03/10/2026
Manche Filme schaut man – und andere begleiten einen noch eine Weile weiter.
«Rockstar Matthias» gehört für mich zur zweiten Kategorie.
Der Dokumentarfilm von Christoph Rahm erzählt von Matthias Noser, seiner Musik, seiner Kunst, seinen Gedanken und seinem Leben mit paranoider Schizophrenie. Gleichzeitig ist es auch ein Film über Freundschaft, Nähe und darüber, was Kreativität im Leben bedeuten kann.
Mich hat besonders beeindruckt, wie unaufgeregt und respektvoll der Film erzählt. Ohne grosse Erklärungen, ohne jemanden auf eine Diagnose zu reduzieren. Man kommt Matthias einfach sehr nahe – und genau das bleibt hängen.
Falls ihr in den nächsten Wochen einmal wieder ins Kino möchtet: Merkt euch diesen Film.
🎬 Vorstellungen in Anwesenheit von Matthias Noser und Christoph Rahm:
5. Oktober – CH-Premiere, Kino Odeon, Brugg
6. Oktober – Kino Orient, Wettingen
7. Oktober – Filmklub, Wohlen
8. Oktober – Kino Lichtspiele, Olten
9. Oktober – Freier Film, Aarau
10. Oktober – Riffraff, Zürich
11. Oktober – Cinewil, Wil
12. Oktober – Kino Cameo, Winterthur
13. Oktober – cineMovie, Bern
14. Oktober – Kino Lido, Biel
15. Oktober – Kinok, St. Gallen
16. Oktober – Kino Kiwi, Schaffhausen
17. November – Kino Sputnik, Liestal
Mehr Infos: www.rockstar-matthias.com
Ich freue mich, wenn der Film viele Menschen erreicht – er hat es verdient.
Kunst macht Begegnungen möglich, frei von Vorurteilen. Dieser Mikrokosmos wird im Dokumentarfilm ergänzt durch Familie, Therapeut:innen und Wegbegleiter:innen, die zu Wort kommen. Das Publikum taucht in die Musik-, Bild- und Gedankenwelt von Matthias ein. Sein Schaffen ist obsessiv, konsequent und...