Konfuzius-Institut an der Universität Wien

Konfuzius-Institut an der Universität Wien Herzlich Willkommen am Konfuzius-Institut an der Universität Wien!

Neben Sprachkursen "Chinesisch" bieten wir ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm und verschiedene Kulturkurse.

Anhand der Berichterstattungen von Der Standard und Die Presse (2024‑2026) untersucht der Vortrag die mediale Konstrukti...
02/10/2026

Anhand der Berichterstattungen von Der Standard und Die Presse (2024‑2026) untersucht der Vortrag die mediale Konstruktion des „digitalen Chinas“ mittels narrativer Frame‑Analyse. Es werden zentrale Deutungsrahmen identifiziert, die zwischen wirtschaftlich‑technologischen Chancen sowie sicherheits‑ und systembezogenen Bedenken oszillieren. Der Vortrag vergleicht Gemeinsamkeiten und positionelle Unterschiede beider Zeitungen, erörtert kontextuelle Einflussfaktoren und skizziert Perspektiven für den wissenschaftlichen Dialog zwischen Österreich und China im Bereich Medien‑ und Digitalhumanistik.

Prof. Zhang Xiaoling ist Dekanin der Fakultät für Germanistik der Beijing Foreign Studies University. Sie forscht zum China-Bild in den Medien sowie zur Digitalhumanistik.

Die Zeit um die erste Jahrtausendwende war eine Zeit der Neuordnung in Ostasien. Ähnlich wie im damaligen Westeuropa gab...
02/10/2026

Die Zeit um die erste Jahrtausendwende war eine Zeit der Neuordnung in Ostasien. Ähnlich wie im damaligen Westeuropa gab es dort vor tausend Jahren ein aufgeklärtes Denken. Dieses nahm seinen Ausgang in den Orientierungsdebatten der chinesischen Bildungseliten im Zusammenhang der Verbreitung und Adaption des Buddhismus in China, Japan und Korea. Mit der ZEN-Lehre, chinesisch Chan, suchte man die aus Indien nach China gelangten Lehren des Buddha in der eigenen Kultur aufgehen zu lassen. Diese ZEN-Bewegung erfasste ganz Ostasien und dann weitere Regionen. Sie war verknüpft mit Umgangssprache und Schriftkultur und dadurch eng an das Chinesische als die Schriftsprache Ostasiens geknüpft, hat ihren Sprachwitz und ihre Lebendigkeit aber dabei nicht verloren.

In dem Vortrag wird der Wendepunkt in der ZEN-Praxis zwischen dem 10. und dem 12. Jahrhundert thematisiert. Hier finden wir einen Schlüssel zum Verständnis ostasiatischer Geistigkeit und Mitmenschlichkeit, die sich auf die Gestalt des historischen Buddha berief. Es ging dabei auch um das Verhältnis von Gespräch und geschriebenem Wort und vom Umgang mit der Widersprüchlichkeit der Welt. Die späteren konfuzianischen Umbrüche bei Wang Yangming (um 1500) und die Reformansätze und revolutionären Bewegungen am Ende der Qing-Dynastie sind, ohne diese frühen Aufklärungstraditionen nicht zu verstehen. Die im ZEN zum Ausdruck kommende Welthaltung wird vor dem Hintergrund ihrer Entstehung erläutert, und es wird gezeigt, wie sie gerade in der Gegenwart zu neuem Handeln in der Welt befähigen und Scheindebatten überwinden helfen kann.

Helwig Schmidt-Glintzer entwirft in seinem Vortrag ein lebendiges Bild der unter Bezugnahme auf den historischen Buddha sich vollziehenden Aufklärung in dieser für das China der Kaiserzeit formativen Epoche, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen.

30/09/2026
Gestern hatte unser Direktor Dr. Lysaght das Vergnügen, an der Feier des VCPÖ zum Mittherbstfest teilzunehmen. Der Verei...
25/09/2026

Gestern hatte unser Direktor Dr. Lysaght das Vergnügen, an der Feier des VCPÖ zum Mittherbstfest teilzunehmen. Der Verein leistet hervorragende Arbeit dabei, China und Österreich einander näherzubringen und sich für die Gemeinschaft zu engagieren.
Ein besonderer Dank gilt der Vorsitzenden Chunah Urban-Chao und ihrem engagierten Team!

中秋节快乐!Wir wünschen allen ein Frohes Mondfest / Mittherbstfest!
25/09/2026

中秋节快乐!

Wir wünschen allen ein Frohes Mondfest / Mittherbstfest!

Meister Tang Jin(唐晋)ist der Nationaltrainer des Österreichischen Wushu-Nationalteams, internationaler Wushu- Schiedsrich...
24/09/2026

Meister Tang Jin(唐晋)ist der Nationaltrainer des Österreichischen Wushu-Nationalteams, internationaler Wushu- Schiedsrichter und internationaler Wushu-Trainer.

Seit seiner Ankunft in Österreich im Jahr 2001 widmet sich Tang Jin seit über 25 Jahren der Förderung und Verbreitung des chinesischen Wushus in Österreich und Europa. In dieser Zeit war er kontinuierlich als Trainer- und Schiedsrichter, sowie in den Bereichen des internationalen Kultur- und Sportaustauschs tätig und hat einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Wushu-Sports in Österreich geleistet.

Er war mehrfach als Schiedsrichter bei Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Österreichischen Nationalmeisterschaften im Einsatz. Darüber hinaus unterrichtet er seit vielen Jahren an Universitäten sowie in Wushu- und Taijiquan-Vereinen. Derzeit ist er Direktor des Europäischen Forschungszentrums für die Entwicklung des Taijiquan im Redaktionskomitee des World Taijiquan Blue Book.

Sein Unterrichtsstil verbindet traditionelle chinesische Kultur mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Durch die Anwendung von Bewegungswissenschaft und modernen Trainingsmethoden vermittelt er die Prinzipien des Taijiquan auf anschauliche und nachvollziehbare Weise. Dadurch können Lernende unterschiedlicher kultureller Hintergründe sowohl die technischen Aspekte als auch die kulturellen Inhalte des chinesischen Wushu besser verstehen und praktisch anwenden.

Seine Lehrphilosophie lautet:
„Chinesische Kultur durch körperliche Praxis erleben, östliche Weisheit durch Taijiquan verstehen und durch kontinuierliches Lernen Harmonie zwischen Körper, Geist und Kultur fördern.“

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