IWK - Institut für Wissenschaft und Kunst

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Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) gefördert von MA7 Kultur, BMFWF, AK Wien

Das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) widmet sich seit seiner Gründung im Jahre 1946 der Forschung, Wissenschaftsvermittlung und Erwachsenenbildung. Zu seinen Aktivitäten gehören die Organisation von Vorträgen, Diskussionen und Tagungen sowie der Betrieb von Dokumentations- und Forschungsstellen. Das IWK bildet eine Plattform für den Austausch zwischen universitären und außeruniversitären,

14/08/2026

Bis hierher und nicht weiter!? Halt und Haltung in der Erwachsenenbildung

Vorschau für das Wintersemester 2026/2027 im Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis.

"Es gibt keine neutrale Bildung. Bildung ist entweder ein Instrument, das dazu dient, die junge Generation in die Logik des bestehenden Systems einzufügen und sich ihm anzupassen, oder sie wird zur ‚Praxis der Freiheit‘, die den Menschen befähigt, kritisch und schöpferisch seine Realität zu verwandeln.“ Paolo Freire

In der Erwachsenenbildung sind Haltung und Haltungsarbeit zunehmend unter Druck geraten. Inhaltliche Positionen, kritische Reflexion und die Verpflichtung gegenüber Teilnehmenden treten hinter Qualitätsrahmen, institutionelle Vorgaben sowie politischen und finanziellen Druck zurück. Bildung wird dabei leicht zum Instrument für Erziehungsmaßnahmen, Migrationspolitik oder die Vermittlung vermeintlich unverzichtbaren Wissens.

Gleichzeitig soll Erwachsenenbildung Krisen bewältigbar machen, neutral bleiben und dennoch zur kritischen Auseinandersetzung befähigen. Doch angesichts der schnellen Verfügbarkeit von Wissen und seiner KI-gestützten Verarbeitung droht eigenständige Denkarbeit hinter bloßer Kompetenzorientierung zu verschwinden.

Im Zwang zur praktischen Verwertbarkeit verliert Haltung an Bedeutung und bietet weder intellektuell noch emotional Halt.
Wenn Erwachsenenbildung jedoch Haltung zeigt, kann sie Halt geben. Nicht für alle, aber für jene, die ihn benötigen. Sie muss nicht retten, sondern Räume für kritisches Denken eröffnen. Damit knüpft sie an ihre Wurzeln in sozialen Bewegungen an, die Bildung als demokratisches Recht verstehen. Dafür braucht es intellektuelle Disziplin und praktische Kreativität, um Haltungen zu entwickeln, die mehr Halt bieten als die gegenwärtigen Bedingungen.

Am 13.10.2026, 19h starten wir mit einem Gerspräch zum Thema mit Barbara Litsauer (IWK - Institut für Wissenschaft und Kunst), Angelika Hrubesch (lernraum.wien/ VHS Wien), Barbara Gruber-Rotheneder (Ring Österreichischer Bildungswerke) und Stefan Vater (Verband Österreichischer Volkshochschulen) moderiert von Jan Niggemann

Photos from Oberösterreichisches Volksbildungswerk's post 30/05/2026
Photos from IWK - Institut für Wissenschaft und Kunst's post 20/05/2026

🏛 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘄𝗶𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗶𝗹𝗹𝗲𝗻? 🧐
Mit einem Podiumsgespräch mit Saya Ahmad (SPÖ) und Maria Vogt (ÖBV Via Campesina).
Der thematische Input kommt von Margarete Ringler vom
Anmeldung erforderlich

Beim 𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗽𝘂𝗻𝗸𝘁 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗕𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴 am 30. Mai widmen wir uns diesmal dem Thema "𝗗𝗮𝘀 𝗕𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗵𝗿𝗲𝗻𝗮𝗺𝘁 𝗮𝗹𝘀 𝗛𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻 𝗶𝗺 𝗽𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗙𝗲𝗹𝗱: 𝗜𝗱𝗲𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗥𝗲𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁."🎤
💬 Welche Herausforderungen entstehen, wenn man „ungewollt“ politisch wird?
💬 Wie können Bildungsehrenamtliche ihre politische Wirksamkeit gezielt nutzen?
💬 Wie kann man die Eigenständigkeit der Position bewusst gestalten?
💬 Welche Rolle spielt die Gemeinde als politischer Gestaltungsraum?
Die Veranstaltung ist kostenlos!

Ein Angebot im Rahmen der Politik-Werkstatt.
Gefördert durch Mittel der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung

29/04/2026

Der Ring Österreichischer Bildungswerke lädt zum nächsten Jour fixe Bildungstheorie/ Bildungspraxis am Donnerstag, 30. April 2026, 19 Uhr ein:
"Sehen und gesehen werden? Aufsuchende politische Bildung"
Im Jour fixe spricht Thomas Gill zum Lösungsansatz aufsuchender politischer Bildung, um auch entfernte oder marginalisierte Zielgruppen zu erreichen. Außerdem stellt er das "Handbuch aufsuchende politische Bildung" vor, das auch Anregungen für inklusiver gestaltete Erwachsenenbildung enthält.

Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst (hybrid), Berggasse 17/1, 1090 Wien
Eine Online-Teilnahme ist möglich:
ZOOM: https://zoom.us/j/95069432620
Meeting-ID: 950 6943 2620

Referent:
Thomas Gill: Leiter der Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Bild: Ring Österreichischer Bildungswerke

25/04/2026

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis am 30. April 2026 um 19 Uhr 💻📖🔎

Wir freuen uns auf die kommende Veranstaltung zum Thema "Sehen und gesehen werden? Aufsuchende politische Bildung".

Im Jour fixe spricht Thomas Gill zum Lösungsansatz aufsuchender politischer Bildung, um auch entfernte oder marginalisierte Zielgruppen zu erreichen. Außerdem stellt er das "Handbuch aufsuchende politische Bildung" vor, das auch Anregungen für inklusiver gestaltete Erwachsenenbildung enthält.

📆 Donnerstag, 30. April 2026
⏰ 19 - 21 Uhr
📍IWK - Institut für Wissenschaft und Kunst | Berggasse 17/1, 1090 Wien

Die Veranstaltung ist hybrid organisiert und findet in Präsenz am IWK - Institut für Wissenschaft und Kunst und online unter unten stehendem Zoomlink statt.

ZOOM: https://zoom.us/j/95069432620
Meeting-ID: 950 6943 2620

Nähere Infos unter: https://ring.bildungswerke.at/veranstaltungen/jour-fixe-bildungstheorie-bildungspraxis-sichtbarkeiten-aufsuchende-politische-bildung/

Konzept und Organisation:
_Barbara Gruber-Rotheneder: pädagogisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin im Ring Österreichischer Bildungswerke
_Barbara Litsauer: Generalsekretärin des IWK - Institut für Wissenschaft und Kunst, Lektorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien
_Jan Niggemann: wissenschaftliche und pädagogische Leitung im Österreichisches Institut für Erwachsenenbildung (oieb)
_Stefan Vater: wissenschaftlicher Mitarbeiter der Pädagogischen Arbeits- und Forschungsstelle des Verband Österreichischer Volkshochschulen, Lehrbeauftragter für Genderstudies an der Universität Wien
_Veronika Wöhrer: Professorin für Bildung und Ungleichheit am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien
_lernraum.wien der Wiener Volkshochschulen

Photos from Ring Österreichischer Bildungswerke's post 23/04/2026

„Nichts über uns ohne uns." 🗣️

Gestern Abend war beim Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis die Initiative Minderheiten zu Gast – eine Organisation, die seit 1991 für die Rechte von Minderheiten kämpft und Diskriminierungsformen wie Rassismus, Antiziganismus und Homophobie gemeinsam denkt.

Cornelia Kogoj und Stefan Vater sprachen über die Sichtbarkeit von Minderheiten, über dahinterliegende strukturelle (auch historische) Diskriminierung sowie über die Aktivitäten der Initiative, die Stimmen von Minderheiten hörbar zu machen. Besonders eindrucksvoll wurde von den Ausstellungen „Man will uns ans Leben“ und „Was wir fordern! Minderheitenbewegungen in Österreich“ sowie vom Film „Dass wir ihre Stimmen weitertragen – Minderheitenkämpfe, Aktivismus und Erinnerung“ erzählt.

Der nächste Termin des Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis stellt das Thema aufsuchende politische Bildung in den Mittelpunkt:

Sehen und gesehen werden? Aufsuchende politische Bildung
Donnerstag, 30.04.2026, 19:00 Uhr
Referent ist Thomas Gill, Leiter der Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Nähere Informationen unter: https://ring.bildungswerke.at/jour-fixe-bildungstheorie-bildungspraxis-sose-2026/

Photos from BhW Niederösterreich's post 13/04/2026
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