14/06/2026
Vor drei Jahren wurden wir nach fast sechs Monaten Krankenhaus endlich nach Hause entlassen.
Mit einem Baby im Arm und unendlich vielen Fragezeichen im Kopf.
Die schwerste Zeit meines Lebens. Und einem 2.5j Bruder zuhauseâ€ïžâđ©č
Niemand konnte uns damals sagen, wie unser Leben in ein paar Jahren aussehen wĂŒrde. Niemand wusste, was möglich sein wĂŒrde und was nicht.
Die Zeit danach war geprĂ€gt von Arztterminen, Untersuchungen, Sorgen und vielen Stunden in KrankenhĂ€usern. Ich wurde zur âMedical Momâ und begann mich intensiv mit ErnĂ€hrung, Darmgesundheit, NĂ€hrstoffen und allem auseinanderzusetzen, was meinem Sohn helfen könnte, die bestmöglichen Voraussetzungen fĂŒr seine Entwicklung zu geben.
Heute, drei Jahre spÀter, leben wir ein Leben, von dem wir damals nur trÀumen konnten.
Wir leben ein fĂŒr uns so glĂŒcklichen und perfekten Alltag und sehen KrankenhĂ€user von innen eigentlich nur noch zu Routinekontrollen.
Es ist unglaublich was aus meinem Sohn geworden ist - wir sind einfach nur so unendlich dankbar und happy ĂŒber ihn! Und auch ĂŒber unsere Geschichte, denn sie hat uns als Familie so sehr zusammengeschweisst!
Manchmal weiss man mitten im Sturm nicht, wie die Geschichte ausgehen wird.
Und genau deshalb lohnt es sich, die Hoffnung nicht zu verlieren und immer zu kÀmpfen.
02/06/2026
Nur weil ein Produkt im Kinderregal steht, heisst es nicht, dass es Kinder wirklich nÀhrt.
Viele Kinderprodukte sehen auf den ersten Blick harmlos aus: bunt, klein portioniert, mit FrĂŒchten auf der Verpackung und Worten wie ânatĂŒrlichâ, âohne Zuckerzusatzâ oder âfĂŒr Kinderâ.
Aber die eigentliche Frage steht nicht vorne auf der Packung.
Sie steht hinten.
Wenn du beim Einkaufen schnell entscheiden willst, achte auf diese 5 Dinge:
1. Die ersten 3 Zutaten
Sie zeigen dir meistens, woraus das Produkt hauptsÀchlich besteht. Wenn Zucker, Sirup, Fruchtsaftkonzentrat oder Mehl ganz vorne stehen, lohnt es sich genauer hinzuschauen.
2. Zucker unter vielen Namen
Auch âohne Zuckerzusatzâ kann sehr sĂŒss sein, zum Beispiel durch Fruchtsaftkonzentrat, Dattelpaste, Reissirup, Agavendicksaft, Gerstenmalzextrakt oder Maltodextrin.
3. Die LĂ€nge der Zutatenliste
Je lÀnger und unverstÀndlicher die Liste, desto weiter weg ist das Produkt oft von echten Lebensmitteln.
4. Die Fettquelle
Schau, welche Ăle oder Fette verwendet wurden. Ich persönlich bevorzuge klare, hochwertige Fettquellen (Kokosöl, Olivenöl) statt billiger Pflanzenöle (Rapsöl, Sonnenblumenöl) in jedem zweiten Kinderprodukt.
5. SĂ€ttigung
Frag dich: Macht das Produkt mein Kind wirklich satt oder will es nach 20 Minuten wieder den nÀchsten Snack? Eiweiss, gute Fette und Ballaststoffe machen oft den Unterschied.
(als Faustregel gilt ca. 3-5g Eiweiss und ca 2-3g Ballaststoffw pro Portion)
Ich sage nicht, dass Kinder nie solche Produkte essen dĂŒrfen.
Aber ich finde, wir Eltern sollten wieder klarer sehen, was wir tÀglich kaufen und was einfach nur gut vermarktet ist.
Mein einfachster Tipp als Lebensmitteltechnologin:
Dreh die Packung um.
Die Vorderseite verkauft.
Die RĂŒckseite verrĂ€t.
Speichere dir das Karussell fĂŒr den nĂ€chsten Einkauf.