20/01/2026
So einfach könnte es sein, seit Beginn leben Jeannette und ich diesen Codex!
Gewalt kann kurzfristig Verhalten unterbrechen aber man muss sich auch über die Konsequenzen bewusst sein!
Schaut genau hin und hinterfragt für unsere Fellnasen 🐕🐾
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– Was ist Gewalt❓🐶
Derzeit gibt es eine rege Debatte zu Gewalt im Hundetraining auf Social Media. Entgegen der Meinung vieler selbsternannte:r Hundeexpert:innen ist Gewalt in der Hundeerziehung niemals „ok“ oder gerechtfertigt. Doch was genau ist eigentlich Gewalt?
In der Praxis wird Strafe häufig mit Gewalt gleichgesetzt, weil sie „aversiv“ ist, d.h. Angst, Schmerz, Einschüchterung oder Bedrohung nutzt. Gewalt beginnt dort, wo Verhalten durch Druck, Angst, Einschüchterung oder Zwang forciert wird. 💔 Sie zeichnet sich durch vorsätzliche Anwendung und fehlende Ausweichmöglichkeiten für das Tier aus.
Gewalt muss nicht zwingend physischer Natur sein. Gewalt kann auch psychisch bzw. emotional sein. Einschüchterung, Bedrängen, Anschreien oder Isolieren hat dieselben Konsequenzen, ist allerdings oft weniger sichtbar.
So etwas wie schlimme oder weniger schlimme Gewalt gibt es nicht❗️💢 Dies ist eine trügerische Einteilung, sich nur im Ausmaß unterscheidet. Das Prinzip ist das Gleiche. Leinenruck, ein Fußtritt, Anschreien und Bedrohungen basieren auf einer aversiven/ strafbasierten Einwirkung. „Weniger schlimm“ bedeutet nicht gewaltfrei! Das Risiko einer Fehlverknüpfung, also die Annahme, dass die Umwelt oder der:die Halter:in Schmerz bedeutet, besteht auch hier. Bitte denkt daran: Gewalt kann Verhalten zwar unterdrücken und manchmal auch kurzfristig verändern, aber sie wird immer die Bindung und das Vertrauen nachhaltig schädigen! 💥
Gewalt und die daraus resultierende Angst hemmen das Lernen und fördern Stress, Aggressionen, Angstzustände und Depressionen bei den Tieren. Hunde lernen am besten über Vertrauen, Vorhersagbarkeit - also wenn sie gelernt haben, was von ihnen erwartet wird und was als Nächstes passiert - und freiwilliger, freudiger Kooperation. Ein tierschutzkonformes Training zeichnet sich durch eine klare, faire Anleitung aus. ✅ Es verwendet positive Verstärkung gewünschter Verhaltensweisen sowie Management und gezieltes Training anstelle von Zwang.
Hunde sind fühlende Lebewesen 🐕🦺 – mit eigenen Bedürfnissen, Grenzen und Emotionen. Sie verdienen Respekt und Verständnis, nicht Bestrafung. Wer gibt uns Menschen das Recht, Lebewesen physisch oder psychisch zu bestrafen?💕
📣Im Übrigen verbietet das österreichische Tierschutzgesetz das Zufügen von Schmerzen, Leiden oder Schäden ohne vernünftigen Grund - auch psychisches Leid.
Auf unserer Website könnt ihr mehr über tierschutzkonformes Hundetraining nachlesen ➡️ https://link-vp.at/gewaltfreigehtsbesser