03/08/2026
Clara von Rappard: Die Sibyllen (1893)
Was verbirgt sich hinter den vier geheimnisvollen Frauen auf Clara von Rappards Gemälde «Die Sibyllen»? Und welche Geschichten erzählt ein Werk, das über Jahrzehnte als verschollen galt?
Im Rahmen der Ausstellung «FERN und doch NAH: Marguerite Burnat-Provins und Clara von Rappard» im Kunsthaus Interlaken laden unsere Studentinnen Giuliana Cloetta und Alissa Dogan zu einem besonderen Vortrag ein.
🎨 Kunsthistorischer Teil:
Die Referentinnen beleuchten die Symbolik und möglichen Deutungen des Gemäldes und nehmen dabei auch die Biografien der vier dargestellten Akteurinnen sowie zeitgenössische Kritiken und Rezensionen in den Blick.
🖌️ Restauratorischer Teil:
Von 2025 bis 2026 wurde das Gemälde an der HKB konserviert und restauriert. Mithilfe moderner bildgebender Verfahren konnten Schäden und frühere Restaurierungen sichtbar gemacht werden. Verschmutzungen wurden entfernt, Risse und Löcher geschlossen, Dellen reduziert und Fehlstellen retuschiert – so konnte das Werk für die Zukunft bewahrt werden.
📅 Sonntag, 9. August 2026
📍 Kunsthaus Interlaken, Link in Bio
30/07/2026
🌞Sommerprojekte🌞
Im Rahmen eines zweimonatigen Praktikums erhält unsere Studentin Janina Ackermann derzeit spannende Einblicke in die Arbeit der Restaurierungsabteilung des in Köln.
Dabei lernt sie die unterschiedlichen Facetten der restauratorischen Arbeit im Museumsalltag kennen: Von der Sammlungs- und Ausstellungspflege über den Leihverkehr und die Abläufe rund um den Ein- und Ausgang von Kunstwerken bis hin zum Auf- und Abbau von Ausstellungen. Dabei kann sie Werke dokumentieren, konservatorisch betreuen und restauratorisch bearbeiten sowie interne und externe Fachpersonen kennenlernen.
Ein Schwerpunkt des Praktikums liegt auf einem selbstständigen Projekt, das zwei Fachbereiche miteinander verbindet: die zeitgenössische Kunst, die im Studium den persönlichen Schwerpunkt bildet, und die Papierrestaurierung. Begleitet und unterstützt wird das Projekt vom Restaurierungsteam des Museum Ludwig – insbesondere von Kathrin Kessler, Restauratorin für Installationen und zugleich Leiterin der Restaurierungsabteilung, sowie vom Team der Papierrestaurierung.
Das Praktikum bietet so die Möglichkeit, die Kenntnisse im Bereich der zeitgenössischen Kunst zu vertiefen und gleichzeitig Erfahrungen in einem weiteren restauratorischen Fachbereich zu sammeln.
🙏Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team des Museum Ludwig für die Unterstützung, die Einblicke in den Museumsalltag und die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in der Restaurierung zu sammeln!
02/07/2026
Wie rettet man Kunst? - Schulklasse auf Spurensuche
Letzte Woche hat die 5. Klasse des Pestalozzi Schulhaus in Bern die KuR besucht um herauszufinden wie man Kunst rettet. Im GuS Atelier haben sie gesehen, wie Gemälde restauriert werden, bei GSP konnten sie einen Blick auf Fächer mit giftigem Schweinfurter Grün werfen und in AA miterleben wie die Fresken aus dem Rathaus Bern wieder zusammen gepuzzelt werden. Danach durften sie selbst für verschiedenen Objekten ein Zustandsprotokoll ausfüllen und Vorschläge für die Konservierung und Restaurierung machen.
Emilia hat uns zum Schluss diese tolle Zeichnug geschenkt - vielen Dank dafür und der ganzen Klasse für den Besuch!
15/06/2026
Unsere Fachbereichsleiterin Nina Mekacher spricht im Kulturplatz zur Bedeutung der Denkmalpflege in der Schweiz.
Im Gespräch mit Nino Gadient erläutert sie, warum neben fachlicher Kompetenz vor allem die emotionale Bindung zu Denkmälern eine zentrale Rolle spielt. Nur so können Verständnis und Rückhalt in der Gesellschaft nachhaltig gestärkt werden.
Sie betont zudem, dass Ansätze, die Menschen auf Augenhöhe in Erhaltungsprozesse einbeziehen, künftig noch stärker gefördert werden müssen. Für dieses Anliegen setzt sie sich auch im Studiengang Konservierung und Restaurierung sowie am IMIKUK ein.
Die ganze Sendung gibt es hier zu sehen: https://www.srf.ch/play/tv/kulturplatz/video/denkmal-oder-abrissbude---verliert-die-schweiz-an-baukultur?urn=urn:srf:video:f9d8fddb-a9de-48db-8322-39ffd0c1d754
27/05/2026
Der Flügelaltar von Brienz/Brinzauls ist wieder heimgekehrt zu seiner Gemeinde!
Pünktlich vor Pfingsten wurde der 5.60 m grosse Flügelaltar von Brienz/Brinzauls (GR) erfolgreich an seinem Heimatort wiederaufgestellt. Somit konnte die Gemeinde das Pfingstfest in ihrer geschmückten St. Calixtus Kirche feiern/begehen. Nach der schmerzhaften zweiten Evakuierung des Altars im Jahr 2024 war die Freude über das Wiederbringen und Wiedersehen gross. Der mehrtägige Wiederaufbau gelang auch diesmal nur mit geeinten Kräften und ging reibungslos von statten. Die erfolgreiche Zusammenarbeit ist folgenden Beteiligten zu verdanken: Denkmalpflege Graubünden, Atelier für Konservierung und Restaurierung (AfKR GmbH), Bianchi Bildhauer GmbH und dem Fachbereich Konservierung und Restaurierung der HKB. Zusätzlich konnte immer auf die tatkräftige Hilfe von Giorgin Bonifazi mit seinem Sohn Ursin gezählt werden. Zu guter Letzt sei der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Albula genannt, die in schwindelerregender Höhe mühelos Hand angelegt hat. Es ist nun zu hoffen, dass die Brienzer-Gemeinde möglichst lange Freude und Halt durch den Flügelaltar haben wird. Der Gemeinde wünschen wir von ganzem Herzen viel Kraft und Unterstützung für die Rückkehr in ihr Heimatdorf!
08/05/2026
Was ist ein Leinwandgemälde? Im Rahmen des Moduls Textile Painting's Support Technology tauchen angehende Restaurator:innen in die Welt der historischen und aktuellen Textilproduktion ein. Unter anderem besuchen sie dabei das und das .
29/04/2026
Studierende des Bachelor 2 Semesters hatten die Möglichkeit an der HKB innerhalb des Moduls “Climate and Light“ hinter die Kulissen der Lüftungs- und Klimatechnik zu schauen!
DANK an alle Beteiligten, besonders an Marc, der sehr eindrucksvolle Einblicke geben konnte! 🙏
20/04/2026
Ihr Interesse liege vielmehr darin, zu bewahren, was andere bereits ausgedrückt haben.
Doch im Gespräch sprudelt Salome nur so vor Dingen, die sie beschäftigen: grosse wie kleine Ungleichheiten und immer wieder die Zeit. Die Zeit, die zu Geschichte wird, während wir sie erleben. Und dass man dagegen nichts ausrichten kann. Ausser sie zu dokumentieren und ihre Artefakte für kommende Generationen zu erhalten.
WEITERLESEN: HKB-Zeitung, Nº1/2026
Link in der Bio!
16/04/2026
More than Wood!
Vom 17.–18. April 2026 findet das Symposium More Than Wood im in Amsterdam statt. Die von Stichting Ebenist organisierte Tagung widmet sich Materialien, die in Möbeln eine wesentliche Rolle spielen und über das Holz hinausgehen.
Die Beiträge behandeln unter anderem Polsterungen, Metalle, Kunststoffe, Glas sowie textile Komponenten und deren Bedeutung für die Konservierung und Restaurierung.
Auch die HKB KuR ist mit einem Beitrag vertreten: Lukas Schaad wird seine Masterthesis „Leitfaden zur Untersuchung von Polsterungen an historischen Sitzmöbeln“ präsentieren.
Das Symposium bietet eine wertvolle Plattform für den internationalen Austausch und neue Impulse im Umgang mit komplexen Materialkombinationen.
14/04/2026
Die HKB-Zeitung hat 15 Studierende der HKB in Wort und mit Fotos von Carla Cormin-
boeuf porträtiert. Die schiere Vielfalt der Kunstwelt spiegelt sich in den Porträts der Studierenden auf eindrückliche Art und Weise. Sie kommen aus der ganzen Welt. Schliesslich wirft eine ehemalige HKB-Studierende, die nun an eine Universität in Deutschland gewechselt hat, ihren kritischen Blick auf die Gebührendiskussion.
WEITERLESEN: Link in der Bio!