25/08/2026
Diese Zahlen sind nicht erfunden. Sie stammen aus Erhebungen in privaten Gärten im Rahmen von Mitmach-Zählungen wie der Stunde der Gartenvögel und dem Insektensommer.
Der Unterschied zwischen einem artenreichen und einem artenarmen Garten liegt nicht an der Größe, der Region oder dem Alter. Er liegt an ein paar bestimmten Praktiken.
Eine ungemähte Ecke von zwei Quadratmetern kann einer Igelfamilie Unterschlupf bieten. Ein Miniteich in der Größe einer Wanne kann die Zahl der beobachteten Vogelarten verdreifachen, weil er eine Trinkstelle und Badegelegenheit schafft. Heimische Wildpflanzen zwischen den Zierpflanzen vervielfachen die Bestäuber.
Keine dieser Maßnahmen ist teuer. Keine erfordert besonderes Fachwissen.
Garten B ist nicht weniger schön. Er ist nur anders schön.