01/06/2023
Vier Tipps für wirksamere E-Mails
In der E-Mail-Flut geht so manches E-Mail verloren. Nicht, weil es nicht ankommt, sondern weil der Empfänger nicht so recht weiss, was er damit anfangen soll. Irgendeinmal rutscht es an Position 68 in der Inbox. Damit das nicht passiert, müssen Sie Ihre E-Mails anders schreiben.
1. Call to Action!
Was ist der Unterschied zwischen einem Roman und einem E-Mail? Mit einem Roman will ich unterhalten und mit einem E-Mail will ich, dass etwas geschieht.
Frage: Fordert mein E-Mail den Empfänger auf, etwas zu tun? Wenn nicht, warum sende ich es dann?
2. Sag es gerade hinaus
In einem Witz kommt die Pointe am Schluss im E-Mail an den Anfang. Was immer ihr Anliegen ist, sagen Sie es im ersten Abschnitt. Ironie, Andeutungen und Floskeln gehören nicht in eine geschäftlichen E-Mail.
Frage: Was bewegt mich dazu, den Leser im Ungewissen zu lassen.
3. Keine Annahmen
Wenn etwas schief gegangen ist, hört man oft, "Ich habe angenommen, dass..."
Lassen Sie es nicht so weit kommen. Teilen Sie dem Empfänger Ihr Vorwissen, Ihre Gedanken, Ihre Entscheidungen mit.
Frage: Verberge ich eine Information, bewusst oder unbewusst? Falls ja, hat es einen Grund?
4. Teilen Sie Ihre Gedanken mit
Haben Sie auch schon ein weitergeleitetes E-Mail erhalten mit dem Text "Was hältst du davon?" Der Sender sagt doch damit, kümmere dich darum. Das nenne ich Abschieberitis.
Frage: Warum versuche ich den Leser zu bewegen, über meine Gedanken zu rätseln?