International Academy for Hara Shiatsu

International Academy for Hara Shiatsu

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Wir leben Shiatsu. Wir lieben Shiatsu. Seit 1988 das Shiatsu-Kompetenz-Zentrum in Österreich. Live your potential.

Bei Hara Shiatsu stehst Du als ganzer Mensch im Mittelpunkt, mit all deinen körperlichen, seelischen und emotionalen Bedürfnissen. Über gezielte Berührung stimuliert Hara Shiatsu eine tiefe Auseinandersetzung mit sich selbst. Problemstellungen werden im Kern erfasst, Körper und Geist verbinden sich, wir finden zu unserer Einheit zurück, wir finden zu unserer Mitte zurück: Find your center.

20/08/2026

ONLINE-KURS DER WOCHE auf unserer E-Learning Academy:
MORBUS PARKINSON MIT TCM BEGLEITEN

Wenn Bewegungen langsamer werden, die Hände zu zittern beginnen und alltägliche Handgriffe plötzlich mehr Kraft und Aufmerksamkeit verlangen, verändert sich oft das gesamte Leben. Morbus Parkinson betrifft nicht nur den Körper, sondern auch das persönliche Erleben, die Selbstständigkeit und das innere Gleichgewicht. Gerade deshalb lohnt sich ein Blick auf die TCM, die den Menschen nicht auf seine Diagnose reduziert, sondern ihn in seiner Gesamtheit betrachtet.

In diesem Online-Kurs zeigt Dir Univ.-Lektor Dr. med. Florian Ploberger, wie Morbus Parkinson aus Sicht der TCM verstanden und begleitet werden kann. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Arzt der westlichen und chinesischen Medizin verbindet er wissenschaftliche Grundlagen mit jahrtausendealtem Erfahrungswissen und schafft so eine Brücke zwischen zwei medizinischen Welten.

Du erhältst einen fundierten Überblick über Morbus Parkinson aus schulmedizinischer Sicht. Du lernst die wichtigsten Symptome, die unterschiedlichen Verlaufsformen sowie moderne Diagnose- und Therapiemöglichkeiten kennen. Da es in der TCM keinen exakt gleichlautenden Begriff für Morbus Parkinson gibt, werden die Beschwerden häufig Krankheitsbildern wie dem „Zitter-Syndrom“ oder dem „Wind-Syndrom“ zugeordnet. Dabei stehen insbesondere innerer Wind, Nieren-Yin- und Jing-Mangel, Qi- und Blut-Mangel sowie Schleim-Stagnationen im Mittelpunkt. Du erfährst, wie diese Muster entstehen, welche Symptome sie verursachen und welche therapeutischen Konsequenzen sich daraus ergeben.

Dieser Kurs richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, Ärztinnen und Ärzte sowie alle Menschen, die Morbus Parkinson aus einer ganzheitlichen Perspektive besser verstehen möchten. Freue Dich auf fundiertes Fachwissen, praxisnahe Inhalte und wertvolle Impulse für die therapeutische Arbeit.

Mehr zu diesem Kurs findest Du hier: www.das-zentrum.com/p/morbus-parkinson-mit-tcm-begleiten/

19/08/2026

DER BITTERE GESCHMACK

Die absenkende Wirkung des bitteren Geschmacks sorgt vor allem im Sommer in zweierlei Hinsicht für eine gesunde Balance. Zum einen steht die Wirkrichtung in Opposition zur auflodernden Qualität des Feuers. Bitter senkt das Feuer ab, damit es nicht zu ungestüm wird. Zum anderen braucht vor allem der Verdauungstrakt in der heißen Jahreszeit Unterstützung. Die Energie des Feuer-Elements dehnt sich aus, ist nach außen gerichtet. Im Sommer befindet sich viel Energie an der Peripherie unseres Systems. Das ist notwendig. Die Haut muss arbeiten: Sonnenstrahlen abwehren, Schwitzen, vor Wind schützen. Da bleiben wenig Ressourcen für den Verdauungstrakt. Entweder man heizt ihm ein, mit scharfen Lebensmitteln und Gewürzen, wie das in tropischen oder subtropischen Ländern gerne gemacht wird. Oder man holt die Energie retour: Mit dem bitteren Geschmack.

Dabei geht es vor allem um den Magen, der in der TCM eine stark aufsteigende Wirkrichtung hat und sich von Hitze leicht mitreißen lasst. Ein bitterer Aperitif, auch das ist empirisches Volkswissen, bringt die Magensäfte zum Fließen. Nach unten. Das führt zu wohligem Knurren und Hunger. Und nach dem Essen? Da hilft Bitteres ebenfalls. Ob Magenbitter oder eben Kaffee. Wobei letzterer bei kohlenhydratlastigen Speisen zu empfehlen ist, wegen der Feuchtigkeit. Das ist auch der Grund, warum bei einem üppigen italienischen Mahl gegen Mitternacht ein kleiner Espresso durchaus den Schlaf begünstigen kann: Weil er die Stagnation im Bauch auflöst. Bitteres für süße Träume? Auch das ist möglich. Man muss nur wissen wie und wann.

18/08/2026

MACHE DOCH MIT...
UND LASSE UNS GEMEINSAM ETWAS BEWEGEN!

Um was geht es?

Es geht um ein großes Projekt: Shiatsu macht Schule. Das Ziel ist es, mit Shiatsu an so vielen Schulen wie möglich tätig zu werden. Warum?

Viele Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, die von ständigem Leistungsdruck, hoher Reizdichte und zunehmender Beschleunigung geprägt ist. Die Fähigkeit, zur Ruhe zu kommen, den eigenen Körper wahrzunehmen und mit den eigenen Gefühlen gut umzugehen, wird deshalb immer wichtiger.

Hier kann Shiatsu einen wertvollen Beitrag leisten. Shiatsu versteht den Menschen ganzheitlich. Durch achtsame Berührung, ruhige Präsenz und einfache Übungen wird die Körperwahrnehmung gefördert und ein Raum geschaffen, in dem Kinder sich selbst wieder bewusster spüren können.

„Shiatsu macht Schule“ versteht sich als Einladung, Gesundheit, Achtsamkeit und Körperbewusstsein als selbstverständlichen Teil des Schulalltags zu denken. Denn Kinder, die sich sicher, gesehen und mit sich selbst verbunden fühlen, bringen gute Voraussetzungen mit, um zu lernen, sich zu entwickeln und ihr Potenzial zu entfalten.

Zum anderen ist es höchste Zeit, Shiatsu in der Gesellschaft sichtbarer zu machen. In den Schulen. In den Familien. Wir haben sehr viel zu geben. Wir müssen uns nur spürbar machen. Jetzt.

Die Umsetzung?

Egal welchen Shiatsu-Stil Du praktizierst, egal wie viele Jahre Shiatsu-Erfahrung Du schon gesammelt hast: Du bist herzlich eingeladen mitzumachen. Alleine oder in einem Team. In Form von Einzelsitzungen oder in Form einer „Übungseinheit“ zum Thema Berührung, Körper, Bewusstsein.

Für alle interessierten Personen wird es einen offenen Zoom-Abend geben, an dem Mike Mandl und Alice Groß das Projekt detailliert vorstellen und auch schon konkrete nächste Schritte besprechen wollen.

Das Zoom-Meeting ist am: 8. September um 19:00.

Wenn Du daran teilnehmen willst, dann lasse uns bitte Deine E-Mail-Adresse ([email protected]) mit dem Betreff "Shiatsu macht Schule" zukommen.

Danke für Dein Interesse.
Danke für Dein Teilen.

18/08/2026

19. AUGUST, 18:00
SHIATSU INFORMATIONSABEND

SHIATSU IST...

.. ein Beruf, der berührt
.. eine Neuorientierung mit Sinn
.. eine Investition in Dich selbst
.. Wachstum auf allen Ebenen
.. ein ideales „zweites“ Standbein
.. und noch viel mehr… #

DER NÄCHSTE AUSBILDUNGSZYKLUS STARTET AM 12 NOVEMBER 2026

Bei Hara Shiatsu stehst Du als ganzer Mensch im Mittelpunkt, mit all Deinen körperlichen, seelischen und emotionalen Bedürfnissen. Über gezielte Berührung stimuliert Hara Shiatsu eine tiefe Auseinandersetzung mit sich selbst. Problemstellungen werden im Kern erfasst, Körper und Geist verbinden sich, wir finden zu unserer Einheit zurück, wir finden zu unserer Mitte zurück: Find your center. Live your potential.

An diesem Abend bieten wir Dir:

- Alle Informationen rund um Shiatsu
- Alle Information zur Hara Shiatsu Ausbildung
- Eine Einführung in die asiatische Philosophie in Bezug auf Körperarbeit

Informiere Dich doch unverbindlich über Hara Shiatsu an einem unserer Infoabende oder Schnuppertage. Alle Termine findest Du hier: www.hara-shiatsu.com

17/08/2026

DER BITTERE GESCHMACK

Der bittere Geschmack senkt ab und leitet aus. Das ist im Sommer wichtig. Zum einen konsumieren wir in dieser Zeit vermehrt süße Sachen, von reifem Obst bis Eis. Zum anderen konsumieren wir Lebensmittel mit einem hohen Flüssigkeitsgehalt, ob Salat, Tomate oder Gurke. Natürlich: Das alles hilft das System feucht und kühl zu halten, damit es in der Hitze nicht austrocknet. Nur: Es darf nicht zu viel von dieser Feuchtigkeit werden. Denn trifft innere Feuchtigkeit auf äußere Hitze, ergibt das ein Klima, das schwer zu ertragen ist. Das macht träge und müde. Das ist der Nährboden für viele Krankheiten. Man denke an tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit, das einen zur Untätigkeit zwingen kann. Man denke daran, wie fröhlich Schimmel und Pilze bei feuchtwarmen Bedingungen wachsen.

Ein feuchtwarmes Klima kann es nicht nur außen, das kann es auch innen geben. In der TCM spricht man von feuchter Hitze und dann fühlt man sich so, als wäre man selbst ein heißer, schwüler Sommertag geworden, der Gehen, Denken und Atmen zur sportiven Herausforderung werden lässt. Die Pilze, Bakterien und Viren im Körper freuen sich und gedeihen prächtig. Pilze im Unterleib, Pilze im Verdauungstrakt, Entzündungen an allen Ecken und Enden des Körpers, dazu eine hohe Empfänglichkeit für die Sommergrippe. Damit es nicht soweit kommt, sollte gerade im Sommer immer wieder Bitteres in Maßen am Speiseplan stehen.

Photos from International Academy for Hara Shiatsu's post 15/08/2026

DIE HARA SHIATSU AUSBILDUNG:
Nimm Deine Zukunft in die Hand

Unser Mission Statement: „Es ist uns ein Anliegen, die Anforderungen unserer heutigen schnelllebigen Welt mit den Wurzeln und der Tradition von Shiatsu zu verbinden, damit dessen ursprünglicher Geist, dessen Kraft und Ruhe die Seele des modernen Menschen berühren und ihn bei der Freisetzung seines Potentials und der Erhaltung seiner Vitalität unterstützen können.

An der International Academy for Hara Shiatsu wird Shiatsu gelebt und wir wünschen uns, dass Shiatsu auch bei unseren Student*innen erwacht und lebt. Ein entspanntes wie kreatives Umfeld lädt ein, Shiatsu selbstständig zu lernen, sich selbst zu begegnen, sich neu zu entdecken und zu wachsen. Fachlich wie menschlich.

Berührung ist dabei der Schlüssel zum Tor des Herzens. Der Fokus liegt auf den Selbstheilungskräften in uns und in unseren Klient*innen. Übernehmen wir die Verantwortung für unsere Heilung, können wir diese Verantwortung übertragen, bis hinein in den klinischen Bereich und dadurch einen wesentlichen Beitrag zu ganzheitlicher Gesundheit leisten.“

DER NÄCHSTE AUSBILDUNGSZYKLUS STARTET AM 12 NOVEMBER 2026

Informiere Dich doch unverbindlich über Hara Shiatsu an einem unserer Infoabende oder Schnuppertage. Alle Termine findest Du hier: www.hara-shiatsu.com

14/08/2026

DER BITTERE GESCHMACK

Ausgerechnet der Jahreszeit, die durch Freude, Frohmut und Leichtigkeit gekennzeichnet ist, wird der bittere Geschmack zugeordnet. Das ist interessant, denn auf der Sympathieskala rangiert der bittere Geschmack auf den unteren Rängen. Besser: Er rangiert am letzten Rang. Süß, salzig, sauer, da sind wir alle mit Freude und Genuss dabei, ob jung oder alt, davon können wir nicht genug bekommen. Beim Scharfen trennt sich schon der Weizen von der Spreu, aber Bitteres am Teller, das ist nur für den harten Kern. Was damit zu tun hat, dass wir Bitteres evolutionär eher als gefährlich einstufen. In der Natur ist vieles ungenießbar bis giftig, was bitter schmeckt. Nicht ohne Grund erkennen wir im Mund Bitterstoffe am schnellsten. Man spricht von der geringsten Entdeckungsschwelle. Ein Gruß aus der Zeit, in der man noch auf Jagen und Sammeln angewiesen war, um zu überleben. Auf das, was die Hand dem Mund zuführte und nicht auf den nächsten, das Risikomanagement übernehmenden Supermarkt. Bitter ist ein Alarmgeschmack und was Alarm auszulösen vermag, das lassen wir nicht gerne in uns hinein. Kleine Kinder spucken es sogar aus. So steht das nun einmal in unseren Genen geschrieben.

Die Folge davon: Die Entbitterung des modernen Nahrungsangebotes. Früher gab es mehr Bitteres am Markt. Gurken schnitt man die Enden ab, weil diese zu bitter für den Verzehr waren. Die Orange hat die Grapefruit ersetzt. Das geht soweit, dass in Richtung Bitter-Blockern geforscht wird, um diesen Sonderling unter den Geschmäckern vor der wachsamen Zunge zu tarnen. Trotzdem erleben wir gerade jetzt eine Renaissance des Bitteren. Dunkle Schokolade ist ein großes Geschäft geworden. So auch der Handel mit exklusiven Olivenölen. Auf Salaten finden sich vermehrt Löwenzahn und Wildkräuter. In der Sterneküche wird Verkohlen als Geschmacksprovokation eingesetzt. Die bitteren Craft-Biere setzen Pils & Co ordentlich zu und kein sommerlicher Sonnenuntergang, der etwas auf sich hält, darf ohne Aperol Spritz über die Bühne gehen. Bitter ist back. Warum? Weil wir uns die Welt zu süß gemacht haben.

13/08/2026

ONLINE-KURS DER WOCHE auf unserer E-Learning Academy:
Kopfschmerzen und Migräne mit TCM begleiten

Kennst Du dieses Gefühl, wenn der Schmerz im Kopf wieder da ist – und Du nicht weißt, warum? Ob stechend, bohrend, drückend oder pochend. Wenn Tabletten zwar kurzfristig Erleichterung bringen, aber die Ursache bleibt? Kopfschmerzen und Migräne gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen überhaupt. Und doch fühlen sich viele Betroffene damit alleingelassen, weil eine reine Symptombehandlung das Problem oft nicht wirklich löst.

Die TCM denkt hier anders. Sie fragt nicht nur wo es wehtut, sondern warum – und sieht im Schmerz eine Botschaft des Körpers, die entschlüsselt werden will. In diesem informativen Online-Kurs nimmt Dich Dr. Florian Ploberger mit auf eine fundierte und praxisnahe Reise durch die TCM-Perspektive auf Kopfschmerzen und Migräne.

Du lernst, wie die Lokalisation des Schmerzes – okzipital, temporal, frontal oder am Vertex – auf konkrete Meridiane und TCM-Syndrome hinweist. Du verstehst den Unterschied zwischen Fülle und Mangel, zwischen aufsteigendem Leber-Yang, Leber-Qi-Stagnation, Blut-Stagnation, Leber-Blut-Mangel und Feuchte-Hitze in Leber und Gallenblase – und was das für die weitere Behandlung bedeutet.
Dr. Ploberger geht auf einfache, aber effektive Kräuterrezepturen ein, die sich in der Praxis vielfach bewährt haben. Zudem stellt er die wichtigsten Akupunkturpunkte für die unterschiedlichen Formen von Kopfschmerzen vor. Ein ausführliches Skript begleitet Dich durch alle Inhalte und macht diesen Kurs zum wertvollen Nachschlagewerk. Wenn Du willst, kannst Du auch die Abschlussprüfung absolvieren und Dir ein Weiterbildungszertifikat erwerben.

Mehr zu diesem Kurs findest Du hier: www.das-zentrum.com/p/kopfschmerzen-und-migraene-mit-tcm-begleiten/

12/08/2026

DAS LEBENSPRINZIP DES DREIFACHEN ERWÄRMER-MERIDIANS

Der Dreifache Erwärmer ist der einzige der zwölf Hauptmeridiane, der keinen direkten Organbezug hat. In der TCM sagt man: Der Dreifache Erwärmer hat eine Aufgabe aber keine Form. Die hat er auch nicht nötig, denn der Dreifache Erwärmer ist der wichtigste Gesamtkoordinator in unserem System, er muss den Überblick haben, ein bisschen distanziert über den Dingen stehen, er legt Hand an, wo er gebraucht wird und gebraucht wird er die ganze Zeit, denn elf Meridiane mit ausgeprägten Neigungen und Talenten zu einer Mannschaft zu formen, die an einem Strang zieht, ist nicht leicht. Seine wichtigste Rolle in Bezug auf den Körper ist die Kontrolle des Stoffwechsels: Alle Organe, alle Regulationsmechanismen, alle Kreisläufe gehören diesbezüglich aufeinander abgestimmt und müssen harmonisch interagieren. Der Dreifacher Erwärmer-Meridian sorgt hier für ein gesundes Fließgleichgewicht, für eine funktionierende Homöostase. Diesen Auftrag erfüllt er auch im emotionalen und psychischen Bereich: Er hilft uns auf allen Ebenen unserer Existenz einen ausgeglichenen inneren Zustand zu bewahren, er sorgt für Stabilität, Konstanz, Balance und Integration.

Derart verleiht uns der Dreifache Erwärmer-Meridian die Fähigkeit, alle wichtigen Lebensbereiche fruchtbar unter einen Hut zu bekommen. Die klassische Work-Life-Balance ist eine seiner leichteren Aufgaben: Ein gut entwickeltes Lebensprinzip des Dreifachen Erwämers sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Vergnügen, wobei es dem Dreifachen Erwärmer weniger um die sinnvolle Aufteilung von Stunden und Sekunden zwischen den unterschiedlichen Bedürfniswelten geht, vielmehr arbeitet er kontinuierlich am ultimativen Masterplan, nämlich dass alle Aspekte des Lebensentwurfs miteinander konform gehen und ein großes Ganzes ergeben. Er ist wie ein Seismograph, der kleinste Beben im Fundament der individuellen Harmonie wahrnimmt. Gibt es Abweichungen vom Istwert gegenüber dem gewünschten Sollwert, kann der Dreifachen Erwärmer diese korrigieren, weil er in seiner Rolle als Koordinator den Überblick und das Ruder in der Hand hat. Oder auch nicht.

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