28/09/2026
🔎 Ein neuer Forschungsbericht von Gwen Göltl an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gibt Einblicke in Familien mit gleichgeschlechtlichen Eltern in Österreich.
Für 2015–2023 dokumentiert das Geburtenregister 887 Lebendgeburten bei 738 Paaren mit zwei Müttern und 18 bei 14 Paaren mit zwei Vätern.
Diese Zahlen zeigen ausschließlich die entsprechend registrierten Geburten. Sie sind keine Gesamtzählung aller Regenbogenfamilien oder ihrer Kinder.
Welche Familien sichtbar werden, hängt auch von der Datenquelle ab: Adoptierte Kinder werden beispielsweise in den Haushaltsdaten mitgezählt. Pflegekinder werden dort als „sonstige Haushaltsmitglieder“ eingeordnet. Viele unverheiratete Paare lassen sich in den untersuchten Registerdaten nicht eindeutig als Paar erkennen.
📈 Die Forschung liefert wichtige Einblicke – und zeigt zugleich, wo die Aussagekraft amtlicher Daten Grenzen hat.
Für uns als FAmOs zählt jede Familie. Auch wenn sie nicht überall mitgezählt wird! 🏳️🌈🏳️⚧️
❓Wo wird eure Familie noch zu wenig mitgedacht – in Formularen, im Kindergarten, in der Schule oder anderswo?
Quelle: Gwen Göltl (2026), Erste Ergebnisse zu Familien mit gleichgeschlechtlichen Eltern in Österreich auf Basis administrativer Registerdaten, ÖAW, insbesondere S. 2, 4–7 und 13.