MEM-Passerelle 4.0 AG

MEM-Passerelle 4.0 AG

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Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von MEM-Passerelle 4.0 AG, Bildungswebseite, Bern.

24/07/2025

👉 Nach intensiven Jahren der Entwicklung und Umsetzung innovativer Angebote müssen wir schweren Herzens bekanntgeben, dass die MEM-Passerelle 4.0 AG ihre Aktivitäten einstellt und die Gesellschaft liquidiert wird.

🔴 Trotz grossem Engagement und kontinuierlicher Weiterentwicklung hat unser Angebot leider nicht die erhoffte Resonanz im Arbeitsmarkt gefunden.

🔵 Wir bedauern diesen Schritt. Swissmem und die Arbeitnehmerverbände werden unabhängig davon ihre vielfältigen Aktivitäten zur Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden der Tech-Industrie fortsetzen.
🟢 Hierbei setzt insbesondere Swissmem nicht zuletzt auf die Entwicklung neuer, modular aufgebauter Bildungsmedien und Lerneinheiten zur Umsetzung der Berufsrevision FUTUREMEM. Diese können in Zukunft auch für die praxisnahe Aus- und Weiterbildung erwachsener Berufsleute eingesetzt werden.

🙏 Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Partnerinnen und Partnern und Lieferanten für das Vertrauen und die sehr gute Zusammenarbeit.

🟡 Für Fragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.

14/02/2024

👉 heute im Gespräch Gesa Gaiser, Head of Apprenticeship at AMAG Group

❓ Gesa, kannst du uns einen Einblick geben in deine Rolle, welche Themen bewegen dich?

🔷 In meiner Rolle und mit einem Team von 13 Personen sind wir verantwortlich für über 800 Lernende in 18 verschiedenen Lehrberufen (Werkstatt/Carrosserie/Logistik/Detailhandel/ ICT/KV) und insgesamt 36 Nationen, die Lernenden machen 11% ✅ der Belegschaft von AMAG aus. Das zeigt unser grosses Commitment❗für die Berufsbildung und die Weiterentwicklung. Unser Team umfasst 350 Berufsbildner/Innen ⚫ und Praxisbildner/innen, welche die Betreuung und die hohe Qualität der Ausbildung sicherstellen. Wir geben ihnen , unterstützen sie und sind Vorbild.

🔴 Herausforderungen stellen für uns als gesamtschweizerischer Ausbildungsbetrieb die unterschiedlichen kantonalen Begebenheiten und die teilweise ausufernde Bürokratie dar. Da würden wir uns schon einheitlichere gesamtschweizerische Lösung wünschen.

❓ Wie gelingt es euch, junge Leute für den Weg zu begeistern und zu gewinnen?

▶ Wir zeigen anhand von Berufsfilmen mit Lernenden die Attraktivität des dualen Bildungssystem: Lernen in Berufen, sich aktiv einzubringen im Berufsleben und das Kennenlernen von neuesten Technologien. Attraktiv sind auch unsere vielfältigen .

▶ Das Kennenlernen unserer Berufe ermöglichen wir mit Erkundungstagen, mit dem Zukunftstag und durch gezielte mit girls@AMAG Days – da wollen wir dem Stereotyp Frau in technischen Lehrberufen entgegenwirken. In unseren Erkundungstagen kann man die Berufe erleben, erproben, experimentieren 💡 gemeinsam mit unseren Lernenden die Berufe kennenlernen.

❓ Lernende haben ja schon immer ein Unternehmen belebt ☑ , wie erlebst du die Zusammenarbeit und was sticht für dich hier besonders hervor?

🔳 Ich erlebe die Lernenden als mutig, am Ausprobieren und sich kreativ einbringen. Sie sind digital sehr affin, kombinieren und vernetzen ihr Fachwissen durch selbstgesteuertes Lernen und durch das zwischen den drei Lernorten (üK, Berufsschule und Lehrbetrieb).

🔶 Spannend für unsere Lernenden ist auch die Talentförderung (young Talents Programm), in welchem zur Zeit 55 junge Talente ab dem 2. Lehrjahr teilnehmen. Sie werden hier speziell gefördert und tauschen sich untereinander, mit unserem CEO und mit ihrem Mentor regelmässig aus. Ziel dieses Programmes ist, dass sie aktiv in der der Berufsbildung mitarbeiten und sich selber in einem Lehrberuf anlässlich eines Schnuppertages weiterbilden oder einen Tag in unserer AMAG Academy als Weiterbildung besuchen können.

🔴 Unsere Berufsbildung basiert auf dem Fundament der , des gegenseitigen und einer offenen Kommunikation verbunden mit einer aktiven .

🙏 Danke dir Gesa für den spannenden Einblick und Euer Engagement und dein Herzblut für die duale Berufsbildung.

14/12/2023

👉 heute im Interview Jörg Aebischer, Geschäftsführer MEM-Passerelle 4.0 AG

❓ Jörg, der Launch der -Passerelle erfolgte im März in der Region Olten und wurde im Sommer auf die Deutschschweiz ausgeweitet. Was ist dein Fazit nach dieser Zeit?

🔵 Wir haben Instrumente – allen voran den , das und die -Plattform – die eine hohe Qualität aufweisen und die vom Prozess her sehr gut funktionieren.
🔵 Alle Akteure finden, dass hier die der MEM-Branche eine super Sache ✔ machen. Wir sind Vorbild auch für andere Branchen. Das negative ❌ an der bisherigen Geschichte ist, dass wir trotz dem von allen artikulierten nicht auf die grosse Masse an Unternehmen treffen, die von der MEM-Passerelle profitieren wollen. Und das selbst in einer Phase, wo die alle noch kostenlos sind. Das löst bei mir kritische Fragen aus ⁉

❓ Was sind für dich und dein Team die grössten Herausforderungen, welche Learnings und Erfahrungen habt ihr dabei gemacht?

🔵 Unsere grösste Herausforderung sehe ich darin, dass es uns offenbar noch zu wenig gelungen ist, den neuen Ansatz ⚠ zur von Fachkräften als zielführenden Weg bei den Unternehmen zu verankern. Noch immer wird nach den perfekt passenden 🤝 im Markt gesucht, selbst wenn dieser komplett trocken ist. Mit der MEM-Passerelle hat die Branche die Voraussetzungen geschaffen, Leute zu finden, die bereit sind, ihre entlang der Anforderungen der Unternehmen weiterzuentwickeln. «Pepole Fit» ✅ statt «Skills Fit» ist unser Ansatz – und das braucht ein der Industrie und offenbar noch mehr .

❓ Zum Ausblick: was sind eure weiteren Schritte und Zielsetzungen in den nächsten Monaten?

🔵 Wir intensivieren die Kommunikation zu und mit den Unternehmen. Es muss uns im nächsten Jahr gelingen, eine genügend grosse Anzahl an -Unternehmen vom Grundprinzip der MEM-Passerelle, dass man passende und motivierte Leute anstellt und mit diesen dann noch eine gemeinsame 💡macht. Mit den Lernenden gelingt das, mit den bereits anderweitig erfahrenen und reiferen Personen 🔴 noch nicht. Ich bin überzeugt, dass hier weitsichtige Unternehmerinnen und Unternehmer im Wettbewerb gewinnen werden.

🙏 danke Jörg für deine Einschätzungen und den Einblick in die Initiative der Sozialpartner MEM. Viel Erfolg bei der Gewinnung der Unternehmen mit dem Projekt für 2024.

MEM-Passerelle: eine Initiative der Sozialpartner MEM
Swissmem, Angestellte Schweiz, UNIA, die Gewerkschaft, Syna – die Gewerkschaft, Kaufmännischer Verband



mem-passerelle.ch

18/10/2023

👉 heute führen wir ein Gespräch mit Dr. Pascal Scheiwiller, CEO von Rundstedt Switzerland.

❓Pascal, in der -Industrie hat ein konjunktureller Abschwung📉eingesetzt. Was bedeutet das konkret für die – können wir bereits Entwarnung geben?

🔵Der Druck nimmt sicherlich ab, weil ein grosser Teil des beklagten 👩‍🏭in den letzten zwei Jahren rein konjunkturell bedingt war. Viele Firmen haben aufgrund der Hochkonjunktur📈relativ zu viele getätigt, daneben aber relativ zu wenig bereinigt und umgebaut. Diese Bereinigung findet jetzt statt. Wir erleben mehr , die nimmt zu. Somit normalisiert sich der aktuell. Überall dort, wo der Fachkräftemangel aber immer schon strukturell bedingt war, bei spezifischen Fachprofilen, wo faktisch eine klare Übernachfrage herrscht, wird der Druck und der aber weiterhin bestehen. Das sind Profile, die schon seit vielen Jahren als Mangelware gelten, z.B. das Pflegepersonal, Ingenieure🤵, IT-Fachkräfte, Techniker, Handwerker.

❓Mit der MEM-Passerelle wollen wir einen alternativen Weg zur mit ermöglichen, das erfordert eine hohe . Ist diese Flexibilität im gegeben?

👉 Wenn wir die schönen Worte und Bekenntnisse vieler Firmen- oder Branchenvertreter hören, dann ja⤴. Die Realität sieht aber anders aus⤵. In Tat und Wahrheit gibt es nach wie vor wenig Flexibilität. Firmen 🏭 stellen nach dem Zero-Gap-Prinzip ein. Abweichungen vom werden kaum zugelassen. Alle reden von der Wichtigkeit der Future Skills und der transversalen Kompetenzen und rekrutieren gleichzeitig primär . Besonders auffällig🔎ist dabei der Branchenkult. wird vorausgesetzt. 🔦 und neue Ansätze werden in der Theorie zwar verherrlicht, sie sind in der aber unerwünscht. Deshalb haben es in der Schweiz besonders schwer.

❓ Worin siehst du die grössten ⚠, Quereinsteigende aus anderen Branchen zu integrieren und weiterzuentwickeln?

🔴Es fehlt bei den Akteuren die Bereitschaft das Ganze pro-aktiv mitzugestalten und voranzutreiben🔼. Das Verhalten von und ist meistens defensiv. Veränderung findet aufgrund der einhergehenden ❔auch nur statt, wenn sie dringend und unabwendbar ist. Das führt dazu, dass Firmen nicht substanziell in Quereinsteiger investieren und dabei Risiken eingehen. Aber auch Arbeitnehmer verhalten sich kaum strategisch oder pro-aktiv, wenn es um ihre berufliche 👩‍🎓 geht. Wenn sie die Arbeitsstelle verlieren, ist es häufig zu spät, um sich erfolgreich neu zu orientieren. Es wäre einfacher, wenn dies aus der Position der Stärke 💪 heraus geschehen würde.

🙏 Pascal für deine pointierten Aussagen!

✔ Wir von der MEM-Passerelle ermöglichen und bieten umfassende Dienstleistungen.

04/10/2023

👉 Heute führen wir von der MEM-Passerelle 4.0 AG ein Gespräch mit Sonja Studer, Präsidentin WBF MEM (Weiterbildungsfond der MEM-Industrie) und Mitglied der GL Swissmen

❓ Sonja, der WBF ist Gründerin der MEM-Passerelle 4.0 AG. Wie ist die Idee 💡 entstanden?

🔵 Der Wandel verändert die . Das ist eine Herausforderung für und . Gerade für ältere Arbeitnehmende 👩‍💼 ist es schwierig, in einem neuen Beruf Fuss zu fassen. So entstand die Idee: Die 🔄 des GAV MEM wollten die -Unternehmen bei der und praxisnahen Entwicklung ihrer unterstützen und den Menschen in der Industrie ➡ in einer Welt 🌍 im bieten.

✋ Was sind aus deiner Sicht die Hauptbeiträge der -Passerelle zu einer starken und zukunftsfähigen MEM-Industrie💪📈 ?

❗ Schon mit dem Aufbau der Organisation selbst haben wir neue beschritten: Noch nie haben die - und gemeinsam eine Firma gegründet. Zudem bietet die MEM-Passerelle Möglichkeiten, um und Mitarbeitende zusammenzubringen. Das hilft, den Bedarf an dringend benötigten 🧝‍♀️ zu decken.

❓ Worin siehst du die grössten , Quereinsteigende aus anderen Branchen in MEM-Unternehmen zu integrieren und ?

✅ Erstens sollten die einen technischen Hintergrund oder zumindest eine Affinität haben. Dann ist die Herausforderung, die vorhandene vergleich- und bewertbar zu machen, um zu erkennen, wo gezielt ⤴ geschlossen werden müssen. Und brauchen die Unternehmen und die Quereinsteiger den Mut, sich auf einen neuartigen - und 👩‍🎓 einzulassen.

🙏 Danke Sonja für das Interview und die Unterstützung seitens WBF!

MEM-Passerelle: eine Initiative der Sozialpartner MEM
Swissmem, Angestellte Schweiz, UNIA, Syna – die Gewerkschaft, Kaufmännischer Verband

19/09/2023

👉 wir sprechen heute mit Dr. Manuel Buchmann, Projektleiter bei Demografik AG zur Fachkräftethematik und Lösungsansätzen.

❓ Manuel, bei deinen ist dein Fokus nicht auf dem Status Quo sondern auf die gerichtet. Was bedeutet das konkret betreffend eurer Herangehensweise?

🔴 Der aktuelle Fachkräftemangel lässt sich nicht anhand einer klaren Zahl quantifizieren, lediglich mit verschiedenen Indikatoren approximieren. Was sich aber berechnen lässt, ist die Veränderung der Lücke. Wie viele Personen gehen in Rente? Wie hoch ist die Fluktuation? Wie viele neue Abschlüsse gibt es? Wie verändert sich der Bedarf an Arbeitskräften durch Digitalisierung? Diese Faktoren prognostizieren wir mit unseren Modellen und nehmen so eine Zukunftsperspektive ein: Wie wird sich der Fachkräftemangel in einer bestimmten Funktion entwickeln? Zuletzt haben wir diese Entwicklung für das Bauhauptgewerbe quantifiziert.

❓ Unsere Branchenverbände prognostizieren, dass bis 2030 rund 75'000 der 325'000 Mitarbeitenden der MEM-Industrie in Pension gehen werden – einerseits ein grosser quantitativer Verlust aber auch ein riesiger Verlust an Erfahrungen und Know-How. Welche Stellschrauben siehst du, um dem Fachkräftemangel und dieser zusätzlichen Zuspitzung des Fachkräftemangels zu begegnen?

❗ Das ist tatsächlich ein enormer quantitativer und qualitativer Verlust. Stellschrauben gibt es viele. In erster Linie geht es darum das existierende Potenzial besser auszuschöpfen. Ein Ansatz liegt darin, den existierenden Fachkräftebestand zu erhalten und zu pflegen. Zum Beispiel mit Massnahmen, um Fachkräfte länger in der Branche oder dem Unternehmen zu halten. Ein anderer Ansatz liegt darin, attraktive Angebote für Quereinsteiger zu schaffen. Die MEM-Passerelle ist dafür ein Musterbeispiel. Eine Massnahme alleine wird aber nie genügen, um das Fachkräfteproblem zu lösen. Wichtig ist es auch, unternehmensintern auf diesen Strukturwandel vorbereitet zu sein, z.B. mit einem systematischen und umfassenden Wissensmanagement. Der von dir bereits erwähnte Verlust an Erfahrungen und Know-How ist ein grosses Risiko für viele Unternehmen.

❓ Welche Ansatzpunkte soll ein KMU konkret verfolgen, um auch künftig auf genügend Fachkräfte zählen zu können?

🔷 Diese Frage ist schwer pauschal zu beantworten, da jedes KMU andere Voraussetzungen und Möglichkeiten hat. Wichtig ist zunächst ein Verständnis für die laufenden Trends. Viele Geschäftsleitungen gehen noch immer davon aus, dass der Fachkräftemangel ein vorübergehendes Phänomen ist. Dem ist aber nicht so! Die Machtverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt werden sich nachhaltig zugunsten der Arbeitnehmenden verändern. Es bedarf daher einer umfassenden Fachkräftestrategie, die auch ernst genommen wird.

Danke Dir Manuel für den spannenden Einblick und deine Überlegungen zur Fachkräftethematik!

13/09/2023

👉 heute im Interview Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem

❓ Im 1. Halbjahr 2023 hat der Abschwung 📉 in der -Industrie eingesetzt und die Erwartungen deuten auf ein schwieriges zweites Halbjahr hin. Wird sich dadurch die Fachkräftethematik 👷‍♀️ in den Tech-Unternehmen entspannen?

➡ Die Schweizer Tech-Industrie (Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie sowie verwandte Technologiebranchen) 80 Prozent ihrer Produkte . Wenn es wie zurzeit in Deutschland und China schlecht geht, dann trifft das auch uns. Der mag sich damit etwas abschwächen und das ist gut so. Der bleibt: in den kommenden Jahren werden weiterhin zusätzliche, engagierte und motivierte gebraucht. Denn unsere Firmen 🏭 – oft globale in ihren Nischen – sind gut aufgestellt und arbeiten an Produkten. Wer also einen spannenden, sinnstiftenden und sicheren Job will, der sollte sich unsere Firmen und ihre genau ansehen!

❓ Die Tech-Industrie ist bekannt für eine starke Grundbildung. Was sind weitere seitens Swissmem, um dem zu begegnen?

➡ Zurzeit modularisieren und digitalisieren wir im Rahmen der Berufsreform unsere Berufsbildung und unsere Lernmedien. Das ist eine Riesenreform❗ Mindestens so wichtig ist aber, dass wir die für die Berufsbildung in der Bevölkerung – namentlich auch den Personen aus dem Ausland – wieder verstärken ✅ . Das gilt ganz besonders für unsere technischen Berufe. Da herrscht immer noch das falsche Bild vor, dass es in Fabriken dreckig ist, schlechte Luft herrscht, und man zentnerschwere Lasten herumtragen muss. Die ist anders: Da wird vollkonzentriert in sauberen Fabrikhallen an hochstehenden Maschinen gearbeitet. Die Mitarbeitenden in der Tech-Industrie produzieren Maschinen und Anlagen, mit denen so wichtige Produkte wie zum Beispiel Windräder, Flugzeuge, Natels oder Insulinspritzen hergestellt werden. In allen Bereichen des modernen Lebens, in denen Geräte verwendet, kommt man ohne unsere Industrie nicht aus. Diesen Stolz auf unsere Topfirmen 💡 müssen wir fördern. Das ist die ganz persönliche Mission meiner Kolleginnen und Kollegen von Swissmem und motiviert mich auch für meine Kandidatur für den im Kanton Zürich.

❓ Die MEM-Passerelle ermöglicht es Unternehmen einen alternativen zu beschreiten, indem motivierte Berufsleute eingestellt und gezielt auf die künftigen Aufgaben hin weiter entwickelt werden. Die Unternehmen zeigen sich dazu noch etwas - auf was führst du dies zurück?

➡ Die Industrie lebt von perfekten und . Deshalb ist man etwas vorsichtiger mit neuen Ansätzen✋. Umso wichtiger sind positive und aus der Industrie. Erfolgsbeispiele aus der MEM-Passerelle werden ihr zum berechtigten Erfolg verhelfen.

🙏 Vielen Dank Stefan für deine Überlegungen und das Interview.

11/09/2023

👉 wir vertiefen die Thematik Pilot MEM-Passerelle im zweiten Teil des Interviews mit Ben Hüter, Direktor Berufsbildungszentrum IDM Thun und Ernst Meier, Direktor Berufsbildungszentrum Interlaken bzi.

❓ Trotz erfuhren wir seitens , wie auch seitens der eine gewisse Zurückhaltung am Piloten der MEM-Passerelle teilzunehmen. Auf was führt ihr das zurück?

❗ Betriebe stellen Personen auch ohne Berufsabschluss ein und lernen diese für bestimmte Tätigkeiten an. Dass das Pionierprojekt nicht auf Zuspruch erfahren hat, ist nur auf den zweiten Blick überraschend.
🔶 Volle und fehlende Erkenntnisse, bei welchen sich die Teilqualifikation lohnen
🔶 Fehlende staatliche Rahmenbedingungen (Abgrenzung Teilqualifikation von etablierten Abschlüssen)

👉 Erworbene müssten über sichtbar sein. Schnelle Veränderungen werden es zukünftig noch attraktiver machen, für neue Aufgaben fachfremde Mitarbeitende einzusetzen. Erlangte Kompetenzerweiterung müsste über die Möglichkeit von Teilqualifizierungen jedoch Anerkennung finden 🔴 .

Der Fachkräftemangel erfordert neue Ansätze bei der Rekrutierung und der Weiterentwicklung. Welche sind dies und wie könnt ihr da unterstützen?

➡ Eine der stärksten Kräfte der freien ist das Gesetz von und . Das Angebot steuert, beruhend auf diesem Gesetz, die Nachfrage und umgekehrt. Bisher übertraf die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt, also die Stellensuchenden das Angebot an vorhandenen Stellen. Heute hat sich in vielen Branchen diese Beziehung umgekehrt 💡 . Wenig auf viele offene Stellen. Das führt zu neuen Herausforderungen.
Die Ursachen hierfür sind vielfältig: Demografische Veränderungen, der Fortschritt, aber auch eine zu geringe Anzahl an , die sich für Berufe in der Berufsbildung entscheiden. Und in diesem letzten Punkt liegt meines Erachtens der Schlüssel für einen Teil der Lösung. Was können wir tun, um die Attraktivität der zu fördern? Einerseits müssen wir die Berufslehre weiterentwickeln und zum Zweiten mitsamt ihren Vorbildern und Zukunftsperspektiven nach aussen sichtbar machen. Eine aktive und positiv gestaltete ermutigt junge Menschen dazu, sich für eine Lehre zu entscheiden und langfristig dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Ungenutzte Talentpools gilt es zu erschliessen: sei es aufgrund einer ausgeprägten Berufswahl, wie beispielsweise die technischen Berufen oder den Gesundheitsberufen, die jeweils nur von Frauen bzw. von Männern nachgefragt werden.
✔ Jugendliche bilden das Fundament für die Zukunft! Daher obliegt es uns gemeinsam, sie auf ihren und in ihrer zu erreichen, zu motivieren und zu fördern, um eine florierende und nachhaltige Zukunft für Anbieter und Nachfrager zu gestalten 💡 .

11/09/2023

👉 Im Interview mit der MEM-Passerelle Ben Hüter, Direktor Berufsbildungszentrum IDM Thun und Ernst Meier, Direktor Berufsbildungszentrum Interlaken bzi.

❓ Mit grossem Engagement habt Ihr mit Euren Institutionen und der Volkswirtschaft Berner Oberland den Piloten der -Passerelle im Berner Oberland/Oberwallis gestaltet und realisiert: was sind Eure gemachten aus dem Piloten?

🔷 Der grassierende Fachkräftemangel führt dazu, dass viele Betriebe Personen mit Berufsabschluss einstellen und anlernen.
🔷 Dies entspricht den bereits heute sichtbar werdenden zukünftigen gesellschaftlichen und beruflichen (u. a. Flexibilität). Die Kompetenzanerkennung wird folglich zunehmend über niederschwellige spezifische stattfinden
🔷 Dies führt im dazu, dass die Bildungsnachfragenden erstens zunehmend den unmittelbaren Nutzen im Fokus haben werden und zweitens den Anspruch haben, dass sie insbesondere dort Bildung nachfragen, wo sie aufweisen.
🔷 Diesbezüglich ist die grösste diese Angebote in das heutige einzugliedern. Die Bedürfnisse sind in kleinen Einheiten von Teilqualifizierungen gegliedert und das Bildungssystem sieht nur grössere Einheiten von vor die zu einem Abschluss beispielsweise zum Fähigkeitszeugnis (EFZ) führen. Wie können wir also Teilqualifizierungen mit Teilabschlüssen in unser staatliches Bildungssystem integrieren? ❓ Dies Frage ist bisher unbeantwortet geblieben.
🔷 Die MEM-Passerelle hat jedoch einen Weg respektive einen aufgezeigt, der diese Herausforderung beheben würde, würden die entsprechenden in der MEM-Passerelle definierten nicht nur branchenintern sondern eidgenössisch anerkannt. Dies würde den Teilnehmenden eröffnen und ihnen auf dem verbesserte Chancen bieten.
🔷 Unsere Forderung wäre also es muss ein neuer Weg zum für Erwachsene, nebst dem heute bestehenden Art. 32 BBV geschaffen werden: Staatlich Teilqualifizierung als Zugang zur verschiedentlich diskutierten «Modularisierung» (Etappierung) in der Berufsbildung für Erwachsene.

❗ Die der Arbeitswelt, der technologische Wandel sowie die fortschreitende Veränderung beruflicher Anforderungen zeigen, dass und Bildungsformate sowie die entsprechenden Teilabschlüsse zeitgemäss sind. Das Erlangen von Teilqualifikationen kommt den vieler Erwachsener entgegen, die oft aufgrund struktureller Veränderungen einen vornehmen. Den Befürchtungen, dass die Teilqualifikation das Bildungsniveau senken könnte, muss eine mit qualitativen Auflagen, methodischem Support sowie kontrollierbaren Rahmenbedingungen begegnen.

🙏 Ben und Ernst, ganz herzlichen Dank! Der zweite Teil des Interviews folgt in einem 2. Posting.

30/08/2023

Wir befragen Akteurinnen und Akteure im Umfeld der TechIndustrie und der MEM-Passerelle:

👉 heute im Gespräch Karin Oberlin, Stv. Geschäftsführerin Angestellte Schweiz, Vizepräsidentin VR MEM-Passerelle 4.0 AG

❓ MP: Karin, die MEM-Passerelle wurde von den MEM als Projekt angestossen: was sind die und die durch diese Konstellation?

🔴 KO: Die MEM-Passerelle kam nur dank der Initiative 💡 der der MEM-Industrie bei den Vertragsverhandlungen zum Gesamtarbeitsvertrag 2018 📄 (GAV MEM-Industrie) zustande. Ohne die damals gemeinsame von Arbeitgeberverband, , und wäre die MEM-Passerelle so nicht möglich gewesen. Dass Vertreter:innen aus Unternehmen 🏢 und von Arbeitnehmerseite 👩‍🏭 so eng zusammenarbeiten, um eine Bildungsoffensive 👩‍🎓 für die -Branche zu lancieren, ist ein Erfolg. Offene Fragen bestehen noch in der der MEM-Passerelle: Einerseits wird sie von den -Unternehmen und ihren Arbeitnehmenden getragen – auch finanziell . Andererseits wäre diese Bildungsoffensive für die gesamte MEM-Industrie wichtig, um dem zu begegnen. Zu einem solchen Modell müsste selbstverständlich ressourcenseitig die gesamte Branche beitragen.

⁉ MP: Wir erfahren trotz akutem momentan noch eine gewisse Zurückhaltung bei den Unternehmen, wie auch bei den entwicklungsbereiten 👨‍🔧 am Programm teilzunehmen. Auf was führst du dies zurück?

🔴 KO: Viele Unternehmen und Berufsleute sind zwar interessiert, möchten jedoch erst auf zurückgreifen, bevor sie teilnehmen. Das ist ein bisschen die Huhn-Ei-Frage 🔄 . Auch besteht noch ein Informationsdefizit: Die Zielgruppen sind sich der Möglichkeit dieses «dritten Weges» in der Aus- und Weiterbildung noch zu wenig bewusst. Mit der startbereiten «im falschen Job?» soll diese Lücke nun geschlossen werden.

❓ MP: Mit deinem Fokus auf die Arbeitnehmenden, welches sind aus deiner Sicht die Faktoren, welche das Programm attraktiv macht für die entwicklungsbereiten Berufsleute?

🔴 KO: Ganz wichtig für erfahrene Berufsleute ist die Dauer und die einer . Viele sind familiär eingebunden und können die zeitlichen und finanziellen Ressourcen nicht aufbringen, die eine klassische Ausbildung erfordern würden. Mit der MEM-Passerelle wurde ein Weg gefunden, die bestehenden Angebote für erfahrene Berufsleute massgeschneidert zu ergänzen. Daneben werden verschiedene Berufe der MEM-Industrie angeboten – die MEM-Passerelle spricht also Leute mit unterschiedlichen und an, auch branchenübergreifend. Der Zugang ist einfach und klar, die damit kleiner, als etwa für andere Ausbildungen.

Ich danke Dir, Karin für das Interview mit dem spannenden Einblick.

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