29/05/2026
🛑 Tempo 30 in Möhlin – braucht es das wirklich? 🚗💨
Am 14. Juni 2026 stimmt Möhlin über die flächendeckende Einführung von Tempo 30 ab. Der GMU-Vorstand stellt dabei gemeinsam mit Daniel Leutenegger (staatlich geprüfter Fahrlehrer) eine zentrale Frage: Warum ein funktionierendes System grundlegend verändern?
In unseren Quartieren sind kaum Unfälle bekannt und eine akute Verschlechterung der Situation ist nicht ersichtlich. Vernünftige Autofahrerinnen und Autofahrer passen ihr Tempo schon heute ganz von alleine an.
Weniger Sicherheit statt mehr? 🤔
Mit Tempo 30 gilt in den Quartieren flächendeckend Rechtsvortritt. Vortrittssignale fallen weg und Fussgängerstreifen müssen grundsätzlich nicht bestehen bleiben. Ohne Zebrastreifen fehlt jedoch die gewohnte Klarheit und Sicherheit – besonders für unsere Kinder auf dem Schulweg! 🧒🎒
Weitere negative Folgen von Tempo 30:
📉 Höhere Unfallgefahr: Eine als „schleppend“ empfundene Fahrweise kann die Konzentration senken.
🌱 Mehr Umweltbelastung: Häufiges Bremsen und Beschleunigen erhöhen Lärm, Abgase und Kraftstoffverbrauch.
⏱️ Zeitverlust & Kosten: Die Reduktion führt zu spürbaren Fahrzeitverlängerungen (ca. 4,8 Sek. pro 100 Meter laut bfu.ch). Für unser lokales Gewerbe bedeutet das zusätzliche Belastungen und weniger Effizienz.
💰 Hohe Kosten: Signalisationen, Markierungen und bauliche Anpassungen kosten die Gemeinde rund CHF 350'000.– – ein Aufwand, der in keinem Verhältnis zum Nutzen steht!
Wir setzen uns für ein sicheres, lebendiges und wirtschaftlich starkes Möhlin ein – mit klaren, verständlichen Verkehrsregeln.
Darum am 14. Juni 2026: Ein klares NEIN zu Tempo 30! 🗳️