ISP Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie

ISP Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie

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Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von ISP Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie, Hochschule und Universität, Grossmünsterplatz 6, Zürich.

Das Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie isp bildet seit vielen Jahren Personen aus und hilft ihnen beim Vermitteln von Sexualität und den Umgang damit.

Photos from ISP Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie's post 29/07/2026

Du kannst verführen lernen. Auch wenn du glaubst, du seist kein Typ dafür.

Verführen heisst, jemanden für dich zu gewinnen, ohne ihn zu drängen. Du zeigst, dass du Lust hast, und lässt der anderen Person die Wahl. Ein Nein bleibt jederzeit möglich.

Anti-Verführung macht das Gegenteil. Schweigen, Vorwürfe, Tränen, der Satz „du musst“. So entsteht Druck. Wer nachgibt, weil er muss, zieht sich innerlich zurück.

Der Unterschied liegt im Nein. Solange die andere Person frei Nein sagen darf, verführst du. Nimmst du ihr das, wird daraus Manipulation.

Und das Beste: Verführen ist eine Fähigkeit. Du übst sie mit Blick, Stimme, Haltung und der Bereitschaft, ein Nein auszuhalten. Sie gehört zu jeder lebendigen S€xualität, nicht nur an den Anfang einer Beziehung.

Verführst du eher mit Einladung, oder rutschst du in Druck? Schreib es in die Kommentare.

Speichere den Beitrag für später und schick ihn jemandem, mit dem du darüber reden willst.

Mehr lernst du am ISP Zürich. Link in Bio: isp-zuerich.ch

Photos from ISP Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie's post 08/07/2026

Begehren ist nicht einfach da oder weg. Es entsteht.

S€xuelles Begehren ist nicht der Wunsch nach Nähe oder Bestätigung. Es ist der Wunsch nach Err€gung und Lust.

Darum bringt es oft wenig, nur das Begehren «zurückholen» zu wollen.

Entscheidend ist:
Wenn S€x lustvoll ist, will das Gehirn mehr davon.
Wenn S€x anstrengend, frustrierend oder stressig ist, sinkt das Begehren.

Am Anfang trägt oft emotionales Begehren. Was bleibt, ist das Begehren, das aus echter Lust kommt. Und es kommt nicht immer spontan: Bei vielen entsteht es reaktiv, erst wenn Err€gung und Lust schon da sind. Beides ist normal.

Die wichtigere Frage ist also oft nicht:
«Wie bekomme ich mein Begehren zurück?»

Sondern:
«Was macht mein Lusterleben heute leichter oder schwerer?»

Im Carousel zeige ich:
- was emotionales und s€xuelles Begehren unterscheidet
- warum Begehren wie Gas und Bremse funktioniert
- weshalb spontanes und reaktives Begehren beide normal sind
- wo der eigentliche Hebel liegt: Lusterleben verbessern

Kennst du bei dir eher spontanes oder reaktives Begehren? Schreib es in die Kommentare.

Speichere den Beitrag und schick ihn jemandem, mit dem du darüber reden willst.

Mehr am ISP Zürich. Link in Bio: isp-zuerich.ch

Libido SexuelleGesundheit Sexologie

19/06/2026

Wie entsteht sexuelle Erregung – und was hat der Körper damit zu tun? 🔆

Sexocorporel ist ein körperzentrierter Ansatz der Sexologie. Er betrachtet Sexualität aus vier Komponenten – kognitiv, physiologisch, sexodynamisch und in Beziehung – und macht sichtbar, wie Denken, Körper, Wahrnehmung und Begegnung zusammenspielen.

Am Infotag Sexocorporel gibt dir Agnes Silvani einen lebendigen Einblick in Theorie, Praxis und die Anwendung in Beratung und Therapie – und du erfährst alles zur Weiterbildung am ISP.

📍 Sonntag, 28. Juni 2026, 10–15 Uhr · ISP Zürich, Grossmünsterplatz 6
🗓 Alternativtermin: 15. November 2026 · CHF 50

👉 Anmeldung & Infos: Link in Bio

Photos from ISP Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie's post 09/04/2026

Erotisierung
Warum erregt dich, was dich erregt? 🔥

Die Antwort steckt in einem Konzept, das im Sexocorporel-Modell eine zentrale Rolle spielt: Erotisierung – der Prozess, durch den Körper, Berührungen, Fantasien und Sinnesreize erotische Bedeutung bekommen.

Erotisierung ist kein Automatismus. Sie ist ein Lernprozess.

Das Modell beschreibt ihn in 7 Schichten – der sogenannten «Torte der Erotisierung»:

1. Wahrnehmung des eigenen Geschlechts als Teil von sich
2. Sexuelle Erregung durch Sinnesreize
3. Genitale Interaktion
4. Emotionale Bedeutung
5. Verbindung mit Lustgefühlen
6. Symbolisierung – erogene Bilder & Fantasien
7. Kodifizieren – verstehen und bewerten

Besonders grundlegend ist die genitale Erotisierung: das Erleben des eigenen Ge****ls als erregbar und sexuell aktiv. Erst von da aus kann der Körper des anderen Menschen erotische Bedeutung erhalten.

Die gute Nachricht: Re-Erotisierung ist möglich – in jedem Alter. Was nicht oder eingeschränkt erotisiert wurde, lässt sich durch neue Erfahrungen, Bewegung und Bedeutungsgebung verändern.

Mehr dazu am ISP – Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie
isp-zuerich.ch

Photos from ISP Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie's post 07/04/2026

Sexualisierung
Sexualität ist nicht angeboren. Sie wird gelernt. 🌱

Das klingt überraschend – ist aber ein zentrales Prinzip des Sexocorporel-Modells: Anders als bei vielen Tieren gibt es beim Menschen keinen angeborenen Kopulationsautomatismus. Sexualität entsteht durch Erfahrung, Wiederholung und Bedeutungsgebung – von Geburt an.

Dieser Prozess heisst Sexualisierung.

Er verläuft in Etappen:
- 0–2 Jahre – erster Erregungsreflex, Druck als Erregungsmodus
- 2–6 Jahre – Doktorspiele, erste symbolische sexuelle Spiele
- 7–11 Jahre – Strategien, Verführungsspiele, erweiterte Selbststimulation
- 12–15 Jahre – Pubertät, Initiationsspiele, erste Verliebtheit
- Ab 16 – Erfahrungen fördern oder begrenzen sexuelle Gesundheit

Wichtig: Sexualisierung beschreibt, wie sich Sexualität entwickelt – nicht, wen man begehrt. Sexuelle Orientierung ist ein eigenes Thema, das Sexocorporel bewusst nicht mit Sexualisierung gleichsetzt.

Und die wichtigste Botschaft: Sexuelle Entwicklung endet nicht mit der Pubertät. Was nicht gelernt wurde, kann nachgeholt werden. Was eingeschränkt gelernt wurde, kann erweitert werden.

Das ist die Grundlage der Sexocorporel-Therapie.
Mehr dazu am ISP – Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie
isp-zuerich.ch

05/02/2026

Zentrale Räume in Zürich zu vermieten.
Wir vermieten helle und vielseitig nutzbare Räume für Seminare, Workshops, Therapien und Kurse.
Sie sind flexibel nutzbar, modern ausgestattet und gut erreichbar.

Alle Informationen dazu findest du auf unserer Website:
https://isp-zuerich.ch/zentrale-raeume-zuerich/

09/12/2025

Warum ist es wichtig, dass Sexualität kein Tabuthema bleibt?
Daniela absolviert den Diplomlehrgang Sexualtherapie am ISP Zürich. Für sie ist Sexualität ein zentraler Teil des Menschseins und doch noch immer von Scham und Unsicherheit geprägt. Mit ihrer Ausbildung möchte sie dazu beitragen, dieses Stigma zu lösen und Menschen zu ermutigen, offener über Sexualität zu sprechen.

Besonders interessiert sie die Arbeit mit Paaren und die Frage, wie Aufklärung und Therapie Brücken zwischen Nähe, Kommunikation und Verständnis schaffen können. Ihr Ziel ist es, fundiertes Wissen zu erlangen, um Menschen kompetent und einfühlsam begleiten zu können in der Praxis, in der Bildung und im privaten Austausch.

Nach der ersten Intensivwoche zieht Daniela ein klares Fazit: Der Lehrgang ist gut strukturiert, praxisnah und vermittelt genau das Wissen, das sie für ihre zukünftige Arbeit braucht. Für sie steht fest Aufklärung ist ein Schlüssel zu Offenheit und Verbindung.

03/12/2025

Warum sollte Sexualität kein Tabuthema mehr sein? 🌞

Olivia, 29, aus dem Raum Biel, studiert im Diplomlehrgang Sexualtherapie am ISP Zürich. Als Mutter einer kleinen Tochter weiss sie, wie wichtig Aufklärung von klein auf ist nicht nur in der Schule, sondern in allen Lebensbereichen. Ihr Wunsch: dazu beitragen, dass Sexualität als natürlicher Teil des Menschseins verstanden wird.

Besonders interessiert sie der weibliche Körper und das Zusammenspiel zwischen Körper, Beziehung und Identität. Für Olivia ist Sexualität nichts, wofür man sich schämen sollte sondern etwas, das Verbindung, Vertrauen und Offenheit ermöglicht.

Nach ihrer ersten Intensivwoche zieht sie ein bewegendes Fazit: neue Eindrücke, vielfältige Persönlichkeiten, tiefgehende Gespräche. Die Ausbildung ist für sie eine Bereicherung fachlich wie persönlich.

24/11/2025

Wie verändert sich der Blick auf Sexualtherapie, wenn man mitten in der Ausbildung steht?

Amélie steht im fünften Semester des Diplomlehrgangs Sexualtherapie am ISP Zürich. Nach Jahren in der Pflege entdeckt sie, wie tief und bereichernd die Arbeit mit Paaren sein kann und dass Sexualtherapie weit über das Fachliche hinausgeht. Sie öffnet Räume, in denen Begegnung, Verständnis und Nähe entstehen dürfen.

Besonders prägend war für sie die letzte Intensivwoche ein Wiedersehen voller Verbundenheit. Solche Momente zeigen, dass Lernen am ISP Zürich nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Gemeinschaft schafft und persönliche Entwicklung ermöglicht.

Amélie blickt mit Freude auf den Abschluss zu: darauf, dass das Gelernte nun Teil ihres beruflichen Alltags wird. Ihr Weg steht exemplarisch für die Verbindung von Wissen, Reflexion und Menschlichkeit, die Sexualtherapie am ISP Zürich auszeichnet.

Wenn du mehr über die Ausbildung in Sexualtherapie erfahren möchtest und wissen willst, wie vielfältig dieser Weg sein kann, findest du alle Informationen auf unserer Website.

20/11/2025

Wie fühlt es sich an, kurz vor dem Abschluss der Ausbildung zur Sexualtherapeutin zu stehen? 🌸

Tiziana ist im dritten Jahr des Diplomlehrgangs Sexualtherapie am ISP Zürich und hat bereits ihre eigene Praxis in Bettlach eröffnet. In der Ausbildung erlebt sie, wie sich Theorie und Praxis zunehmend verbinden: Besonders die Themen rund um Paartherapie ergänzen für sie das bisher Gelernte wie ein fehlendes Puzzleteil.

Tief berührt hat sie die Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualgeschichte ein Prozess, der nicht nur Erkenntnisse, sondern auch Nähe und Verständnis schafft. Solche Erfahrungen zeigen, dass Sexualtherapie weit mehr ist als Methodenwissen: Sie ist ein Weg der Selbstreflexion und des Wachsens.

Für Tiziana bedeutet der Endspurt vor allem Freude auf das Vertiefen, den Austausch mit Dozierenden und das Bewusstsein, wie viel sie auf diesem Weg lernen durfte. Ihr Fazit: Der Diplomlehrgang bietet einen fundierten Einstieg in die therapeutische Arbeit und eröffnet die Möglichkeit, Menschen auf ihrem persönlichen Weg zu begleiten.

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