IWK - Institut für Wissenschaft und Kunst

IWK - Institut für Wissenschaft und Kunst Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) gefördert von MA7 Kultur, BMFWF, AK Wien

Das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) widmet sich seit seiner Gründung im Jahre 1946 der Forschung, Wissenschaftsvermittlung und Erwachsenenbildung. Zu seinen Aktivitäten gehören die Organisation von Vorträgen, Diskussionen und Tagungen sowie der Betrieb von Dokumentations- und Forschungsstellen. Das IWK bildet eine Plattform für den Austausch zwischen universitären und außeruniversitären, zwischen internationalen und heimischen WissenschaftlerInnen sowie dem österreichischen akademischen Nachwuchs. Seit Anfang 2012 besteht eine Kooperation mit der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien. Für das IWK als außeruniversitärer Einrichtung steht die Aufgabe im Vordergrund, gesellschaftsrelevante Themen aufzugreifen und sich an eine breitere Öffentlichkeit zu wenden, die an aktuellen Entwicklungen in Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft interessiert ist. Das umfassende Veranstaltungsprogramm des IWK ist interdisziplinär ausgerichtet, sodass komplexe Problemstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven reflektiert werden können. Aufgrund seines niederschwelligen Zugangs und seiner Orientierung an gesellschaftspolitischen Themen stellt das IWK eine Einrichtung dar, die Wissenschaft und Erwachsenenbildung modellhaft miteinander verknüpft. Ein besonderer Schwerpunkt des IWK liegt auf der Grundlagenarbeit im Bereich der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung.

Monster im Innen und Außen: Vorboten des Faschismus? In Zeiten von Krisen und gesellschaftlichen Spannungen suchen wir o...
13/09/2026

Monster im Innen und Außen: Vorboten des Faschismus?

In Zeiten von Krisen und gesellschaftlichen Spannungen suchen wir oft nach neuen Wegen der emotionalen Gegenwehr. Genau hier setzt die britische Psychoanalytikerin und Malerin Marion Milner an. Sie beschrieb die Bedrohung der 1930er Jahre als Begegnung mit „monsters within and without“ – Kräften, die im eigenen Inneren und gleichzeitig in der politischen Realität wirksam sind.
Gemeinsam mit Dr. Jan Niggemann (oieb) laden wir zu einem Workshop ein, der Theorie mit Praxis verbindet.

📅 WANN: Fr. 30.10.2026 | 14:00 – 19:00 Uhr
📍 WO: IWK (Institut für Wissenschaft und Kunst)

Näheres über den Link in unserer Bio!

🔗Eine Kooperation mit dem oieb (Österreichisches Institut für Erwachsenenbildung).

11/09/2026
Am 21. und 22.09.2026 findet am Institut für Wissenschaft und Kunst in Wien eine trans- und interdisziplinäre Konferenz ...
08/09/2026

Am 21. und 22.09.2026 findet am Institut für Wissenschaft und Kunst in Wien eine trans- und interdisziplinäre Konferenz zum Thema „Krisendialektik und radikale Imagination“ statt. Die Konferenz wird von Prof. Dr. Nadja Meisterhans und Dr. Alexander Neupert-Doppler im Rahmen des DFG-Projekts ‚Dialektik der Pandemie – Zwischen Autoritarismus und Utopie‘ (Karlsruhe) ausgerichtet.

📌 IWK Wien
21. & 22.09.2026

Das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) lädt im Sommer 2026 zu den IWK-Sommergesprächen ein, die sich in diesem Ja...
17/08/2026

Das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) lädt im Sommer 2026 zu den IWK-Sommergesprächen ein, die sich in diesem Jahr dem Schwerpunktthema der Menschenrechte widmen. Die Live-Aufnahme des Podcasts IWKlub beleuchtet die drei zentralen Konfliktfelder Asyl, Digitalisierung und Lieferketten in drei Gesprächen. Lea Wimmer wird Karin Fischer, Elke Aigner und Tünde Fülöp zum Thema befragen.

🗓 24/08 19.00 Karin Fischer: Globale Lieferketten und Menschenrechte
🗓 25/08 19.00 Alke Aigner: Menschenrechte unter Druck
🗓 27/08 18.00 Tünde Fülöp: Grundrechte im Zeitalter der Überwachungsökonomie. Zwischen Schutzpflicht und Standortlogik

📌 Vor Ort, am IWK

iwk.ac.at
Berggasse 17, Wien 1090

unterstützt durch die finanziellen Mittel der ÖGPB

14/08/2026

Bis hierher und nicht weiter!? Halt und Haltung in der Erwachsenenbildung

Vorschau für das Wintersemester 2026/2027 im Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis.

"Es gibt keine neutrale Bildung. Bildung ist entweder ein Instrument, das dazu dient, die junge Generation in die Logik des bestehenden Systems einzufügen und sich ihm anzupassen, oder sie wird zur ‚Praxis der Freiheit‘, die den Menschen befähigt, kritisch und schöpferisch seine Realität zu verwandeln.“ Paolo Freire

In der Erwachsenenbildung sind Haltung und Haltungsarbeit zunehmend unter Druck geraten. Inhaltliche Positionen, kritische Reflexion und die Verpflichtung gegenüber Teilnehmenden treten hinter Qualitätsrahmen, institutionelle Vorgaben sowie politischen und finanziellen Druck zurück. Bildung wird dabei leicht zum Instrument für Erziehungsmaßnahmen, Migrationspolitik oder die Vermittlung vermeintlich unverzichtbaren Wissens.

Gleichzeitig soll Erwachsenenbildung Krisen bewältigbar machen, neutral bleiben und dennoch zur kritischen Auseinandersetzung befähigen. Doch angesichts der schnellen Verfügbarkeit von Wissen und seiner KI-gestützten Verarbeitung droht eigenständige Denkarbeit hinter bloßer Kompetenzorientierung zu verschwinden.

Im Zwang zur praktischen Verwertbarkeit verliert Haltung an Bedeutung und bietet weder intellektuell noch emotional Halt.
Wenn Erwachsenenbildung jedoch Haltung zeigt, kann sie Halt geben. Nicht für alle, aber für jene, die ihn benötigen. Sie muss nicht retten, sondern Räume für kritisches Denken eröffnen. Damit knüpft sie an ihre Wurzeln in sozialen Bewegungen an, die Bildung als demokratisches Recht verstehen. Dafür braucht es intellektuelle Disziplin und praktische Kreativität, um Haltungen zu entwickeln, die mehr Halt bieten als die gegenwärtigen Bedingungen.

Am 13.10.2026, 19h starten wir mit einem Gerspräch zum Thema mit Barbara Litsauer (IWK - Institut für Wissenschaft und Kunst), Angelika Hrubesch (lernraum.wien/ VHS Wien), Barbara Gruber-Rotheneder (Ring Österreichischer Bildungswerke) und Stefan Vater (Verband Österreichischer Volkshochschulen) moderiert von Jan Niggemann

🏛 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘄𝗶𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗶𝗹𝗹𝗲𝗻? 🧐Mit einem Podiumsgespräch mit Saya Ahmad (SPÖ) und Maria Vogt (ÖBV Via Campesina).Der themati...
20/05/2026

🏛 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘄𝗶𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗶𝗹𝗹𝗲𝗻? 🧐
Mit einem Podiumsgespräch mit Saya Ahmad (SPÖ) und Maria Vogt (ÖBV Via Campesina).
Der thematische Input kommt von Margarete Ringler vom
Anmeldung erforderlich

Beim 𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗽𝘂𝗻𝗸𝘁 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗕𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴 am 30. Mai widmen wir uns diesmal dem Thema "𝗗𝗮𝘀 𝗕𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗵𝗿𝗲𝗻𝗮𝗺𝘁 𝗮𝗹𝘀 𝗛𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻 𝗶𝗺 𝗽𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗙𝗲𝗹𝗱: 𝗜𝗱𝗲𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗥𝗲𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁."🎤
💬 Welche Herausforderungen entstehen, wenn man „ungewollt“ politisch wird?
💬 Wie können Bildungsehrenamtliche ihre politische Wirksamkeit gezielt nutzen?
💬 Wie kann man die Eigenständigkeit der Position bewusst gestalten?
💬 Welche Rolle spielt die Gemeinde als politischer Gestaltungsraum?
Die Veranstaltung ist kostenlos!

Ein Angebot im Rahmen der Politik-Werkstatt.
Gefördert durch Mittel der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung

29/04/2026

Der Ring Österreichischer Bildungswerke lädt zum nächsten Jour fixe Bildungstheorie/ Bildungspraxis am Donnerstag, 30. April 2026, 19 Uhr ein:
"Sehen und gesehen werden? Aufsuchende politische Bildung"
Im Jour fixe spricht Thomas Gill zum Lösungsansatz aufsuchender politischer Bildung, um auch entfernte oder marginalisierte Zielgruppen zu erreichen. Außerdem stellt er das "Handbuch aufsuchende politische Bildung" vor, das auch Anregungen für inklusiver gestaltete Erwachsenenbildung enthält.

Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst (hybrid), Berggasse 17/1, 1090 Wien
Eine Online-Teilnahme ist möglich:
ZOOM: https://zoom.us/j/95069432620
Meeting-ID: 950 6943 2620

Referent:
Thomas Gill: Leiter der Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Bild: Ring Österreichischer Bildungswerke

25/04/2026

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis am 30. April 2026 um 19 Uhr 💻📖🔎

Wir freuen uns auf die kommende Veranstaltung zum Thema "Sehen und gesehen werden? Aufsuchende politische Bildung".

Im Jour fixe spricht Thomas Gill zum Lösungsansatz aufsuchender politischer Bildung, um auch entfernte oder marginalisierte Zielgruppen zu erreichen. Außerdem stellt er das "Handbuch aufsuchende politische Bildung" vor, das auch Anregungen für inklusiver gestaltete Erwachsenenbildung enthält.

📆 Donnerstag, 30. April 2026
⏰ 19 - 21 Uhr
📍IWK - Institut für Wissenschaft und Kunst | Berggasse 17/1, 1090 Wien

Die Veranstaltung ist hybrid organisiert und findet in Präsenz am IWK - Institut für Wissenschaft und Kunst und online unter unten stehendem Zoomlink statt.

ZOOM: https://zoom.us/j/95069432620
Meeting-ID: 950 6943 2620

Nähere Infos unter: https://ring.bildungswerke.at/veranstaltungen/jour-fixe-bildungstheorie-bildungspraxis-sichtbarkeiten-aufsuchende-politische-bildung/

Konzept und Organisation:
_Barbara Gruber-Rotheneder: pädagogisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin im Ring Österreichischer Bildungswerke
_Barbara Litsauer: Generalsekretärin des IWK - Institut für Wissenschaft und Kunst, Lektorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien
_Jan Niggemann: wissenschaftliche und pädagogische Leitung im Österreichisches Institut für Erwachsenenbildung (oieb)
_Stefan Vater: wissenschaftlicher Mitarbeiter der Pädagogischen Arbeits- und Forschungsstelle des Verband Österreichischer Volkshochschulen, Lehrbeauftragter für Genderstudies an der Universität Wien
_Veronika Wöhrer: Professorin für Bildung und Ungleichheit am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien
_lernraum.wien der Wiener Volkshochschulen

Adresse

Berggasse 17
Wien
1090

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 17:00

Telefon

+4313174342

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