Wiener Kinderstudien - Universität Wien

Wiener Kinderstudien - Universität Wien Willkommen auf der offiziellen Facebookseite der Wiener Kinderstudien der Universität Wien!

Haben Sie Interesse an der Teilnahme an einer unserer Studien für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren? In unserer Forschung beschäftigen wir uns mit der Entwicklung von Babys und Kindern sowie dem Übergang ins Erwachsenenalter. Ein besonderer Fokus unserer frühkindlichen Entwicklungsforschung liegt auf der sozial-kognitiven Entwicklung und dem Lernen in sozialen Interaktionen. Zur Untersuchung dieser Themen verwenden wir unterschiedliche methodische Ansätze aus der Verhaltens- und neurowissenschaftlichen Forschung. Beispielsweise setzen wir interaktives Eye Tracking, EEG sowie Verhaltensbeobachtungen ein. Bei Interesse an einer Teilnahme, rufen Sie uns gerne an oder füllen Sie direkt unser Online-Anmeldeformular aus:

https://kinderstudien.at/elterninformation/online-anmeldung/ .

✨ Der erste Teil unserer Schuleinstieg-Studie ist abgeschlossen! ✨ Der Wechsel vom Kindergarten in die Schule ist eine s...
29/09/2026

✨ Der erste Teil unserer Schuleinstieg-Studie ist abgeschlossen! ✨

Der Wechsel vom Kindergarten in die Schule ist eine spannende Zeit voller neuer Erfahrungen für Kinder und ihre Familien. 🎒🏫 Im Rahmen unseres internationalen Forschungsprojekts möchten wir mehr darüber erfahren, wie Kinder diesen Übergang erleben und welche Faktoren ihr soziales Wohlbefinden und ihre psychische Gesundheit in dieser wichtigen Entwicklungsphase unterstützen. 🧒💛🌱

Für den ersten Teil unserer Studie durften wir 95 Kinder im Alter von 5 Jahren an der Uni Wien begrüßen. 👧🏼👦🏽✨ Mit viel Neugier, Freude und Engagement haben sie unsere Forschungsarbeit möglich gemacht. 🧠🔍

Den Abschluss unserer Testphase hat das Projektteam gemeinsamen in einem Café gefeiert. 🧡

Ein herzliches Dankeschön an alle Kinder und Familien, die teilgenommen haben! 🫶🏻 Wir freuen uns schon auf den zweiten Teil der Studie, der im Frühjahr starten wird. Dann dürfen wir die Kinder erneut bei uns begrüßen und sie auf ihrem weiteren Weg rund um den Schuleinstieg begleiten. 🎒🏫

Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte des Projekts und unsere Ergebnisse mit euch zu teilen. 📖🧠✨
🏫🔍🌱

✨ The first part of our school transition study is completed! ✨

The transition from kindergarten to school is an exciting time full of new experiences for children and their families. 🎒🏫 As part of our international research project, we aim to learn more about how children experience this transition and which factors support their social well-being and mental health during this important stage of development. 🧒💛🌱

For the first part of our study, we welcomed 95 five-year-old children to the University of Vienna. 👧🏼👦🏽✨ With great curiosity, enthusiasm, and engagement, they made our research possible. 🧠🔍

We celebrated the end of this project phase together at a café. 🧡

A heartfelt thank you to all the children and families who participated! 🫶🏻 We are looking forward to the second part of the study, which will begin in spring. Then, we will have the pleasure of welcoming the children back and accompanying them on their ongoing journey at school. 🎒🏫

We are excited for the next steps of the project and look forward to sharing our findings with you. 📖🧠✨

 : Bildschirmzeit ist nicht gleich Bildschirmzeit 🧒📱Viele Eltern kennen die Situation: noch eine Folge, ein kurzes Video...
25/09/2026

: Bildschirmzeit ist nicht gleich Bildschirmzeit 🧒📱

Viele Eltern kennen die Situation: noch eine Folge, ein kurzes Video oder ein Spiel am Tablet. Aber wie hängt frühe Bildschirmzeit mit der späteren Entwicklung zusammen? 🖥️📱🌱

Die Antwort ist nicht ganz einfach. In einer kürzlich veröffentlichten Längsschnittstudie stand mehr Bildschirmzeit (mehr als 1,5 Stunden täglich) im Alter von 2 Jahren mit einem kleineren Wortschatz, schwächeren Kommunikationsfähigkeiten und geringeren frühen Lernfähigkeiten im Vorschulalter in Zusammenhang. 🔢✏️ Bei sehr viel Bildschirmzeit (mehr als 2,5 Stunden täglich) zeigten sich später auch häufiger Schwierigkeiten im Umgang mit Gleichaltrigen. 👧💬 Andere Ergebnisse zeigen jedoch keinen klaren Zusammenhang zwischen der Dauer der Bildschirmzeit und zum Beispiel dem allgemeinen Wohlbefinden von Kindern.

Wichtig scheint außerdem nicht nur zu sein, wie lange Kinder Bildschirme nutzen, sondern auch, was sie anschauen und ob Erwachsene sie dabei begleiten. Kinder lernen Sprache vor allem im direkten Austausch: wenn jemand mit ihnen spricht, auf sie reagiert und gemeinsam mit ihnen Dinge benennt. 👶🔄 🧑‍🤝‍🧑 Medien können dabei unterstützen, zum Beispiel wenn ein Kind mit einer Bezugsperson ein E-Book anschaut und darüber spricht. Weniger förderlich scheint es dagegen zu sein, wenn Kinder häufig passiv fernsehen oder wenn Erwachsene in gemeinsamen Alltagssituationen, etwa beim Essen, Anziehen oder Spielen, oft durch das Smartphone abgelenkt sind.

Kurz gesagt: Bildschirmzeit ist nicht automatisch schlecht. Hochwertige, kindgerechte und bildungsbezogene Inhalte können sinnvoll sein, besonders wenn sie gemeinsam genutzt werden. 🌱📚 🤝 Gleichzeitig ist es wichtig, dass genug Zeit für Spiel, Bewegung, Gespräche und soziale Erfahrungen bleibt. ⚖️ Zum x-ten Mal dieselbe Folge einer Kinderserie zu schauen, wenn ein Kind krank ist oder eine lange Autofahrt überstehen muss, ist also etwas anderes als regelmäßige Bildschirmzeit statt Spielplatz, Vorlesen oder gemeinsamem Spielen.

🎮🎥💻

: Not all screen time is the same 🧒📱

Many parents know the situation: one more episode, a short video, or a quick game on the tablet. But how is early screen time related to later child development? 🖥️📱🌱

The answer is not that simple. In one recently published longitudinal study, more screen time, especially more than 1.5 hours per day, at age 2 was associated with a smaller vocabulary, weaker communication skills, and lower early learning skills in preschool age. 🔢✏️ With very high screen time, more than 2.5 hours per day, children also showed more difficulties with peers later on. 👧💬 However, other findings show no clear association between the amount of screen time and, for example, children’s general well-being.

What seems to matter is not only how long children use screens, but also what they watch and whether adults engage with them during screen use. Children learn language especially through direct interaction: when someone talks to them, responds to them, and names things together with them. 👶🔄 🧑‍🤝‍🧑 Digital media can support this, for example when a child reads an e-book together with a caregiver and they talk about it. In contrast, it seems to be less beneficial when children often watch television passively or when adults are frequently distracted by their smartphone during shared everyday situations, such as eating, getting dressed, or playing.

In short: screen time is not automatically bad. High-quality, age-appropriate, and educational content can be beneficial, especially when it is used together. 🌱📚 🤝At the same time, it remains important that children have enough time for play, movement, conversations, and social experiences. ⚖️ Watching the same episode of a children’s show for the umpteenth time when a child is sick or needs to get through a long car ride is therefore different from regular screen time replacing other valuable activities such as going to the playground, reading together, or shared play.

Quellen:
Gath, M., Horwood, L. J., Gillon, G., McNeill, B., & Woodward, L. J. (2026). Longitudinal associations between screen time and children’s language, early educational skills, and peer social functioning. Developmental Psychology, 62(3), 638–652. https://doi.org/10.1037/dev0001907
Jing, M., Ye, T., Kirkorian, H. L., & Mares, M. (2023). Screen media exposure and young children’s vocabulary learning and development: A meta‐analysis. Child Development, 94(5), 1398–1418. https://doi.org/10.1111/cdev.13927
Przybylski, A. K., & Weinstein, N. (2019). Digital screen time limits and young children’s psychological well‐being: Evidence from a population‐based study. Child Development, 90(1), e56–e65. https://doi.org/10.1111/cdev.13007
Sundqvist, A., Koch, F.-S., Birberg Thornberg, U., Barr, R., & Heimann, M. (2021). Growing up in a digital world – Digital media and the association with the child’s language development at two years of age. Frontiers in Psychology, 12, 569920. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2021.569920

  ✈️ Im Juli waren vier Mitglieder unseres Teams beim Internationalen Kongress der Säuglingsforschung in Panama City. 🇵🇦...
21/09/2026

✈️

Im Juli waren vier Mitglieder unseres Teams beim Internationalen Kongress der Säuglingsforschung in Panama City. 🇵🇦 Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das kulturelle, soziale und ökologische Umfeld die frühe Entwicklung von Babys prägt. Denn kein Baby entwickelt sich losgelöst von seiner Umgebung. 👶🌎 Unsere Kolleg*innen präsentierten dort auch ihre aktuellen Forschungsarbeiten (v.l.n.r.).

🫀 Markus Tünte hielt einen Vortrag darüber, wie die Wahrnehmung körpereigener Signale mit Empathie und prosozialem Verhalten bei Babys und Kleinkindern zusammenhängt.

🧠 Berit Reise ging in ihrem Poster der Frage nach, ob die Wahrnehmung visueller Rhythmen im frühen Säuglingsalter mit späteren Sprachfähigkeiten zusammenhängt.

💛 Nina Besser Ilan beschäftigte sich in ihrem Vortrag mit der emotionalen Abstimmung von Müttern und ihren neun Monate alten Babys. Dabei untersuchte sie den Herzschlag von Müttern und ihren Babys sowie die Rolle der Wahrnehmung innerer Körpersignale.

👀 Alicja Brzozowska sprach in ihrem Vortrag darüber, wie das Gehirn von Babys rhythmische Bewegungen verarbeitet.

Auch unsere ehemalige Kollegin Susanne Reisner, die vor Kurzem ihre Dissertation bei uns abgeschlossen hat und inzwischen als Postdoc im Bereich Sprache und Kognition in Paris forscht, war beim Kongress vertreten. 🎶 In ihrem Poster untersuchte sie, wie das Singen von Bezugspersonen mit den Lautäußerungen und Reaktionen von Babys zusammenhängt.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Forschung in Panama vertreten war und dort so viele unterschiedliche Perspektiven auf die frühkindliche Entwicklung zusammengekommen sind! 🔍✨

🤗💬🤝

In July, four members of our team attended the International Congress of Infant Studies in Panama City. 🇵🇦 The conference focused on how cultural, social, and environmental contexts shape infants’ early development. After all, no baby develops independently of their environment. 👶🌎 Our colleagues also presented their latest research (left to right).

🫀 Markus Tünte gave a presentation on how the perception of the internal body signals is related to empathy and prosocial behavior in infants and toddlers.

🧠 In her poster presentation, Berit Reise investigated whether infants’ perception of visual rhythms can predict later language skills.

💛 Nina Besser Ilan presented her research on the emotional co-regulation between mothers and their nine-month-old babies. She examined heartrates of mother and child as well as the role of perceiving internal bodily signals.

👀 Alicja Brzozowska discussed in her talk how infants’ brains process rhythmic motion.

Our former colleague Susanne Reisner, who recently completed her PhD with us and is now conducting postdoctoral research in the field of language and cognition in Paris, also attended the conference. 🎶 In her poster presentation, she examined how caregiver singing is related to infants’ vocalizations and physiological responses.

We are delighted that our research was represented in Panama and that so many different perspectives on early childhood development came together there! 🔍✨

 : Kinder (und Erwachsene) können aus Meinungsverschiedenheiten lernen ⚖️ Es kommt häufig vor, dass Menschen unterschied...
14/09/2026

: Kinder (und Erwachsene) können aus Meinungsverschiedenheiten lernen ⚖️

Es kommt häufig vor, dass Menschen unterschiedlicher Meinung sind. Diskussionen werden jedoch oft vermieden, da Konflikte als unangenehm empfunden werden. 🙅 Dabei bieten sie die Möglichkeit, neue Informationen zu gewinnen und die eigenen Ansichten zu überdenken oder zu erweitern. Besonders bei Kindern können andere Meinungen dazu führen, dass ihre Neugierde geweckt wird, das kritisches Denken gefördert und Selbstüberschätzung reduziert wird. 🧒💡

Meinungsverschiedenheiten bieten somit eine Gelegenheit zum Lernen. 🌱 Kanadische Forscher*innen haben sich daher mit der Frage beschäftigt, wie sich die Motivation fördern lässt, aus Meinungsverschiedenheiten zu lernen. Sie stellten fest, dass Kinder und Erwachsene häufiger Situationen aufsuchten, in denen sie auf andere Meinungen trafen, wenn ihnen die Vorteile von Meinungsverschiedenheiten für das Lernen aufgezeigt wurden. 🔍

Eine weitere spannende Erkenntnis ist, dass die Teilnehmer*innen bei anderen häufiger dafür waren, dass sie eine Meinungsverschiedenheit aufsuchen sollten, als wenn es um sie selbst ging. Das Lernen aus Meinungsverschiedenheiten kann also gestärkt werden, wenn man sich zuerst überlegt, was man anderen raten würde, bevor man selbst handelt. 🤔💭

💬🤝✨

: Children (and adults) can learn from disagreements ⚖️

It is common for people to hold differing opinions. However, discussions are often avoided because conflicts are perceived as unpleasant. 🙅 Yet they offer an opportunity to gain new insights and to reconsider or broaden one’s own views. Especially in children, exposure to different opinions can spark curiosity, promote critical thinking and reduce overconfidence. 🧒💡

Disagreements thus present an opportunity for learning. 🌱 Canadian researchers have therefore investigated how motivation to learn from disagreement can be encouraged. They found that children and adults were more likely to seek out situations where they encountered differing opinions when the learning benefits of such disagreements were highlighted to them. 🔍

Another interesting finding is that participants more readily endorsed seeking out disagreements when this concerned others than themselves. Learning from disagreements can therefore be strengthened by first considering what advice you would give to others before taking action yourself. 🤔💭

Quelle:
Blakey, K. H., & Ronfard, S. (2026). How to Increase Children’s and Adults’ Interest in Learning From Disagreement. Developmental Science, 29(4), e70237-n/a. https://doi.org/10.1111/desc.70237

Alles Gute zum Start ins neue Schuljahr! 🎒✨ Für viele Kinder beginnt nun ein ganz besonderer neuer Lebensabschnitt. Die ...
07/09/2026

Alles Gute zum Start ins neue Schuljahr! 🎒✨

Für viele Kinder beginnt nun ein ganz besonderer neuer Lebensabschnitt. Die Wiener Kinderstudien wünschen allen Schulanfänger*innen einen gelungenen Start, viel Freude beim Lernen, neue Freundschaften und viele spannende Entdeckungen. ✏️📚

Auch unsere Studie zum Schulanfang geht in die nächste Runde. Wir freuen uns darauf, die teilnehmenden Familien wiederzusehen und mehr darüber zu erfahren, wie Kinder und ihre Eltern den Übergang vom Kindergarten in die Schule erleben. 🔎

🍎📖📐

Best wishes for the start of the new school year! 🎒✨

For many children, now is the beginning of a very special new chapter in their lives. The Vienna Child Studies wish all first-graders a successful start, lots of joy while learning, new friendships, and many exciting discoveries. ✏️📚

Our study on starting school is also entering its next phase. We look forward to seeing the participating families again and learning more about how children and their parents experience the transition from kindergarten to school. 🔎

 : Eine sichere Bindung unterstützt das prosoziale Verhalten von Kindern 💚🤲 Ein Kind tröstet ein anderes Kind, das weint...
03/09/2026

: Eine sichere Bindung unterstützt das prosoziale Verhalten von Kindern 💚🤲

Ein Kind tröstet ein anderes Kind, das weint 🫂 oder teilt das mitgebrachte Essen mit anderen 🍏. Dieses Verhalten, das anderen zugutekommt, nennt sich prosoziales Verhalten und es kann sich neben dem Trösten und Teilen auch durch Mitgefühl, Rücksichtnahme und Helfen äußern. Das prosoziale Verhalten ist wichtig für ein harmonisches und kooperatives Zusammenleben mit anderen. 🧑‍🤝‍🧑

Forscher*innen versuchen herauszufinden, wie sich das prosoziale Verhalten entwickelt und wodurch es beeinflusst wird. Ein Faktor, der dabei eine Rolle spielt, ist die Bindung, also die emotionale Beziehung zwischen einem Kind und dessen Bezugspersonen. 💚 Kinder, die eine sichere Bindung zu ihren Bezugspersonen aufweisen, also ihre Bezugspersonen als verlässlich und unterstützend erleben, zeigen häufiger prosoziales Verhalten. Kindern fällt es durch die sichere Bindung zu ihren Bezugspersonen leichter, anderen zu vertrauen und zu helfen, sowie sich helfen zu lassen. Zudem unterstützt eine sichere Bindung die Fähigkeit von Kindern, mit ihren eigenen Emotionen umzugehen. 👧🤝👦

Neben der Bindung können auch andere Einflüsse das prosoziale Verhalten beeinflussen. So spielen beispielsweise Vorbilder eine Rolle, genauso wie die Erziehung und Werte, mit denen ein Kind aufwächst. 🏡✨✨

🧩🫶🌱

: Secure attachment supports prosocial behavior in children 💚🤲

One child comforts another child who is crying 🫂 or shares their food with others🍏. This behaviour, which benefits others, is called prosocial behaviour and, in addition to comforting and sharing, can also be expressed through showing compassion, consideration and helping others. Prosocial behaviour is important for harmonious and cooperative coexistence with others. 🧑‍🤝‍🧑

Researchers are trying to find out how prosocial behaviour develops and what influences it. One factor that plays a role here is attachment, which describes the emotional relationship between a child and their caregivers. 💚 Children who have a secure attachment to their caregivers, that is, who experience their primary caregivers as reliable and supportive, are more likely to display forms of prosocial behaviour. Children with a secure attachment to caregivers find it easier to trust and help others, as well as to accept help from others. Furthermore, a secure attachment supports their ability to deal with their own emotions. 👧🤝👦

In addition to attachment, other factors can also influence prosocial behaviour. For example, role models play a role, as do the values with which a child grows up. 🏡✨

Quellen:
Deneault, A.-A., Hammond, S. I., & Madigan, S. (2023). A Meta-Analysis of Child-Parent Attachment in Early Childhood and Prosociality. Developmental Psychology, 59(2), 236–255. https://doi.org/10.1037/dev0001484
Gross, J. T., Stern, J. A., Brett, B. E., & Cassidy, J. (2017). The multifaceted nature of prosocial behavior in children: Links with attachment theory and research. Social Development (Oxford, England), 26(4), 661–678. https://doi.org/10.1111/sode.12242

👶Nachwuchsforscher*innen gesucht!Babys begegnen täglich Menschen in Bewegung: Menschen gehen 🚶, tanzen 💃 oder gestikulie...
02/09/2026

👶Nachwuchsforscher*innen gesucht!
Babys begegnen täglich Menschen in Bewegung: Menschen gehen 🚶, tanzen 💃 oder gestikulieren 👋. Für Babys sind das alles wertvolle Lerngelegenheiten. Doch wie verarbeitet ihr Gehirn 🧠 diese Bewegungsrhythmen?

In unserer Studie mit 3 Monate alten Babys möchten wir untersuchen, ob bereits in diesem frühen Alter die Rhythmen von Körperbewegungen auch dann verarbeiten werden, wenn sie nicht von rhythmischen Geräuschen begleitet werden.

Dafür zeigen wir Ihrem Kind ein kurzes Video 📹, während es bei Ihnen auf dem Schoß sitzt 👨‍👩‍👧‍👦. Dabei wird mittels Elektroenzephalogramms (EEG) die Gehirnaktivität aufgezeichnet.

Möchten Sie mit Ihrem Baby an unserer Forschung teilnehmen und uns dabei helfen, mehr über die frühe Entwicklung des Gehirns zu erfahren? Dann melden Sie sich unter folgendem Link an: https://entw-psy.univie.ac.at/elterninformationen/online-anmeldung/

👶🧠🔍

👶 Junior Researchers wanted!
Every day, babies encounter movements all around them: people walking 🚶, dancing 💃, or gesturing 👋. This provides valuable learning opportunities for them. But how does the brain 🧠 process these movement rhythms?

In our study with 3-month-old babies, we aim to investigate whether infants at this early age can process the rhythms of body movements even when they are not accompanied by rhythmic sounds.

To do this, we will show your baby a short video 📹 while they sit comfortably on your lap 👨‍👩‍👧‍👦. During this time, we will record their brain activity using electroencephalography (EEG).

Would you like to take part in our research and help us learn more about early brain development? Then sign up using the following link: https://entw-psy.univie.ac.at/elterninformationen/online-anmeldung/

 : Die ersten Unterhaltungen von Babys beginnen ohne Worte 👶💬 Babys beginnen mit etwa acht Wochen, lange vor ihren erste...
26/08/2026

: Die ersten Unterhaltungen von Babys beginnen ohne Worte 👶💬

Babys beginnen mit etwa acht Wochen, lange vor ihren ersten Worten, kleine „Gespräche“ mit ihren Bezugspersonen zu führen. Dafür hören sie der Bezugsperson aufmerksam zu, warten und antworten dann mit Lauten oder Brabbeln. Dabei wechseln sich Babys jeweils mit der Bezugsperson ab. Dieses wechselseitige hin und her ähnelt späteren Gesprächen zwischen Erwachsenen. 👶🔄🧑

Die Wiener Kinderstudien schauten sich die frühen Gespräche von 4-6 Monate alten Babys und ihren Müttern genauer an. Dabei zeigte sich: Je häufiger sich beide bei der Unterhaltung abwechselten, desto stärker war die Synchronität ihrer Gehirnaktivitäten, also desto mehr schwangen die beiden buchstäblich auf der gleichen Wellenlänge. Dies hing außerdem mit einer ausgeprägteren Gehirnreife und einem größeren Wortschatz im Alter von zwei Jahren zusammen. Die frühen Unterhaltungen zwischen Babys und Bezugspersonen und insbesondere die Reaktion auf die Sprechversuche von Babys sind enorm wichtig, denn sie fördern die Sprach- und Gehirnentwicklung. 🧠

Für den Alltag bedeutet das, erzählen Sie Ihrem Baby etwas, machen Sie anschließend eine kleine Pause ⏸️ und geben Sie ihm Zeit mit Blicken 👀, Lauten 🔊 oder Bewegungen 👋 zu antworten. Auch ohne Worte kann so bereits sein echtes kleines Gespräch entstehen. 🫶

🧑‍🍼💬🤍

: Babies first conversations start without words 👶💬

Babies start having little „conversations” at around eight weeks, long before they say their first words. They listen attentively, wait and then respond with sounds, taking turns with their caregivers. This back-and-forth exchange is similar to later verbal conversations, even between adults. 👶🔄🧑

A study from the Vienna Child Studies took a closer look at the conversations of 4- to 6-month-old babies and their mothers. Results showed: The more frequently both took turns during the interaction, the more their brain activity synchronized, meaning they literally got on the same wavelength. This was also linked to greater brain maturity and a larger vocabulary by age two. These early conversations and the caregiver’s responses to a baby's attempts at speech are important as they can promote language and brain development. 🧠

In everyday life, this means, talk to your baby, then pause briefly ⏸️ and give them time to respond with eye contact 👀, sounds 🔊 or movements 👋. Even without words, a true little conversation can already unfold. 🫶

Quelle:
Nguyen, T., Zimmer, L., & Hoehl, S. (2023). Your turn, my turn. Neural synchrony in mother–infant proto-conversation. Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences, 378(1875), 20210488. https://doi.org/10.1098/rstb.2021.0488

  ✈️ Grüße aus Italien! 🇮🇹 Unsere beiden Kolleginnen Asti und Verena (v.l.n.r.) waren für die Wiener Kinderstudien auf d...
17/08/2026

✈️

Grüße aus Italien! 🇮🇹 Unsere beiden Kolleginnen Asti und Verena (v.l.n.r.) waren für die Wiener Kinderstudien auf der diesjährigen ESCAN (European Society for Cognitive and Affective Neuroscience) an der Sapienza Universität in Rom unterwegs. 🏛️ � � Dieses Treffen der europäischen Hirnforschung drehte sich vier Tage lang darum, wie wir Gefühle, Gedanken und soziales Verhalten verarbeiten. Mit über 900 Teilnehmenden und mehr als 750 wissenschaftlichen Beträgen war es die bisher größte ESCAN überhaupt! 💡✨

Natürlich haben die beiden dort auch unsere Forschung vertreten! Verena hat gemeinsam mit unserem ehemaligen Gastwissenschaftler Alessandro Carollo von der Universität Trento ein Symposium geleitet. Dort haben sie mit internationalen Kolleg*innen diskutiert, welche Faktoren die neuronale Synchronität, d.h. das Angleichen der Gehirnaktivität, zwischen Kindern und ihren Bezugspersonen oder Gleichaltrigen beeinflussen. Asti hat ein Poster zu ihrem Forschungsprojekt präsentiert über den Zusammenhang von sozialem Wohlbefinden und Synchronität. 🧠

Mit neuen Eindrücken und spannenden Impulsen sind die beiden nun wieder zurück in Wien. Wir freuen uns schon darauf, all die neuen Ideen in zukünftige Studien einfließen zu lassen. 🩷

🌍🤝💬�

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Greetings from Italy! 🇮🇹 Our two colleagues Asti und Verena (f.l.t.r.) participated in this year’s ESCAN (European Society for Cognitive and Affective Neuroscience) conference at Sapienza University in Rome for the Vienna Children’s Studies. 🏛️

This four day long gathering of European neuroscience researchers focused on how we process emotions, thoughts and social behavior. With over 900 participants and more than 750 scientific presentations, it was the largest ESCAN conference to date! 💡✨

Of course, the two of them were representing our research as well! Verena co-chaired a symposium with our former guest researcher Alessandro Carollo from the University of Trento. Together with international colleagues, they discussed which factors influence neural synchrony, i.e. the alignment of brain activity, between children and their caregivers or peers. Asti presented a poster on her research project about the connection between social well-being and synchrony. 🧠

With new insights and exciting inspiration, both are now back in Vienna. We’re already looking forward to incorporating all these new ideas into future studies. 🩷

 : Laufenlernen unterbricht kurzzeitig die Entwicklung von Lautäußerungen 👶🚶💬 Die kindliche Entwicklung ist ein vielseit...
13/08/2026

: Laufenlernen unterbricht kurzzeitig die Entwicklung von Lautäußerungen 👶🚶💬

Die kindliche Entwicklung ist ein vielseitiger und komplexer Prozess. 🧩 Manche Fähigkeiten fördern sich gegenseitig. So lernen Kinder mit dem Beginn des Laufens zum Beispiel, Gegenstände zu transportieren oder zu gestikulieren. 👏 Es gibt jedoch auch Fähigkeiten, deren Erwerb die Entwicklung anderer Fähigkeiten für eine gewisse Zeit unterbrechen oder verlangsamen kann. So verhält es sich auch beim Zusammenhang zwischen dem Laufenlernen und dem Sprechenlernen. 👣🗣️

In einer Studie wurden 22 Babys über mehrere Monate rund um den Beginn des Laufens beobachtet. Zwar nahmen die Lautäußerungen der Babys und deren Kombinationen im Verlauf der Studie insgesamt zu, dennoch zeigte sich rund um den Laufbeginn ein Einbruch in der Entwicklung der Lautäußerungen. Die Entwicklung verlief in dieser Zeit langsamer als zuvor, das heißt, die Babys machten vorübergehend weniger Fortschritte. Dies könnte daran liegen, dass das Laufenlernen das Gehirn und die Aufmerksamkeit stark beansprucht. 🧠 Die Babys müssen beispielsweise lernen, das Gleichgewicht zu halten, ihre Schritte zu koordinieren und Stürze zu vermeiden. Dadurch stehen für andere Entwicklungsaufgaben vorübergehend weniger Ressourcen zur Verfügung. ⚖️

Außerdem zeigte sich, dass Babys ihre Lautäußerungen während des Krabbelns bereits gut mit der Bewegung kombinieren konnten. Mit dem Beginn des Laufens liefen sie zunächst, ohne gleichzeitig Laute zu äußern. Das zeigt, dass neue Bewegungen zunächst geübt werden müssen, bevor sie mit anderen Tätigkeiten kombiniert werden können. 💡✨

Die Studie zeigt, dass die Entwicklung von Fähigkeiten nicht geradlinig verläuft und dass sich die Entwicklung von Sprache und Bewegung gegenseitig beeinflusst. Außerdem besteht kein Grund zur Sorge, wenn die Entwicklung des Sprechens während des Laufenlernens für eine gewisse Zeit langsamer verläuft.🩷👶

💬🔄🚶

: Learning to walk temporarily disrupts vocalization 👶🚶💬

Child development is a complex and dynamic process. 🧩 Some skills reinforce one another. For example, once children begin to walk, they become more likely to carry objects or use gestures. 👏 However, there are also skills whose acquisition can temporarily disrupt or slow down the development of other skills. This is the case with the relationship between learning to walk and learning to speak. 👣🗣️

In a study, 22 babies were observed over several months around the time they began to walk. Although vocalizations and their combinations increased overall during the observation period, there was a dip in the development of vocalizations around the time they began walking. Development during this period was less rapid than before, meaning the babies temporarily made less progress. This is likely due to the fact that learning to walk places heavy demands on the brain and attention. 🧠 For example, babies must learn to maintain their balance, coordinate their steps, and avoid falls. As a result, fewer resources are temporarily available for other developmental tasks. ⚖️

Furthermore, it was found that babies were already able to combine their vocalizations well with movement while crawling. When they began walking, they initially walked without making sounds at the same time. This suggests that new motor skills first need to become automated before they can be combined with other activities. 💡✨

The study demonstrates that the development of abilities is not a linear process and that language and motor development influence one another. It also shows that there is no reason for concern if speech development progresses more slowly for a period while a child is learning to walk. 🩷👶

Quelle:
Plate, S. N., Schneider, J. L., & Iverson, J. M. (2026). Dips in Development: Learning to Walk Temporarily Disrupts Infant Vocalization. Infancy, 31(3), e70099-n/a. https://doi.org/10.1111/infa.70099

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