das Lernen trotzdem beeinflussen?
Unsere Studis der HF MTR haben sich mit dem sogenannten «Brain-Drain-Effekt» beschäftigt. Die Forschung deutet darauf hin, dass bereits die blosse Präsenz eines Smartphones kognitive Ressourcen beanspruchen kann – selbst wenn das Gerät ausgeschaltet ist.
Auch die Befragung unter 38 Studierenden zeigt einen spannenden Widerspruch: 68 Prozent glauben, dass die Anwesenheit des Smartphones das Lernen negativ beeinflusst. Trotzdem legt die Mehrheit das Gerät beim Lernen auf den Tisch. Von diesen Personen fühlen sich 75 Prozent dadurch gestört.
Der wissenschaftlich gemessene Gesamteffekt ist zwar eher klein, zeigt sich jedoch besonders beim Gedächtnis. Wer konzentriert lernen möchte, sollte das Smartphone deshalb nicht nur lautlos stellen, sondern möglichst in einen anderen Raum legen.
Denn manchmal ist ausser Reichweite wirksamer als lautlos.
Aufmerksamkeit Mediennutzung HöhereFachschule
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