Lernpraxis 1:1

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Lernpraxis 1:1 Lerntherapie und Lerncoaching unterstützt die Entwicklung der Lernkompetenz für alle Lebensbereiche.

Im Zentrum der Lerntherapie steht immer die Persönlichkeit der Klienten und deren Auftrag. Ein häufiges Ziel der Unterstützung ist, die Lernkompetenz nachhaltig zu verbessern. Wir versuchen Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen dem Lernen und der Persönlichkeit zu verstehen. Das gibt uns die Möglichkeit das persönliche Lernen zu gestalten und baut Wissen zur Eigenwirksamkeit auf. Die Stärkung der Selbstkompetenz, der Motivation und des Selbstwertgefühls sind wichtige Aspekte. Diese verbinden wir mit der Arbeit an der jeweiligen Thematik wie bspw. dem Dyskalkulie- oder Legasthenietraining, den Hausaufgabenproblemen, Prüfungsvorbereitungen etc. So unterstützt die lerntherapeutische Arbeit mittels Konzepte die Selbst- wie auch Handlungskompetenz. Dabei orientieren wir uns an den Fachbereichen Pädagogik, Heilpädagogik, Neurowissenschaft und Psychologie. Nicht primär der Lerninhalt ist das Thema in der Lerntherapie, sondern wie Lernende mit dem Lernstoff umgehen. Durch dieses Konzept unterscheidet sich die Lerntherapie von der didaktisch-methodischen Lernförderung (Nachhilfe). Die Lerntherapie ist ein Weg zu eigenständigem und differenziertem Lernen.

20/02/2026

Hallo ihr Lieben
Ich habe eine kurze Umfrage rund ums Thema Lernen erstellt (ca. 5 Minuten).
Mich interessiert, was Mütter wirklich brauchen, wenn das Lernen mit dem Kind immer mehr Raum einnimmt.
Ich freue mich sehr, wenn du den Post teilst oder weiterleitest – und wenn du magst, auch über deine Teilnahme oder eine Empfehlung an andere Mütter 🙏
https://forms.gle/UomgPnAQ9roS82Xr9
Danke euch
Caroline
PS: Ich begleite Mütter in solchen Situationen und möchte meinen Kurs aktuell noch weiter verfeinern – eure Rückmeldungen helfen mir dabei sehr.

Hier der Grund des kürzlichen Fotoshootings. Ein Interview für die Aargauer Zeitung.
03/09/2025

Hier der Grund des kürzlichen Fotoshootings. Ein Interview für die Aargauer Zeitung.

15/08/2025
Dieser Beitrag bringt auf den Punkt, um was es bei der Schreibkompetenz geht und warum diese nach wie vor wichtig ist.
02/08/2025

Dieser Beitrag bringt auf den Punkt, um was es bei der Schreibkompetenz geht und warum diese nach wie vor wichtig ist.

Autokorrektur und KI-Sprachmodelle korrigieren Texte immer perfekter. Rechtschreibkompetenz brauche es trotzdem noch.

Wenn alles zuviel wird!Ein 10-jähriges Mädchen schreibt mir diesen Zettel. Das war vor 12 Jahren. Die Schule ist für sie...
05/05/2025

Wenn alles zuviel wird!

Ein 10-jähriges Mädchen schreibt mir diesen Zettel. Das war vor 12 Jahren. Die Schule ist für sie eine Herausforderung. Immer wieder gerät sie in Überforderungen.

Herausforderung Schule
Die Nachricht ist unmissverständlich - das Mädchen in Not. Ich fühle mich aufgerufen hinzuschauen und aufmerksam zu sein. Die Nachricht enthält ebenso den Wunsch nach Entspannung und die Frage, was sie tun muss. Sie bezeugt mit ihren Worten, selbstverantwortlich handeln zu wollen.

Damit ist es nicht nur eine erschreckende, sondern auch eine zuversichtliche Botschaft.

Die Schuljahre waren happige Jahre - mit vielen Überforderungen. Aber sie blieb mit dem Kopf über Wasser und schaffte ihre Schulzeit. Dies dank ihrer positiven Lebenseinstellung und ihrem sozialen Zusammensein.

Herausforderung Berufsausbildung
Während der Berufsausbildung wird der Leidensdruck immens. Die Anforderungen steigen und sie schafft es nicht mehr, allem gerecht zu werden. Sie ist unorganisiert, chaotisch, kann Zeitpläne nicht einhalten und reagiert im privaten Umfeld impulsiv. Immer mehr Unzulänglichkeiten verschaffen sich Raum. Die Freizeit aber bleibt für sie unantastbar. (Retrospektiv betrachtet sicher eine Notwendigkeit, um nicht zusammenzubrechen.) Die Probleme und der Druck im Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule nehmen zu. Es geht nicht mehr ohne externe Unterstützung. Sie nimmt ein Beratungsangebot an und wünscht sich eine Abklärung. Die vermutete Diagnose ADHS wird bestätigt.

ADHS – und nun?
Die damals 18-jährige junge Frau will dennoch weder eine medikamentöse Behandlung, noch zusätzliche Angebote annehmen. „Wozu dann die Abklärung?“, fragen sich alle - ausser sie selbst. Für sie scheint die Diagnose nur wichtig, um sich selbst zu verstehen. Akzeptieren kann sie diese trotzdem nicht und kämpft dagegen an. Sie will sich und allen rundum beweisen, dass das ADHS ihr nichts anhaben kann. Dass sie beruflich die richtige Wahl getroffen hat, hilft ihr ganz bestimmt, die Herausforderung zu meistern. Sie schafft den Berufsabschluss – mit tollem Resultat.

Es – das ADHS - ist aber deswegen nicht überwunden. Es tritt weiterhin auf - mal mehr, mal weniger. Je nachdem, welche Anforderungen anstehen.

Die Symptomatik, welche von AD(H)S Betroffenen ausgeht, bleibt nicht bei diesen allein. AD(H)S ist für diese Menschen zweifellos eine Zusatzaufgabe. Zusatz deshalb, weil anderen – ohne AD(H)S - diese Aufgabe nicht gestellt ist. AD(H)S bleibt trotzdem nicht nur eine persönliche Symptomatik. Denn sie wirkt sich auch interpersonell und systemisch aus. Die Familien-, Schul- und Berufssysteme werden mitbetroffen. Je nach Schweregrad und verfügbaren Ressourcen mehr oder weniger. Diesen Aspekt gilt es bei der Begleitung von Menschen mit AD(H)S zu berücksichtigen und zu würdigen.

Herausforderung Weiterbildung
Die heute 22-jährige Frau befindet sich gerade wieder in der ADHS-Spirale. Nach 1 ½-jähriger Berufstätigkeit macht sie ein Praktikum und meldet sich für eine 3-jährige Weiterbildung an einer Fachhochschule an. Sie startet gut und kommt mit dem anspruchsvolleren Arbeitssetting zurecht. Ab da, wo dieses mit der höheren Leistungsanforderung der Schule zu koordinieren ist, gerät sie durch ihre ADHS-Symptomatik wieder ins Strudeln. Die Themen und Probleme der Vergangenheit tauchen wieder auf. Sie ist erneut stark herausgefordert. Das ADHS weicht nicht von ihrer Seite. Mal ist sie verzweifelt, mal überfordert, mal traurig. Ich höre ihre Frage: „Warum bin ich so und andere nicht?“

Warum wir so sind, wie wir sind, werden wir alle nie ganz beantworten können. Wir können uns aber unserer Selbst immer wieder aufs Neue bewusst werden und daraus entscheiden, welchen Weg wir weitergehen.

Auch die Weiterbildung bringt sie in Überforderungsmomente. Es stehen ihr noch zwei Ausbildungsjahre bevor. Es ist immer wieder bedrückend, sie in dieser Not zu sehen. Sobald sie sich wieder auffängt - sagt sie: „Ich will es schaffen – trotzdem! Was kann ich tun?“

AD(H)S - wie begleiten?
Menschen mit AD(H)S haben grössere Schwierigkeiten, die Anforderungen in der Schule, dem Beruf oder dem Alltag zu bewältigen. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir den Betroffenen eine Stütze sein. Abnehmen können wir ihnen die Schwierigkeiten nicht, aber ihnen durch die Stürme hindurch zur Seite stehen. Ein Ignorieren oder Abtun der Diagnose/Symptomatik stösst die Betroffenen vor den Kopf. Damit lehnen wir ihr anders sein ab. Und – wir verunmöglichen ihnen die so wichtige Ressource der Sozialen Zugewandtheit zu nutzen. Die Stärkung der Ressourcen und des Selbstwertes sind zentrale Wirkfaktoren in der Begleitung von AD(H)S Betroffenen.

AD(H)S - was bleibt?
Die junge Frau ist eine leidenschaftliche und soziale Person. Sie engagiert sich privat, in der Freizeit und beruflich im Sozialwesen. Sie lacht viel und sprüht vor Unternehmungslust. Eine Ressource, die ihr hilft, ihre Schwierigkeiten auszuhalten. Und - gerade aus ihrer Geschichte und Erfahrung heraus kann sie Bedürfnisse und Nöte anderer Menschen sondergleichen wahrnehmen und sich für diese einsetzen. In diesem Sinne ist ihr ADHS für sie Fluch wie Segen.

Sie wird ihr Leben meistern und kann in ihrem Umfeld auf gute, stabile und verlässliche Mitmenschen – glücklicherweise auch ausserhalb der Familie - zählen. Das ist umso wichtiger, weil sie nächsten Monat von zu Hause ausziehen wird.

Die junge, erwachsene Frau ist meine Tochter. Ich bin unfassbar stolz auf sie.

Zu Hause lernenDrei Faktoren, die beim Lernen eine Rolle spielen:Atmosphäre:+ Was ist eine förderliche Atmosphäre zum Le...
13/04/2025

Zu Hause lernen

Drei Faktoren, die beim Lernen eine Rolle spielen:

Atmosphäre:
+ Was ist eine förderliche Atmosphäre zum Lernen?
Fragen Sie einander, was für sie stimmig ist. Denn nicht jeder braucht dasselbe, um produktiv zu sein.
Eines aber ist sicher: Eine positive Stimmung unterstützt die Motivation, Konzentration und Lernbereitschaft. Dies wiederum lässt Lernwille entstehen.
- Gestresste Eltern/Geschwister erschweren das Lernen.
Die Suche nach Aufmerksamkeit und Verständnis führt zu einem Ringkampf. Konsequenz der gegenseitigen Kritik ist Desinteresse und Ablehnung.
Wie können Sie als Eltern die Situation klären und beruhigen? Oft benötigt Lernen eine Vorlaufzeit, um die Emotionen auf ein gutes Mass zu regulieren. Rechnen Sie als Eltern die notwendige Zeit für diese Regulationsaufgabe ein.

Gemeinsamkeit:
+ Aufgaben gemeinsam zu erledigen meint nicht, diese zu übernehmen – sondern gleichzeitig an etwas dran zu sein.
Sagen Sie: „Komm, wir machen beide unsere Hausaufgaben. Du deine für die Schule und ich meine (z.B. Aufräumen, Kochen, Administratives erledigen ...).“ Das Kind fühlt sich angenommen und versteht das Lernen als Partizipation am Leben. Es will daran teilnehmen und sich darin bewähren.
- Nicht jedes Kind kann alleine oder abgesondert im Zimmer lernen. Vor allem nicht, wenn gleichzeitig die Eltern den Feierabend oder Geschwister ihre freie Zeit geniessen. Das Gefühl, davon ausgeschlossen zu sein kann als Bestrafung empfunden werden. Negative Gefühle stören das Lernen. Die Aufgaben werden mehr schlecht als recht erledigt – wenn überhaupt.

Leistungsdruck:
+ Stellen Sie sich das Aufblasen eine Luftballons vor.
Manchmal muss jemand am Anfang helfen Luft in den Ballon zu pusten. Erst dann schaffen wir es selbst, ihn ganz aufzublasen. Das Verknoten am Ende ist dann wieder zu schwierig.
Ein positiver Druck gewährt dem Kind, die Aufgabe in Teilschritten lösen zu dürfen. Durch Üben und Ermutigungen wird es später die ganze Arbeit selbständig leisten - und dies auch selbst wollen.
- Das Aufblasen, die Luft drin behalten und Verschliessen des Ballons bedingen verschiedene Kompetenzen.
Ein zu viel an Druck ist negativ – wie wenn hier vom Kind alles auf einmal abverlangt würde. Beim Lernen ist es ähnlich. Die einen wissen nicht wie anfangen und den anderen fehlt die Ausdauer. Und wenn am Schluss die Aufgabe nicht aufgeht, entlädt sich der ganze Frust. Das Schulheft bzw. der Ballon wird in die Ecke geschmissen.

! Wie wir es auch anstellen - wir wollen immer nur das Beste für unser Kind! Eine Patentlösung für all‘ diese Herausforderungen gibt es nicht.

Aber wir können die Kinder immer wieder bekräftigen dran zu bleiben.

Sehr empfehlenswertes Interview
01/04/2025

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Was brauchen Kinder von uns? Die Antwort im Tagesgespräch von SRF1 https://lnkd.in/ej4N9zhw Immer mehr Kinder haben Verhaltensstörungen oder…

06/01/2024

Aufruf: Forschungsprojekt zum Thema Hausaufgaben und AD(H)S.

Die Pädagogische Hochschule Bern und die Universität Bern suchen für ihre Studie Probanden und Probandinnen, um herauszufinden, wie die Hausaufgabensituation für Familien mit AD(H)S-Kindern verbessert werden kann.

Leiste in nur 20 min. einen wertvollen Beitrag zur Hausaufgaben- und AD(H)S-Forschung, die gezielt in die Lehrpersonenausbildung und die Schulpraxis einfliesst. Folge dem Link zum Fragebogen: https://ww3.unipark.de/uc/samoroni_Universit__t_Bern__ASU/a69f/

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Marktplatz 2
Reinach
5734

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