09/10/2026
Wie können wir den Campus akustisch “neu lesen”?
Wie verändert sich unsere Beziehung zum Ort, wenn wir uns bewusst den überhörten, alltäglichen Klängen zuwenden?
Welche Orte bleiben in Erinnerung, zum Beispiel durch neu entdecke Atmosphären?
Die Baugespanne markieren eine zukünftige, noch abwesende Architektur. Ein Sound Walk nimmt sie zum Ausgangspunkt, um den Campus über Klang, Resonanz und Atmosphäre neu wahrzunehmen. Mit bewussten perkussiven Interventionen bringt der Schlagzeuger und Klangkünstler Julian Sartorius die Architektur selbst zum Klingen. Wände, Baugespanne, Böden und Hohlräume werden zu Resonanzkörpern. Mit dem Soundwalk bewegen wir uns bewusst über den Campus und verbinden Klänge, Umwelt und Wahrnehmung zu einem ganzheitlichen Erlebnis.
Aufgrund der begrenzten Teilnehmer:innenzahl bitten wir um Anmeldung!
Julian Sartorius formt als Schlagzeuger und Klangkünstler vielschichtige rhythmische Muster, die aus Fundstücken und Instrumenten eine Brücke zwischen organischen Klangfarben und elektronischer Musik schlagen. Er hat zahlreiche Soloalben veröffentlicht, darunter “Hidden Tracks”, eine vertonte Wanderung, bei der er unterwegs von Basel durch den Jura nach Genf Klänge mit seinen Schlagzeugstöcken erzeugt hat. Er schafft audiovisuelle Kunstwerke, arbeitet mit Musiker:innen, Schriftsteller:innen und Künstler:innen zusammen und tritt live in kleinen Veranstaltungsorten und auf Festivalbühnen auf. Ausgebildet an den Musikschulen Bern und Luzern ist er mittlerweile selbst Professor am Institut für Jazz und Volksmusik am Departement Musik der HSLU.