29/08/2026
2015, mein erstes Businessshooting im Keller einer Babyfotografin. Ich kam mit Jutebeutel, zwei Oberteilen und einer Körperhaltung. Mit 10 (identen) Bildern wurde eine Website von vorne bis hinten bestückt. Ich fühlte mich klein, unsicher, nicht bereit und vollkommen überfordert.
2019, mein erstes Businessshooting mit „echter“ Fotografin. 400 CHF und 40 Bilder später hab ich mich mit jedem einzelnen Bild unwohl gefühlt.
Wer will das schon sehen?
Kein Mensch wird mir zuhören!
Ich bin viel zu jung.
Was werden die Nachbarn darüber denken?
2023, ich habe den ersten grossen Businessinvest getätigt und mich für ein Mentoring entschieden. Kurz darauf ist mein erster 10k Monat ist gefallen. Anstelle Freude habe ich am Shootingtag dauerhaft Druck verspürt weil ich zu Beginn schwer mit meinen neuen Umsatzhöhen umgehen konnte, und komplett über meinen Verhältnissen investiert und gelebt habe.
2024, nach einem bombastsichen Businessjahr und genau so bombigen Investitionen stand ich vor einem Konto welches auf Einnahmen und Ausgabensseite ähnlich hohe Zahlen hatte. Ich arbeitete wie verrückt und hatte das Gefühl innerlich zu ertrinken.
2025, die erste Mitarbeiterin Anita I Astrologie & Mentalcoaching brachte neue, grossartige Steps mit sich, aber für mich auch das vorher unbekannte Gefühl von Verantwortung im Business. Es gab Monate, da habe ich mir gewünscht wieder alleine zu sein und nicht für zwei Köpfe die berufliche Verantwortung zu tragen.
2026 zwei Mitarbeiterinnen, eine Freelancerin, 80
Studenten. Ich liebe was ich tue, aber manchmal stockt mir der Atem und ich frage mich „kannst du das wirklich alles stemmen“?
Wir alle kennnen sie, die kleinen und grossen Herausforderungen. Manchmal sind sie leiser und kaum zu hören. Manchmal hämmern sie nachts in unserern Ohren und rauben uns den Schlaf. Ich bin der Überzeugung: Wir sollten ihnen liebevoll zuhören, sie umarmen und ihnen sagen: Hey Girl, wir gehen trotzdem weiter, wir schaffen das ❤️