14/08/2026
Im Juni 2026 feierten rund 70 Absolvent_innen sowie ehemalige und derzeitige Mitarbeiter_innen das 160-jährige Jubiläum der Höheren Geodäsie an der TU Wien.
Der Forschungsbereich Höhere Geodäsie beschäftigt sich mit der Vermessung der Welt, wobei die zentralen Fragestellungen die Form, das Schwerefeld und die Rotation der Erde sind. An der TU Wien ist die Höhere Geodäsie einer von acht Forschungsbereichen am Department für Geodäsie und Geoinformation. Jeder Forschungsbereich hat seine eigenen Forschungsschwerpunkte, die sich sehr gut zu einem Gesamtbild ergänzen.
https://www.tuwien.at/tu-wien/aktuelles/news/news/wir-vermessen-die-welt
📷 Claudia Virginia Dimoiu
11/08/2026
Manchmal stehen Regeln in Lehrbüchern, die gar keine echten Regeln sind, sondern mit klugen Tricks ausgehebelt werden können. Ein Team der TU Wien und der Universität San Diego hat die Möglichkeiten der High-Harmonic-Generation erweitert, für die 2023 der Nobelpreis vergeben wurde.
Röntgenstrahlung: Jenseits der Nobelpreis-Grenze
Ein Experiment, durchgeführt von der Universität Kalifornien in San Diego und er TU Wien, erzeugte Röntgenstrahlung mit höherer Energie, als sie nach üblichen Regeln haben dürfte.
10/08/2026
🎮 Hinter guten Games steckt jede Menge Wissenschaft. Annalena Ulschmid erforscht, wie Computergrafik virtuelle Welten möglichst realistisch und gleichzeitig effizient abbilden kann. Licht, Schatten, Materialien oder Wolken müssen mathematisch beschrieben und berechnet werden. Gerade bei Games, die in Echtzeit reagieren müssen, zählt dabei jede Millisekunde.
„Je realistischer eine Szene wird, desto mehr Rechenleistung braucht sie. Unsere Aufgabe ist es, dafür intelligente Lösungen zu entwickeln“, erklärt Annalena Ulschmid. Ein Beispiel ihrer Forschung ist ein Shader für Wolken, der unter anderem deren Volumen und Schatten berechnet. Doch Games-Forschung bedeutet noch mehr: Gemeinsam mit Diana Marin organisiert Ulschmid an der TU Wien regelmäßig Game Jams, bei denen rund 80 Teilnehmende innerhalb von 48 Stunden spielbare Prototypen entwickeln. So wird Informatik nicht nur erforscht, sondern auch praktisch und kreativ erlebbar.
📸 Links eine Fotografie und rechts ein Rendering des Schloss Smolenice in Minecraft-Optik mit Licht und Schatten. © S. Griguš / A. Jakubička, M. Kovár & P. Vidlička
📸Annalena Ulschmid © Jonas Braukmann
Weitere Infos unter: https://www.tuwien.at/tu-wien/aktuelles/news/news/die-wissenschaft-hinter-guten-games
TU Wien Informatics
07/08/2026
🥇 Weltmeister für vertrauenswürdige Software & KI – die TU Wien verteidigt ihren Titel!
Großer Erfolg für die TU Wien: Der an der TU Wien entwickelte automatische Theorembeweiser Vampire gewann zum zweiten Mal in Folge sämtliche Wettbewerbsdisziplinen der internationalen Weltmeisterschaft CASC. Doch damit nicht genug: Das neue KI-System VaLeaDate wurde als „Most Valuable Benchmark Contributor“ ausgezeichnet und setzt neue Maßstäbe für vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz. Außerdem wurde die TU Wien für die Entwicklung des besten Beweisprüfers GAPT ausgezeichnet – ein weiterer Beleg für die exzellente Zusammenarbeit zwischen TU Wien Informatics und Fakultät für Mathematik und Geoinformation.
Informatik-Dekanin Gerti Kappel gratuliert dem Team: „Die erneuten Erfolge zeigen eindrucksvoll, dass Spitzenforschung an der TU Wien international Maßstäbe setzt.“
Herzliche Gratulation an Laura KovácsJonas Bodingbauer Fabian Achammer, Martin Riener und Stefan Herzl, Márton Hajdu zu diesem herausragenden Erfolg! 👏
➡️ https://www.tuwien.at/tu-wien/aktuelles/news/news/weltmeister-fuer-vertrauenswuerdige-software-ki-riesenerfolg-fuer-die-tu-wien
© Laura Kovács
05/08/2026
Selbst große Bauteile werden heute oft einfach weggeworfen, wenn sie kaputt gehen. Die TU Wien zeigt, dass es auch anders geht:
Der Reparatur-Roboter
Was tun, wenn eine Anhängerkupplung bricht? Oder eine Turbinenschaufel beschädigt wird? Die TU Wien entwickelte zusammen mit der igm Robotersysteme AG eine mobile Anlage, die Reparaturen von metallischen Bauteilen ermöglicht.
04/08/2026
🔥 Kann KI Industriebrände verhindern?
Der TU Wien-Absolvent Thomas Längle entwickelt mit dem Schweizer Deep-Tech-Unternehmen AVIAN ein intelligentes Frühwarnsystem, das Brandrisiken erkennt, bevor ein Feuer entsteht.
Mit Wärmebildkameras und künstlicher Intelligenz werden Temperaturveränderungen in Industrieanlagen laufend überwacht. So können Unternehmen frühzeitig reagieren und ihre Anlagen sicherer betreiben.
Eine spannende Erfolgsgeschichte darüber, wie aus technischem Wissen und einer konkreten Herausforderung eine Innovation mit internationalem Potenzial wurde.
© SITI stock.adobe.com / Avian
➡️ Mehr dazu im Beitrag https://www.tuwien.at/tu-wien/aktuelles/news/news/kann-ki-industriebraende-verhindern
03/08/2026
🎉 Drei TU Wien-Doktoranden erhalten Austrian Academy of Sciences - Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)-Stipendien!
📖 Maximilian Kovar entwickelt ein „Kochbuch" für künstliche Intelligenz in der Chemie. Seine KI soll vorhersagen, welche chemischen Reaktionen funktionieren – das spart Ressourcen und minimiert gefährliche Experimente.
💻 Johannes Weiser arbeitet an automatischer Programmverifikation. Was theoretisch klingt, hat enorme praktische Auswirkungen: von Medizintechnik über Flugsteuerung bis zu Banking-Systemen.
🥪 Christoph Spiess forscht an mathematischen „Sandwiches" – dabei geht es um Algorithmen für komplexe Entscheidungsprobleme.
Die TU Wien gratuliert ihren Nachwuchsforschenden, die mit ihrer Arbeit Brücken zwischen Theorie und Praxis schlagen!
🔗 https://www.tuwien.at/tu-wien/aktuelles/news/news/oeaw-stipendien-fuer-doktoranden-der-tu-wien
v.l.n.r.: Maximilian Kovar, J. Weiser, C. Spiess
© Fotovorlagen: Konstantin Mark (M. Kovar), J. Weiser, C. Spiess
31/07/2026
Gleich zwei Erfolge gibt es an der TU Wien zu feiern 🥳: Alfredo Soldati wurde mit dem ASME Fluids Engineering Award 2026 ausgezeichnet, der von der American Society of Mechanical Engineers verliehen wird und als einer der bedeutendsten internationalen Auszeichnungen der Strömungsmechanik gilt.
Außerdem gewann ein interdisziplinäres Studierendenteam der TU Wien den VDI-Wettbewerb (VDI Verein Deutscher Ingenieure) „Integrale Planung“. Simon Berger, Elias Walder und Emanuel Aigner überzeugten die Jury mit ihrem Entwurf „Building Gateways“ für ein nachhaltiges Torgebäude zur geplanten Hängebrücke der Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal.
Wir gratulieren den Preisträgern herzlich!
📸 Alfredo Soldati. © Hendrik Kuhlmann
📸 Simon Berger und Elias Walder nehmen den VDI-Preis entgegen. © Rouven Selge / VDI
Weitere Infos: https://www.tuwien.at/tu-wien/aktuelles/news/news/auszeichnungen-fuer-forschung-und-nachwuchstalente
30/07/2026
Was man mit Röntgenstrahlen alles machen kann! Bei uns im Röntgenzentrum werden auch alte Kulturgüter analysiert. Die TU Wien ist Teil der internationalen Forschungsinfrastruktur für Heritage Science:
Röntgenstrahlen für unser kulturelles Erbe
Österreich ist nun Mitglied der europäischen Forschungsinfrastruktur für Heritage Science – und dabei spielen Röntgengeräte der TU Wien eine wichtige Rolle.