23/11/2025
Wichtiges Thema, danke QNS 🙏🏻
Hunde leisten im pädagogischen Einsatz Großes:
Sie tragen die Stimmungen vieler Menschen, sind präsent, aufmerksam, feinfühlig.
Das ist wertvoll UND anstrengend!
Mit zunehmendem Alter verändert sich die Belastbarkeit. Genau wie wir brauchen auch Hunde Phasen, in denen sie weniger „funktionieren“ müssen und stattdessen einfach nur sein dürfen.
Die ersten Anzeichen sind oft leise und deshalb leicht zu übersehen:
🐾 Längere Erholungsphasen nach dem Einsatz
🐾 Weniger Freude oder Motivation, morgens mitzugehen
🐾 Früheres Zurückziehen in den Ruhebereich
🐾 Mehr Unsicherheit in Situationen, die früher kein Problem waren
🐾 Ein müderer, ernsterer Blick
🐾 Leichte Stresssignale, die sich häufen
🐾 Weniger Energie im Kontakt mit Kindern
💚 Und was sind die ersten Schritte, wenn ich Anzeichen erkenne?
Der Ruhestand kommt nicht von heute auf morgen sondern ist ein Prozess.
1️⃣ Beobachten und dokumentieren:
Wie verändert sich das Verhalten? Wie lange braucht der Hund zur Erholung?
2️⃣ Einsatz reduzieren:
Weniger Gruppengrößen, weniger Reize, kürzere Zeiten, mehr Pausen.
3️⃣ Gesundheit checken lassen:
Tierärztliche Untersuchung, Blick auf altersbedingte Veränderungen, Schmerzmanagement.
4️⃣ Bedürfnisse anpassen:
Vielleicht lieber Einzelbegegnungen statt großer Gruppen? Vielleicht weniger Schule, mehr Zuhause?
5️⃣ Einen sanften Übergang gestalten:
Ein Ruhestand bedeutet nicht „weg vom Team“.
Er kann bedeuten:
– Besuche ohne Auftrag
– kurze, ruhige Begegnungen
– viel Wohlbefinden, wenig Druck
💚 Warum das alles so wichtig ist?
Weil es unsere moralische Verantwortung ist, Hunde nicht nur „im Einsatz“ gut zu begleiten, sondern auch am Ende ihrer Einsatzzeit.
𝗪𝗲𝗶𝗹 𝗪𝗼𝗵𝗹𝗲𝗿𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗕𝗼𝗻𝘂𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝗚𝗜.
🌼 Hunde schenken uns Jahre ihrer Präsenz.
Wir schulden ihnen, rechtzeitig hinzuschauen.
📚Quelle: Qualität und Gleichwürdigkeit im Einsatz von Schulbegleithunden, QNS e.V.