24/06/2026
Die HfH ist mit einem neuen Eintrag auf Wikipedia vertreten! 🎉
Der neue Eintrag beleuchtet die Geschichte der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik – von den Anfängen des Heilpädagogischen Seminars im Jahr 1924 bis zur heutigen HfH als spezialisierte Pädagogische Hochschule für Heil- und Sonderpädagogik.
Wikipedia gehört zu den meistgenutzten Wissensplattformen weltweit. Umso mehr freuen wir uns, dass die Entwicklung, der Auftrag und die Bedeutung der HfH nun auch dort dokumentiert sind. 📚
🔗 Zum Wikipedia-Eintrag: https://eu1.hubs.ly/H0w88hJ0
Vielen Dank an alle Beteiligten, die zur Entstehung des Beitrags beigetragen haben.
Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik – Wikipedia
Die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik (HfH) ist eine Pädagogische Hochschule in Zürich.[3] Sie erfüllt den vierfachen Leistungsauftrag in den Bereichen Ausbildung, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen auf dem Gebiet der Heil- und Sonderpädagogik.[3.1]
17/06/2026
Wenn autistische Jugendliche erschöpft sind, steckt dahinter oft viel mehr als «keine Lust». Denn Reizverarbeitung, soziale Anforderungen und ständiges Anpassen kosten sie enorm viel Energie.
Ein solches Know-how ist matchentscheidend für eine erfolgreiche Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Autismus auf der Sekundarstufe II. Deshalb haben wir eine einstündige Veranstaltung für pädagogische Fachpersonen organisiert, in der wir konkret zeigen, welche Massnahmen sich bewährt haben.
📅 15. September 2026
🕘 18.00–19.30 Uhr
📍 HfH, Zürich (inkl. Online-Übertragung)
➡️ Jetzt anmelden: https://eu1.hubs.ly/H0wdbWJ0
❓ Hast du konkrete Fragen? Dann wende dich an die Expert:innen der Fachstelle Autismus: https://eu1.hubs.ly/H0wd5GM0
📝 Du willst mehr erfahren? Lies den Tagungsrückblick: https://eu1.hubs.ly/H0wd9Gc0
Lernende im Autismus-Spektrum in der Sekundarstufe II, Fachveranstaltung
An der Veranstaltung werden praxisorientierte Anregungen und Empfehlungen für die Sekundarstufe II vermittelt. Ergebnisse einer Befragung von Schulleitenden sowie Interviews mit Jugendlichen im Autismus-Spektrum stehen im Fokus.
17/06/2026
Das Braille-Fest der HfH ermöglichte Kindern und Jugendlichen mit Blindheit einen spielerischen Zugang zur Braille-Schrift. 🎲
Auf dem Programm standen neun Ateliers wie Fühlkisten, taktile Bildergeschichten und Rätsel, Musik-Brailleschrift sowie eine Sinnesoase. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmenden eine taktile Urkunde. 🥇
Insgesamt nahmen 26 Kinder und Jugendliche teil, die von ihren Eltern, Assistenzen oder Lehrpersonen begleitet wurden. Der Austausch stand dabei klar im Vordergrund. Prof. Dr. Fabian Winter, Initiant und Organisator des Events, freut sich darüber: «Das Braille-Fest hat gezeigt, wie durch gemeinsames Spielen und Entdecken, neue Freundschaften entstehen können.» 🫂
🥳 Ein rundum gelunger Anlass – lesen Sie mehr im Nachbericht und klicken Sie sich durch die Bildergalerie: https://www.hfh.ch/news/das-braille-fest-der-hfh-begeisterte-mit-einem-spielerischen-zugang-zur-braille-schrift
🐞 Einen herzlichen Dank an alle Mitwirkende, an Sponsor:innen und Unterstützer:innen: Schweizerischer Blinden- und Sehbehindertenverband, Schweizerischer Blindenbund, SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte, Blindenschule Zollikofen 🫶
15/06/2026
Immer mehr Kinder mit ADHS und ASS – Schule auf der Kippe?
Kinder und Jugendliche mit ADHS oder Autismus bringen Schulen und Familien zunehmend an ihre Belastungsgrenzen. Als Reaktion entstehen neue Förderangebote, Schulinseln und spezialisierte Lernsettings. Doch weshalb verschärft sich die Situation weiter? Und welche Lösungen braucht es für die Zukunft?
Diskutiere diese Fragen mit Expert:innen aus Medizin, Bildung und Wissenschaft am HfH-Round-Table.
📅 Dienstag, 17. November 2026
🕡 18.30–20.00 Uhr
📍 HfH Zürich oder online
🎟️ Die Teilnahme ist kostenlos.
Wir freuen uns auf deine Perspektiven und den gemeinsamen Austausch.
👉 Jetzt anmelden: https://eu1.hubs.ly/H0v-JNT0
11/06/2026
Die Ergebnisse der ÜGK 2024 zeigen deutlich: Bildungsungleichheiten entstehen früh. Bereits in den ersten Schuljahren erreichen Kinder aus sozial benachteiligten oder bildungsferneren Familien die Grundkompetenzen in Schulsprache und Mathematik seltener. 📊 Das ist ein wichtiger Befund — und ein Auftrag an Bildungspolitik, Schule und Ausbildung: Förderung muss früh ansetzen. 🎯
Schulen brauchen Rahmenbedingungen, Lehrpersonen und spezialisierte Fachpersonen, die Kinder in unterschiedlichen Ausgangslagen wirksam unterstützen können. 🗣️
Auch die zu Hause gesprochene Sprache steht mit dem Erreichen der Grundkompetenzen in Zusammenhang. Für den Kanton Zürich ist das besonders relevant: 40 Prozent der Zweitklässlerinnen und Zweitklässler sprechen zu Hause ausschliesslich Deutsch – weniger als im Durchschnitt der ÜGK-Population (50%). Gleichzeitig wächst fast jedes dritte Kind (28 %) in einem Haushalt auf, in dem kein Deutsch gesprochen wird; schweizweit ist es jedes fünfte (21 %). Die restlichen 32 Prozent der Zürcher Schülerinnen und Schüler sprechen zu Hause sowohl Deutsch als auch mindestens eine weitere Sprache.
💡 Diese Mehrsprachigkeit ist jedoch nicht primär Ausdruck von Fluchtmigration. Sie gehört zur Realität eines internationalen Bildungs-, Arbeits- und Wirtschaftsstandorts. Neben Deutsch werden im Kanton Zürich Englisch, Italienisch, Albanisch, Französisch, Spanisch, Serbisch/Kroatisch, Portugiesisch und Türkisch gesprochen.
📚 Diese Zahlen machen deutlich, wie wichtig eine differenzierte Betrachtung sprachlicher Lernvoraussetzungen ist. Dies betrifft insbesondere Mehrsprachigkeit sowie den Aufbau von Lese- und Schreibkompetenzen.
🔍 Mit diesen Fragestellungen befasst sich das Institut für Sprache und Kommunikation der HfH unter anderem im Forschungsprojekt PluS+, das die Erstsprachen von Kindern systematisch in sprachsensible Lernumgebungen einbezieht und damit den Aufbau bildungssprachlicher Kompetenzen unterstützt.
➡️ Mehr Informationen: • Fachstelle Schriftspracherwerb und LRS: https://eu1.hubs.ly/H0w56kC0
• Infopoint LRS: https://eu1.hubs.ly/H0w56GV0
Schriftspracherwerb und LRS
Die Expert:innen der Fachstelle beraten und unterstützen im Themenfeld Schriftspracherwerb und Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten. Nehmen Sie Kontakt auf.
10/06/2026
🧳 Wie erleben Kinder, Jugendliche, Eltern und Fachpersonen den Weg zur Diagnose einer psychischen Störung und darüber hinaus? In ihrem Buch «Diagnostische Reisen bei Kindern und Jugendlichen» reflektiert Priska Hagmann-von Arx eingehend die Bedeutung psychischer Diagnosen im Kontext der Heil- und Sonderpädagogik.
Zehn diagnostische Reisen bei Kindern und Jugendlichen bilden den Kern des Buches. Eltern sowie Fachpersonen aus der Heil- und Sonderpädagogik, der Psychologie und der Psychotherapie erzählen in narrativen Interviews von ihren Erfahrungen. 📖 Die Geschichten machen sichtbar, wie unterschiedlich diese Reisen verlaufen können: So erlebt Jonas zum Beispiel akute Ausbrüche – doch bis zu einer Diagnose braucht es Zeit.
Bei Lily führen zahlreiche Beobachtungen, Gespräche und Informationen schliesslich zu einer Tourette-Diagnose. Ein wichtiger Beitrag für Fachpersonen, Angehörige und alle, die sich mit psychischer Gesundheit, Förderung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen beschäftigen.
👉 Lies jetzt das ganze Buch: https://eu1.hubs.ly/H0w3gFs0
09/06/2026
🎉 Zum Abschluss des Jubiläumsjahres lädt die HfH zu einem Get-together. Der Anlass ist eine tolle Möglichkeit, um auf das gemeinsam Erreichte anzustossen und sich in einer gemütlichen Atmosphäre über Vergangenes und Zukünftiges auszutauschen. 🥂
🤟 Bist du aus der Gebärdensprachgemeinschaft, dem Hochschulumfeld und dem Berufsfeld und interessierst dich ? Dann melde dich jetzt an:
40 Jahre Gebärdensprache an der HfH, Get-together
Zum Abschluss des Jubiläumsjahres lädt die HfH zu einem Get-together. Eine tolle Gelegenheit, um auf das gemeinsam Erreichte anzustossen. Seien auch Sie dabei!
08/06/2026
🗣️ Stottern ist weit mehr als stockendes Sprechen.
Über eine Million Menschen im deutschsprachigen Raum stottern. Hinter den hörbaren Sprechunflüssigkeiten stehen oft Unsicherheit, Scham, Ängste und die Herausforderung, sich in Alltag, Schule oder Beruf mitzuteilen. Gleichzeitig zeigen viele Betroffene beeindruckende Stärke, Selbstbewusstsein und Resilienz. 💪
Im aktuellen Fritz+Fränzi-Beitrag erklärt unser Dozent und Logopäde Wolfgang Braun, Leiter des Förderzentrums der HfH, warum Stottern ein vielschichtiges Phänomen ist, weshalb eine frühe Beratung wichtig sein kann und wie Eltern, Lehrpersonen und das Umfeld Kinder wirksam unterstützen können.
💡 Besonders wichtig: Stottern sollte nicht tabuisiert werden. Ein offener, wertschätzender Umgang sowie die Stärkung der Persönlichkeit eines Kindes können entscheidend dazu beitragen, Leidensdruck zu reduzieren und Teilhabe zu ermöglichen.
🤝 Denn Teilhabe beginnt dort, wo Menschen gehört werden – unabhängig davon, wie flüssig sie sprechen. Hier geht's zum Online-Artikel: https://www.fritzundfraenzi.ch/was-tun-wenn-das-kind-stottert
Mehr Informationen, Antworten auf häufige Fragen und Unterstützungsangebote zum Thema Stottern findest du hier: https://www.hfh.ch/institute/institut-fuer-sprache-und-kommunikation/stottern
Was tun, wenn das Kind stottert? – Elternmagazin Fritz+Fränzi
Was bedeutet stottern für Kinder, die damit aufwachsen, was für Eltern? Fachpersonen und Betroffene erzählen – über Scham, Ängste und das entlastende Gefühl, nicht alleine zu sein.
04/06/2026
🧳 Bei Diemo musste alles schnell gehen. Seine Geschichte wirft die Frage auf, wie diagnostische Prozesse unter Zeitdruck gestaltet werden und welche Herausforderungen damit verbunden sind.
🎒 Bei Marcel bleibt eine Hochbegabung lange unerkannt. Seine Reise zeigt, welche Auswirkungen es haben kann, wenn besondere Potenziale erst spät erkannt und verstanden werden.
Das Buch «Diagnostische Reisen» von Prof. Dr. Priska Hagmann-von Arx zeigt, wie Kinder, Jugendliche, Familien und Fachpersonen den Weg durch Abklärung, Diagnosestellung und Unterstützung erleben. Im Mittelpunkt stehen nicht Diagnosen oder Fachbegriffe, sondern die Menschen und ihre Geschichten.
Lies jetzt das ganze Buch: https://eu1.hubs.ly/H0vWxXf0