12/03/2026
Ziele setzen - Ziele erreichen - erfüllende Momente bewusst erleben
In meiner Zeit als Coach begleitete ich viele Menschen bei der Definition ihrer Ziele und vor allem auch auf dem Weg ihre Ziele zu erreichen.
Ein Aspekt war mir immer besonders wichtig zu ergänzen. Nämlich das bewusste Innehalten und Geniessen, des erfüllenden Moments, wenn das Ziel erreicht wurde.
Statt also direkt das nächste Ziel zu fokussieren, finde ich es enorm wichtig und schön, den Moment der Zielerreichung ganz bewusst wahrzunehmen und zu geniessen. Schliesslich wird meist viel Zeit dafür investiert, unabhängig ob im Sport, im Job oder in einer anderen Lebenssituation.
Wie feierst du dich, wenn du deine Ziele oder Zwischenziele erreicht hast?
07/02/2026
Gestern Abend durfte ich von 21.00 - 02.00 Uhr eine der Leiterinnen Nachtdienst von Spiez während ihrem Dienst begleiten. Zu erleben mit welcher Fürsorge und Geduld unsere ‚Nachteulen‘ die Bewohnenden durch die Nacht betreuen, war für mich sehr beeindruckend.
Ich wünschte mir diesen Einblick, um in den Bewerbungsgesprächen eine bessere Vorstellung für diese Aufgaben zu haben.
Herzlichen Dank an meine Vorgesetzten und an das Nachtdienst-Team für diese einmalige Möglichkeit!
Und übrigens, wir haben in diesem Team eine Stelle zu besetzen. Danke fürs Weitersagen!
Weitere Infos hier: https://jobs.solina.ch/offene-stellen/pflege-betreuung/details/pflegefachperson-hf-fachperson-gesundheit-im-nachtdienst-ja0t5x3v
16/01/2026
«BEI UNS GIBT’S JOBS UND KAFFEE. BEIDES STARK.»
Heute Mittag durfte ich den angehenden Fachangestellten Gesundheit bei der Organisation «oda gesundheit bern» in Köniz, die Stiftung Solina vorstellen.
Diesen coolen Kaffeebecher, inkl. einer Portion starken Kaffee, erhielten die Interessierten, während sie ganz bequem über den QRCode unsere offenen Stellen studieren konnten.
Herzliche Gratulation unserer Marketingabteilung für diese gelungene Idee!!!
Apropos Marketing, als ich von der oda zur Bushaltestelle lief, kam mir ein Gebäude sehr bekannt vor. Plötzlich stand ich vor dem Eingang vom früheren Standort des Swiss Marketing Institute, wo ich vor 25 Jahren die Ausbildung zur Marketingplanerin absolvierte. Kann das echt sein Thomas von Erlach? Ist das wirklich schon so lange her? Die Gegend ist stark gewachsen. Wo damals eine grosse leere Landfläche war und wir unsere Autos parkierten, steht jetzt ein grosses Gebäude einer Versicherung und ein Wohnquartier.
Dieser Moment hat mich sehr berührt. So spontan an eine so intensive Zeit erinnert zu werden und zu realisieren, was sich rundherum (und auch bei mir) alles verändert hat. Ich finde es sehr interessant, wie wir immer wieder an unsere gelebten Momente erinnert werden.
Krass wie die Zeit vergeht.
Drum: "Gniess dr Momänt" und alles Schöne!
30/11/2025
Wir, 24 Frauen, haben uns einen Adventskalender gemacht.
Jede von uns kreierte ein Geschenk in einer Auflage von 24 Stück. Vorgestern trafen wir uns und brachten unsere 24 Exemplare mit. Wir genossen einen gemeinsamen Abend und zum Abschied durfte jede von uns, von jedem der 24 Geschenke eines mit nach Hause nehmen.
Auf dem Heimweg fühlte ich mich sehr erfüllt und reich beschenkt. Ein so tolles Beispiel was mit vereinten Kräften möglich ist. Ich war sehr beeindruckt zu erleben, wie jede einzelne sich engagiert hatte.
Und nun freue ich mich natürlich, ab morgen täglich eines dieser Werke öffnen zu dürfen.
Herzlichen Dank allen 23 Frauen für dieses gemeinsame Werk!
14/11/2025
Das bewusste Leben im Moment, schafft eine Grundlage für glückliche Erinnerungen.
Drum: „Gniess dr Momänt“! 🤩
„Wär d’Gägewart gniesst, het ir Zuekunft ä schöni Vergangenheit.“ 🙏
Z.B. Ä Töfftour im 1995 🏍️ 🤩
19/10/2025
Lebensgeschichte in Liedern
Heute begleitete mich während dem Kochen ein Lied, welches mich an einen besonderen Moment im Jahr 1997 erinnerte. Während ich die Melodie dieses Liedes summte, kam mir die Idee, für mich bedeutende Lieder aufzuschreiben. Es kamen mir Lieder in den Sinn, welche ich jeweils zu ganz bestimmten Lebensabschnitten gehört hatte. Diese erinnern mich an bestimmte Lebenssituationen oder an bestimmte Menschen.
Ich habe mir dann spontan ein paar dieser Lieder angehört und tauchte automatisch in die Erinnerungen ein. Es war ein sehr berührender Moment und es kamen mir immer weitere Lieder in den Sinn, welche ich auf meiner Liste hinzufügte.
Als ich zum Schluss meine Liste ansah, realisierte ich, dass ich meine Lebensgeschichte in Liedern vor mir hatte.
In mentaler Vorbereitung auf meinen ersten Einsatz für das SRK Kanton Bern auf der Palliative Station im Spital Thun, stelle ich mir vor, was für schöne Erinnerungen wir mit der Musik bei den Sterbenden wecken können. Nur wer kennt die richtigen Lieder dazu?
Dieser Gedanke motiviert mich, meine eigene Lebens-Playlist zu speichern und meine Liebsten darüber zu informieren. Ich stelle es mir sehr berührend vor, wenn uns jemand in der finalen Phase unseres Lebens, durch das Abspielen unser besonderen Lieder, ermöglicht, uns nochmals an einige spezielle Lebensereignisse zu erinnern. Das zufriedene Gesicht meiner Schwiegermutter, als ihr einige ihrer Kinder ihr Hochzeitslied auf dem Sterbebett abspielten, sowie der Vortag zu "Musik in der Palliative Care" von Ursula Ming, Mitarbeitende vom SRK Kt. Bern, haben mich wohl unterbewusst zu dieser Idee geleitet.
Einige meiner Lieder sind:
«San Francisco» von Scott Mckensie, welche mich an meinen Mut mit 21 Jahren auf eine Weltreise zu gehen, erinnert.
«Don’t cry for me Argentina» von Madonna, zu welchem ich für meine 2. Längere Reise gepackt hatte und die damalige Vorfreude wieder aufleben lässt.
«Wänn nit jetz wänn dä» von Sina, hörte ich oft, als ich mich entschied meine Stelle zu künden und mich selbständig zu machen.
«Eye of the Tiger» von Survivor, welches ich immer zur Vorbereitung auf einen Lauf hörte und innerliche Vorfreude und Durchhaltewillen in mir auslöst.
Und natürlich viele weitere Lieder....
Welches sind deine Lieder, welche dich an besondere Momente aus deinem Leben erinnern?
Und hörst du diese Lieder auch ab und zu bewusst in deinem Alltag, um die schönen Erinnerungen aufleben zu lassen und in den unterschiedlichen Gefühlen zu schwelgen? In meiner Ausbildung zur «NLP Trainerin», haben wir solche Lieder übrigens ganz bewusst als akustische Tankstelle genutzt.
05/09/2025
Normalerweise wähle ich am Morgen im Bus einen Sitz, damit ich die Fahrt in der Fahrtrichtung nach vorwärts erleben kann. Heute Morgen setzte ich mich bewusst auf die gegenüberliegende Seite. Dadurch fuhr ich rückwärts und sah alles von der anderen Seite.
Während ich die Gegend von der anderen Seite beobachtete, erinnerte ich mich an das Lied «Ir Ysebahn» von Mani Matter. In diesem Lied geht es darum, dass sich zwei Passagiere, welche in einem Zugabteil vis à vis sitzen und aus dem Fenster schauen, darüber streiten, dass ihre jeweilige Sichtweise die Richtige ist.
Mit solchen kleinen Aktivitäten kann ich bewusst andere Sichtweisen erleben. Ich bin immer wieder fasziniert wie einfache Möglichkeiten es gibt, um ein wenig aus der täglichen Routine zu entfliehen und Neues zu erleben. Dadurch erweitern wir nicht nur unsere Perspektiven, sondern fördern auch unsere Flexibilität im Alltag.
Danke liebe Nadine Däpp-von Känel für diesen Schnappschuss, wo wir die Aussicht vom Morgenberghorn aus dem Handstand betrachteten.
29/06/2025
Neues tun - Neues lernen, finde ich eine sehr gute Möglichkeit, mich immer wieder aus der Komfortzone zu bringen.
Damit meine ich nicht, dass es nicht gut und erholsam wäre, für einige Zeit in der Komfortzone zu verweilen. Und trotzdem beflügelt es mich immer wieder, diese zu verlassen.
Dieses Mal gönnte ich mir einen Alpintechnik-Kurs.
Hochtouren interessieren mich schon lange und als ich diese Kursauschreibung sah, meldete ich mich sofort an.
Und es war sehr lehrreich! Ich lernte neue Leute kennen. Ich lernte neue Orte kennen. Ich lernte neue Techniken kennen. Und vor allem erlebte ich sehr viel Neues. Beflügelt und müde bin ich nun bereit für die neue Woche.
Neues zu lernen schenkt mir Elan und bereichert meinen Erfahrungsschatz. Mich ab und zu wieder auf etwas Neues einzulassen, bringt mir zudem mehr Flexibilität und Offenheit im täglichen Leben, im Beruf wie auch privat.
01/06/2025
Ich pendle jeden Morgen mit dem Bus zur Arbeit. Während ich jeweils so im Bus sitze, gehen meine Gedanken auf ihre Reise.
Manchmal kreisen sie über das Erlebte am Vorabend, manchmal erinnern sie mich an eine Pendenz. Oder sie drehen sich um ein Thema das mich gerade beschäftigt.
Am Freitagmorgen war wieder so ein Moment. Meine Gedanken verselbständigten sich über ein Thema, welches mich aktuell beschäftigt. Da spürte ich plötzlich warme Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht und ich erinnerte mich daran: «Gerade jetzt in diesem Moment, scheint die Sonne». Punkt!
Das bewusste Wahrnehmen meiner Gedanken finde ich sehr wichtig. Denn dies ermöglicht es mir, meine Gedanken gezielt zu steuern. Vor allem in Zeiten wo mich ein Thema mehr beschäftigt als mir lieb ist, wenn sich meine Gedanken selbständig machen, finde ich es besonders hilfreich, immer wieder bewusst wahrzunehmen, was genau in diesem Moment ist. Zack! Jetzt gerade scheint mir die Sonne ins Gesicht und das fühlt sich wunderbar an! Dann geniesse ich einfach diesen Moment, in dem gerade alles stimmt, und ich lasse meine Gedanken bewusst ruhen. Damit schenke ich mir eine innere Pause, eine Unterbrechung, ein innerliches STOPP!
Wann und wie schenkst du dir eine innere Pause?
18/05/2025
Zum Wochenstart - 1 Minute Gelassnheit 🙏
18/03/2025
Entscheidungen treffen.
Wir treffen täglich Entscheide. Einige davon sind für unser Leben richtungsweisend, andere eher von kleiner Bedeutung. Manche Entscheide würden wir direkt wieder gleich fällen, andere Entscheide eher nicht. Über meinen Entscheid, vor 20 Jahren an den Thunersee zu ziehen, bin ich noch immer sehr dankbar. Ich lebe extrem gerne hier in dieser wunderschönen Region und bin froh, einfach meinem Gefühl gefolgt zu sein!
Natürlich gibt es in meinem Leben auch Entscheide, welche ich 20 Jahre später, nicht mehr gleich treffen würde. Da wir die Zeit vorwärts leben und nicht zurückdrehen, erkenne ich die Lehren, welche ich aus diesen Erfahrungen gemacht habe und an denen ich wachsen konnte.