12/05/2026
Es werde Licht…für Unsichtbare.
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Ein Beitrag im Rahmen meiner Tätigkeit als stellvertretendem Leiter des Männerhaus Luzern vom Verein ZwüscheHalt.
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Die Fachtagung Häusliche Gewalt am Inselspital vom 11. Mai 2026 war anders als sonst. Erstmals standen die bisher unsichtbaren, weil im Dunkeln gelassenen männlichen Opfer von Häuslicher Gewalt im Fokus. So hiessen denn auch einzelne Titel der Vorträge treffend: „Unsichtbare Opfer“ oder „Die verdrängte Opfergruppe“.
Was mit einem statistisch erfassten Anteil von fast 30% nicht mehr länger verdrängt werden kann, wurde gestern im Rahmen dieser Veranstaltung erstmals deutlich und unmissverständlich vor proppenvollem Saal zum Ausdruck gebracht: es gibt sie, die Männer, die Opfer von häuslicher Gewalt sind, und es werden immer mehr.
Warum dauerte es so lange, bis dieses Thema in Fachkreisen und öffentlich angesprochen wird und warum tun man - und insbesondere Frau - sich damit so schwer? Eine einzelne Frage einer medizinischen Fachfrau aus dem Publikum machte deutlich, wo das Problem liegt, nämlich im nicht wissen betreffend den Umgang mit Männern die geschlagen, gestochen, gebissen, gestalkte und psychisch fertig gemacht werden. Die Frag lautete: „Wie soll ich denn einen Mann überhaupt ansprechen?“. Die Antwort könnte banal lauten: Wie einen ganz normalen Menschen“.
Was kannst du, was können wir alle tun?
Hinschauen. Erkennen. Handeln. Stopp Gewalt. Jetzt. Dauerhaft.
Hilfe gibt es u.a. hier (in der Reihenfolge ansteigender Dringlichkeit respektive Gefahrenstufe):
🔸 142 - nationale Opferhilfe-Nummer. 24/7 kostenlose Beratung und Triage (Weiterleitung)
🔸 Hol-Hilfe.ch - ZwüscheHalt Schutzhaus für gewaltbetroffene Männer. Unterkunft und konkrete Hilfeleistung.
🔸 117 (Polizei) oder 144 (Sanitätsnotruf)