18/05/2026
Absolventen der HTL Wien West / Schellinggasse
Für Absolventen, Schüler, Lehrer und Freunde der HTL Wien West, ehemals HTL Schellinggasse. Das Alumni Network der HTL Wien West (vormals HTL Ottakring bzw.
HTL Wien 1 Schellinggasse) vereint die Absolventen und Absolventinnen des alten und seit 1999 neuen Schulstandorts und bemüht sich auch um ihre Vernetzung im beruflichen Online-Netzwerk LinkedIn. Der Mitgliedsbeitrag von derzeit 15 Euro pro Jahr sichert die finanzielle Basis unserer Tätigkeit. Daneben tragen Spenden und Inserate sowie die ausschließlich ehrenamtliche Tätigkeit der Vorstandsmitglie
18/05/2026
07/05/2026
Spannende Einblicke in die Welt der Wasserkrafttechnik konnten die Schülerinnnen und Schüler der 4AHMBT und der 5AHMBT bei einer Betriebsbesichtigung der Firma VOITH Hydro in St. Pölten unter der Leitung von OStR. Dipl.-Ing. Norbert Kleeber und OStR. Dipl.-Ing. Christian Maier gewinnen.
An die freundliche Begrüßung beim Empfang schloss eine kurze Präsentation über die am Werksgelände geltenden Sicherheitsvorschriften an. Dabei wurde deutlich, wie wichtig diese Regeln für die persönliche Sicherheit und die reibungslose Zusammenarbeit in Industriebetrieben sind. Danach erhielten wir eine informative Vorstellung der Firmengeschichte sowie der aktuellen Geschäftsfelder. Die Entwicklung des Unternehmens und seine internationale Bedeutung im Bereich der Energieerzeugung beeindruckten sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch Lehrpersonen gleichermaßen.
Besonders interessant war der Rundgang durch das Werksgelände: Große Fertigungshallen, moderne Maschinen und vor allem die Dimensionen der produzierten Bauteile sorgten für staunende Gesichter. Komponenten, wie die Läufer von Wasserturbinen, beispielsweise Francisturbinen, sind aus dem Unterricht meist nur als kleine Abbildungen bekannt. In der Realität zeigen sich diese Bauteile jedoch in einer völlig anderen Größenordnung – mit Durchmessern von bis zu sieben Metern und einem Gewicht von mehreren hundert Tonnen. Diese unmittelbare Erfahrung vermittelte ein vollkommen neues Verständnis für die technischen Herausforderungen und die Präzision, die in der Fertigung erforderlich ist.
Neben den fachlichen Eindrücken bot die Exkursion auch Raum für Fragen und Gespräche mit Fachkräften. Deren Offenheit und Kompetenz ermöglichten einen authentischen, praxisnahen Einblick in die Arbeitswelt.
Insgesamt war die Veranstaltung, die sicher lange im Gedächntnis bleibt, äußerst gelungen, lehrreich und eine anschauliche Ergänzung zum Unterricht.
Text und Bilder: Prof. Dipl.-Ing. OStR. Norbert Kleeber, Prof. Dipl.-Ing. OStR. Christian Maier (Abteilung für Maschinenbau)
07/05/2026
Am 24. April fand für die Schüler der 3AHMBT ein dreistündiger Workshop mit dem Titel „Wer wird Faktenchecker:in?“ statt. Dabei lernten unsere Schüler Techniken, wie sie Fake News erkennen können, denn durch Mensch oder Maschine manipulierte Inhalte (Deepfakes, virale TikTok Videos oder anderes) stellen in der Regel neue Herausforderungen dar. Der Workshop startete mit einem interaktiven Quiz, wobei die nötigen Antworten selbstständig im Internet zu recherchieren waren. Anschließend gab es zahlreiche, sehr interessante Informationen zu den unterschiedlichen Arten von Desinformationen von der vortragenden Medientrainerin, einer Expertin aus der Medienpraxis.
Der zweite Teil des Workshops widmete sich der Falschinformationen in Form von KI, Bildern und Videos. Es wurden einfache Tools vorgestellt, welche Schüler für eine aktive Online-Recherche und zum Faktencheck nutzen können. Es gab ebenso Gelegenheit das Erlernte sogleich auszuprobieren und es wurden Folgen von Fake News auf die Demokratie besprochen.
Abschließend erhielten unsere Schüler konkrete Tipps, wie Falschmeldungen erkannt werden können.
Text und Bilder: Prof. Dipl.-Ing. OStR. Norbert Kleeber (Abteilung für Maschinenbau)
07/05/2026
Im April durfte die HTL Wien West im Rahmen des Erasmus+ Programms eine Woche lang Gäste der IES Miquel Biada aus Mataró, Spanien, an der Schule begrüßen. Zu Gast waren Frau Vidiella, Frau Riera und Herr Castellà.
Die IES Miquel Biada ist eine traditionsreiche berufsbildende Schule. Ihre Ursprünge reichen bis ins Jahr 1866 zurück, als in Mataró die Schule für Kunst und Handwerk gegründet wurde. Im Jahr 1948 entwickelte sich daraus eine Schule für berufliche Bildung; 1968 wurde das heutige Gebäude des Instituts eröffnet.
Heute bietet die Schule ein breites Berufsausbildungsangebot, unter anderem in den Bereichen Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Verwaltung, Labor, Instandhaltung, Bau/Sanierung, Mechanik, Automatisierung, Mechatronik, Qualitätskontrolle sowie pharmazeutisch-biotechnologische Produktion.
Während des Besuchs erhielten unsere Gäste Einblicke in das österreichische Schulsystem, insbesondere in die Berufsbildung, die Fachschule und die HTL. Sie besuchten verschiedene Abteilungen, Werkstätten und Laboratorien, nahmen an Unterrichtsbesuchen in der Tages- und Abendschule teil und lernten Präsentationen sowie Projekte unserer Schülerinnen und Schüler kennen.
Der Austausch bot viele interessante Eindrücke und wertvolle Gespräche über die technische und berufliche Ausbildung in Österreich und Spanien.
Text und Bilder: Prof. Anna De San Pedro (Abteilung für Maschinenbau)
07/05/2026
Die Klasse 5AHMBT der HTL Wien West besuchte im Fach Mobility and Sustainability einen Fachvortrag des Österreichischen Instituts für Kraftfahrzeugtechnik im Haus der Industrie. Referent war Nico Gerhardt, Dipl.-Ing. (FH), Leiter für elektrische Antriebe und Komponenten bei der Volkswagen AG.
Thema war die Transformation von Antriebstechnologien im Kontext globaler Klimaziele. Im Mittelpunkt stand der Klimawandel als zentrale Herausforderung, die umfassende Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft erfordert. Die Reduktion von Treibhausgasemissionen gewinnt zunehmend geopolitische Bedeutung und wird durch gesetzliche Vorgaben weltweit vorangetrieben. Daraus ergibt sich für die Automobilindustrie die Verantwortung, nachhaltige und zugleich kundenorientierte Mobilitätslösungen zu entwickeln.
Anhand der Volkswagen-Strategie wurden verschiedene Stufen der Elektrifizierung vorgestellt – vom 48V-Mildhybrid über Plug-in-Hybride bis hin zu vollelektrischen Systemen. Besonders die Elektromobilität wurde als Schlüssel für CO₂-neutrale Mobilität hervorgehoben.
Ein Schwerpunkt lag auf den modularen Plattformen MQB und MEB, die die Grundlage für die Skalierung elektrifizierter Antriebe bilden. Dabei wurde das Zusammenspiel von Fahrzeugarchitektur, Komponentenentwicklung sowie deren wirtschaftliche Bedeutung deutlich. Ergänzend wurden Weiterentwicklungen wie MQBevo und MEB+ präsentiert, die Verbesserungen bei Reichweite, Effizienz und Integration ermöglichen.
Für die Schüler:innen bot der Vortrag einen praxisnahen Einblick in aktuelle Entwicklungen der Fahrzeugtechnik und zeigte die enge Verbindung von Technik, Nachhaltigkeit und industrieller Umsetzung. Gleichzeitig wurde klar, dass die Mobilitätswende nicht nur eine technische, sondern auch eine gesellschaftliche Herausforderung ist.
Text und Bilder: Prof. Dipl. Ing. Dr. Franz Ottitsch (Abteilung für Maschinenbau)
07/05/2026
Die Klasse 4AFMEG der Fachschule Mechatronik besuchte die Firma EVVA Sicherheitstechnologie GmbH am Wienerberg in Wien. EVVA ist ein österreichisches Familienunternehmen mit langer Tradition. Das Unternehmen wurde 1919 in Wien gegründet und entwickelt sowie produziert mechanische und elektronische Zutrittssysteme. Am Firmensitz in Wien wird nach wie vor geforscht, entwickelt, produziert und in alle Teile der Welt exportiert.
Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte und die Tätigkeitsbereiche des Unternehmens erhielten die Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke in die Fertigung und Montage. Dabei wurde deutlich, wie viel Technik, Präzision und Organisation hinter Schlüsseln, Schlössern und Schließzylindern steckt.
Besonders beeindruckend war die enorme Variantenvielfalt. Durch unterschiedliche mechanische und elektronische Schlüssel- und Schließsysteme entstehen Millionen möglicher Kombinationen. Die Schülerinnen und Schüler konnten erkennen, dass hinter jedem Schließsystem genaue Planung, hohe Fertigungsqualität und präzise Montage stehen.
Ein weiterer beeindruckender Punkt war der sehr kurze Fertigungstakt. In bestimmten Bereichen laufen Arbeitsschritte im Sekundenbereich ab, damit große Stückzahlen an Schließsystemen präzise, zuverlässig und in gleichbleibender Qualität hergestellt werden können.
Auffallend war die große Anzahl an Frauen, die in der Fertigung und insbesondere in der Montage tätig sind. Dies zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig technische Arbeitsbereiche besetzt sind und welche wichtige Rolle alle Mitarbeitenden in der Herstellung hochwertiger Sicherheitssysteme übernehmen.
Viele Begriffe aus dem Unterricht im Bereich Qualitätsmanagement und Qualitätskontrolle konnten während des Besuchs direkt in der Praxis wiedererkannt werden. Der Firmenbesuch zeigte damit sehr anschaulich, wie theoretische Inhalte aus dem Unterricht in einem realen Produktionsbetrieb angewendet werden.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Graf für die interessante Führung, die verständlichen Erklärungen und die Möglichkeit, einen Einblick in die Welt der Schließ- und Sicherheitstechnik zu erhalten.
Text und Bilder: Prof. Anna De San Pedro (Abteilung für Maschinenbau)
05/05/2026
Die neue Ausgabe unserer Zeitschrift wird in den nächsten Tagen gedruckt. Postaufgabe ist am 18. Mai. Als low-res PDF kann der neue merker 1/2026 (bzw. ab Seite 13 die neue merkerin 1/2026) bereits jetzt gelesen werden:
https://www.htlwienwest.at/downloads/pdf/merker-2026-1-low-res.pdf
04/05/2026
Am 29. April 2026 besuchte die Klasse 4BHMBT im Rahmen des Unterrichts Maschinen und Anlagen das Paket-Logistikzentrum der Österreichischen Post in Wien-Inzersdorf. Ziel des Besuchs war es, die im Unterricht behandelten Inhalte zu Stetigförderern, Sortieranlagen, Sensorik, Steuerungstechnik sowie Instandhaltung und Betriebserhaltung direkt in der Praxis zu erleben.
Das Paket-Logistikzentrum Inzersdorf zählt zu den wichtigsten Logistikstandorten der Österreichischen Post. Das neue Zentrum wurde im April 2024 eröffnet. In der ersten Ausbaustufe können dort bis zu 25.500 Pakete pro Stunde beziehungsweise rund 250.000 Pakete pro Tag sortiert werden. Die Anlage arbeitet mit einem Hybridmodell aus drei Sortiermaschinen: einem Quergurtsorter, einem Kleinteilesorter und einem Sperrgutsorter. Dadurch können Pakete unterschiedlicher Größe effizient verarbeitet werden.
Während der Führung wurde der Weg eines Pakets durch die Anlage anschaulich erklärt. Besonders interessant waren der Singulierer, die Kleinsortierung, die Fördertechnik mit Bandförderern, Rollenbahnen, Rutschen und Teleskopförderern sowie die platzoptimierte Anordnung der Anlage. Dabei wurde deutlich, wie wichtig ein gut abgestimmtes Zusammenspiel von mechanischen Komponenten, Sensorik und Steuerung ist.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der automatischen Erkennung und Weiterleitung der Pakete. Mithilfe intelligenter Scannertechnik werden Barcodes erfasst und die Pakete dem richtigen Zielbereich zugeordnet. Besonders eindrucksvoll war der Einsatz von 6-Flächen-Scannern, mit denen Pakete von mehreren Seiten gelesen werden können. Dadurch wird der Sortierprozess schneller, zuverlässiger und weniger abhängig von der genauen Lage des Barcodes.
Auch die Arbeit der Technikerinnen und Techniker der Instandhaltung und Betriebserhaltung wurde vorgestellt. Sie erklärten, wie Fehlermeldungen erkannt, analysiert und behoben werden. Für die Schülerinnen und Schüler war besonders interessant zu sehen, dass bei Störungen sowohl mechanische als auch elektrische und steuerungstechnische Ursachen berücksichtigt werden müssen.
Der Besuch war eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht. Viele Grundlagen im Bereich der Fördertechnik konnten direkt an einer modernen Sortieranlage beobachtet werden. Gleichzeitig wurde sichtbar, welche Bedeutung Automatisierung, Sensorik, Steuerung und Instandhaltung in der modernen Paketlogistik haben.
Wir bedanken uns herzlich bei der Österreichischen Post und allen Beteiligten für die interessante Führung und die praxisnahen Einblicke in das Paket-Logistikzentrum Inzersdorf.
Text und Bilder: Prof. Anna De San Pedro (Abteilung für Maschinenbau)
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