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Seidenmanufaktur entlang der BahnBachelorarbeit Architektur im 3. Jahr: Seidenmanufaktur in ComoSandro Hossle ordnet die...
15/10/2026

Seidenmanufaktur entlang der Bahn
Bachelorarbeit Architektur im 3. Jahr: Seidenmanufaktur in Como

Sandro Hossle ordnet die Seidenmanufaktur entlang der bestehenden Bahnlinie und gliedert sie in Produktionshalle, Museum und Turm. Drei übereinanderliegende Hallengeschosse in Stahlbau nehmen Produktion und Weberei auf; der Turm dient der Raupenfütterung und Verpuppung. Fachwerkbrücken verbinden die Bereiche. Gelochte Cobogó-Steine bilden an besonnten Fassaden eine klimatische Pufferschicht.

Raus in die Landschaft: Die zweite Übung in «Entwerfen und Konstruieren» führt unsere Erstsemestrigen ans Schnebelhorn ⛰...
14/10/2026

Raus in die Landschaft: Die zweite Übung in «Entwerfen und Konstruieren» führt unsere Erstsemestrigen ans Schnebelhorn ⛰️

🥾 Der Ort: Die Wanderroute 69 führt am Schnebelhorn entlang – mit 1291 m ü. M. der höchste Punkt im Kanton Zürich. Auf einem rund 1,5 km langen Abschnitt öffnen sich entlang der Hügelkette unterschiedliche Landschaftskammern mit nahen und fernen Fixpunkten. Diesen Abschnitt erwandern die Studierenden gemeinsam mit dem Dozierendenteam und untersuchen ihn genau.

✏️ Die Arbeit vor Ort: Während das sonnige Herbstwetter weite Sicht bietet, nehmen die Studierenden die Situation konzentriert auf: Topografie, Vegetation, Oberflächen, Ausblicke, Wind, Licht und Klang. Sie skizzieren, fotografieren, messen ab und wählen schliesslich jede und jeder für sich einen Ort für die eigene Intervention.

📐 Das Ziel: sich dem Ort über eine Intervention annähern. Raum in der Landschaft wahrnehmen, Topografie und Vegetation zeichnen und eine plastische oder räumliche Setzung entwerfen, die die Qualität des Orts lesbar macht. Wer einen Ort wählt und verändert, greift in die Landschaft ein. Dabei wächst die Sensibilität für ihre Kraft, aber auch für ihre Verletzlichkeit.

🧭 Der Ausblick: Der gewählte Ort wird zum Bauplatz der nächsten Übung, einer Raststätte für Wandernde.
🙌 Dozierendenteam: , Dominique Lorenz, Thomas K. Keller, Jan Osterhage, Barbara Thüler und .

Nachverdichtung aus der NischeMasterarbeit am Institut Konstruktives Entwerfen  entwickelt die Nische als räumliches und...
08/10/2026

Nachverdichtung aus der Nische

Masterarbeit am Institut Konstruktives Entwerfen

entwickelt die Nische als räumliches und soziales Prinzip für die Nachverdichtung an der Zürcherstrasse in Winterthur. Ausgangspunkt sind die bestehenden Qualitäten des heterogenen Stadtgefüges. Kleinarchitekturen, neue Freiräume und gezielte bauliche Eingriffe ergänzen vorhandene Nischen, verknüpfen das historische Ensemble neu und entwickeln es durch Verdichtung weiter.

Vorschlag fürs Wochenende: Spaziergang nach Dübendorf.Am Schlossweg steht seit Kurzem unsere neue Fussgängerbrücke aus C...
04/10/2026

Vorschlag fürs Wochenende: Spaziergang nach Dübendorf.

Am Schlossweg steht seit Kurzem unsere neue Fussgängerbrücke aus Carbon Prestressed Concrete (CPC). Die filigrane Bogenbrücke wurde aus nur 69 Millimeter dünnen CPC-Platten gefertigt: 22 Einzelbauteile, digital geplant, präzise zugeschnitten, vormontiert und vor Ort zusammengefügt.

Das Resultat zeigt, wie leicht und materialsparend Betonbau sein kann – und wie sich neue Konstruktionsweisen ganz konkret in die Landschaft einfügen.

Ein Projekt der Fachgruppe Faserverbundkonstruktionen am Institut Bautechnologie und Prozesse der ZHAW, gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Praxis.

Mehr zum Projekt auf unserer Website.

01/10/2026

Stummer Diener: Konstruktion im Massstab 1:1

Bachelor Architektur, 1. Semester: Entwurf eines Stummen Dieners

Zum Einstieg ins Architekturstudium entwickelten die Studierenden einen Stummen Diener aus Holz. Im Zentrum standen erste Erfahrungen mit Konstruktion, Funktion und Raum. Aus Gipserlatten und Rundstäben entstanden räumliche Stabwerke mit möglichst geringem Materialeinsatz. Untersucht wurden Tragprinzip, Verbindungen, Proportionen und der menschliche Körper als Massstab – direkt im Massstab 1:1.

Entspannte Atmosphäre, gute Gespräche und direkte Einblicke ins Studium und in unsere Räume: So war unser heutiger Infot...
26/09/2026

Entspannte Atmosphäre, gute Gespräche und direkte Einblicke ins Studium und in unsere Räume: So war unser heutiger Infotag.

Vorgestellt wurden der Bachelor und Master Architektur, der Bachelor Bauingenieurwesen sowie der neue Master Integrierte Bau- und Energiesysteme (IBE). Besonders schön war der offene und persönliche Austausch mit den Menschen, die hier studieren und lehren.

Ein grosses Dankeschön an unsere Dozierenden, ans Sekretariat und vor allem an die Studierenden, die den Infotag mit viel Engagement mitgetragen haben.

🎨 Farbe als Material: Das war unsere Störwerkstatt der Summer School 2026. Was passiert, wenn Handwerker:innen und Archi...
24/09/2026

🎨 Farbe als Material: Das war unsere Störwerkstatt der Summer School 2026.

Was passiert, wenn Handwerker:innen und Architekturstudierende gemeinsam gestalten, experimentieren und praktisch umsetzen?

🌟 An acht ereignisreichen und inspirierenden Tagen der Zusammenarbeit konnten die Teilnehmer:innen die Vielschichtigkeit mineralischer Farben an verschiedenen Orten erkunden: vom Einblick in historische Arbeitstechniken bei Fontana & Fontana über die Herstellung und Verarbeitung von Mineralfarben bei KEIMFARBEN bis hin zur eigenen praktischen Umsetzung im Massstab 1:1.
Im Zentrum stand eine konkrete Gestaltungsaufgabe: Für eine Treppenhauswand über fünf Geschosse entwickelten die Teams zunächst Farbkonzepte und anschliessend wurde ein ausgewählter Vorschlag mit der Mineralfarbe «Lumaris» 1:1 umgesetzt. Dabei wurde deutlich, dass gute Gestaltung nicht nur im Entwerfen entsteht, sondern im Zusammenspiel von Planung, Materialverständnis und handwerklicher Ausführung. Vom Abkleben über das Streichen bis zum Aufräumen wurde der gesamte Arbeitsprozess gemeinsam erlebt.
Ergänzt wurde die Woche durch Exkursionen nach Stein am Rhein und Zürich, wo unterschiedliche historische und zeitgenössische Anwendungen von Farbe vor Ort erkundet wurden.

💫 Ein grosses Dankeschön an alle Mitwirkende und Gäste:
Olivia Fontana, Marius Fontana, Claudio Fontana (Fontana & Fontana AG, Werkstätten für Malerei)
Thomas Klug, Kristina Lengerth und Claudia Beck
Beat Gut (Gut Malerhandwerk)tschanz (ZHAW)
Ein besonderer Dank den Eigentümern für die Möglichkeit zur Farbgestaltung des Treppenhauses und allen Studierenden und Handwerker:innen, die teilgenommen haben!

Die Summer School war als «Pilotaktion» Teil des Interreg-Forschungsprojekts «Walz 4.0 – Handwerk und Hochschule gestalten gemeinsam die Zukunft des Bauens». 🔨✏️

Für die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften:
, Andreas Sonderegger, Hartmut Göhler, Carmen Blättler, Katharina Paschburg

Fotos: © Björn Siegrist, © Timo Fust, © Carmen Blättler

🌱 Was können wir von den Nachhaltigkeits-Pionieren lernen?Energieeffizientes Bauen ist kein neues Thema. Schon vor 50 Ja...
21/09/2026

🌱 Was können wir von den Nachhaltigkeits-Pionieren lernen?

Energieeffizientes Bauen ist kein neues Thema. Schon vor 50 Jahren wurde experimentiert, geforscht und gebaut – mit Solarenergie, Re-Use, neuen Energiekonzepten und ganzheitlicher Planung.

Am 26. November 2026 treffen sich bei uns drei prägende Pioniere zum Gespräch: Conrad U. Brunner, Ruedi Kriesi und Rolf Lüthi.

Wir fragen sie: Was hat sich bewährt? Was ist in Vergessenheit geraten? Und was können wir heute daraus lernen?

Moderation
📍 ZHAW, Tössfeldstrasse 11, Winterthur, Blauer Saal
🗓 26. November 2026, 18.00–20.00 Uhr

Werkstückhalle: Holz-Beton-Verbund mit Mikrokerven – Kantonsschule AusserschwyzFachgespräch mit  und Tobias Lindenmann, ...
20/09/2026

Werkstückhalle: Holz-Beton-Verbund mit Mikrokerven – Kantonsschule Ausserschwyz

Fachgespräch mit und Tobias Lindenmann, , Pascal Amrein, Synaxis, Reto Loosli, und Katharina Müller, Lignolution

26.10.26, 18 Uhr

Das fünfgeschossige Schulgebäude ist als Holz-Beton-Hybridbau mit einer klar ablesbaren Skelettstruktur aus Sichtbeton konzipiert. Innovative Holz-Beton-Verbunddecken überspannen die Räume. Deren Brettstapelelemente sind über ein neuartiges Verbundsystem mit dem Überbeton verbunden: keilförmige Mikrokerven ersetzen herkömmliche Schubkerven und ermöglichen dank erhöhter Verbund- und Biegesteifigkeit eine schlankere Konstruktion ohne zusätzliche Verbundschrauben. Dies reduziert den Aufwand bei Herstellung und Montage und verbessert zugleich Materialeffizienz sowie Ökobilanz. Sichtbacksteinwände und holzbeplankte Leichtbauwände prägen den Innenausbau. Gemäss dem Prinzip «Rohbau ist Ausbau» bleiben Holz, Beton und Backstein sichtbar. So entstehen langlebige, robuste und wirtschaftliche Räume mit werkstattartigem Charakter.

Adresse

Tössfeldstrasse 11
Winterthur
8401

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