15/08/2026
Der Stumpfblättrige Ampfer zeigt uns, dass es auf die Wurzeln ankommt.
Seine Wurzeln können zwei Meter tief in die Erde wachsen. Da findet er selbst bei der heurigen Trockenheit noch genügend Wasser zum Leben. Er geht sogar in Blüte und setzt Samen an- das funktioniert nur, weil es der Pflanze gut geht und genügend Wasser zur Verfügung.
Ich finde es sehr spannend zu beobachten, welche Pflanzen noch grün sind und welche schon lange vertrocknet. Gräser sind als erste braun geworden, Kräuter hingegen halten sich recht gut.
Ich beobachte, dass viel Schafgarbe und Spitzwegerich aufkommt, wo normalerweise grasreiche Fettwiesen stehen.
Die Natur zeigt uns wieder einmal, worauf wir achten dürfen - mehr Artenvielfalt macht die gesamte Umwelt stabiler 🌿
Und gleichzeitig stellt sie auch Fragen an uns: Wie gut verwurzelt bist DU? Wie resilient bist DU? Wie gehst DU damit um, wenn es ungemütlich wird?
Schönen Marien-Kräuter-Feiertag euch 🦋