BOKU University

BOKU University BOKU University Als Universität des Lebens deckt die BOKU ein einmaliges wissenschaftliches Spektrum ab.

Angefangen von agrarischen Fragen bis hin zur biotechnologischen Forschung wird eine Vielzahl von Themen behandelt. Dabei beschäftigt sich die BOKU nur selten mit isolierten Einzelphänomenen, sondern sie lehrt und forscht über disziplinäre Grenzen hinweg.

🧬 Wirkstoffe für Medikamente nachhaltiger herstellen: Daran forscht ein neues Christian Doppler-Labor an der BOKU Univer...
02/10/2026

🧬 Wirkstoffe für Medikamente nachhaltiger herstellen: Daran forscht ein neues Christian Doppler-Labor an der BOKU University, das am 30. September am Standort Muthgasse eröffnet wurde.

Unter der Leitung von Monika Cserjan erforscht das Team in den kommenden sieben Jahren, wie gentechnisch veränderte Bakterien spezielle Bausteine in biopharmazeutische Peptide einbauen können. Diese sogenannten nicht-kanonischen Aminosäuren können etwa die Stabilität und Wirkdauer der Wirkstoffe verbessern.

Ziel sind effiziente, skalierbare und nachhaltige Herstellungsplattformen als Alternative zur chemischen Peptidsynthese, die große Mengen an Lösungsmitteln und potenziell gefährlichen Chemikalien benötigt.

Gefördert wird das CD-Labor vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus sowie von Boehringer Ingelheim. Es baut auf der über 30-jährigen Zusammenarbeit zwischen der BOKU und dem Unternehmenspartner auf.

➡️ Mehr Infos: https://short.boku.ac.at/kg82g200000000100000000

📷 © V. l. n. r.: Martin Gerzabek (Präsident der Christian Doppler Forschungsgesellschaft), Monika Cserjan (Leiterin des neuen CD-Labors), Cécile Brocard (Head of Development Operations bei Boehringer Ingelheim in Wien) und Christoph Pfeifer (BOKU-Vizerektor für Forschung und Innovation).

🌍 Erstmals dabei: Die BOKU University ist im Times Higher Education World University Ranking vertreten!Bei ihrer ersten ...
02/10/2026

🌍 Erstmals dabei: Die BOKU University ist im Times Higher Education World University Ranking vertreten!

Bei ihrer ersten Teilnahme erreicht die BOKU die Ranggruppe 651-700 unter insgesamt 2.297 gelisteten Universitäten aus 118 Ländern.

„Ich freue mich über die gute Platzierung der BOKU im World University Ranking - zumal es die erste Teilnahme unserer Universität an diesem Ranking ist“, sagt Rektorin Eva Schulev-Steindl.

Das Ranking bewertet forschungsintensive Universitäten anhand von 17 Leistungsindikatoren. Im Fokus stehen Lehre, Forschung, Wissenstransfer und internationale Ausrichtung.

ℹ️ Mehr zum Ranking: https://boku.ac.at/news/newsitem/94033

🏆 Drei BOKU-Forscher wurden mit Wissenschaftspreisen des Landes Niederösterreich ausgezeichnet.Georg Gübitz erhält den W...
30/09/2026

🏆 Drei BOKU-Forscher wurden mit Wissenschaftspreisen des Landes Niederösterreich ausgezeichnet.

Georg Gübitz erhält den Würdigungspreis für sein wissenschaftliches Gesamtwerk. Der Leiter des Instituts für Umweltbiotechnologie erforscht unter anderem, wie Enzyme beim Recycling und bei der Nutzung landwirtschaftlicher Nebenprodukte eingesetzt werden können. Zudem hat er den Forschungsstandort Tulln maßgeblich mitgeprägt.

Georg Rabl erhält einen Wissenschaft Zukunft Preis der Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich. In seiner Masterarbeit untersuchte er die Wiederansiedlung der Europäischen Äsche im Kamp. Die Jungfische konnten unter den aktuellen Habitatbedingungen überleben. Stauseen und fehlende Laichplätze bleiben jedoch Herausforderungen für die Wiederansiedlung.

Felix Neudecker wird ebenfalls mit einem Wissenschaft Zukunft Preis ausgezeichnet. In seiner Dissertation erforschte er, wie sich Weizenstroh zu einem besonders festen Werkstoff verarbeiten lässt. Seine Ergebnisse zeigen neue Möglichkeiten auf, landwirtschaftliche Reststoffe hochwertig zu nutzen.
Wir gratulieren allen drei Forschern herzlich!

📷 Foto 1: Von links nach rechts: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die Preisträger Georg Gübitz und Johann Danzl sowie LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. © Klaus Ranger

📷 Foto 2: Georg Rabl erhält den Wissenschaft Zukunft Preis für seine Masterarbeit zur Wiederansiedlung der Europäischen Äsche im Mittellauf des niederösterreichischen Kamps. © Patrick Salfinger

📷 Foto 3: Am BOKU-Standort in Tulln erforschte Felix Neudecker im Zuge seiner Dissertation, wie sich Weizenstroh als nachwachsende Rohstoffquelle nutzen und zu einem Hochleistungsprodukt verarbeiten lässt. © Patrick Salfinger

30/09/2026

Die ersten Tage an der BOKU University: Wie fühlt sich das eigentlich an? Wir haben beim Erstsemestrigentutorium der unsere Erstis gefragt, wie sie ihren Start an der BOKU erleben. Schön, dass ihr da seid!

🌿 Neue Leitung für den Wissenschaftlichen Beirat des Nationalparks Donau-Auen: Thomas Hein übernimmt den Vorsitz, Eduard...
30/09/2026

🌿 Neue Leitung für den Wissenschaftlichen Beirat des Nationalparks Donau-Auen: Thomas Hein übernimmt den Vorsitz, Eduard Hochbichler die Stellvertretung. Beide forschen an der BOKU University und gehören dem Beirat bereits seit vielen Jahren an.

Hein beschäftigt sich am Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement mit Flusslandschaften und Gewässerökologie. Hochbichler bringt vom Institut für Waldbau seine Expertise zum Prozessschutz ein. Gemeinsam leiten sie künftig das Gremium, das die Nationalparkverwaltung bei fachlichen Fragen und der Planung von Projekten berät.
Wir gratulieren Thomas Hein und Eduard Hochbichler herzlich zu ihren neuen Funktionen.

📷 © Zsak Vorsitzwechsel im Wissenschaftlichen Nationalparkbeirat: (von rechts) Thomas Hein (neuer Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Nationalparks Donau-Auen, BOKU University), Nationalparkdirektorin Edith Klauser und Eduard Hochbichler (stellvertretender Vorsitzender, BOKU University)

🏆 Europäische Auszeichnung für das BOKU-Wasserbaulabor!Was passiert in einem Fluss, wenn Wasser, Sand und Kies, Pflanzen...
29/09/2026

🏆 Europäische Auszeichnung für das BOKU-Wasserbaulabor!

Was passiert in einem Fluss, wenn Wasser, Sand und Kies, Pflanzen und Lebewesen zusammenspielen? Im BOKU-Wasserbaulabor kann das Forschungsteam diese Prozesse unter realitätsnahen Bedingungen untersuchen, sogar in Versuchen bis zum Maßstab 1:1. Die Ergebnisse liefern wichtige Grundlagen für den Umgang mit Hochwasser und Dürre sowie für die ökologische Entwicklung von Flüssen.

Für diese Forschungsinfrastruktur erhielt das BOKU-Wasserbaulabor am 24. September in Maastricht ein Good Practice Certificate des European Public Sector Award in der Kategorie „Investing in Infrastructure, Mobility and Energy“. Von 108 eingereichten Projekten erhielten 24 ein Good Practice Certificate.

Wir gratulieren dem Team rund um Helmut Habersack am Institut für Wasserbau, Hydraulik und Fließgewässerforschung! Ein herzliches Danke gilt auch der Stadt Wien und ihrer MA 27 für die Einreichung des Projekts.

📷 © Huub Keulers. Von links nach rechts: Helmut Habersack (Leiter des Instituts für Wasserbau, Hydraulik und Fließgewässerforschung, BOKU University), Martin Pospischill (Leiter der MA 27, Europäische Angelegenheiten, Stadt Wien), Eva Sejrek-Tunke (EPSA-Evaluatorin, Stadt Wien) und Christoph Klika (EPSA-Evaluator).

Die BOKU Leading Lights 2026 stehen fest: Fünf Nachwuchsforscher*innen wurden für herausragende Wissenschaftskommunikati...
25/09/2026

Die BOKU Leading Lights 2026 stehen fest: Fünf Nachwuchsforscher*innen wurden für herausragende Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet.

Ob Science Slam, Podcast, Ausstellung oder Informationsplattform: Die Preisträger*innen zeigen, wie vielfältig Forschung vermittelt werden kann. Der BOKU Leading Lights Preis wurde am 24. September zum zweiten Mal verliehen. Über die Auszeichnungen entschied eine unabhängige, externe Fachjury.

- Johannes Kowal vom Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement erhielt den Preis in der Kategorie Ökosystemmanagement und Biodiversität für seine Science Slams und Kurzvideos.

- Sarah Gorr vom Institut für Nutztierwissenschaften wurde in der Kategorie Landwirtschaftliche Produktion und Lebensmittel für ihre Magazinbeiträge und Podcasts ausgezeichnet.

- Vera Pils von der Core Facility für Bioinformatik erhielt den Preis in der Kategorie Biotechnologie für ihre Informationsplattform Schlaganfall-Wegweiser. Darin verbindet sie ihre Perspektive als Forscherin mit jener als selbst Betroffene.

- Daniela Lehner vom Institut für Landschaftsarchitektur wurde in der Kategorie Landschaft, Wasser und Infrastrukturen für ihre Ausstellungen sowie die dafür gestalteten Ansichtskarten, Informationstafeln und Zines ausgezeichnet.

- Sophia Rut vom Institut für Soziale Ökologie erhielt den Preis in der Kategorie Ressourcen und gesellschaftliche Dynamik für ihr vielseitiges Engagement. Sie macht Umweltgeschichte unter anderem in Ausstellungen, Workshops und Radiosendungen erfahrbar.

Herzlichen Glückwunsch! Ab 8. Oktober stellen wir die Preisträger*innen und ihre Arbeit hier wöchentlich in kurzen Videos vor. Zeitgleich erscheinen ihre Interviews im BOKU Leading Lights Podcast.

Gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien.

📷 V.l.n.r.: Christoph Pfeifer, Vizerektor für Forschung und Innovation, mit den BOKU Leading Lights 2026 Sarah Gorr, Vera Pils, Daniela Lehner, Sophia Rut und Johannes Kowal sowie Projektkoordinatorin von BOKU Leading Lights Alina Hauke (Copyright: Sebastian Freiler/ Leading Lights)

24/09/2026

🏆 Astrid Dürauer ist BOKU-Erfinderin des Jahres 2026!

Damit Gentherapien eingesetzt werden können, müssen die dafür benötigten viralen Vektoren zuverlässig hergestellt und aufgereinigt werden. Genau daran forscht BOKU-Wissenschaftlerin Astrid Dürauer.

Sie entwickelt Verfahren, mit denen sich biopharmazeutische Produkte aufreinigen und ihre Qualität während der Herstellung in Echtzeit überwachen lässt. Als Leiterin des CD-Labors für Wissensbasierte Produktion von Gentherapievektoren arbeitet sie gemeinsam mit Industriepartnern daran, die Herstellung moderner Gentherapien effizienter zu machen.

🎥 Im Video gibt die Preisträgerin Einblick in ihre Forschung und erzählt, was sie zu ihren Erfindungen motiviert:

Wir gratulieren Astrid Dürauer herzlich zur Auszeichnung!

🌳 Trockenheit im Wienerwald: Ausgerechnet an wärmeren und trockeneren Standorten ging das Wachstum von Buchen in den unt...
24/09/2026

🌳 Trockenheit im Wienerwald: Ausgerechnet an wärmeren und trockeneren Standorten ging das Wachstum von Buchen in den untersuchten Dürrejahren weniger stark zurück als an kühleren und feuchteren Standorten. Das zeigt eine neue Studie der BOKU University.

Forschende um Mathias Mayer und Torsten W. Berger vom Institut für Waldökologie untersuchten dafür die Jahrringe von Bäumen aus 62 Waldbeständen. Eine mögliche Erklärung für das überraschende Ergebnis: Auch das Klima, an das die Bäume über Jahrzehnte gewöhnt sind, spielt bei ihrer Reaktion auf Dürre eine Rolle.

Doch weniger Wachstumseinbußen bedeuten nicht, dass die Bäume keinen Trockenstress hatten. Auch Buchen, deren Wachstum nur wenig zurückging, zeigten deutliche Reaktionen auf den Wassermangel. Ob die Bäume an wärmeren und trockeneren Standorten bei weiter zunehmender Trockenheit im Vorteil bleiben, ist offen.

➡️ Mehr Infos: https://short.boku.ac.at/kg82g2000000001000

Die Studie entstand gemeinsam mit dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) für Wald und der Universität Wien und wurde in Global Change Biology veröffentlicht: https://doi.org/10.1111/gcb.71097

Adresse

Gregor-Mendel-Straße 33
Wien
1180

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