Die Angewandte

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The University of Applied Arts Vienna is home to more than 2.000 students, many of whom come from other countries, both within Europe and abroad. The broad spectrum of artistic disciplines, complemented by a large number of scientific subjects, certainly enriches the special atmosphere that prevails at the »Angewandte«.

30/09/2026

Meret Caderas: Fest der Referenzen

Das Mittelalter wurde lange überwiegend als rückständig, dunkel oder frauenfeindlich abgewertet. Im Unterschied dazu rezipiert das Phänomen des emanzipatorischen Mediävalismus die Zeit positiv als voraufklärerisch, vorkapitalistisch sowie im Gegensatz zu heute solidarischer. In der zeitgenössischen Kunst zeigt sich dies in vielfältigen Mittelalterreferenzen.

Die wissenschaftliche Abschlussarbeit von Meret Caderas untersucht Monster Chetwynds Ausstellung „The Trompe l’oeil Cleavage“ im Kunsthaus Zürich vor diesem Hintergrund und kontextualisiert sie im Referenzialismus. Die Zusammenführung des emanzipatorischen Mediävalismus mit der Künstlerin verdeutlicht, dass im Zentrum des Phänomens nicht das Mittelalter steht, sondern eine Gegenwartskritik, und trägt damit zu einem Geschichtsverständnis bei, das die Vergangenheit nicht als abgeschlossen ansieht, sondern als Ausdruck der Zeit und Perspektive, aus der auf sie geblickt wird.



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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()
Interview: Jonathan Hörnig

Ausstellungsansichten: Kunsthaus Zürich, 2025 © Monster Chetwynd, Foto: © Franca Candrian, Kunsthaus Zürich

27/09/2026

Suzuka Hisamatsu: the score of dreams falls into days that will never return もう二度と戻らない日々にこぼれ落ちていく夢の楽譜

I look out of the window.
I wonder if I should go to the opening tonight.
What exactly is opening?
I remember a butterfly suspended in an aquarium in my dream.
The moon pulls me back into the layers.
I close the curtain and go back to sleep.
I look out of the window.
Standing in between mirrors, my gaze returns to me – indefinite.
Sun rays erase our dreams every morning.



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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()

22/09/2026

Felix Schmidt: A Day

“We are better able to enjoy a fantasy as fantasy when it is not our own” Susan Sontag 
9 am fantasy: 9 am fantasy is a mind body exercise. Breath in, breath loud. This morning, she’s dissolving into a single leg stretch on thick, supportive foam. Faux Fur, Pilates pants. (…)

Felix Schmidt’s collection “A Day” is about examining the question what the fantasy of fashion is or could be. In a playful approach to this question, he mapped out the collection in stations of what a day could be.
smidt

Cast:
Lena Weinberger 
Sophie Gogl 
Karolin Braegger 
Miruh Frutiger 
Otis Vogl-Fernheim 
Verena Wehofer .wiwien
Antonia Orsi 
Amy Ndiaye 
Ricarda Moser .damo

Jewelry by Uma Vogl-Fernheim

Bags by Karolin Braegger +
Hair and Make Up: 

Photographer on set: Julian Lee Harather , Aaron Gaab

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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()

18/09/2026

Lilian Marie Furrer: What we felt

“What we felt“ investigates the potential of locally sourced Austrian sheep’s wool and examines how digital fabrication can contribute to the enhancement of regional material resources. The focus is on wool as a raw material that is produced locally in large quantities but is often processed only to a limited extent or discarded. Using CNC and robot-assisted needle-felting processes, computational design is integrated with traditional textile manufacturing methods. Across three case studies with local designers, the project explores how these manufacturing processes can be applied to different functions, at varying scales and within diverse aesthetic contexts.
marie.furrer .robotics.lab

Diploma project by Lilian Marie Furrer with case study objects by Anni Chen (), Agnes Valerie Schlager (._.__) and Markus Töll (.sedia) produced with the support of the Angewandte Robotics Lab and made from 100 per cent Austrian sheep wool from Montafon (Vorarlberg), Texingtal (Lower Austria) and Villgratental (Tyrol).

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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()
Interview: Jonathan Hörnig

Vibrierende Vogelflüge, tanzende Körper und rotierende Maschinen: Erika Giovanna Klien (1900–1957) erlangte als herausra...
14/09/2026

Vibrierende Vogelflüge, tanzende Körper und rotierende Maschinen: Erika Giovanna Klien (1900–1957) erlangte als herausragende Vertreterin des Wiener Kinetismus früh internationale Bekanntheit. Ihre Kompositionen basieren auf der Beobachtung und Analyse komplexer Bewegungen – ob natürlichen oder technischen Ursprungs.

Nach ihrem Studium an der Kunstgewerbeschule Wien bei Franz Čižek und einer Schauspielausbildung übersiedelte Klien 1929 nach New York, wo sie zur präzisen Beobachterin des technischen Fortschritts und des beschleunigten Großstadtlebens wurde.

Die Ausstellung des Belvedere, in Zusammenarbeit mit der Universität für angewandte Kunst Wien – Kunstsammlung und Archiv sowie dem Istituto Italiano di Studi Germanici (Rom), beleuchtet alle Facetten ihres Œuvres.

18. September 2026 – 31. Januar 2027, Unteres Belvedere


Quivering birds in flight, dancing bodies, and rotating machines: Erika Giovanna Klien (1900–1957) was the foremost exponent of Viennese Kineticism. Her compositions were based on the observation and analysis of complex movements, whether natural or technical in origin.

After studying in the class of Franz Čižek at the School of Applied Arts in Vienna and training as an actor, Klien moved to New York in 1929, where she became a precise observer of technical progress and the accelerated pace of urban life.

The exhibition at Belvedere, in collaboration with the University of Applied Arts Vienna – Collection and Archive, and the Istituto Italiano di Studi Germanici, Rome, sheds light on all aspects of her oeuvre.
18 September 2026 – 31 January 2027, Lower Belvedere
Opening: 17 September

18 September 2026 – 31 January 2027, Lower Belvedere
Opening: 17 September

Belvedere Museum die Angewandte Istituto Italiano di Studi Germanici

10/09/2026

Marlis Nekula: Die Stabilisierung eines zerbrochenen Berges. Klebung und Entwicklung einer Stützkonstruktion für ein beidseitig bemaltes Glasgemälde von Herbert Brandl (um 1986)

Ausgangspunkt der Diplomarbeit von Marlis Nekula ist die Konservierung und Restaurierung eines gebrochenen, beidseitig bemalten und gerahmten Glasgemäldes des österreichischen Künstlers Herbert Brandl um 1986. Durch einen Transportschaden kam es zum Bruch der rund 75 cm langen Glasplatte. Neben der Bestands- und Zustandserfassung des Werkes erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit Klebemitteln, Klebemethoden und Stützkonstruktionen für Flachglas für in-situ-Klebungen.
marlis.nekula .conservation

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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()

06/09/2026

Jonathan Dellago: Vom Verlorengehen

„Ich gehe los, wissend, dass für die kommende Zeit mein Körper beschäftigt sein wird und ich nicht in meinen Gedanken hängen bleiben kann. Ich mag nicht jede Landschaft, Felsen sind für mich wichtig. Sie sind griffig, meine Augen, meine Füße und meine Hände können sich an ihnen festhalten. Zeit vergeht, aber sie bleiben als feste Orientierung.“ Jonathan Dellago



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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()

03/09/2026

Martin Gius: memoryflash

„And if the wiring brings previously separate data flows onto a single digitally standardized sequence of numbers, any medium can be transformed into any other. With numbers, nothing is impossible.“ – Friedrich Kittler

This quote illustrates the core idea behind the interactive multimedia installation memoryflash: any arbitrary file on a computer holds countless possibilities of interpretation, of which, however, only one is made visible at a time – determined exclusively by conventions such as file types or encoding standards.
engine
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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()

30/08/2026

Katharina Wiesinger: Moiré Métallique im Biedermeier: Herstellungstechnik, Materialität und Restaurierung von lüstrierten Stanniolfolien aus dem Technischen Museum Wien

Katharina Wiesingers Diplomarbeit untersucht ein Konvolut von 20 gerollten Stanniolfolien aus der Zeit um 1820 aus dem ehemaligen k.k. Nationalfabriksproduktenkabinett (heute Technisches Museum Wien). Die teils moirierten und lüstrierten Zinnfolien repräsentieren eine weitgehend vergessene Technik der Oberflächenveredelung im Biedermeier und werden erstmals wissenschaftlich erschlossen.

Da zu moiriertem Stanniol bislang kaum Forschung vorliegt, leistet die Arbeit einen grundlegenden Beitrag zur Material-, Kultur- und Technikgeschichte von Zinn und seinen Anwendungen.

.conservation

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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()

23/08/2026

Emma Peinhopf: Arbeits(titel)

Ich bin bei der Arbeit, ich habe noch so viel Arbeit zu erledigen, oder ich habe keine Lust auf die Arbeit – solche alltäglichen Aussagen erwecken den Eindruck, es sei nicht erklärungsbedürftig, was „Arbeit“ oder „Arbeiten“ bedeuten. Aber worüber sprechen Menschen, wenn sie über Arbeit sprechen? Was soll das überhaupt sein – Arbeit? Im Zuge der von Emma Peinhopf angestrebten Suche nach einem adäquaten Arbeitsbegriff bzw. Titel besucht sie drei unterschiedliche Arbeitsorte und bringt eine multiperspektivische Zusammenarbeit in großformatigen Buntstiftzeichnungen aufs Papier.



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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()

Adresse

Oskar-Kokoschka-Platz 2
Wien
1010

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