Luwian Studies

Luwian Studies

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Luwian Studies ist eine unabhängige, private und gemeinnützige Stiftung mit Sitz in der Schweiz. Jt. v. Chr. im Westen Kleinasiens.

Alleiniger Stiftungszweck ist die Förderung der Erforschung von Kulturen des 2.

20/11/2024

Die Türkei – ein archäologischer Schatz der Welt! Von Göbeklitepe über Troja bis Hattusa und Ephesus – die Region prägte das kulturelle und wirtschaftliche Erbe der Menschheit.
Die Luwian Studies Stiftung veröffentlicht stolz ihre Karte und Datenbank mit 483 bronzezeitlichen Siedlungen in Westanatolien.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Fazlı Çorman, Generalkonsul der Türkei in Zürich und ehemaliger Botschafter in Norwegen, sowie Herrn Furkan Yılmaz, Vizekonsul, für ihre wertvolle Unterstützung.

Türkiye, dünya arkeolojisi açısından eşsiz bir öneme sahiptir. Asya, Avrupa ve Afrika arasında bir köprü konumunda olan bu topraklar, tarih öncesinden itibaren pek çok uygarlığa ev sahipliği yapmıştır.

Göbeklitepe, Truva, Hattuşa, Efes, Bergama ve daha benzeri birçok antik merkez ülkemizde yer almaktadır.

Bu bölgeler insanlık tarihindeki kültürel, dini ve ticari gelişmelere ışık tutarak Türkiye’yi arkeolojik zenginlik açısından önde gelen ülkelerden biri haline getirmiştir.

Ülkemiz bu önemiyle dünya arkeolojisinin odağında yer almaktadır.

Zürih merkezli “Luvi Araştırmaları Vakfı” Batı Anadolu’da Tunç Çağı’na ait yerleşim yerlerinin kapsamlı verilerini içeren bir harita ve veri tabanı yayımlamıştır.

Bu çalışmaların, antik Anadolu kültürünün gelişme çizgisini ve günümüz Avrupa medeniyetinin terkibinde Anadolu tarihinin etkisini Tunç çağına kadar indiren yeni perspektifler oluşturduğu görülmektedir.

Vakfın kurucusu Dr. Eberhard Zangger’in Anadolu Ajansında yayımlanan aydınlatıcı röportajına (Türkçe ve İngilizce) aşağıdaki elektronik adreslerden ulaşabilirsiniz:

https://www.aa.com.tr/tr/kultur/luvi-arastirmalari-vakfi-bati-anadoluda-tunc-cagina-ait-483-yerlesim-yerinin-verilerini-yayimladi/3396675?preview=1&r=2b7afc14-d075-4d48-921e-9321be52ada9

https://www.aa.com.tr/en/europe/luwians-of-turkiye-unlocking-an-untold-chapter-of-ancient-history/3396554

T. C. Bern Büyükelçiliği
T.C. Bern Büyükelçiliği Eğitim Müşavirliği
Luwian Studies
Fazli Corman

01/09/2022

Die luwische Kultur tritt in Erscheinung

Zur Zeit des Trojanischen Krieges, um 1200 v. Chr., bedeckte ein dichtes Netz blühender Siedlungen den Westen Kleinasiens. Dies ist das Ergebnis einer umfassenden Studie, die vor zwölf Jahren begann und heute veröffentlicht wird. Ein Team bestehend aus Schweizer und türkischen Archäologen hat die Ergebnisse von 33 Ausgrabungen und 30 archäologischen Untersuchungen im Westen der Türkei ausgewertet und auf dieser Grundlage 477 große Siedlungsplätze identifiziert, die für mindestens 1.000 Jahren, in einigen Fällen sogar für 5.000 Jahre, bewohnt waren. Die wissenschaftliche Publikation ist soeben erschienen.

Zusammenfassung der Ergebnisse: https://www.archaeologie-online.de/artikel/2022/wer-waren-die-luwier/

Cosmic Symbolism at Hittite Yazilikaya 21/06/2021

Forscher finden Erklärung für das Felsheiligtum Yazılıkaya

Ein interdisziplinäres Team bestehend aus Forschern aus der Türkei, den USA und der Schweiz hat erstmals eine umfassende Erklärung für das UNESCO Weltkulturerbe Yazılıkaya bei Hattusa gefunden. Demnach symbolisieren die über 90 in den Stein gemeisselten Reliefs die Gottheiten in drei verschiedenen Ebenen des Kosmos: Erde, Himmel und Unterwelt.

YouTube-Video (04:31) mit deutschen und türkischen Untertiteln

Cosmic Symbolism at Hittite Yazilikaya For almost two hundred years, archaeologists have been looking for a plausible explanation for the ancient rock sanctuary of Yazılıkaya in Central Turkey. Ov...

28/05/2020

Erklärung des Stiftungsrates von Luwian Studies

Die Stiftung Luwian Studies wurde darauf aufmerksam, dass in einigen Social-Media-Beiträgen die Vermutung geäussert wird, dass die Religionsgemeinschaft der Aleviten Nachkommen der Luwier sein könnten. Obwohl wir grossen Respekt vor den Aleviten haben, ist es nicht möglich, dass sie mit Luwiern verwandt sind. Der Begriff Luwisch bezieht sich auf die Stadtstaaten und Kleinkönigreiche, die während der Mittleren und Späten Bronzezeit in Westkleinasien bestanden und multiethnisch und mehrsprachig waren, wobei das Luwische, eine Sprache indogermanischen Ursprungs, die grösste Sprachgruppe ausmachte. Die luwische Hieroglyphenschrift wurde nach etwa 600 v. Chr. nicht mehr verwendet, obwohl die Verwendung der luwischen Sprache bis in die Römerzeit fortbestand.

Der Alevismus hat seinen Ursprung in der türkischen Kultur. Die Religion verbreitete sich nach der Ankunft der oghusisch-turkmenischen Stämme aus Zentralasien (Khorasan) in
Anatolien im 13. und 14. Jahrhundert, mehr als ein Jahrtausend nach dem Verschwinden der luwischen Sprache. Archäologische Untersuchungen liefern keine Hinweise auf eine Verbindung zwischen Luwiern und den in die heutige Türkei eingewanderten Völkern – und es bestehen sicherlich keine direkten Verbindungen zwischen Luwiern und den heutigen Religionsgemeinschaften. Luwian Studies trägt dazu bei, die Zeit zwischen 2000 und 1000 v. Chr. in der Westtürkei zu beleuchten, die bisher zu wenig archäologische Aufmerksamkeit erhalten hat. – Der Stiftungsrat möchte mit dieser Klarstellung allfälligen Missverständnissen vorbeugen.

Bild: Tarkondemos Siegel mit Keilschrift und luwischen Hieroglyphen

ANE TODAY - 202005 - A Calendar in Stone: Hittite Yazılıkaya - 23/05/2020

In ANE TODAY - 202005 - wurde die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Eberhard Zangger and Rita Gautschy über das Felsheiligtum Yazilikaya - A Calendar in Stone: Hittite Yazılıkaya - publiziert:

ANE TODAY - 202005 - A Calendar in Stone: Hittite Yazılıkaya - ANE Today May 2020; A Calendar in Stone: Hittite Yazılıkaya; Eberhard Zangger; Rita Gautschy; Hittite calendar; Yazılıkaya; Ancient Near East Today

29/03/2020

https://www.youtube.com/watch?v=71w6kWWlr-0

„The Study of Antiquity and the Middle Ages“ (SAMA) ist ein Videointerview-Kanal auf YouTube, der von Nick Barksdale aus Oklahoma betrieben wird. Ungeachtet des Namens dieses Programms legt Nick Barksdale einen zusätzlichen thematischen Schwerpunkt auf das Ende der Bronzezeit im östlichen Mittelmeerraum. In diesem Zusammenhang entstanden vor kurzem Interviews mit Dr. Fred Woudhuizen über die Ethnien der Seevölker und mit Dr. Eberhard Zangger über die Luwier und Luwian Studies.

Eberhard Zangger beantwortete Fragen zu den Themenkomplexen: Wie spielte sich der Kultureinbruch am Ende der Bronzezeit ab? Was wissen wir über die Seevölker und ihre Überfälle? Wer waren die Luwier? Wo lebten sie? Wie war die Beziehung zwischen Hethitern und Luwiern? Welche Rolle spielten die Luwier im Trojanischen Krieg? Waren die Trojaner Luwier? Was macht Luwian Studies und was sind die jüngsten Entdeckungen auf diesem Gebiet?

02/03/2020

Vortragsvideo über Yazılıkaya auf Englisch – nun auch mit türkischen Untertiteln verfügbar

Ein einstündiges Video mit einem Vortrag von Eberhard Zangger und Rita Gautschy über das Felsheiligtum Yazılıkaya ist neu auch mit türkischen Untertiteln auf YouTube verfügbar. Der Vortrag mit dem Titel „The Sun, the Moon, and the Stars as seen by Hittites and Luwians“ über die Arbeit des Geoarchäologen und der Archäologin und Astronomin gibt einen Überblick über die Bezüge zum Himmel in der hethitischen Religion, die erst in den letzten Jahren erkannt wurden. Daraus entwickelt sich ein astronomisches Erklärungsmodell für das hethitische Felsenheiligtum von Yazılıkaya in der Nähe der ehemaligen Hauptstadt Hattusa. Die Steinreliefs der Kammer A des berühmten Heiligtums zeigen 63 (noch erhaltene) in den Fels gehauene Profile von Gottheiten. Diese lassen sich gruppieren nach Mondmonaten (12), maximaler Anzahl der Tage pro Mondmonat (30) und Anzahl der Jahre, bis sich der Zyklus wiederholt (19). Yazılıkaya war demnach ein Lunisolarkalender – und könnte auch heute noch als solcher fungieren.
Der Vortrag fand am 14. März 2019 in Zürich im Rahmen einer ordentlichen Sitzung des Stiftungsrats von Luwian Studies statt. In Kommentaren auf YouTube war um eine Version mit türkischen Untertiteln gebeten worden.

19/11/2019

Ankündigung: Dr. Eberhard Zangger hält einen Vortrag an der Galatasaray Universität am 22. November 2019 um 16.00 Uhr.

19/09/2019

Konferenz am 5. Oktober 2019 um 19.00 Uhr in ZAI BODRUM

Während des 2. Jahrtausends v. Ch. lebte der größte Teil Anatoliens mit Menschen zusammen, deren Muttersprache Luwisch war. Sie waren Zeitgenossen, Handelspartner und manchmal Rivalen der Minoer, Mykener und Hethiter, eines der bekanntesten Völker Griechenlands und Anatoliens. Zum besseren Verständnis der Bedeutung der Luwier in der Bronzezeit der Ägäis müssen noch einige unbekannte Punkte der mediterranen Archäologie gelöst werden. Dr. Eberhard Zangger wird in ZAİ Bodrum einen Vortrag in englischer Sprache über diese mysteriöse Zivilisation halten, welcher von einem Dolmetscher übersetzt wird.

19/09/2019

Die ganztägige EAA-Session über Westkleinasien in der Bronzezeit am 7. September 2019 in Bern bestätigte Aristoteles’ Aussage, wonach «das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile». Wenn 15 Referenten aus unterschiedlichen Ländern und verschiedenen Disziplinen ihre Untersuchungen und Überlegungen vor einem Publikum mit Koryphäen wie Lord Colin Renfrew und David Anthony präsentieren, entfaltet sich eine besondere Wirkung: das Potenzial der Region Westkleinasien für zukünftige Studien in der Archäologie und Linguistik wird so deutlicher denn je.
Die laufenden Surveys haben auch dieses Jahr überraschende Entdeckungen ans Tageslicht gebracht. Gleichzeitig gelingt es allmählich den Sprachwissenschaftlern, die Sprachvielfalt dieser Region im 2. Jahrtausend v. Chr. fassbar zu machen. Die von Fred Woudhuizen gezeigte Karte mit der politischen Geografie Anatoliens kurz vor dem Ende des Hethiterreichs weist darauf hin, dass wohl auch das einstige Ratespiel zu diesem Thema bald ein Ende finden wird. Die Stiftung Luwian Studies hat einen großen Teil dieser Projekte unterstützt und ist stets daran interessiert, weitere Forschungsvorhaben kennenzulernen.
Auf dem Foto zu sehen sind (stehend, von links) Alwin Kloekhorst, Christoph Bachhuber, Matthias Oertle, Murat Türkteki, Ian Rutherford, Alper Aşınmaz, Willemijn Waal, Ulrike Berndt, Antonis Kourkoulakos, Francis Breyer, Fred Woudhuizen und Eberhard Zangger; (sitzend, von links) Şengül Aydıngün, Sefa Taşkın, Haldun Aydıngün und Maya Vassileva.

27/08/2019

Einblicke in die Fantasiewelten des Archäologen James Mellaart

Zanggers 58 Seiten umfassender Bericht „James Mellaart’s Fantasies“ steht als PDF kostenlos online zur Verfügung:
https://luwianstudies.academia.edu/EZangger

01/07/2019

Vor über 3000 Jahren führten die Menschen in Zentralanatolien einen Kalender, der heute noch funktioniert. Es gibt noch so viel zu entdecken auf dieser Welt! https://luwianstudies.org/de/

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