13/04/2025
Heute Morgen bin ich mit einem so glĂŒcklichen, warmen, geliebten GefĂŒhl aufgewacht.
Mein Herz war gestern schon so voll â nach einem wunderschönen Abend mit lieben, guten, wahren Freunden.
Und heute spĂŒre ich es noch immer.
Dieses GenÀhrtsein. Dieses Verbundensein. Dieses tiefe wir sind gehalten, so wie wir sind.
Es wurde mir bewusst, wie reich ich bin.
Nicht reich im klassischen Sinn.
Sondern reich an Verbindungen.
An echtem Zusammensein.
An Momenten, in denen man lacht, zuhört, schweigt und einfach ist.
Das Geschenk Zeit mit Herzensmenschen zu verbringen und einfach das Miteinander sein geniessen.
Ich habe mich gefragt, warum wir eigentlich so oft dem anderen Reichtum hinterherjagen.
Dem materiellen. Dem weltlichen.
Dem, was man besitzen, messen, vergleichen kann.
Und dennoch jagen wir in unserem Alltagsleben mehrheitlich genau dieser Art von Wertschöpfung nach.
Oft nicht einmal nur, um zu ĂŒberleben â
sondern weil wir hoffen, dass wir uns irgendwann ein besseres Leben ermöglichen.
Doch wÀhrend wir diesem besseren Leben hinterherrennen,
stehen wir oft an einem Ort, an dem wir uns nicht wirklich gut, nicht wirklich glĂŒcklich fĂŒhlen. Uns nicht mehr fĂŒhlen.
Und das ist der eigentliche Schmerz:
Dass wir glauben, das GlĂŒck liegt irgendwo dort vorne â
statt hier, in diesem Moment, in uns.
Dabei ist das, wonach wir alle streben â GlĂŒck, Frieden, Leichtigkeit â vielleicht gar nicht so weit entfernt.
Vielleicht suchen wir nur oft an der falschen Stelle.
Was wir verlernt haben â oder was uns nie wirklich gezeigt wurde â
ist die Kunst des Seins.
Die Gesellschaft feiert das Tun, das Leisten, das Erreichen.
Was zÀhlbar ist, gilt als wertvoll.
Was sichtbar ist, wird bewundert.
Und das Sein?
Das stille Dasein, das SpĂŒren, das Erkennen â
hat kaum Platz, kaum Aufmerksamkeit, kaum Anerkennung.
Aber was, wenn genau das der SchlĂŒssel ist?
Nicht mehr zu tun, um wertvoll zu sein.
Sondern zu erkennen:
Ich bin. Und das genĂŒgt.
Ich bin wertvoll, weil ich bin.
Ich bin richtig, weil ich fĂŒhle.
Ich bin lebendig, weil ich mich bin.
Wenn wir glĂŒcklich sind â wirklich glĂŒcklich â,
werden wir automatisch friedlicher.
Weicher. Offener.
Und so kam ich ins NachdenkenâŠ
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