Unsere Zeitung

Unsere Zeitung DIE DEMOKRATISCHE. Was wäre, wenn sich die Blogger, die Poster, die (Hobby-)Fotografen zusammenschließen würden, um ihre eigene Zeitung zu machen?

Was wäre, wenn sie selbst ihre Community bilden, ohne von jemandem kontrolliert zu werden?

„Unsere Zeitung“ ist ein Versuch diese Fragen zu beantworten. Wir stehen dabei noch ganz am Anfang, aber wie heißt es so schön:
„Träumt einer allein, ist es nur ein Traum. Träumen viele gemeinsam, ist es der Anfang von etwas Neuem.“

Mehr Infos über das Projekt "Unsere Zeitung" unter www.unsere-zeitung.at

Im Jahr 2007 wurde Nicole Dill von ihrem damaligen Partner entführt, vergewaltigt, stundenlang gefoltert und schließlich...
04/10/2026

Im Jahr 2007 wurde Nicole Dill von ihrem damaligen Partner entführt, vergewaltigt, stundenlang gefoltert und schließlich niedergeschossen. Sie hat überlebt – und danach erfahren, dass ihr Täter ein verurteilter Mörder war, vorzeitig auf freiem Fuß.

Heute unterstützt sie mit ihrer Anlaufstelle „Sprungtuch" Gewaltopfer in ähnlichen Lagen. „Es wird zu viel geredet statt gehandelt", erzählt sie im Interview mit Urs Heinz Aerni.

Sonntag ist Büchertag: „Leben! – Wie ich ermordet wurde. Verraten vom System, verteidigt in Straßburg" von Nicole Dill & Franziska K. Müller (Wörterseh Verlag) ist als Neuauflage erschienen.

👉 Vollständiges Interview auf unsere-zeitung.at

Foto: Nicole Dill (moniquewittwer.ch)

Moment der Woche von Christian "Gigs" Buchinger:Mein wundervollster Moment der Woche war am Montag, 21. September: Die K...
03/10/2026

Moment der Woche von Christian "Gigs" Buchinger:

Mein wundervollster Moment der Woche war am Montag, 21. September: Die Kundgebung „65 Texte gegen 65 Jahr US Blockade gegen Kuba“ in Linz. So viele Menschen haben mitgemacht und wunderschöne Texte gelesen, sowohl zärtlich- poetische als auch politisch- kämpferische. Solidarität mit Kuba ist nötiger denn je und sie wächst. 🇨🇺✊🏾

📣 Was war dein ? 📸

Wir machen jeden Tag Fotos. Hunderte, manchmal Tausende sammeln sich auf unseren Handys – und die meisten verschwinden irgendwann zwischen Screenshots, Selfies und Schnappschüssen. Wir wollen einen davon wieder hervorholen.

Nimm dir einen Moment Zeit und such das Foto aus, das für dich einen besonderen Augenblick der vergangenen Woche(n) festhält. Etwas Schönes, Überraschendes, Lustiges, Berührendes oder Inspirierendes. Ein kleiner Moment, der vielleicht nur für dich wichtig war. Denn manchmal sind es nicht die großen Ereignisse, die bleiben, sondern die kleinen Augenblicke. Welcher war deiner?

👉 Schick uns deinen Moment der Woche als Bild mit einem kurzen oder gerne auch längeren Text an [email protected]

„Unsere Idee ist voll aufgegangen!“ 🎨Fünf Abende, fünf starke Frauen – und ganz viel Leben: Mit Rosa Luxemburg, Simone d...
02/10/2026

„Unsere Idee ist voll aufgegangen!“ 🎨

Fünf Abende, fünf starke Frauen – und ganz viel Leben: Mit Rosa Luxemburg, Simone de Beauvoir, Josephine Baker, Ingeborg Bachmann und Audrey Tautou hat die Galerie 'Kunst & Kante' die ersten fünf Abende der Reihe „Frauen der Geschichte 2026“ gefeiert. Wie gut diese Abende angekommen sind – und warum das Konzept aufgeht – haben Nina & Michael in ihrem Rückblick zusammengefasst:

👉 https://www.unsere-zeitung.at/2026/10/02/kunst-kante-unsere-idee-ist-voll-aufgegangen/

Das war aber noch nicht alles: Am Mittwoch, 14. Oktober, 18 Uhr, schließen wir die Reihe mit Hannah Arendt ab, zum 120. Geburtstag. Sei dabei! ✊

📍 Galerie Kunst & Kante, Landstraßer Hauptstr. 72, 1030 Wien · Eintritt frei, Spenden willkommen.

01/10/2026

Am 14. Oktober heißt es wieder "Kunst & Kante". Sei dabei!

»Du sollst nicht töten!« – und doch sieht die Rechtsordnung vieler Staaten genau das vor. Ein Grundwiderspruch, der blei...
01/10/2026

»Du sollst nicht töten!« – und doch sieht die Rechtsordnung vieler Staaten genau das vor. Ein Grundwiderspruch, der bleibt, solange es die Todesstrafe gibt.

2025 wurden weltweit 2.707 Menschen hingerichtet – so viele wie seit 44 Jahren nicht. Warum Abschreckung und Vergeltung bis heute nicht überzeugen und was der Justizirrtum über den Staat sagt, der tötet: Helmut Ortner geht der Sache nach – von Beccaria und Voltaire bis zu Amnesty International .

Hier lesen: https://www.unsere-zeitung.at/2026/10/01/wenn-der-staat-toetet-oder-warum-die-todesstrafe-ein-justizmord-ist

Illustration: Monika Kohlbacher

Andrea Kdolsky ist tot. Die Ärztin und ehemalige Gesundheitsministerin starb mit 63 Jahren an den Folgen ihrer Krebserkr...
01/10/2026

Andrea Kdolsky ist tot. Die Ärztin und ehemalige Gesundheitsministerin starb mit 63 Jahren an den Folgen ihrer Krebserkrankung.

Sie war streitbar, direkt, manchmal unbequem – und eine, die sich nicht in eine Schublade stecken ließ. 2023 verließ sie die ÖVP, wegen des „zunehmenden Rechtsrucks“ und der schwarz-blauen Koalition in Niederösterreich. Als Patientin machte ihre Krankheit sichtbar, was viele verbergen: Angst, Hoffnung – und die Lücken unseres Gesundheitssystems.

Ihr Tod erinnert uns daran, worum es in der Medizin letztlich geht: um
Menschen und um Lebenszeit. Denn Gesundheit ist keine Ware. Gesundheit
ist ein Recht.

Unser Nachruf von Nina Maron:
👉 https://www.unsere-zeitung.at/2026/10/01/vom-mut-krankheit-sichtbar-zu-machen

„Brasilien ist kein Hinterhof – von niemandem.“: Mit diesem Satz konterte Brasiliens Präsident Lula da Silva bei der UNO...
30/09/2026

„Brasilien ist kein Hinterhof – von niemandem.“: Mit diesem Satz konterte Brasiliens Präsident Lula da Silva bei der UNO-Generaldebatte in New York den Machtanspruch von Donald Trump und US-Außenminister Marco Rubio, die mit dem Spruch „This is our hemisphere“ Gehorsam von den Ländern Lateinamerikas erwarten.

Der zehnte UNO-Auftritt von Lula war eine scharfe Kritik am Krisenzustand der Vereinten Nationen: „Wir sind alle Geiseln der Untätigkeit eines Sicherheitsrats, der seiner Rolle nicht gerecht wird.“ Zugleich verteidigte er die Rohstoffreichtümer Brasiliens gegen Zugriffe von außen, kündigte Widerstand gegen die Privatisierung des Pix-Zahlungssystems an – und warnte, im Oktober stehe bei den Präsidentschaftswahlen eine Entscheidung „zwischen Demokratie und Leugnung“ an.

👉 Lies hier den vollständigen Beitrag (inkl. Video): https://www.unsere-zeitung.at/2026/09/30/lula-brasilien-ist-kein-hinterhof-von-niemandem

Quelle: Brasil de Fato, São Paulo – auf Deutsch via Nachrichtenpool Lateinamerika.

100 Jahre venezolanisches Öl – für die USAEnde August verkündete US-Präsident Donald Trump den „größten Öl-Deal der Welt...
30/09/2026

100 Jahre venezolanisches Öl – für die USA

Ende August verkündete US-Präsident Donald Trump den „größten Öl-Deal der Weltgeschichte": 17 Ölfelder, nach Angaben der US-Regierung rund 65 Milliarden Barrel nachgewiesene Reserven, Konzessionen über 100 Jahre für ein privates US-Unternehmen. Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez nennt dagegen eine Laufzeit von 25 Jahren.

Längst gleicht Venezuela einem US-Protektorat: Der Vertragstext ist nicht veröffentlicht, die rechtliche Grundlage ist umstritten, Oppositionelle und Energieexperten bezweifeln, dass aus den Reserven tatsächlich Investitionen werden. Tobias Lambert hat für diesen Radiobeitrag mit dem venezolanischen Ökonomen Manuel Sutherland gesprochen – über Intransparenz, wirtschaftliche Unterordnung und die Monroe-Doktrin.

👉 Hier geht's zum Beitrag: https://www.unsere-zeitung.at/2026/09/30/die-usa-wollen-sich-fuer-100-jahre-venezolanisches-erdoel-sichern

Aus der Reihe Stimmen aus Lateinamerika | Voces de América Latina, in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL).

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30/09/2026

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Unsere Zeitung | 59 Follower:innen auf LinkedIn. Demokratisches Zeitungsprojekt, das seit 2014 nachhaltig wächst und sich laufend weiterentwickelt. | Unsere Zeitung berichtet… …über Themen, die uns interessieren und die in den Konzernmedien zu kurz kommen. …über Menschen wie du und ich, uns...

„Die Zerstörung musste so schnell wie möglich passieren, solange wir in der Weltgemeinschaft Legitimität dafür haben.“24...
29/09/2026

„Die Zerstörung musste so schnell wie möglich passieren, solange wir in der Weltgemeinschaft Legitimität dafür haben.“

24 israelische Geheimdienstoffiziere und Soldaten kommen im Dokumentarfilm NAZA zu Wort: über KI-gestützte Tötungssysteme, die Überwachung aller Handys in Gaza und das Töten „wie in einem Videospiel“. Der Film der „No Other Land“-Regisseure Yuval Abraham und Rachel Szor, produziert vom 'Guardian', gewann in Venedig den Spezialpreis der Jury – und löste in Israel eine Welle der Hetze aus.

Nachdem sie den Film gesehen hat, schreibt unsere Gastautorin Susanne Wolf darüber – nicht nur als Journalistin, sondern vor allem als Mensch. Über die Banalität des Bösen und die Frage, wie eine Gruppe von Menschen die vollständige Entmenschlichung einer anderen zulassen kann. Ein Text, der nachwirkt.

NAZA läuft ab 1. Oktober in unseren Kinos.

👉 Lies hier den vollständigen Beitrag: 👉 https://www.unsere-zeitung.at/2026/09/29/die-banalitaet-des-boesen/

Adresse

Gentzgasse 17/3/4
Wien
1180

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