01/08/2026
Lampions, Grillduft in der Luft, irgendwo am Zürichsee spiegeln sich die rot-weissen Fahnen🇨🇭 im Wasser. 1. August heißt für viele: endlich nichts müssen, mit Lieblingsmenschen zusammen sein.
Auch ohne grosses Feuerwerk dieses Jahr, weil die Wälder knochentrocken sind, bleibt eines gleich: dieses Gefühl von Freiheit, wenn man spontan entscheiden kann, wohin der Abend geht und wie man nach Hause kommt. Genau dieses Gefühl steht hinter vielen Führerschein-Wünschen.
Seit 2006 sitze ich mit jungen Leuten im Auto, die mir sagen: „Roger, nächstes Jahr will ich selber an den See fahren, ohne auf Zugfahrplan oder Eltern angewiesen zu sein.“ In ihrer Stimme liegen Vorfreude und Respekt vor dem ersten eigenen Führerausweis.
Vielleicht genießt du heute das Essen, das Lachen und die freie Zeit, und der Führerausweis fühlt sich noch weit weg an. Oder du bist schon mitten in Nothelferkurs, Theorie und Fahrstunden und zählst heimlich die Tage bis zur Prüfung. Beides ist okay, dein Tempo zählt.
Für mich ist das Schönste, wenn aus diesen 1.-August-Träumen irgendwann echte Fahrten werden: du fährst mit Musik im Auto dem See entlang zu einem Abend mit Freunden und weißt, dass du dein Fahrzeug im Griff hast. Sicherheit, Ruhe und ein bisschen Humor auf dem Beifahrersitz geben dir das Vertrauen, das du dafür brauchst.
Vielleicht ist heute noch jemand anders am Steuer, der dich zur 1. August-Feier bringt. Aber der Moment, in dem du zum ersten Mal selbst in einer Sommernacht nach Hause rollst und die Lichter über dem Zürichsee siehst, bleibt hängen wie kein anderes Fest.
Was gehört für dich zu einem perfekten 1. August dazu: die Fackeln, das feine Essen oder die Menschen um dich herum? Schreibe es in die Kommentare. Folg mir, oder melde dich gleich für Fahrstunden an, wenn du beim nächsten 1. August lieber ans Steuer willst statt nur mitzufahren.