AgidS entwickelt und setzt strukturbildende Maßnahmen zur Öffnung der Akademie hinsichtlich jener Studierenden, die derzeit unterrepräsentiert sind. B.
Im Projekt Akademie geht in die Schule werden strukturbildende Maßnahmen zur Öffnung der Akademie hinsichtlich jener Studierenden entwickelt und gesetzt werden, die derzeit unterrepräsentiert sind. Geplant sind Aktivitäten, die durch möglichst niederschwellige Informationsformate Wege zum Studium an der Kunstuniversität aufzeigen und die Schaffung von Strukturen, die unterrepräsentierten Gruppen d
as Studium ermöglichen. Langfristiges Ziel ist die Verringerung der Bildungsungleichheit durch zukunftsweisende Initiativen unter besonderer Berücksichtigung der Bedeutung rassismuskritischer Bildung. Das Projekt bietet darüber hinaus einen praxisorientierten Rahmen für die (Weiter-)Entwicklung und Implementierung von Formaten zum Erwerb von rassismuskritischen Inhalten bei Lehrenden und Studierenden der Akademie. Die Entwicklung von Weiterbildungsmodulen soll die Migrationsawareness bei allen Mitarbeiter_innen der Akademie erhöhen. Mit Hilfe von Veranstaltungen, Kooperationen und Workshop-Reihen werden Kontakte geknüpft, Beziehungen zu Schulen und außerschulischen Institutionen hergestellt und somit aktive und wachsende Netzwerke geschaffen. Ein weiteres Anliegen ist die (Weiter-)Entwicklung von Projekten zur rassismuskritischen Bildung und zu kunst- und kulturpädagogischen Fragen an der Schnittstelle zwischen künstlerischer Praxis und Forschung. Auch Workshops und Aktivitäten in Kooperation mit Flüchtenden, Schüler_innen, Jugendlichen aus Jugendzentren und anderen Zielgruppen werden laufend im Rahmen von Lehrveranstaltungen und darüber hinaus umgesetzt. Hier stehen insbesondere Studierende der Studienrichtung künstlerisches Lehramt im Fokus, die als Absolvent_innen in der Vermittlungsarbeit und im kunstpädagogischen Handeln neue Formen der Auseinandersetzung mit Bildungsungerechtigkeit zur Anwendung bringen können. Dabei ist es wesentlich, nicht nur Wissen über „Andere“ zu erzeugen und zur Verfügung zu stellen, sondern auch die Repräsentation von Unterrepräsentierten an der Akademie zu verändern – also aktiv Maßnahmen zu setzen, damit sich durch die Teilhabe unterrepräsentierter Menschen die Praxis des Lehrens und Lernens an der Akademie verändert: Wir gehen davon aus, dass nur dann, wenn die unterrepräsentierten Gruppen auch anwesend sind (z. am Institut für das künstlerische Lehramt als Schüler_innen, Studierende und Lehrende), der Blick auf Normalitätsvorstellungen und -verhältnisse verändert werden kann. Daher geht die Akademie im Rahmen dieses HRSM-Projekts einerseits an andere Orte, andererseits lädt sie junge Menschen ein, die Institution Hochschule im Rahmen von Projekten von innen kennenzulernen und Bündnisse mit Lehrende und Studierende einzugehen. Nicht das Sprechen über die „Anderen“ verändert die Verhältnisse, sondern das Wissen darum, dass niemand in der Akademie tätig sein kann, ohne in Praktiken des Ausschlusses verstrickt zu sein. Die Zulassungsprüfung als komplexes Verfahren der Auswahl mit speziellen Codes und Sprache ist einer der Ansatzpunkte, an denen unser Anteil an der Reproduktion der Verhältnisse sichtbar wird. Es zeigt sich beispielsweise, dass wir Mitproduzent_innen jener rassialisierenden Ausschlüsse sind, die wir in der Lehre kritisieren. In diesem Sinne ist es zentral für das Projekt – und in weiterer Folge für alle an der Akademie mit Lehre Betrauten –, dass wir nicht nur über die Abwesenden, sprechen, sondern dass wir uns mit den eigenen Verstrickungen reflexiv auseinandersetzen und damit von einer neuen, auch (selbst)unsicheren Perspektive aus zu arbeiten bereit sind. Vor diesem Hintergrund thematisieren wir innerhalb der Akademie die Professionalisierungsdiskurse, etwa in der Lehrer_innenbildung, und arbeiten nach außen mit Formaten wie wissenschaftlichen Publikationen, Kongressteilnahmen und Projektangeboten für Schulen. Im Rahmen von Akademie geht in die Schule arbeiten Lehrende aus verschiedenen Instituten der Akademie in Kooperation mit den Projektpartner_innen. Dazu gehören PROSA - Projekt Schule für Alle! Kunstraum Niederösterreich, Kunsthalle Wien und die AHS Rahlgasse. Projektweise arbeiten wir mit weiteren Institutionen wie der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VbKÖ), der Züricher Hochschule der Künste und der Polytechnischen Schule Wien 15 und Polytechnische Schule Im Zentrum, Caritas und KulturKontaktAustria zusammen. Es gibt eine Koordinationsstelle für an Austausch interessierte Institutionen und für Jugendliche, die Interesse am Studium an der Akademie haben, aber keine Unterstützung aus ihrem Umfeld haben. Die Koordinationsstelle fungiert als „Türöffner“, stellt Kontakte mit Lehrenden und Studierenden der Akademie her, sammelt Informationen zu Studienvoraussetzungen für untypische Bildungswege, organisiert Veranstaltungen, Workshops etc. und unterstützt die Vernetzung mit gleichgesinnten Initiativen.
29/01/2024
Hallo zusammen! Wir hoffen, ihr hattet einen guten Start ins neue Jahr! 🎆 Wir freuen uns auf den Rundgang 2024! Um die Wartezeit zu verkürzen, teilen wir unsere Aktivitäten der letzten beiden Monate in 2023. Am 30. November haben wir am Start der Kiosk-Website teilgenommen und vier Workshops mit etwa 80 Schülern organisiert. Die Kinder konnten verschiedene Werkzeuge und Techniken kennenlernen – zum Beispiel hat Negin Rezaie & Mirjana Mustra sie für non-verbale Kommunikation sensibilisiert, Val Holfeld & Lisa Braid haben alte Textilien upgecycelt, Andreas Liebsch hat die Verbindung zwischen unseren Sinnen und Farben erforscht, und Dmitrij Ritter hat Ryso-Druck vorgestellt. Vergesst nicht, die wunderbaren Fotos von Ilay Schwingshandl anzuschauen! 📸.rezaie.at
Im Dezember hatten wir das Vergnügen, eine Schule aus Deutsch-Wagram für einen aufregenden Animationsworkshop von Mirjana Mustra in den Räumlichkeiten des IKL zu empfangen! 🎬 Während drei spannenden Sitzungen hatten die Schüler die Gelegenheit, ein Programm anzusehen, das vom MA 57 Frauenservice Wien bereitgestellt und von Tricky Women/Tricky Realities kuratiert wurde.
In kleinen Gruppen tauchten sie in den kreativen Prozess ein und entwickelten drei fantastische Filme, die ihre neu entdeckten Animationsfähigkeiten präsentierten. 🎥 Die Begeisterung und Kreativität waren wirklich inspirierend!
Als Teil des bereichernden Erlebnisses erkundeten die Schüler auch die Gemäldegalerie mit einer Führung von Simonne Bauer. 🖼️
In den letzten sechs Monaten haben wir mit "Akademie geht in die Schule" vieles erlebt. Wir haben eine Menge Aktivitäten durchgeführt, um Schülerinnen und Schüler für kreative Tätigkeiten zu begeistern und sie über die Studien an der Akademie zu informieren.
Schaut doch gerne bei unserem Instagram-Profil -wien vorbei :)
14/10/2022
Workshop in der Friedensgemeinde Erlauf am 27.09.2022
Veranstaltungstipp: Am kommenden Mittwoch, dem 19.10., findet an der Akademie der Aktionstag Klima statt - mit vielen spannenden Workshops, Diskussionen, Ausstellungen und vielem mehr. Schaut vorbei!
Alles bereit für We art community - eine Kooperation mit der Kunstpädagogin Marianne Sorge-Grace .two.makes.a.pack und
Ein niederschwelliges offenes Atelier für geflüchtete ukrainische Schulkinder und deren Angehörige.
17/05/2022
Stop motion animation workshop bei Bildung.bewegt Mädchen*
10/05/2022
Speeddating an der mit Studierenden der
10/05/2022
Speeddating in der - Studierende reden mit Schüler*innen über die künstlerischen Studien an der Akademie der bildenden Künste
20/01/2022
Leider können wir bei diesjährigem Rundgang aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich dabei sein - schaut aber beim Student Welcome Center am Schillerplatz vorbei! Die Plakate aus der Kooperation zwischen PROSA und der Lehrveranstaltung von Carla Bobadilla am Institut für das künstlerische Lehramt sind dort aufgehängt.