Holistic Life Academy

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Dein Gehirn baut sich um, solange du atmest. Jeden Tag. Bei jedem neuen Reiz.Das nennt man Neuroplastizität. Und sie geh...
05/08/2026

Dein Gehirn baut sich um, solange du atmest. Jeden Tag. Bei jedem neuen Reiz.
Das nennt man Neuroplastizität. Und sie geht nie in Rente.

Man hat uns lange erzählt, das Gehirn sei mit einem gewissen Alter „fertig”.
Es ist die bequemste Lüge der letzten hundert Jahre.

Die Wahrheit ist unbequemer:
Dein Gehirn verändert sich, solange du lebst. Es bildet neue Verbindungen bei jedem neuen Reiz, jeder neuen Sprache, jedem Instrument, jeder Angst, der du dich stellst.
Nicht so schnell wie mit zwanzig. Aber es hört nie auf.

„Zu alt” ist keine biologische Tatsache.
Es ist ein Glaubenssatz. Und Glaubenssätze sind Nervenbahnen, also genau das, was sich verändern lässt.

Das Einzige, was mit dem Alter wirklich schrumpft, ist die Erlaubnis, die wir uns selbst noch geben.

Good news: Die kannst du dir jederzeit zurückholen.
Heute zum Beispiel. Oder JETZT! 😉

Love, Nicole

Der hellste Stern am Himmel hat ein Geheimnis.Sirius.Das strahlendste Licht der Nacht. Jeder sieht ihn. Niemand kann ihn...
04/08/2026

Der hellste Stern am Himmel hat ein Geheimnis.

Sirius.
Das strahlendste Licht der Nacht. Jeder sieht ihn. Niemand kann ihn übersehen.

Aber Sirius ist nicht allein.
Neben ihm läuft ein zweiter Stern. Unsichtbar. So klein und so dicht, dass ein einziger Löffel seiner Materie Tonnen wiegen würde.
Mit blossem Auge wirst du ihn nie sehen. Und doch ist er da. Immer. Er hält den hellen Stern in seiner Bahn.
Die Astronomen nennen ihn den dunklen Begleiter.

Und jetzt kommt das, was mir Gänsehaut macht:
Es gibt ein Volk in Afrika, die Dogon, die von diesem unsichtbaren Stern erzählten. Lange bevor irgendein Teleskop ihn beweisen konnte.
Sie wussten von etwas, das man nicht sehen kann.

Ich musste daran denken, wie oft wir nur das Helle bewundern.
Den Erfolg. Die Fassung. Die Frau, die strahlt.
Und wie selten wir das Unsichtbare ehren, das sie in ihrer Bahn hält.

Das Stille in dir ist nicht das Gegenteil deines Lichts.
Es ist das, was dein Licht trägt.
Deine Tiefe. Dein Verborgenes. Die siebzig Tage im Dunkeln, die Sirius Jahr für Jahr unter dem Horizont verbringt, unsichtbar, von denen niemand weiss.
Ohne sie kein Strahlen.

Vielleicht bewunderst du gerade jemanden für ihr Leuchten.
Ehre auch das, was man nicht sieht. Bei ihr. Und bei dir.

Zum Löwenportal habe ich einen Weg zurück in diese Tiefe aufgenommen.
Er liegt in meinen Mails für dich bereit.

Freu dich auf den Newsletter… 💜💜💜

Du wartest…Auf Motivation. Auf den richtigen Moment. Auf das Zeichen, das dir endlich sagt, dass es jetzt losgehen darf....
03/08/2026

Du wartest…
Auf Motivation. Auf den richtigen Moment. Auf das Zeichen, das dir endlich sagt, dass es jetzt losgehen darf.

Auf die Pille, die alles regelt. Auf den Menschen, der kommt und dich rausträgt. Auf den Montag. Den Neumond. Das Quartal, in dem endlich Ruhe einkehrt.
Du nennst es Geduld.
Aber es ist lediglich Flucht, verpackt in nett.

Niemand kommt.
Und das, meine Liebe, ist die Nachricht, auf die du gewartet hast.
Denn wenn niemand kommt, heisst das: es war die ganze Zeit deins.

Wer bist du, dich nicht selbst zu führen?
Wer bist du, jeden Morgen darauf zu warten, dass die Umstände gnädig sind, bevor du für dich einstehst?

Du meditierst, wenn es dir gut geht. Easy.
Und an dem Tag, an dem du es wahrhaftig brauchst, dem Tag, an dem der Boden fehlt, zweifelst du daran, verschiebst es, verwirfst es.
Genau dann. Wenn es endlich zählt.

So funktioniert es nicht.
Regulation ist keine Belohnung für gute Tage. Sie ist das, was du an den schlechten hältst.
Sie zählt nur dort, wo sie schwerfällt.

Hör auf, dein Nervensystem wie ein Schönwetter-Hobby zu behandeln.
Du bist kein Projekt für die Tage, an denen du sowieso stark bist.

Kein Zeichen wird kommen. Kein Retter. Keine Pille, die dir die Arbeit abnimmt, dich selbst zu wählen.
Es gibt nur dich. Jeden Tag. Auch heute.
Besonders heute.

Steh auf. Nicht weil du dich danach fühlst.
Sondern weil du es bist.

Sie haben gedacht, ich hätte aufgegeben, weil ich still war.Sie wussten nicht, dass Asche nur das ist, was das Feuer nic...
01/08/2026

Sie haben gedacht, ich hätte aufgegeben, weil ich still war.
Sie wussten nicht, dass Asche nur das ist, was das Feuer nicht mitnehmen konnte.

Es gibt diese tiefe Stille, die man oft mit Kapitulation verwechselt.
Dabei ist sie das Gegenteil. Sie ist der Ort, an dem ein Mensch verschwindet, damit niemand sieht, wie viel gerade in ihm im Feuer der Wahrheit verbrennt.

Ich kenne diese Stille.
Sie sieht von aussen aus wie Kapitulation. Von innen ist sie ein Feuer, das alles nimmt, von dem du geglaubt hast, du seist es, oder du müsstest es sein.
Die Rollen. Die Sicherheiten. Die Version von dir, die funktioniert hat.

Und irgendwann bleibt nur noch Asche.
Man denkt, das sei das Ende.
In Wahrheit ist es die Prüfung.

Denn Asche ist nicht das, was zerstört wurde.
Asche ist das, was das Feuer nicht mitnehmen konnte. Was zu echt war, um zu verbrennen.
Das, was übrig bleibt, wenn alles Geliehene weg ist, das bist du.

Ich bin nicht heiler geworden, weil man mich verschont hat.
Ich bin es geworden, weil ich weiss, wie es sich anfühlt, ganz unten zu liegen und trotzdem voller Vorfreude auf das, was kommt, zu atmen.
Und weil ich weiss, dass niemand von dort als die Gleiche zurückkehrt. Aber als die Echte.

Wenn du gerade in deiner eigenen Asche sitzt:
Du bist nicht am Ende. Du bist nur an der wichtigen Stelle, an der das Unechte von dir abfällt.
Bleib. Atme. Das hier geht vorbei.
Und was bleibt, wird tragen.
Herzgrüessli, Nicole 💜

Die unendliche Müdigkeit der heutigen Zeit. Ein Trend, der mir leider schon länger auffällt. Und nein:Es ist nicht der S...
30/07/2026

Die unendliche Müdigkeit der heutigen Zeit. Ein Trend, der mir leider schon länger auffällt. Und nein:

Es ist nicht der Schlaf, der dir fehlt.
Es ist das ununterbrochene Verbessern.

Wir haben aus jedem Atemzug ein Projekt gemacht.
Der Teller ist optimiert. Der Schlaf wird getrackt. Der Körper vermessen, korrigiert, gestählt.
Und selbst die Stille ist zur Aufgabe geworden: Zehn Minuten Meditation, bevor der Tag beginnt, damit auch das Innere effizient läuft.

Wir supplementieren, was fehlt, und fühlen uns trotzdem leer.
Wir arbeiten an uns wie an einem Produkt, das nie fertig wird.
Und irgendwann ist selbst das Höhere nur noch eine weitere Liste: Heilen, wachsen, sich entfalten, dankbar sein, aber bitte alles gleichzeitig und messbar.

So wird auch die Spiritualität zur letzten Front der Selbstverbesserung.
Und der müdeste Mensch ist der, der sich sogar beim Sein noch anstrengt.

Aber ein Nervensystem heilt nicht durch mehr.
Es heilt durch weniger. Durch das Aufhören. Durch den Moment, in dem niemand etwas von dir will, nicht einmal du selbst.

Also lasst uns eine neue Revolution starten und unperfekt sein.
Lasst den Teller voll genussvoller Speisen sein. Lasst den Tag ungeplant. Lasst euch einmal beim Nichts-Tun erwischen, ohne Rechtfertigung.

Das grösste Luxus dieser Zeit ist nicht mehr Leistung, nicht mehr Erfolg und auch nicht mehr Reichweite.
Es ist ein Mensch, der einfach da sein darf.

Kein Ziel. Kein Projekt. Nur Atem, Licht und dieser eine unwiederbringliche Tag.
Das meine Lieben, ist die schönste Form, lebendig zu sein.

Demut und Humor gehören eng zusammen.Beide entstehen an derselben Stelle.Dort, wo der innere Klammer-Griff sich löst.Wer...
29/07/2026

Demut und Humor gehören eng zusammen.

Beide entstehen an derselben Stelle.
Dort, wo der innere Klammer-Griff sich löst.

Wer sich noch beweisen muss, kann nicht lachen. Nicht wirklich.
Das Lachen der Verkrampften ist laut und geht nach aussen. Es sucht Zustimmung.

Es gibt aber ein anderes Lachen. Das einzig wahre Lachen.
Es kommt aus der Tiefe, nicht aus der Angst. Es braucht kein Publikum. Es weiss längst, wie wenig wir in der Hand haben und ist deshalb vollkommen frei.

Demut ist nicht Kleinheit. Demut ist die Grösse, Mensch sein zu dürfen. Und in dem Moment, in dem der Mensch aufhört, Kontrolle zu halten, wird der Raum weit.
Erst dann kann Leichtigkeit hinein.

Ein System, das sich sicher fühlt, lacht anders. Weicher. Von innen.
Es genügt sich selbst, es versorgt sich aus sich selbst. Und es weiss, dass es nichts mehr abzuwehren gibt. Es ist frei!

Wer ganz unten war und wieder aufgestanden ist, trägt beides.
Die Tiefe. Und das Schmunzeln.
Das eine ohne das andere ist nicht zu haben.

Nimm dich ernst. Nur nicht zu ernst.
Die Frequenz, die trägt, hat immer beides: Ehrfurcht. Und ein Augenzwinkern.

Es gibt ein Alter, in dem Frauen aufhören zu sagen, wie es ihnen geht.Erstens, weil sie sich selbst nicht mehr verstehen...
24/07/2026

Es gibt ein Alter, in dem Frauen aufhören zu sagen, wie es ihnen geht.
Erstens, weil sie sich selbst nicht mehr verstehen und merken, dass niemand ihnen zuhört.

Der Schlaf, der nicht mehr trägt. Das Herz, das nachts um drei rast. Die Wut aus dem Nichts. Der Satz, der mitten im Satz verschwindet.
Und dann, beim Arzt: Das ist halt das Alter.

Unter Frauen ist die Suizidrate und die Abgabe von Antidepressiva in der Lebensmitte am höchsten. Zwischen 45 und 55.
Exakt in den Jahren, in denen sich der Hormonhaushalt neu ordnet. Exakt in den Jahren, in denen man uns sagt, wir sollen uns nicht so anstellen.
Wir werden nicht behandelt. Wir werden beruhigt.

Du bist nicht alt! Du bist alleine gelassen worden.

Ich habe die letzten Wochen selbst etwas ausprobiert. Für mich. Ohne Absicht, ohne dass jemand davon wissen sollte.
Was geschah? Gehirnnebel weg, Wassereinlagerungen deutlich weniger, besserer Schlaf und eine sensationelle Lebenslust! Ein neues Ich! Ich hatte nicht damit gerechnet.

Ich verkaufe hier nichts. Kein Link, keine Aktion, keine Frist.
Ich bin nur nicht die Frau, die so etwas für sich behält, während andere denken, sie seien allein damit.
Wenn du wissen willst, was es war: schreib mir eine DM.

Und wenn bei dir gerade mehr los ist als Hormone, wenn es tiefer sitzt und länger bleibt, hol dir Menschen dazu, die bleiben. Das ist Regulation von aussen, wenn das System es innen nicht schafft.

Man hat uns gesagt, wir sollen leise durch diese Jahre gehen.
Ich gehe nicht leise. Ich habe Lust, die zweite Lebenshälfte mit grösstmöglicher Freude zu zelebrieren! Und du?

Happy weekend and enjoy life! 💜

Das Lauteste an mir ist meine Ruhe.Ruhe ist die Sprache derer, die sich nicht mehr erklären müssen.Ich höre, wie schnell...
23/07/2026

Das Lauteste an mir ist meine Ruhe.

Ruhe ist die Sprache derer, die sich nicht mehr erklären müssen.

Ich höre, wie schnell da draussen geantwortet wird. Ich sehe die Sätze, die gesagt werden, damit niemand weiter fragt, weil die Expertise oft sehr dünn ist.
Ich sage nichts dazu.

Es gibt Menschen, die reden, um Raum zu füllen. Es gibt Menschen, die reden, um Raum zu halten. Und es gibt Menschen, die Raum sind.

Man wollte mir lange beibringen, dass Zurückhaltung Schwäche ist. Dass laut sein Trumpf ist. Man hat sich geirrt.
Es hat mich vierzehn Jahre gekostet, das zu verstehen. Aber nur einen Moment, es zu leben.

Ich habe aufgehört, die Pause zu füllen. Seitdem füllt sie sich von selbst.

Manche halten das nicht aus und gehen. Ich halte ihnen die Tür auf. Denn das, was bleibt, ist echt.

Wer das hier zu Ende gelesen hat, ist schon leiser geworden.

Love, Nicole

Ich habe aufgehört zu erklären, warum ich gut genug bin.Es hat nichts gekostet. Ausser die Menschen, die für alles einen...
22/07/2026

Ich habe aufgehört zu erklären, warum ich gut genug bin.
Es hat nichts gekostet. Ausser die Menschen, die für alles einen Beweis brauchen.

Vierzehn Jahre. Über tausend Menschen. Ich habe keinen einzigen davon überzeugt.
Sie kamen, weil etwas in ihnen still wurde.

Ich habe tatsächlich lange geglaubt, ich müsste lauter werden. Oder gemäss „Experten“ sichtbarer. Noch mehr erklärender. Und vor allem, noch verfügbarer.

Es war der von vielen gern bezahlte Preis dafür, nicht übersehen zu werden. Nicht für mich.
Ich zahle ihn nicht mehr.

Ich rufe nicht mehr. Ich bin einfach hier.
Wer bereit ist, spürt es im Körper, lange bevor der Kopf ein Argument findet. Wer nicht bereit ist, scrollt weiter.
Ich bin fein mit beidem.

Das Lauteste an mir ist meine Ruhe.

Ich habe Jahre gebraucht, um zu merken: Ich renne nicht vor etwas weg. Ich renne an etwas vorbei.An dem Raum hinter dem ...
22/07/2026

Ich habe Jahre gebraucht, um zu merken: Ich renne nicht vor etwas weg. Ich renne an etwas vorbei.

An dem Raum hinter dem Raum.
An der Stille hinter dem Lärm.
An dem Teil von mir, der nicht mitrennt, sondern zusieht. Geduldig. Ohne Vorwurf. Ohne Uhr.

Ich dachte immer, ich müsste ihn suchen. Retreats, Bücher, Playlists mit Regengeräuschen. Dabei war er die ganze Zeit da, aber ich war nur nie langsam genug, um ihn zu bemerken.

Man findet diesen Raum nicht durch Suchen.
Nur durch Anhalten.

Sag mir: Was passiert bei dir, wenn du drei Sekunden lang nichts tust?

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Bülach

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