LernPlus

LernPlus Wir begleiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem Lernprozess. Individuell und nachhaltig. F

13/11/2023

Als Mutter kennst du diese Tage, an denen du frustriert und erschöpft neben deinem Kind sitzt, während es seine Hausaufgaben macht.
In solchen Momenten fühlst du dich vielleicht wütend, ohnmächtig, hilflos, von Emotionen überwältigt.

Doch es gibt Hoffnung! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wie wichtig die eigene Balance für eine liebevolle Beziehung zu unseren Kindern ist.

Mein Game-Changer war die Erkenntnis, wie Gedanken, Überzeugungen und Gefühle zusammenwirken.
Als ich dies lernte und verstand, dass es auch leicht sein darf, hat sich mein Leben und das unserer Familie grundlegend verbessert.

Genau deshalb möchte ich dir zeigen, wie du zu deiner inneren Balance zurückfinden und dein Kind liebevoll, selbstbewusst und gelassen beim Lernen unterstützen kannst.

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www.lernraum-eglisau.ch/selbstbewusst/

Wenn Wissen Macht ist, dann ist Lernen unsere Supermacht: Meiner Meinung nach sollte es genauer heissen: Angewandtes Wis...
30/10/2023

Wenn Wissen Macht ist, dann ist Lernen unsere Supermacht: Meiner Meinung nach sollte es genauer heissen: Angewandtes Wissen ist Macht.
Wie aber bekommen wir Zugang zu unserer Supermacht?
Grundlage allen Lernens ist unser Mindset.
Das Mindset ist die geistige Einstellung, die unsere Reaktionen auf Ereignisse und Interpretation von Situationen bestimmt.
Das sind tief verwurzelte Überzeugungen, Einstellungen und Vermutungen über uns selbst, wie die Welt funktioniert, wozu wir fähig sind, was mir möglich ist.
In uns festgelegte und einschränkende Denkweisen lernen wir in früher Kindheit von den Menschen in unserem Leben und von der Kultur, in der wir aufwachsen und in der wir Erfahrungen sammeln und diese interpretieren.
Einschränkende Überzeugungen offenbaren sich häufig in unseren inneren Selbstgesprächen. «Eisberg»-Überzeugungen sind tief verwurzelt und sehr mächtig und sie schüren unsere Emotionen. Wenn wir unseren inneren Eisberg in den Griff bekommen, gewinnen wir eine enorme Kontrolle über unsere Gefühle und unser Leben.
In der Lerntherapie kommen wir einem positiven Mindset zum Beispiel mit folgenden Fragen auf die Spur:

 Erinnere dich, wie einmal jemand etwas geleistet hat, das dich wirklich beeindruckt hat. Überlege dir, was daran dich persönlich inspirieren kann.

 Stelle dir deinen inneren Kritiker vor. Lass ihn mit einer anderen Stimme sprechen, damit du ihm weniger Glauben schenkst.

 Was ist eine einschränkende Überzeugung, die ich mit mir trage: Was rede ich mir regelmässig ein, weil ich es angeblich «nicht kann»? Finde Beweise, dass diese Überzeugung nicht wahr ist.

19/07/2023

Ufff…endlich dieser lästige Prüfungsstress vorbei!!
Ob im Studium, Lehrabschluss oder Ende des Schuljahrs ist jeder mehr oder weniger damit konfrontiert. Das zumindest stelle ich in meiner Praxis immer wieder fest.

Grundsätzlich= Prüfungsstress gehört zur Prüfung wie Nutella zum Brot!

Die schlechte Nachricht= steigt der Prüfungsstress zu hoch wirkt er zerstörend und ist ungesund
Die gute Nachricht= wenn man versteht wo der schlechte Stress aufgebaut wird kann man Massnahmen dagegen ergreifen.

Der Prüfungsstress lokalisiert sich in den vier Ebenen auf unterschiedliche Weise: Unter Symptome erklärt
Die Massnahmen dazu sind simpel und einfach bedürfen allerdings etwas Übung: Unter Massnahmen erklärt.

Als diplomiert Lerntherapeutin mit langjähriger Erfahrung bin ich überzeugt, dass das Aufschreiben seiner eigenen Symptome und die konsequente Anwendung der dazugehörenden Hilfsmittel von grossem Nutzen sind und dem Schreckensgespenst Prüfungsstress die kalte Schulter zeigt.

……..die nächste Prüfung kann kommen!!
……..die nächste Prüfung wird kommen!!

B. Steiner dipl.Lerntherapeutin ILT

Motivation Oft ist ein Anmeldungsgrund für eine lerntherapeutische Begleitung die Problematik der fehlenden Motivation. ...
23/06/2023

Motivation

Oft ist ein Anmeldungsgrund für eine lerntherapeutische Begleitung die Problematik der fehlenden Motivation.
Dass Motivation ein Tool ist, das uns hilft, gut durchs Leben zu kommen, ist unbestritten. Aber sie ist keine Kompetenz, die sich lernen lässt – genau so wenig ist sie ein Persönlichkeitsmerkmal, mit dem wir geboren werden oder nicht.
Eine stark schwankende Motivation ist kein Fehler im System. Sie gehört einfach zum Menschsein dazu, weil sie eine Empfindung ist.
An zwei Punkten können wir ansetzen:
• Wir können lernen, das Gefühl von Motivation und Energie zu «kultivieren»
• Wir können lernen, zu unserem Besten zu handeln, auch wenn uns die Motivation dazu eigentlich fehlt
Wie kann das gelingen?
Hier ein paar Ansätze, die Motivationsgefühle befördern:

Bewege dich!
Wer sich sportlich betätigt, und sei es auch nur in überschaubaren Massen, wird dafür mit Motivationsgefühlen belohnt werden. Also finde etwas für dich, das sich einfach und nach geringem Aufwand anfühlt. Etwas, das dir Spass macht, das eher etwas mit wertvoller Zeit zu tun hat als mit noch einem langweiligen Job, der erledigt werden muss. Füge dann noch Freunde, gute Musik und alles hinzu, was dazu beitragen kann, dass du dich täglich darauf freust. Dies triggert Handlungsimpulse und bringt Schwung.

Behalte deine Ziele im Auge
Bestimme, was eigentlich deine eigenen Ziele sind, die du mit der Aufgabe verbindest. Führe sie dir immer wieder vor Augen, indem du dich täglich darauf besinnst – zum Beispiel in Form eines Tagebuches. Nimm dir Zeit, vielleicht eine Minute am Morgen, in der du ein, zwei Dinge aufschreibst, die du heute in Richtung deines Ziels angehen willst. Und am Abend eine kurze Rückschau, in der du die Erfahrungen des Tages R***e passieren lässt.

Halte es überschaubar
Indem wir das grosse, in der Ferne liegende Ziel in kleine Zwischenetappen unterteilen, können wir die kleinen Fortschritte und Siege entlang des Weges anerkennen und fangen so an, uns bewusst zu machen, dass unsere Anstrengungen unsere Welt beeinflussen können.

Balance zwischen Anstrengung und Erholung
Alles, was unseren Stress verstärkt, wirkt sich negativ aus auf unsere Fähigkeit, kluge Entscheidungen für unsere Zukunft zu treffen. Zentraler Faktor ist nebst Selbstregulationsfähigkeiten wie Achtsamkeit vor allem der Schlaf. Selbstkontrolle kostet Energie. Wer es schafft, zwischen stressigen Situationen zur Ruhe zu kommen und aufzutanken, wird mit grösstmöglicher Entschlossenheit und Willenskraft belohnt.

Gewinne eine andere Einstellung zu Misserfolgen
Failure is the backdoor to success.
Wie spreche ich mit mir selber? Selbstkritik erhöht nicht die Motivation, sondern führt eher Richtung depressiver Verstimmungen. Selbstmitgefühl hingegen führt zu erhöhter Motivation und sogar besseren Ergebnissen.

16/06/2023

Wetterbericht
Beim «Wetterbericht» geht es darum, die Klienten erleben zu lassen, wie wir durch unsere Gedanken unsere Emotionen beeinflussen, regulieren und steuern können. Die Wetterbilder (sh. Foto) werden im Raum verteilt. Ein 5. Klässler stellte sich zur Sonne und erzählte, wie er im Garten mit seinem Hund spielt und herumtollt. Dabei strahlte er über das ganze Gesicht. Ich liess ihn dieses Glücksgefühl spüren und auskosten. Danach stellte er sich zum Regen. Wie sich sein Minenspiel veränderte, war frappant. Sein Strahlen war per sofort aus seinem Gesicht verschwunden und er erzählte niedergeschlagen und mutlos von seinen Belastungen in der Schule. Auch hier liess ich ihm Zeit, seine Empfindungen zu spüren. Dies ist wichtig, weil es nicht darum geht, die Traurigkeit zu verneinen sondern zu lernen möglichst hilfreich damit umzugehen.
Als ich ihn danach nochmals zur Sonne schickte, erschien per sofort wieder ein herzliches Lachen auf seinem Gesicht. Er hatte das so noch nie wahrgenommen, war fasziniert und hat von sich aus mehrmals zwischen dem Regen und der Sonne gewechselt. Dabei schüttelte er immer wieder den Kopf vor Staunen darüber, wie schnell er zwischen den Zuständen ausgelassener Freude und trauriger Mutlosigkeit wechseln konnte. Auch für mich war es faszinierend zu beobachten. Diese überraschende Erfahrung bereitete den Boden für ein Gedankenmanagement, mit dem wir an seiner Einstellung dem Lernen gegenüber arbeiteten. Er sah ein, dass seine Gedanken ihn in seiner Mutlosigkeit bestärkten. So entwickelten wir gemeinsam hilfreichere Gedanken. Es gibt beim Thema Lernen und Schule noch immer einzelne Regentage, aber die meisten sind Inzwischen nur noch etwas bewölkt und zwischendurch gibt es sogar Sonnentage.

16/06/2023
28/04/2023

Auch schon Mal total überfordert gewesen mit dem Lernen?
Jeder hat seine Erfahrungen dazu gesammelt- Gute wie Schlechte!

Lernen beinhaltet nicht nur das Aneignen von Wissen- der Lernprozess muss ganzheitlich betrachtet werden.

Diese Komplexität ist von grosser Bedeutung, darum wird in einer Lerntherapie die Persönlichkeit des Lernenden ins Zentrum gestellt und nicht in erster Linie den Lernstoff, um der Vielfalt und Einzigartigkeit jedes Menschen gerecht zu werden.

So gesehen ist die Lerntherapie als Kompass fürs Lernen zu verstehen, egal aus welcher Richtung der Wind (= die Herausforderungen) bläst!

Bei folgenden Herausforderungen steht die Lerntherapie zur Verfügung:
• Hausaufgabenfrust
• Konzentrationsprobleme
• Motivationstief
• Schul-und Prüfungsängste
• Rechenschwäche
• Lese-Rechtschreibschwäche usw.

20/03/2023
Mathe ist doof - das ABC der GefühleEmotionen regulieren zu können und sich in Stress- oder Konfliktsituationen angemess...
18/03/2023

Mathe ist doof - das ABC der Gefühle

Emotionen regulieren zu können und sich in Stress- oder Konfliktsituationen angemessen zu verhalten ist ein wichtiges Merkmal von Resilienz. Diese Fähigkeit ist daher für eine gesunde psychische Entwicklung von grosser Bedeutung. Jugendliche wie auch Erwachsene sind mit vielen Herausforderungen konfrontiert und es ist oft schwer, in Belastungssituationen eine "kühlen Kopf" zu bewahren. Gerade im Lernumfeld lösen Schwierigkeiten starke Emotionen aus - bei den Schüler*innen selbst, aber auch in ihrem Umfeld.
Nicht die auslösenden Situationen sind es jedoch, die Gefühle entstehen lassen. Unsere GEDANKEN beeinflussen, wie wir uns fühlen. Die Bewertung (Gedanken) über den Auslöser lässt uns dann re-agieren.
Deshalb ist es in der Lerntherapie so wichtig, diesen Aspekt zu berücksichtigen und die Lernenden zu befähigen, ein positives Verhältnis zur Schwierigkeit zu entwickeln.

13/03/2023

Die Gehirnampel - von Nora Völker
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Vielleicht kennt ihr Modelle wie das dreieinige Gehirn nach Paul MacLean oder das Handmodell von Daniel Siegel. Diese versuchen, das Gehirn in verschiedene Bereiche einzuteilen. Obwohl sie sich wissenschaftlich nicht halten lassen, haben solche Modelle für uns Eltern einen praktischen Wert. Sie geben uns im Alltag eine Hilfestellung, um zu verstehen, was in unserem Kind gerade vorgeht und wie wir darauf reagieren können.

Nora Völker hat für ihren Kurs "Resilienisch - eine Sprache, die verbindet" die Gehirn-Ampel entwickelt. Wie eine Ampel im Strassenverkehr soll sie uns dabei unterstützen, kurz innezuhalten und nachzudenken.

Rot = Stopp!
Wir Erwachsenen reagieren auf Wutausbrüche und heftige Stressreaktionen unserer Kinder gerne mit vielen Worten: Wir erklären, argumentieren und wollen Lösungen finden. Das rote Stopp soll uns bewusst machen, dass dieser erste Impuls nicht hilfreich ist.

Im roten Modus sind Kinder (und Erwachsene) mit Worten nicht mehr erreichbar. Wir können aber versuchen, direkt mit dem Körper zu kommunizieren. Indem wir zum Beispiel ruhig ein- und ausatmen, kurz an- und wieder entspannen oder die überschüssige Energie in Form von Bewegung wieder loswerden (hüpfen, rennen, tanzen, schütteln etc.) - dann erreicht unser Körper die Botschaft, dass die Gefahr vorüber oder eben gar nie da gewesen ist.
Wichtig ist es für uns Eltern zu verstehen, dass ein Kind, das gerade einen starken Wutanfall hat, tatsächlich in den roten Bereich geraten ist - auch, wenn wir das von außen vielleicht völlig übertrieben finden. Indem wir selbst ruhig bleiben, atmen, abwarten und wenig und ruhig sprechen, können wir das Kind am besten erreichen. Das gelingt nicht immer, weil der rote Modus leicht ansteckend ist. Gleichzeitig kann es uns helfen, sich bewusst zu machen: Ich sehe, dass mein Kind im "roten Modus" ist... und je mehr es mir jetzt gelingt, für ein Gefühl der Sicherheit zu sorgen, desto eher wird es mein Kind schaffen, sich wieder zu beruhigen.
Im roten Modus braucht das Gehirn: SICHERHEIT.

Geld = Achtung
Im gelben Modus ist das limbische System aktiv. Wir sind von einer Situation emotional ergriffen, sind aber (noch) ansprechbar und suchen nach einer Ausdrucksform der Emotionen. Kinder, und wenn wir ehrlich sind, auch oft Erwachsene, nörgeln und quengeln dann häufig, sind unzufrieden und wenn das unangenehme Gefühl steigt, werden wir gemein - sagen Schimpfwörter oder Beleidigen andere. Eigentlich ist das ein Zeichen dafür, dass wir noch nicht die Worte gefunden haben, um zu benennen, was eigentlich los ist. Meistens liegt ein unbefriedigtes Grundbedürfnis dahinter - unsere Gefühle sind in diesem Sinne Bedürfnis-Hüter. Wut, Angst und Trauer zeigen uns an, dass eines unserer Grundbedürfnisse bedroht oder verletzt wurde. Das kann eine aktuelle Situation oder eine Situation in der Vergangenheit betreffen. Im Resilienisch-Kurs lernen wir, für unsere Gefühle und unerfüllten Bedürfnisse eine Sprache zu finden. Hilfreich ist es für unsere Kinder, wenn wir ihnen im "gelben Modus" helfen, die richtigen Worte zu finden. Wir können zum Beispiel sagen: "Es macht dich traurig, dass du wieder eine schlechte Note hast. Du hättest jetzt echt ein Erfolgserlebnis gebraucht" (Grundbedürfnis: Selbstwirksamkeit). Wenn uns selbst die genauen Worte fehlen, können wir zum Beispiel sagen: "Ich sehe, dass du eine schwere Zeit hast. Das ist gar nicht leicht gerade...". Wenn das limbische System aktiv ist, dann hilft das Gefühl, verstanden und akzeptiert zu werden.
Im gelben Modus braucht das Gehirn: VERBINDUNG

Grün = Freie Fahrt
Im grünen Modus ist der präfrontale Kortex aktiv. Jetzt fühlen sich die meisten Erwachsenen am wohlsten: Im grünen Modus können wir klar denken, uns Lösungen überlegen und die Situation vielleicht auch aus einer anderen Perspektive betrachten. Wir können unser Verhalten reflektieren und uns überlegen, was wir das nächste Mal besser machen wollen. Es stärkt die Resilienz von Kindern, wenn wir sie hier bei der Lösungssuche mit einbeziehen. Wir könnten zum Beispiel fragen: "Hast du eine Idee, was du nächstes Mal anders machen könntest?" Oder: "Lass uns gemeinsam überlegen, wie du xy lösen kannst". Die Erfahrung, ein Problem selbst lösen zu können oder am Problemlöseprozess beteiligt gewesen zu sein, stärkt das Selbstvertrauen der Kinder. Und es ist wiederum das Vertrauen in die innere Stärke unserer Kinder, die den grünen Bereich stärkt - denn ja, auch wenn manche Probleme ganz schön knifflig sind und ich jetzt noch nicht weiß wie - es wird eine Lösung geben und der Weg dahin darf auch Zeit brauchen.
Im grünen Modus hilft dem Gehirn: VERTRAUEN

Mehr zu Noras Resilienisch-Kurs erfahrt ihr hier:

https://resilienz-schule.com/angebote-fuer-eltern/resilienisch-seminare-kurse/resilienisch-sprachkurse

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Bülach

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