Julia Schlögl

Julia Schlögl Facilitator & Trainer. I trust in the endless potential of everyone. My passion is self-empowerment,

1:1 and Grouptraining especially for personal development and teams (online and face to face). My diverse experience as a trainer, coach, studies in social work, social economics, counselling and coaching support me in my work. I’m also a passionate climber and climbing instructor, loving the mountains and nature. I do 1:1 and Group Climbing & Fitness lessons especially women only.

In meinen Retreats und Coachings arbeite ich mit einem Tool, das für meine Arbeit und mich fundamental ist: der inneren ...
28/09/2026

In meinen Retreats und Coachings arbeite ich mit einem Tool, das für meine Arbeit und mich fundamental ist: der inneren Kraftplatz.

Das ist ein Ort, den du nicht suchen musst, weil du ihn schon in dir trägst.

Es ist ein Ort in der Natur, an dem du für dich und ganz du selbst bist, dort bist du ganz in deiner Resonanz.

Für die einen ist dies ein Ort in einem Wald, für andere am Meer, die einen spüren den Sand unter ihren Füßen die anderen hören das zwitschern der Vögel oder auch ganz etwas anderes.

An deinem Kraftplatz bist du in einem Zustand, in dem du ganz du selbst bist.

Warum ist dieser Ort so besonders?

Jede:r von uns hat einen ganz individuellen Kraftplatz. Und: du kannst jederzeit dorthin zurückkehren. Auch mitten im Alltag, wenn gerade alles zu viel ist oder es sehr laut ist um dich herum.

Es braucht nur einen Moment des Innehaltens. Und die Erinnerung daran, dass dieser Ort immer für dich da ist.

Hast du einen Ort in dir, zu dem du gehen kannst, wenn du Kraft auftanken möchtest?

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Diesen Sommer war ich lange in Portugal und habe in dieser Zeit einige Tage mit Frauen verbracht, die ich vorher nicht k...
23/09/2026

Diesen Sommer war ich lange in Portugal und habe in dieser Zeit einige Tage mit Frauen verbracht, die ich vorher nicht kannte.

Wir haben Beachvolleyball gespielt, sind gemeinsam surfen gegangen, und dazwischen entstanden diese Gespräche, wie sie nur zwischen Frauen entstehen. Ich wurde von ihnen mit offenen Armen und offenem Herzen aufgenommen. Obwohl wir uns kaum kannten, haben wir tiefsinnige Gespräche über das Leben, über unsere Ängste und Schwächen, darüber wo wir gerade stehen, was uns beschäftigt, was uns traurig macht, und was wir uns wünschen, gehabt.

Beim Surfen hat mich etwas ganz besonders berührt: Keine Rivalität, kein Vergleichen, wer die bessere Welle erwischt hat. Stattdessen waren wir einfach füreinander da, haben und gegenseitig geholfen und unterstützt. Und wir haben uns gemeinsam über jede gelungene Welle gefreut, ganz egal wer sie erwischt hat.

Ich glaube, das ist etwas sehr Besonderes an uns Frauen. Wir müssen uns nicht lange kennen, um einander zu tragen und uns gegenseitig zu freuen, ohne dass Konkurrenz mitschwingt.

Genau das erlebe ich auch in meinen Retreats, nur eben nicht im Wasser, sondern im Kreis. Frauen, die sich innerhalb weniger Tage tief verbunden fühlen.

Wann hast du das letzte Mal gespürt, wie viel Kraft entsteht, wenn Frauen sich wirklich füreinander öffnen?

Diesen Sommer habe ich surfen gelernt.Wie es so ist, habe ich es nicht sofort gekonnt. Obwohl ich mich recht geschickt a...
09/09/2026

Diesen Sommer habe ich surfen gelernt.

Wie es so ist, habe ich es nicht sofort gekonnt. Obwohl ich mich recht geschickt angestellt habe, ich war nicht sofort gut darin. Ich bin oft gefallen, habe die Wellen nicht verstanden, habe viel Wasser geschluckt und das eine oder andere Mal war ich kurz vorm Hinschmeißen.

Nach einigen Stunden bin ich besser geworden und es war ein unglaubliches Gefühl auf einmal auf einer Welle “reiten” zu können.

Ich, die sonst Räume hält, in denen andere Klarheit finden, stand plötzlich selbst wieder ganz am Anfang ohne Können und ohne Sicherheit. Nur mit dem Versuch und der Bereitschaft, es einfach zu tun.
Es hat mir gutgetan. Wahrscheinlich sogar mehr, als mir bewusst war.

Denn wenn wir älter werden, besteht die Gefahr, dass wir oft nur noch Dinge tun, die wir schon können. Wir vermeiden das Ungeschickte, das Unsichere, das Am-Anfang-Stehen. Dabei ist genau das ein Zustand, der uns lebendig macht und der zum Leben dazu gehört.

Wann warst du das letzte Mal wieder komplett Anfängerin in etwas?

Es gibt ein berühmtes Experiment aus der Psychologie. Menschen sollten ein Video anschauen und die Ballpässe zählen. Sch...
04/09/2026

Es gibt ein berühmtes Experiment aus der Psychologie. Menschen sollten ein Video anschauen und die Ballpässe zählen. Schon mal vorweg: Mitten im Bild lief jemand in einem Gorillakostüm durch, blieb sogar kurz stehen. Fast die Hälfte der Zuschauer hat ihn einfach nicht wahrgenommen.

Sie waren so konzentriert auf eine Sache, dass für alles andere kein Platz mehr blieb.

Ich denke oft an dieses Experiment, wenn ich mit Frauen arbeite, die sagen, sie hätten das Gefühl, ihr Leben bestehe nur noch aus Pflichten. Meistens stimmt das nicht ganz. Es ist nur so, dass der Fokus so eng geworden ist, dass alles andere unsichtbar wird. Auch das Schöne. Auch das eigene Bedürfnis.

Worauf schaust du gerade so fokussiert, dass du etwas anderes übersiehst? Schreib es mir in die Kommentare.

Kennst du das? Ein Plan von dir platzt oder eine Zusage wird abgesagt. Etwas läuft anders, als du es dir vorgestellt has...
01/09/2026

Kennst du das? Ein Plan von dir platzt oder eine Zusage wird abgesagt. Etwas läuft anders, als du es dir vorgestellt hast.

In diesem Moment entscheidet sich viel durch den Gedanken, den du sofort darüber hast. „Das zeigt, dass ich es nicht schaffe" fühlt sich völlig anders an als „Das zeigt mir, dass ich etwas ändern darf."

Du bist in derselben Situation, es sind aber zwei völlig unterschiedliche Gefühle danach, je nachdem, was du darüber denkst.

Dein Gefühl entsteht nicht direkt aus dem, was passiert, sondern aus dem, was du darüber denkst.

Du kannst dir die schwierige Gefühle nicht einfach wegdenken. Aber es heißt, dass du der Situation nicht so ausgeliefert bist, wie es sich manchmal anfühlt.

Der erste Schritt ist, den Gedanken überhaupt zu bemerken, der gerade in dir arbeitet.

Welcher Gedanke bestimmt gerade, wie du eine schwierige Situation in deinem Leben erlebst?

Schreib es mir in die Kommentare.

Mein Hund Bono lässt sich nicht täuschen.Ich kann noch so freundlich lächeln, noch so ruhig klingen, wenn ich innerlich ...
25/08/2026

Mein Hund Bono lässt sich nicht täuschen.

Ich kann noch so freundlich lächeln, noch so ruhig klingen, wenn ich innerlich woanders bin, gestresst, abgelenkt, nicht wirklich da, spürt Bono das sofort. Und dementsprechend reagiert er. Er reagiert auf das, was tatsächlich mit mir los ist. Das wird mir gerade sehr bewusst, weil wir gemeinsam eine Ausbildung machen.

Ich fand solche Momente lange unbequem, weil ich nicht wusste, wie ich damit umgehen soll. Mittlerweile bin ich dankbar, denn genau dadurch lerne ich gerade neu, dass Präsenz sich nicht vortäuschen lässt.

Nicht bei meinem Hund, und ehrlich gesagt auch nicht bei einem Menschen. Wir spüren es alle, wenn jemand wirklich da ist und wir spüren es genauso, wenn nicht.

Bei meiner Arbeit mit Frauen geht es auch nie nur darum was sie sagen oder was ich sage. Es geht vor allem darum, ob wir wirklich da sind, während wir sprechen.

In welcher Situation warst du das letzte Mal wirklich ganz da, ohne mit dem Kopf ganz woanders zu sein?

Diesen Satz höre ich oft. Meistens von Frauen, die wirklich viel können.Was mir dabei auffällt: Fast immer sind es diese...
14/08/2026

Diesen Satz höre ich oft. Meistens von Frauen, die wirklich viel können.

Was mir dabei auffällt: Fast immer sind es dieselben Frauen, die in ihrem Leben früh gelernt haben, dass sie nur wertvoll sind, wenn sie funktionieren. Nicht, wenn sie einfach nur da sind.

Hilfe anzunehmen fühlt sich für sie an wie ein Eingeständnis, dass sie es nicht schaffen. Dabei ist es genau umgekehrt. Nur wer sich selbst sicher genug ist, kann Unterstützung annehmen, ohne sich dafür klein zu fühlen.

Vielleicht ist die eigentliche Stärke nicht, alles allein zu schaffen. Sondern zu wissen, wann du jemanden brauchst.

Fällt es dir leicht, Hilfe anzunehmen, oder eher schwer?

Wenn Frauen zu mir ins Coaching kommen, erwarten manche, dass ich ihnen sage, was falsch läuft und wie sie es reparieren...
10/08/2026

Wenn Frauen zu mir ins Coaching kommen, erwarten manche, dass ich ihnen sage, was falsch läuft und wie sie es reparieren.

Das ist nicht meine Arbeit.

Ich glaube nicht, dass Menschen kaputt sind und repariert werden müssen. Ich glaube, dass wir Anteile von uns über Jahre überhört haben, bis sie sich fremd, unbekannt anfühlen.

Meine Aufgabe ist es, einen Raum zu halten. Fragen zu stellen. Da zu bleiben, wenn es unbequem wird. Die Antworten kommen nicht von mir. Sie waren immer schon da, in dir.

Was in dir wartet gerade darauf, wieder gehört zu werden? Schreib es mir in die Kommentare.

Stille hat einen schlechten Ruf. Viele Frauen erzählen mir, dass sie Stille kaum aushalten, dass sie sich schnell wieder...
06/08/2026

Stille hat einen schlechten Ruf. Viele Frauen erzählen mir, dass sie Stille kaum aushalten, dass sie sich schnell wieder ablenken, sobald es um sie herum ruhig wird.

Ich glaube, das liegt nicht an der Stille selbst. Es liegt an dem, was in ihr hörbar wird.

Solange wir beschäftigt sind, können wir vieles überhören. Gedanken, die unbequem sind. Emotionen, die noch nicht verarbeitet wurden. Fragen, denen wir lieber ausweichen.

Stille nimmt diese Ablenkung weg. Und genau deshalb ist sie so kraftvoll.

Was meldet sich bei dir, wenn es um dich herum still wird? Schreib es mir in die Kommentare.

26/07/2026

Dein wahres Selbst zu finden ist ein längerer Prozess bei den meisten. Der es wert ist, ihn zu durchleben...

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