06/07/2023
Vom 23. bis 25. Juni 2023 hat das Institut für Germanistik der Slawistischen Universität Baku das 2. Internationale Symposion zum Thema „Deutsche und aserbaidschanische Literatur im Kontext von Emigration, Exil und Repression“ veranstaltet. Wie geplant waren an der Veranstaltung mehr als 50 % der Symposionsteilnehmer (35 von 60) DAAD-Alumni beteiligt.
Es soll darauf hingewiesen werden, dass die 14 ausländischen Gäste nach Aserbaidschan kamen, um am Symposion teilzunehmen. Dabei handelt sich um Wissenschaftler der Germanistik aus Deutschland, der Türkei und Georgien. Das Organisationskomitee der Konferenz hat seine Arbeit erfolgreich organisiert und auf hohem Niveau durchgeführt.
Die offizielle Eröffnung des dreitägigen Symposions und die Plenarvorträge fanden in der Aula der BSU statt, die weiteren zwei Sektionen aber im Konferenzsaal und im Ukrainischen Zentrum der BSU.
Die Symposionseröffnung hat am 23. Juni um 10 Uhr mit der Teilnahme des stellvertretenden deutschen Botschafters in Aserbaidschan, der DAAD-Alumni in Aserbaidschan, der DAAD-Lektoren in Baku, der Vorstandsmitglieder des Deutschlehrer-Verbands in Aserbaidschan, der Unileitung der BSU, der Lehrstuhlinhaber, Dekane, Lehrkräfte, Deutschstudierenden begonnen sowiemit mehr als 20 Deutschlehrern der Mittelschulen aus Baku und verschiedenen Regionen Aserbaidschans und anderer Gäste.
Die Vormittagssektionen des zweiten Tages wurden programmgemäß an der BSU und die Nachmittagssektionen im Museum für aserbaidschanische Literatur durchgeführt. Nachdem die Gäste das Museum besichtigt hatten, widmeten sich die Teilnehmer den weiteren Vorträge im Museumskonferenzsaal. Nach der Arbeit der Sektionen unternahmen die Gäste einen Spaziergang unter Führung von germanistischen Studierenden in die Altstadt. Die Studierenden überreichten den Gästen die im voraus vorbereiteten Informationenblätter auf Deutsch.
Am 3. Tag des Symposiums reisten die Konferenzteilnehmer nach Khizi und besuchten das Heimatmuseum des Autors Mikayil Müschfig, einem berühmten Opfer der Stalinistischen Repression. Dort informierten die Museumsmitarbeiter die Gäste ausführlich über Müschfigs Leben und Schaffen.
Nach dem Museumsbesuch fuhren die Teilnehmer zum Veranstaltungszentrum in Khizi, wo sie die letzte gemeinsame Sektion, die Mikayil Müschfig gewidmet war, fortsetzten. Dort fand ebenfalls die Abschlusssitzung der Konferenz stattf, wobei die Sektionsleiterinnen und Sektionsleiter die Ergebnisse der Vorträge zusammenfassten.
Nachdem die Moderatoren über die Arbeit der Sektionen berichtet hatten, wurden Zertifikate überreicht und die Arbeit des Symposiums für beendet erklärt.
Das wichtigste Ziel der Veranstaltung war es, die DAAD-Alumni Aserbaidschans und anderer Länder zusammen zu bringen und für sie eine Möglichkeit anzubieten, gemeinsame Themen zu diskutieren und so einen wissenschaftlichen Meinungsaustausch zu verwirklichen. Unseren Eindrücken zu foklge haben wir das Ziel erreicht, ein Netzwerk unter den Alumni aus Aserbaidschan, der Türkei und Georgien erfolgreich auzfzubauen. Zugleich haben wir neue Ideen gewonnen, um neue Pläne für weitere Treffen und Veranstaltungen zu entwickeln.
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