02/10/2026
Mongolei – eine Reise zwischen Steppe, Stille und schamanischer Tradition.
Schon die ersten Tage in der mongolischen Steppe fühlten sich an wie der Eintritt in eine andere Welt. Endlose Weite, ein grenzenloser Himmel und eine Stille, die den Blick wieder nach innen richtet.
Im Jurtencamp begann eine intensive Zeit des Lernens mit den Meisterschamanen Khalium Sukhbat sowie ihren burjatischen und jakutischen Kollegen. Nicht über Theorie, sondern durch unmittelbare Erfahrung: Trommelarbeit, Trancereisen, Spirit Calling, Schutz- und Reinigungsrituale sowie traditionelle Techniken aus der sibirischen Heilkunst.
Jeder wurde dort begleitet, wo er auf seinem eigenen schamanischen Weg stand. Genau diese persönliche und präzise Arbeit machte das Praktikum so besonders.
Ein Höhepunkt war das große mongolische Feuerritual, das bis tief in die Nacht dauerte. Eine kraftvolle Zeremonie, getragen von einer Tradition, die seit Generationen weitergegeben wird.
Auch das Leben in den Jurten, die Abende am Feuer, der Ausritt durch die Steppe und die unmittelbare Nähe zur Natur waren Teil dieser Erfahrung.
Zurück bleibt weit mehr als neues Wissen: eine tiefere Verbindung zur eigenen Praxis, mehr Klarheit und ein noch bewussterer Umgang mit schamanischer Arbeit.
Welche Erfahrung hat Deinen eigenen Weg nachhaltig verändert?