Ernesto der Geschichtenerzähler

Ernesto der Geschichtenerzähler Ich, der Ernesto, bin für die meisten noch unbekannt. Der überzeugendste Grund mich Ihnen kurz vorzustellen ist der nachfolgende nachschlagen. K. aus Regensburg.

...unkonventionelles VORSTELLUNGSGESPRÄCH

Ich, der Ernesto, bin für die meisten noch unbekannt. Der überzeugendste Grund, mich Ihnen kurz vorzustellen. Geboren bin ich am 8 Juni 1937, einem der zwei wichtigsten Tage meines Lebens, kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Mein Vater, ebenfalls Ernst, fand das so enorm spannend, dass er die ganze Nacht nicht richtig schlafen konnte.Er musste

mich nicht beim Zivilstandsamt anmelden, denn das Spital erledigte diese Arbeit freundlicherweise für ihn. In meiner Geburtsurkunde ist daher der 8.Juni 1937 als Geburtstag registriert Der absolut zwingende und logische Grund zum Feiern. (tue ich auch gerne)

Über sich zu schreiben heißt nicht, sich überheblich zu loben. Es ist jedoch auch nicht ganz einfach. Darum, Ich versuch’s halt einfach mal, wenn auch leicht angespannt! Die Menschen bringe ich gerne mit Fragen aus dem Konzept - und das gelingt mir bestens! Ebenfalls sehr gerne gebe ich, falls gewünscht, einen Rat – Ratschläge mag ich nicht erteilen - (Rat-SCHLÄGE)

Badewannen mag ich etwa so wie der Teufel das Kreuz - bevorzuge aber laaaanges Duschen - wenn möglich zu zweit in Begleitung einer liebevollen, attraktiven und aktiven Frau. Den Damen lasse ich grundsätzlich gerne in allen nur möglichen Lebenslagen den Vortritt (vor allem beim Steueramt, sie verhandeln besser)

Nun denn, 3,2,1 Start! Ich bin kein Vorstandsvorsitzender eines grossen, internationalen Unternehmens, sondern einfach derjenige der die vielleicht etwas Verrückte Idee hatte, eine Nachfolge für die APV-Wein-Agentur zu verwirklichen. Derjenige, der 62,5 Prozent an Zustimmung für diese Idee von Menschen erhält, denen ich täglich und bei jeder passender Gelegenheit davon Erzählt! Und auf diesen hohen Prozentsatz bin ich nun wirklich total Stolz. Nun, wer im jugendlichen Alter von über 70 nicht auf ausgelatschten Wegen einher wandeln will, der polarisiert. Dies umso mehr, wenn er sich vom ehemaligen Koch über Fernfahrer, Weinbrooker zum Geschichtenerzähler respektive Schreiber wandelt. - Das mit wachsender Begeisterung einerseits und andererseits zur Freude der Geschichten-Leser. Ich bin zuversichtlich, vor allem optimistisch, dass all denjenigen die nun unwillig den Kopf schütteln, dass dieser vor lauter schütteln nicht abfällt oder verloren geht. Denn alle Dinge die ich unternehme, und das sind nicht wenige, tue ich aus tiefster Überzeugung und mit grosser Freude. Auch wenn dies nicht immer zu 100% gelingt, dafür aber immer öfter, versuche ich, den Menschen einen Gedanken, eine Geschichte aus meinem schwarzen Schatzkästlein zu schenken. Die Welt braucht vielleicht sowas nicht wirklich, könnte das jedoch möglicherweise früher oder später brauchen …

Wenn Sie nun trotz allem mit so einem etwas Ver-Rückten Menschen wie mich den Kontakt nicht ganz abbrechen möchten, so empfehle ich Ihnen, sich zuerst unter www.ernestofischer.com schlau machen, oder mein Profil auf den gängigsten Internet-Portalen wie Facebook & Co. Mein gegenwärtiges „Unternehmen“, das ich derzeit mit zwei lieben Menschen und Internetspezialisten, dem Uwe Glomb und der Karin Schweighofer, von seinen Geburtswehen erlöse heißt, “die Geschichten-Werkstatt“ und, beinahe hätte ich es vergessen, die Beiden sind erfolgreiche Inhaber der muks-media Internetsolution e.

16/12/2020

Ein Ausschnitt durch mein Leben...

…eine unvergesslich interessante Zeit.

Die kleine Rückschau auf ein einzigartiges, wunderbares Leben mit vielen Ups und Downs. Unter dem Strich und vor allem aus heutiger Sicht betrachtet, folgend Erkenntnis: “Mit grosser Sicherheit würde er alles, in jeder Hinsicht, ganz genau gleich anpacken ausser einigen wenigen unerfreulichen Begebenheiten”.

In einer Kleinstadt geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen in der Stadt Winterthur. Mit rund 15 Jahre entschloss ich mich, nach einigen wichtigen Abklärungen, mein Elternhaus zu verlassen, um per Autostopp nach der Stadt Apeldoorn in Holland zu reisen. Die Familie De Jonk hatte mich eingeladen. Nach ziemlich genau einem halben Jahr kehrte ich wieder nach Hause zurück, um mit einer guten Ausbildung zu beginnen.

So versuchte ich mein Glück zuerst bei der damaligen schweizerische Reederei AG in Basel-Kleinhüningen im Fahr- und Hafendienst. Aus gesundheitlichen Gründen (Benzingas-Vergiftung) musste ich diese Ausbildung jedoch leider schon bald abbrechen.
Ich fand eine Stelle als Kochlehrling in einem renommierten Restaurant in Zürich. Bei Küchenchef Hanselmann, einem sehr strengen doch sehr kompetenten Lehrmeister und Herr Weber, Inhaber des Restaurants lernte ich das Metier Koch.
Nach dem Abschluss dieser abwechslungsreichen, interessanten Lehrzeit zog es mich wieder in die Ferne. Bei einer Fracht-Reederei in Hamburg bewarb ich mich um eine Stelle als Koch und bekam eine provisorische Zusage. Wenig später, nach einem Vorstellungsgespräch in Hamburg, erhielt ich die definitive Anstellung als Koch. Mit dem Anstellungsvertrag in der Tasche fuhr ich zurück nach Hause.

Bald darauf startete ich in eine aussergewöhnliche, jedoch fantastische Zeit, die einige Jahren dauern sollte. Allein über diese Zeit gäbe es sehr viel zu erzählen.
Nach diesen spannenden Jahren ging’s dann definitiv nach Hause ins “Hotel Mamma“ zurück und ich suchte bald darauf eine Arbeitsstelle, um meine Finanzen wieder zu verbessern. Bei einer Bestattungsfirma fand ich sofort eine Anstellung. Mit dem verdienten Geld meldete ich mich bei einer bekannten Autofahrschule an. Im Verlauf der folgenden drei Jahre schloss ich alle für mich nützlich erscheinenden Kategorien die Führer-prüfungen ab. Als junger Fernfahrer begann ich meine neue Karriere. Das Fernweh zog mich einfach immer wieder hinaus in die weite Welt.

Der schlechte Gesundheitszustand meiner Mamma war für mich jedoch Grund genug, um ihrer Bitte Folge leistete und ihr kleines Lebensmittelgeschäft in einem 460 Seelen Dorf im Aargau zu übernehmen. Sehr schnell merkte ich, dass das Geschäft keine Lebensgrundlage war für mich. Ich fasste den Entschluss, dass ich mich in der staatlichen Weinfachschule Wädenswil zum Weinfachmann weiter- bilden lassen wollte. Nach zwei Jahren Ausbildung und erfolgreichem Abschluss begann eine neue, gute Zeit der Festanstellung bei zwei grossen, bekannten Weinimporteuren. Eines Tages durfte auch ich mich auf Grund einer Fusion und internen Umstrukturierung, jedoch auch aus Altersgründen zurücktreten musste. Meine führende Stellung als Verkaufsleiter mit einem äusserst erfolgreichen Aussendienst ermöglichte es mir, im Verlauf der Jahre gute Kontakte zu vielen Weinbauern in Italien zu knüpfen. Das bedeutete für mich in vielerlei Hinsicht eine optimale Voraussetzung für meinen nächsten, doch letzten Neustart.

Ich gründete darauf hin meine eigene Wein-Agentur. In einer vertraglichen Zusammenarbeit mit den mir von früher bestens bekannten Weinproduzenten, akquirierte ich für diese, in den Ländern der heutigen EU, interessierte Weinimporteure. Eines Tages erhielt ich schriftlich aus der Hafenstadt Hamburg einen wirklichen Grossauftrag von gut einhunderttausend Flaschen Chianti.

Mein eigenes Geschäft florierte hervorragend bis zu dem Tag, an dem meine doch beachtliche Rechnung an diesen Hamburger Importeur zur Zahlung fällig wurde. Mein grosser Fehler war, ich missachtete bei diesem grossen Geschäft vor Freude alle kaufmännischen Regeln und Absicherungen.

Was dann passierte ist schnell erzählt. Das Geld kam nicht. Ich war, auf Grund der abgeschlossenen Verträge mit dem Produzenten, Haftbar ihm gegenüber. Ich musste ihm diese Weine bezahlen. Eine grosszügige Vereinbarung zwischen ihm und mir ermöglichte es mir gut die Hälfte seiner gesamten, grossen Rechnung in dreimonatigen Tranchen zu begleichen. Echte Freunde und die ganze Familie unterstützten mich dabei und halfen mir über die schwierigste Zeit hinweg.

Von meiner zu früh verstorbenen Mutter habe ich den folgenden Ausspruch bis heute nie vergessen: “Auch ein blindes Huhn findet immer wieder ein Körnchen, es muss es nur aufpicken” Dafür bin ich ihr bis heute noch dankbar

12/10/2020

Eine schicksalshafte Begegnung…
…zwischen einem kleinen, weissblondem, gut fünfjährigen Mädchen und einem stolzen sechseinhalb jährigen, ausgewachsenen Rottweiler Männchen mit dem hellen Brustfleck auf dem sonst schwarz glänzenden, kurzhaarigen Fell. Nur keine Bange, anscheinend mochten sich die beiden auf den ersten Blick.

Diese Begegnung durfte ich vor einigen Tagen vor dem Einkaufscenter erleben. Mutti und Töchterchen kamen lachend und scherzend aus der Tür. Mit einem freudigem, “schau Mutti ein schöner Hund“ rannte das Mädchen leichtfüssig zu der Besitzerin von Rottweiler Astor. Diese kauerte sich seelenruhig neben Astor nieder und strich sanft über seinen eindrücklichen und so typischen Kopf des Rottweilers dessen Augen leuchteten und der mit seiner Rute den Strassen-staub mit freudigem wedeln von links nach rechts aufwirbelte.

“Bleib da“ schrie voller Angst und mit sich überschlagender Stimme die Mutter des Mädchens. Doch das beinahe engelhaft wirkende, kleine Mädchen mit seinen leuchtenden blauen Augen, umarmte bereits den Hals von Astor der mit einem leisen Winseln seine Freude ausdrückte jedoch liegen blieb wie befohlen.

Interessiert ging ich auf die drei zu, währenddessen die Mutter sich mit beiden Händen den Mund verschloss und total entgeistert und ängstlich stehen blieb. “Kennen sich die Beiden“ fragte ich die Besitzerin ganz ruhig. Mit einem guten, freudigen Lachen antwortete sie: “Es ist das erste Mal dass wir hier sind und von sich kennen kann keine Rede sein. Es scheint Liebe auf den ersten Blick zu sein zwischen den so unterschiedlichen Lebewesen“.

Als ehemaligem Besitzer von Rottweilern und Kenner deren unverdorbenem Charakter konnte ich getrost mit dem Kopf bestätigend nicken und bat die Besitzerin um einen Moment Geduld. Mit freundlichem, beruhigendem Lachen ging ich auf die Mutter des Mädchens zu und bat sie, doch zusammen mit mir mitzukommen. Aber das sind doch diese bösartigen Hunde welche Kinder schwer gebissen und verletzt haben. Ihre Hand zitterte noch immer als ich diese ergriff um gemeinsam zu Astor zu gehen. Wiederstrebend und verwirrt liess die Mutti zu, dass ich ihre ausgestreckte Hand von Astor zuerst beschnuppern lies, um anschliessend den Kopf von Astor ganz ruhig und langsam zu berühren. Sein Verhalten war aufmerksam und sehr ruhig, begleitet von einem leisen, kurzen, doch freudigem Laut.

Die Besitzerin von Astor erklärte Mutti, dass der Rottweiler eine kinderliebende Hunderasse sei. Leider gebe es noch immer einige Hundehalter welche diese Hunde total missbrauchten um sie als sogenannte “Schutzhunde“ einzusetzen. Doch Schutzhunde die eine gute, zielgerichtete Erziehung geniessen, beissen keine Menschen und schon gar keine Kinder. Ein kurzes, klares Kommando seitens der Besitzerin und Astor stand auf. Sie setzte das kleine Mädchen auf den vorderen Teil des Rückens, damit die Kleine sich am Hals von Astor festhalten
konnte. Die drei machten sich nun auf den Weg um gemeinsam eine kleine Runde zu gehen. Das Mädchen jauchzte vor Freude und alle in der Runde strahlten vor Glück inklusive die zuvor doch äusserst verängstigte Mutti, die sich bei Astor und der Besitzerin herzlich bedankte. Sie drehte sich zu mir mit den Worten: “Heute hab ich wieder was gelernt was ich im Leben niemals geglaubt hätte.“ Strahlend vor Freude verliessen Mutti und Kind den Platz des Geschehens. Die Besitzerin von Astor gratulierte mir zu meinem Verhalten. Ich erklärte Ihr, dass ich selber Rottweiler gehabt und total von dieser einzigartigen Hunderasse begeistert sei. Mit einem kräftigen Händedruck und einem kurzen «Wow» seitens Astor verabschiedeten wir drei uns voneinander.

24/09/2020

REICHTUM
Ich fühle mich reich an Jahren,
reich an Erfahrungen, reich an Erkenntnissen,
reich an gemeisterten Lernschritten.
Ich fühle mich reich an wertvollen Aspekten,
die das Leben stets für mich bereithält.

Ich kenne sie zwar noch nicht in allen
Einzelheiten, aber ich bin mit meinem
Grundvertrauen bisher sehr gut gefahren.
Dabei wird klar, dass Reichtum nichts
mit Geld zu tun hat.
Reichtum ist ein innerer Zustand, darum
Reichtum ist somit für uns alle da!

23/09/2020

DIE KINDER und das CORONA VIRUS

Ja, die Corona Seuche hat sehr viel verändert im Leben der Menschen weltweit. Doch ich möchte mich auf die Schweiz, und da vor allem auf meine nähere Umgebung konzentrieren, denn da sehe ich vieles schlecht genutzt.

Meine Mutter selig hat mich immer wieder darauf aufmerksam gemacht: «Kinder und die Trunkenbolde reden die Wahrheit»
Das hat sich bei mir sehr stark und tief eingeprägt und mich durch mein Leben begleitet. So habe ich mich, als Risikogruppen-Angehöriger (65 Jahre plus), die letzten 39 Tage dazu entschlossen, das Haus nicht zu verlassen - Dann, vor einigen Tagen, am 29.05.2020 entschloss ich mich, diese Massnahme für mich erstmals für eine gute Stunde zu unterbrechen. Dies obwohl ich daneben täglich meine ganzen Turnübungen am Boden auf der Matte durchführe…

Auf meinem Spaziergang durch die wunderschöne, beinahe Autofreie, ruhige Gegend, erlebte ich das Familienleben der sogenannten «Totenvögel», wie die pechschwarzen Raben oft im Volksmund genannt werden, hautnah mit.

Hoch oben in den rund 15 - 20 Meter hohen Bäumen hängen ihre Nester in den Astgabeln. Aufmerksam wurde ich, weil ihr lautes diskutieren mit den Bewohnern der Nachbar Nester mich überrascht und doch sehr gefreut hat. «Die kleine Welt der Tiere in der näheren Umgebung lebt»! - und das wahrlich gottseidank, trotz Corona. So entschloss ich mich dazu, weiter nach anderen aktiven Lebenszeichen in unserer näheren Umgebung zu suchen.

Lachende Kinder spielten fröhlich miteinander, fuhren mit ihren unterschiedlich grossen, farbigen Fahrrädern und Rollbrettern auf dem zentralen Platz vor den geschlossenen Geschäften umher und freuten sich riesig, dass sie nicht mehr so sehr wie sonst auf die einkaufenden Menschen achten mussten. Ein wirklich echtes kleines Paradies für alle Kinder.

Ich setzte mich auf einen Stuhl zu ihnen. Habt ihr Lust auf eine kleine und spannende Geschichte fragte ich die fröhliche Bande. Die Mütter beäugten mich etwas misstrauisch, doch ich konnte sie schnell total beruhigen. Ich bin doch nur ein Geschichtenerzähler für Kinder. Kommen sie einfach hinzu und hören sie mit.

«Wisst ihr was Corona bedeutet und habt ihr etwas gehört von Corona» war meine Frage. Viele Ideen, viele Antworten. - Wie ihr bestimmt wisst, bedeutet Corona normalerweise Krone oder Kranz erklärte ich den kleinen, sehr, sehr aufmerksamen Zuhörern. In diesem Falle ist es jedoch ein Virus und dieses kann jedes von uns schwer krank machen. Doch nur, wenn ihr nicht genügend Abstand zueinander habt erklärte ich ihnen weiter. Unbewusst wichen die Kinder etwas weiter auseinander.

Die aufmerksam beobachtenden Mütter kamen interessiert langsam näher und hörten mir zu. - Dass ihr so viel Abstand haltet wie jetzt, das finde ich ganz toll von euch. Denkt immer daran Kinder, wichtig ist Abstand halten, so wie zum Beispiel jetzt. Ein riesiges Kompliment und Dankeschön an euch alle. Wenn ihr euch weiterhin so toll verhalten werdet und Abstand voneinander einhaltet und immer wenn ihr nach Hause kommt, dann unbedingt sofort eure Hände waschen. So braucht ihr keine Angst vor diesem Coronavirus zu haben. Leicht erstaunte Gesichter. - "Was ist denn ein Virus?" kam prompt die Frage aus der Runde. "Wer von euch kennt die Stechmücken, die einfach so sehr weh machen, wenn sie zustechen"
Wieder ein vielfaches Ja, Ja, aus den lachenden Gesichtern. "Wer von euch weiss, was ein richtiger Elefant ist und wer hat ihn im Zoo oder im Fernsehen schon gesehen?" Wieder dasselbe Ergebnis, ein allseits zustimmendes, fröhliches Ja, Ja…

Der Elefant - und die Vorstellung…

So, nun stellt euch bitte vor, ein alter, ganz, ganz grosse Elefant wäre ein Mensch. Die winzig kleine Stechmücke, die man fast nicht sieht, aber spürt wenn sie zusticht, die wäre das Virus. - Könnt ihr euch den das alles vorstellen? Zustimmendes Nicken. Wenn nun die fast unsichtbare Stechmücke den Elefanten mit der ganz, ganz dicken Haut am Rücken sticht, dann spürt der Elefant überhaupt nichts davon. Er muss sich nicht einmal kratzen.

Wenn aber Stechmücken in seinen Rüssel krabbeln – also direkt in seinen grossen Körper hineinkriechen, dann kann er krank werden. Und genau so ist es mit den Viren. Die sind so winzig klein, dass man sie nur mit einem ganz speziellen, sehr starken Vergrösserungsglas sehen kann.

Wenn die vielen Menschen, also auch ihr und ich, zu nahe beieinander stehen oder nicht die Hände waschen, dann ist es möglich, dass das Virus von einem zum anderen hüpft und in uns hinein krabbelt. Nur, DAS SPÜRT MAN NICHT! - Erst wenn man hohes Fieber und starken Husten bekommt – dann, ja dann kann es schon zu spät sein und man wird oder ist bereits wirklich schwer krank.

Also meine Lieben – denkt daran, nicht zu nahe beieinander stehen - immer Abstand halten, vor allem auch beim Spielen miteinander. Unbedingt immer die Hände ganz sauber waschen - und das genauso lange bis Mami oder Papi euch informiert, dass jetzt ist alles vorbei ist, dass das Virus verschwunden ist. Dann, aber erst dann könnt ihr wieder so zusammen spielen wie früher. –
BITTE NICHT VERGESSEN! –

Es war äusserst beeindruckend, wie still und konzentriert die Kinder doch auch die Mütter der Geschichte zugehört haben und das war für mich eine sehr grosse Freude und tiefe Befriedigung. Das Resultat der Geschichte zeigte sich vor allem darin, dass sie auch noch heute bei den Kindern nachwirkt, doch auch bei den Eltern, denn sie erinnern einander, wenn eines der Kinder im Eifer des Spiels das Gesagte ab und zu vollkommen vergisst.

Die Menschen glaubten, dass nun alles prktisch vorbei ist – doch die erneut ansteigenden Ansteckungszahlen beweisen das Gegenteil. - Somit ist die eben erzählte Geschichte so aktuell wie eh und je.

01/09/2020

EINZIGARTIGE faszinierende TOSCANA

Ein einzigartiges, raues Land der Zypressen
Die Toscana ist und bleibt für mich und viel andere Menschen das Land der Sehnsüchte. Diejenigen welche diese herrliche Region einmal besucht haben sind immer wieder unterwegs zu ihr um ihre eigene Toscana zu entdecken.

Es ist eine einzigartige Kulturlandschaft. Für Kunst- und Geschichtsinteressierte aber auch die an an einer geschichtlichen Lebenskultur interessierten Menschen. Nicht zu vergessen sind jedoch auch alle jene Menschen welche die Toscana wegen ihrer wunderbar schmackhaften, teilweise rustikal anmutenden Küche immer wieder besuchen. In der Tat, es lohnt sich, diese Art des Genusses zu erleben.

Ausgelöst durch einen überaus intensiven Tourismus, es sind rund 42 Millionen Übernachtungen jährlich, stiegen die Preise enorm an. Und genau aus diesem Grunde macht sich leider eine stark rückläufige Tendenz bemerkbar. Weil der Toscaner jedoch als überaus geschäftstüchtiger Mensch bekannt ist, wird er sich dessen sehr schnell bewusst werden und dem entsprechend reagieren.

Kurz einige interessante Angaben. Die Region Toscana mit ihren 9 Provinzen und nicht ganz 300 Gemeinden weisst ein Gesamt-Fläche von 23'000 Quadrat-Kilometern auf. Die Toscana ist die fünftgrösste Region des Landes. Ihre Fläche entspricht in etwa 7,6% der Gesamtfläche Italiens. Davon sind etwa ¼ Wald und Landwirtschaftszonen. Sie erstreckt sich vom Fusse des Apennins zwischen Bologna und Florenz bis ans Tyrrhenische Meer bei Orbetello. Sowie von La Spezia bis zum Lago di Trasimeno kurz vor Perugia in Umbrien. Nahe der Stadt Siena ist der geografische Mittelpunkt der Toscana, Florenz ist ihre Hauptstadt. Seit jeher "streiten" sich diese zwei Städte um die Vorherrschaft in dieser Region.

Wie bereits erwähnt ist allen Italienliebhabern sehr bewusst, dass Florenz die Hauptstadt der Toscana ist und bleibt. Die Amtssprache ist natürlich Italienisch, doch die alteingesessenen, echten Toscaner pflegen dort das reinste Schriftitalienisch. Das Wissen darum ärgert natürlich all die andern Italiener. Dieses Schrift-Italienisch der Toscaner hat jedoch eine einzigartige, markante Besonderheit:

Untereinander werden keine k-Laute gesprochen, der (k) wir in ihrer Aussprache durch einen h-Laut ersetzt. Ein Beispiel: aus casa (Haus) wird ein hasa oder cotto (gekocht) wird als hotto ausgesprochen, was für einen Nichtitaliener natürlich sehr gewöhnungsbedürftig ist.

Diese Mittelitalienische Region ist im Norden von der Emilia-Romagna, im Osten von Umbrien, im Südosten vom Latium und im Nordwesten von Ligurien umrahmt. Im Südwesten der Toscana befindet sich die heute noch relativ wenig bekannte Maremma. Die dichten Wälder, der Parco Nationale della Maremma und die wunderschönen Badestrände sind für viele Italienreisende noch ein unbekanntes Neuland das zu entdecken sich jederzeit lohnt.

Speziell Florenz gilt als Wiege des Humanismus und ist damit untrennbar mit der Renaissance verbunden. Die Blütezeit von Florenz war unbestreitbar mit dem bedeutendsten Fürstenhaus Italiens, den Medici verbunden. Mit Ihrem Reichtum trugen sie viel zur Verschönerung der Stadt Florenz bei, zogen aber auch die politischen Fäden zur damaligen Zeit.

Nun denn, genug Angaben und Geschichte. Die wichtigsten Industriezweige von heute sind die Keramik- und die Modeindustrie. Bekannter sind jedoch die Wein- und Olivenöl Produktion. Sie gehören zu den wichtigsten Exportgütern der Region. Wein und Olivenöl aus der Toscana haben sich weltweit ein wahres Statussymbol erworben. Auch die heutige, sehr moderne Glaskunst sowie die eisenverarbeitende Industrie sind für die Toscana ein äusserst wichtiger und für den Wohlstand der Toscana mitverantwortliche Erwerbszweig.

25/08/2020

WÖLFE - Das grosse Thema

Ich war sehr oft in den Abruzzen (Italien). Hinter Pescara beginnen die Berge, nicht nur Hügel. Auf den Weiden dieses Gebietes weiden grosse Herden von Schafen und Ziegen im offenen Gelände, ohne Zäune. Heute ist das Problem mit den Wölfen auf ein Minimum gesunken. Weshalb das so ist, lesen sie einfach weiter!

Vor Jahren hat man dort mit grossem Erfolg mit der Zucht von speziellen Herden-Schutzhunden begonnen und sie zum Schutz der Herden sehr erfolgreich eingesetzt. Weil die Wölfe nun beinahe keine oder nur wenige Schafe reissen können, versehen sie ihren Job als Gesundheitspolizei im Walde mit Erfolg . Kranke oder tote Tiere werden von ihnen schnell beseitigt. Dadurch werden die Schafherden mehr oder weniger in unbeheligt gelassen und ein optimales Ökosystem funktioniert aus zwei wichtigen Gründen bestens.

Zum einen dezimieren die Wölfe Hirsche, Rehe und andere typische Waldbewohner auf einen, für die Natur gut verträglichen Bestand.

Zum Zweiten werden durch diese Dezimierung weniger Jungbäume geschädigt (keine jungen Zweige abfressen) und somit wird von den Wölfen unbewusst ein Beitag zur Erhaltung eines gesunden Wald und einer verträglichen Population geleistet.

"Wir brauchen bei uns keine Gewehre um Wölfe ab zu schiessen" bemerkte ein Schäfer zu mir anlässlich eines diesbezüglichen Gesprächs. Die Bären beschäftigt uns weit mehr. Dies, obwohl auch diese zwischenzeitlich gelernt haben...

Ich weiss, vor allem die Bündner und Walliser Jäger, aber auch die eingeladenen fremden Jäger hören und lesen solches nur sehr ungern. Doch es ist eine erwiesene Tatsache, dass Wolfsrudel nicht einfach dezimiert werden müssen und alles ist gut.

Dass der Wolf ab und zu in Städten zu sehen ist - auch das ist durch den Mensch selbst aktiv heraufbeschworen. Wenn ich oft abends durch die Stadt spaziere und die übervollen "Güselsäcke" vor den Häusern stehen sehe, dann wundern mich so etwas mehr. Wir alle sollte einfach wieder vermehrt mit dem Verstand, vor allem mit und nicht gegen die Natur leben!

Der Mensch verursacht weltweit viel grössere Schäden und Leid durch seine Habsucht, Neid, Gier sowie Grössenwahnsinn und Überheblichkeit.

24/08/2020

Es herbschtelet...

Und das ist nicht nur für mich eine wunderbare Zeit. Das ist die Zeit, in der man sich gerne mit grosser Freude an all die herrlichen Stunden mit viel Sonnenschein zurück erinnert. Oder an die doch vielen fröhlich lärmenden und laut lachenden Kindern erfreut. Auch riecht man förmlich die noch Wärme ausstrahlende Erde nach einem meist sehr kräftigen Gewitter. Die emsigen Kohlraben stolzieren dann auf der nassen Wiese herum wie Soldaten vor ihrem Wachhäuschen. Es fasziniert mich immer wieder, ihnen bei ihrem ruhigen Warten zu zuschauen wie sie sehr aufmerksam, geduldig warten bis sich dann endlich etwas in der durchnässten Erde bewegt um dann sehr flink mit ihrem langen spitzen Schnabel einen fetten Wurm heraus zu ziehen. Für mich sind diese faszinierende Vögel der Innbegriff von sehr grosser Geduld und einer in der Natur äusserst Familienanlichen Organisation mit dem Nachwuchs.

Es ist jedoch auch die Zeit in der das enorm lärmige Surren und Rattern der Erntemaschinen uns daran erinnert, dass die Zeit der vollen Reife von all den vielfältigen Früchten der Bäume und Äcker ungeduldig die erfreuliche Ernte erwarten. Die Äste der Bäume biegen sich unter der Last der herrlich duftenden, reifen Früchte. Die Ären von Weizen, Roggen und Hafer krümmen die langen Halme und wiegen sich im Winde hin und her bis kurz vor dem Brechen. Die braunen, welken Blätter der Kartoffeln teilen uns unmissverständlich mit, dass ihre Knollen gerne das Licht des Tages erblicken würden. Alle Früchte von Feld und Baum warten nur darauf für uns Menschen bereit zu sein, uns zu erfreuen.

Nicht zu vergessen - Mensch und Tier - sie alle spüren die bevorstehende grosse Veränderung nach dieser reichhaltigen Erntezeit. Einer Zeit des Bangens und Hoffens. Des Bangens darum, dass keine Herbststürme die reiche Ernte zu Nichte machen werden. Dies verbunden mit der grossen Hoffnung, dass noch alles rechtzeitig in sichere Unterkünfte von Scheunen und Kellern eingelagert werden können.

Es ist eine Zeit voller grosser Freude und Anspannung. Einer Zeit, während der die davon ebenfalls betroffenen, nicht bäuerlichen geprägten Menschen noch kaum bemerken, dass alles Leben sich daran anschliessend sich allmählich zur Ruhe zurückziehen wird. Dies, um sich dann zu Beginn des neu erwachenden Jahres wieder mit ihrer voller Kraft und Energie in das dann noch junge, bevorstehende neue Jahr zu starten. Somit schliesst sich unausweichlich erneut der ewige Kreislauf allen Lebens.

05/08/2020

Die etwas andere ERKLÄRUNG …

Ein Mann war dem Pfarrer der Gemeinde gegenüber von tiefem Zorn erfüllt, weil dieser sich am Sonntag auf die Seite seiner Kontrahenten gestellt hatte.
Als sich am Montag zufällig ihre Wege kreuzten, fragte der Mann den Pfarrer:
„Du glaubst wohl selbst an das, was du gestern gepredigt hast?
„Wenn dir jemand auf die rechte Wange schlägt, dann biete ihm auch die andere dar?“

„Ja natürlich, ich kann’s nicht ändern, denn so steht es im Evangelium.“

Da holte der Mann aus und versetzte dem Pfarrer erst links und dann rechts eine kräftige Ohrfeige.

Der Pfarrer schüttelte benommen den Kopf und fragte ihn dann sanft:
„Du willst es also ganz genau wissen was geschrieben steht“?
So lass dir denn gesagt sein was auch sonst noch geschrieben steht:

„Mit welchem Masse ihr messt, mit dem werdet ihr gemessen werden.“

Und ohne Zögern versetzte er dem verblüfften Mann zwei genauso heftige Ohrfeigen in das eben noch grinsende Gesicht.

„Um Gottes Willen, unser Pfarrer prügelt sich.“, rief aufgeregt eine ältere Frau.

Ein Passant, der auch stehen geblieben war und alles miterlebt hat antwortete:

„Nein, nein, das sehen Sie falsch. Die beiden prügeln sich nicht - Sie erklären einander nur das Evangelium.“

04/08/2020

WIE BITTE LERNT MAN DAS LEBEN PLANEN?

Wir alle lernen Sprechen, Lesen, Schreiben, wir lernen miteinander umzugehen. Wir lernen Erfahrungen zu sammeln und Erkenntnisse daraus abzuleiten. Wir lernen, uns mit dem Leben zu arrangieren. Lernen wir aber auch das Leben zu planen, und nach diesem Plan zu leben?

Natürlich stellen wir Erwartungen an das Leben, haben Träume und Wünsche und verfolgen auch bestimmte Ziele und Pläne. Dennoch sei mir die Frage erlaubt, wie zielsicher, bewusst und wertorientiert Menschen dabei vorgehen.

• Denken wir daran, was das Leben in allen seinen Bereichen von uns erwartet?
• Bleiben wir unseren Träumen treu oder lassen wir sie uns vom Alltag rauben?
• Planen wir zielgerichtet, gekonnt und konsequent?
• Handeln wir dann nach unseren Plänen?
• Haben wir auch gelernt nach diesen Plänen zu leben?
• Haben wir gelernt, Pläne rechtzeitig anzupassen und wenn nötig neu zu disponieren?

Der Begriff "Plan" (lat.) bedeutet: klar, verständlich. Der Plan ist die sichtbare Darstellung, wie sich ein Ganzes aus all seinen Teilen zusammensetzt. Im objektiven Sinne ist ein Plan das System der Regeln, welche der Mensch zur Erreichung eines Zweckes verfolgt. Der Plan ist so viel wie eine Dispositiv, ein Entwurf. Er kann somit auch ein Lebensentwurf sein.

Das Planen ist in diesem Sinne die bewusst überlegende Vorstellung der Zwecke, welche der Mensch in seinem Handeln verfolgt. Vereint mit der Vorstellung der Mittel, die zur Erreichung des Zweckes oder des Zieles angewendet werden sollen. Es ist die bewusste Auseinandersetzung und die Beantwortung der Fragen: Wer, was, wann, wo, wie, womit, wofür, für wen, mit wem und vor allem warum; - jedoch manchmal auch, warum nicht?

Planen baut auf 6 spezielle Fähigkeiten und Einstellungen des Menschen auf, die da sind: Denken, Fühlen, Lernen, Wissen, Wollen und Handeln.
Planen erfordert daher im weitesten Sinne persönliche Bildung. Sie ermöglicht grössere Selbstsicherheit und mehr Selbstbestimmung. Vor allem aber auch Toleranz, Rücksichtnahme und Solidarität. Bildung, Wissensvermittlung und Lernmotivation sollten daher sehr stark aufeinander abgestimmt sein..

Bildung in diesem Sinne, muss schlussendlich den gleichen Stellenwert haben, wie zum Beispiel: Gesundheit, Nahrungsaufnahme und Stoffwechsel.
Ein Leben lang Wissen aufnehmen, verinnerlichen und planvoll anwenden, das vor allem auf einem bemerkenswert höheren Niveau. Vor allem jedoch in einer signifikant besseren Qualität als jemals zuvor.

28/07/2020

Oh war das aber KNAPP...

Hätte der stolze Hahn vom Hof nicht so einen scharfen Schnabel und so
spitze Sporen, hätte der Fuchs ihn schon lange überwältigen können.

Eines Tages lauerte der Fuchs ihm auf und „flötete“ mit einschmeichelnder Stimme: „Werter Herr Hahn, ich bin ein großer Bewunderer Eurer Stimme. Euer bezaubernder Kikeriki-Ruf durchdringt den ganzen Wald. Ist es denn wahr, dass Ihr nur bei offenen Augen so herrlich krähen könnt und bei geschlossenen Augen bloß ein Piepsen hervorbringt?“

„So ein Blödsinn“ antwortete der beleidigte Hahn, du kannst dich gleich vom Gegenteil überzeugen.“
Der Hahn schloss seine Augen, streckte den langen Hals, und noch bevor er sein schönstes Krähen ertönen lassen konnte, hatte der Fuchs ihn schon geschnappt. Mit dem Hahn im Maul rannte er los, wurde dabei vom holzhackenden Bauern gesichtet, der ihm sofort hinterher rannte.

„Er wird uns beide totprügeln, wenn er uns erwischt. Sag ihm schnell, dass ich dich freiwillig begleite“, röchelte der Hahn.
„Euer Hahn ist ganz freiwillig mitgegangen.“, rief der Fuchs dem Bauern zu.
Diesen einen Moment des offenen Mauls nutzte der Hahn und rannte um sein Leben.

„Man sollte nicht sprechen, wenn es besser wäre zu schweigen.“ , dachte der enttäuschte Fuchs.
„Man sollte nicht mit geschlossenen Augen krähen, wenn es besser wäre, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen“ , dachte der Hahn. 🤣

Edith Neu

27/07/2020

DIE ERKENNTNIS…

Nach langen Studienjahren kehrte der Sohn zu seiner Familie zurück. Nach einigen Tagen sagte der Vater zu ihm:
„Mein Sohn, ich beobachte, du hast eine sehr große Meinung von dir.
Sage mir, was weißt du über das Wissen, das hört was nicht zu hören ist, das denkt was nicht zu denken ist und das weiß, was nicht zu wissen ist.“

Der Sohn überrascht: „Was für eine Weisheit ist das? Davon habe ich noch nie was gehört.“

„Wenn du einmal erkannt hast, was Staub ist, dann kannst du allen Staub erkennen, mein Sohn. Solange die Unterschiede nur Worte sind und das
Wesentliche Staub ist.“

Voller Staunen blickte der Sohn seinem Vater in die Augen und bat ihn, ihn doch zu unterweisen.

„Gut mein Sohn, dann nimm als erstes die Frucht eines Banyan-Baumes und brich sie auf. Was siehst du?“

„Sehr kleine Samenkerne, Vater.“ -

„Öffne einen von ihnen mein Sohn. Was siehst du?“

„Ich kann nichts sehen, mein Vater“

„Und doch kommt aus dem, was du nicht sehen kannst ein mächtiger Baum hervor. - Glaube mir, der Geist des Universums ist von unsichtbarer und essenzieller Weisheit durchwoben. - Das ist Wirklichkeit. - Das ist Wahrheit.“

Der junge Mann bat seinen Vater, ihm mehr zu erklären.

„Gut mein Sohn, dann gib Salz in ein Glas Wasser und komme morgen früh wieder zu mir.“

Der Sohn tat, wie ihm aufgetragen wurde.

Als er am Morgen zum Vater kam, bat ihn dieser: „Gib mir das Salz, das du gestern in dieses Wasser geschüttet hast.“

„Es hat sich aufgelöst. Ich kann es nicht mehr sehen.“

„Dann mein Sohn, probiere das Wasser von dieser Seite. - Wie schmeckt es?“
„Salzig.“

„Dann probiere es von der anderen Seite. - Und?“
„Salzig.“

„Schau noch einmal nach dem Salz und bring es mir, denn wenn du es schmeckst, muss es ja auch drin sein.“

„Lieber Vater, so sehr ich mich auch bemühe, ich sehe kein Salz, nur Wasser.“

„Mein Sohn, in gleicher Weise kannst du die Wahrheit nicht sehen, aber sie ist da.“

Aus dem Buch „Balsam für die Seele

Adresse

Emmenbrücke

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Ernesto der Geschichtenerzähler erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Schule/Universität Kontaktieren

Nachricht an Ernesto der Geschichtenerzähler senden:

Verknüpfungen

Teilen