Die Kantonsschule Küsnacht ist ein Gymnasium mit einer langen Tradition von Kulturprojekten. Ob nun „Roi David“ (1999), „Fixstern“ (2004) oder „Schatulle 175“ (2007), immer wieder haben alle Schulangehörigen gemeinsam grosse Produktionen auf die Beine gestellt. Und diese Tradition soll mit „Synapse17“ weitergeführt werden. Das Projekt umfasst eine musiktheatralische Abendproduktion in der Heslihal
le (6. -10. April 2017) und eine „Expo“-artige Werkschau auf dem Schulareal (7.-9. April 2017). Musiktheatralische Abendproduktion:
Der Höhepunkt des Projektes soll eine musiktheatralische Aufführung in der Tradition der bisherigen Schulprojekte sein, die unter Mitwirkung der Schülerschaft erarbeitet wird. Inhaltlich orientiert sich die Abendproduktion an einem aktuellen, dystopischen Roman, greift dort diejenigen Themen heraus, welche die Jugendlichen faszinieren, und gestaltet sie um. Es wird also keine fertige Produktion adaptiert, sondern sowohl Theater- und Chortexte als auch Orchester- und Chormusik werden neu geschrieben. Dafür sind nebst der Regisseurin unseres Theater-Kurses und unserer Schulmusiker eine Autorin und zwei Komponisten ins Boot geholt worden, die sich bereit erklärt haben, auch in der Interaktion mit den Schülerinnen und Schülern ihre Texte und Kompositionen entstehen zu lassen. Werkschau:
Zwischen dem 7. und dem 9. April wird sich das Areal der Kantonsschule Küsnacht ausserdem in ein „Expo“-artiges Ausstellungsgelände verwandeln. Die Gestaltung des Raumes soll in zwei Richtungen gehen: Gebäude und Aussenräume werden mit flexiblen Bauten bestückt (Schiffscontainer, Zelte, Installationen). Der virtuelle Raum wird ebenfalls bespielt, indem digitale Projekte aufgebaut, vernetzt und für die Besucherinnen und Besucher interaktiv nutzbar gemacht werden. Die Inhalte, welche die Räume füllen, entstammen Unterrichtsprojekten in den einzelnen Fächern oder speziell ausgeschriebenen Wahlkursen, die sich dem Thema „Netzwerk“ in all seinen Schattierungen widmen. Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt, insbesondere gastronomische Angebote aus verschiedensten Regionen der Welt sind zu erwarten, denn die globale Vernetzung soll mit allen Sinnen erlebt werden. Zum Projektnamen und zur Zielsetzung:
Der Projektname „Synapse17“ kommt aus der Biologie, wo der Begriff Verknüpfungsstellen bezeichnet, an denen Nervenzellen mit anderen Zellen in Kontakt treten und Informationen übermitteln können. Ziel des Grossprojekts ist es auch, dass Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, aber auch Eltern und andere Besucher in Kontakt zueinander treten und sich zum Thema „Netzwerk“ austauschen. Die Erarbeitung der Inhalte im Vorfeld bietet einen Rahmen für den schulinternen Austausch zum Thema „Netzwerk“. Dies auch über den normalen Klassenunterricht hinaus, zumal einige Projekte und Kurse interdisziplinär oder klassenübergreifend organisiert sind oder die Schülerinnen und Schüler in gewissen Projekten einen grösseren Eigenanteil in Bezug auf die Ausrichtung der Inhalte leisten dürfen. Social Media:
Auf der vorliegenden, von Schülerinnen und Schülern und Lehrerpersonen gemeinsam betriebenen Facebook-Seite soll schon im Vorfeld „work-in-progress“, erste Produkte, aber auch die Theater- und Musikschaffenden selbst vorgestellt werden. Schülerinnen und Schüler betreiben ausserdem selbst einen Instagram-Account (www.instagram.com/kantisynapse), wo sie Bilder mit Bezug zum Projekt veröffentlichen. Diese Social-Media-Kanäle sollen die herkömmlichen Informationskanäle der Schule (E-Mail, Homepage, etc.) ergänzen und das Projekt „Synapse 17“ bereits im Vorfeld innerhalb sowie ausserhalb der Schule bekannt machen. Sie sollen also helfen, weitere Kontakte für die Impulse, die vom Projekt ausgehen, herzustellen:
„Synapse 17 – gib din impuls witer“