14/09/2026
„Das wächst sich schon noch aus.”
Dieser Satz hält sich hartnäckig, ist bei Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten, ist aber leider nicht zutreffend.
Der erste Schritt ist deshalb nicht mehr Üben, sondern eine fachliche Einschätzung: Sprechen Sie mit der Lehrkraft Ihres Kindes, ob diese Ihre Beobachtungen bestätigt. Falls ja: Vereinbaren Sie einen Termin für eine klinisch-psychologische LRS-Abklärung. Falls die Lehrkraft Entwarnung gibt, Sie aber trotzdem eine komisches Bauchgefühl haben: Sie können Ihr Kind auch ohne Empfehlung abklären lassen. Manche Kinder können Schwierigkeiten lange kompensieren, leiden aber sehr wohl unter den Anstrengungen beim Lesen und/oder Schreiben.
Und wenn Ihr Kind bereits betreut wird: Stimmen Sie die häusliche Förderung mit den Fachpersonen ab, statt parallel eigene Programme oder Übungen zu starten. Dies könnte sonst zu Verwirrung führen und den Lernerfolg Ihres Kindes sogar behindern.
Das ist Teil 1 einer kleinen Reihe zum Thema „LRS zuhause fördern”.
Teil 2 zeigt, wie das Üben dann konkret aussehen sollte.
Wie sind Ihre Erfahrungen dazu? Schreiben Sie es gerne in die Kommentare.
-Rechtschreibschwäche gernelernen