09/04/2025
Vielleicht war das noch nicht ganz alles, zu den Drachen 🐉 von gestern. Noch nicht die ganze Wahrheit. Nicht ganz fertig erzählt.
Manchmal denken Menschen, sie können sich zusammen schliessen, sich an den Händen halten, um ihre Angst beim Bleiben und ihr Drachen- 🐉 -fühlen besser auszuhalten.
Manchmal denken sie, dass es dann leichter wird.
Manchmal denken sie, dass sie sich gegenseitig die Last und Furcht abnehmen können.
Manchmal denken sie, dass es sich Rücken an Rücken besser kämpft, sollte es doch so weit kommen.
Ein beruhigender Gedanke, nur vergiss dabei nicht: Es sind deine Geschichten, Verletzungen, Ängste und dein Schmerz, die dein Drache zu dir trägt um dich zu erinnern.
Deine Geheimnisse unter seinen Glitzerschuppen, die dich das alles fühlen lassen, als könntest du es nicht tragen bevor du ihn irgendwann vertrauensvoll reiten darfst.
Dein Sturm, deine Böen, die nichts an ihrem Platz lassen manchmal. Deine Hilflosigkeit und auch deine Machtlosigkeit während du fühlst wie Erdkrümel von Wind über deine Haut reiben und ihre Spuren hinterlassen, während du bleibst und fühlst.
Deine Tränen, die in den offenen Wunden brennen.
Die Wahrheit ist, erfühlen, lassen, zulassen, um an der Seite deines Drachen zu heilen- musst du selbst.
Loslassen, vertrauen, mit dir sein und bleiben im Auge des Orkans- musst du selbst.
Die Wahrheit ist aber auch, dass es manchmal leichter ist, wenn du jemanden an deiner Seite hast, der nicht glaubt etwas für dich tun zu müssen.
Jemand, der dir nichts ersparen oder abnehmen will.
Wenn du jemanden an deiner Seite hast, dessen eigenen Drachen gesehen wurden und darum nur in friedlicher Mission in der Nähe ihre Runden fliegen.
Wenn du jemanden an deine Seite hast der still sitzt, dem Sturm und den Drachen schweigend lauscht mit dir, das Toben erträgt und nichts tut- ausser in seiner Ruhe und Sicherheit den Raum zu halten- für dich und bis es vorbei ist.
Bis Ruhe einkehrt.
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