19/06/2026
Endspurt im Peraugymnasium
Wer glaubt, dass am Peraugymnasium kurz vor Schuljahresende schon gähnende Leere herrscht, liegt gewaltig falsch. Die Gänge leben, und der Schulalltag zeigt sich aktuell von seiner extrem vielseitigen – und manchmal ganz schön stressigen – Seite.
Die Palette der Gleichzeitigkeit ist faszinierend:
Während fleißig die Ausstellung der Werkstücke der 2CD hergerichtet wird (ein echter Hingucker, der zeigt, wie viel Kreativität in der Unterstufe steckt!), rauchen nebenan die Köpfe. Für die einen heißt es noch mal volle Konzentration beim TEST schreiben, während andere in der AbA-Besprechung sitzen und Erleichterung oder wichtige Erkenntnisse mitnehmen.
Und dann gibt es da noch die zwei Extreme des Schulbarmeters:
Auf der einen Seite das nervenaufreibende Warten auf die mündliche Matura der 8D, bei dem die Luftschichten fast zu brennen scheinen.
Auf der anderen Seite der ganz normale Unterricht, der die restliche Schulgemeinschaft im gewohnten Takt hält.
Genau diese Mischung macht das Perau aus: Zwischen kreativem Chaos, Prüfungsdruck und dem ganz normalen Schulalltag steuert alles unaufhaltsam auf den Sommer zu.
Durchhalten, Perauaner*Innen – das Ziel ist in Sicht!
17/06/2026
Großes Daumendrücken für die 8C! Schreibtisch und Bücher könnt ihr bald hinter euch lassen. Holt euch das Zeugnis! Viel Erfolg bei der mündlichen Matura!
16/06/2026
Koralmtunnel statt Pannenstreifen
Artikel verfasst von Luecking Robert
Mit dem Zug durch den Koralm-Tunnel statt mit dem Bus auf dem Pannenstreifen
Am Mittwoch, dem 3. Juni, machten die Musik-SchülerInnen der 7. Klassen einen unvergesslichen Ausflug nach Graz. Während sich der Großteil der Schülerinnen und Schüler auf die übliche Entdeckungstour (Glockenspielplatz, gotische Doppelwendeltreppe, Uhrturm, Kasematten, Murinsel, Kunsthaus, Landhaushof, Hauptplatz) durch die verregnete Stadt begab, fuhr das Musikatelier zur Technischen Universität nach St. Peter, wo sich auch das Institut für Elektronische Musik und Akustik der Kunstuniversität Graz befindet. Dort hielten die beiden Professoren , Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Alois Sontacchi und Dipl.-Ing. Ph.D. BSc Lukas Gölles, im CUBE (einem speziellen, akustischen Raum mit u.a. ca. 70 Lautsprechern) einen hochinteressanten Vortrag über die Forschung am Institut, über die Studienmöglichkeiten an der KUG Graz und die Anwendungsbereiche in der Akustik. Beispiele gefällig?
Warum hört man bei einem Livekonzert mit einer Banane besser als mit herkömmlichen Lautsprechern? Was ist der Cocktail-Party-Effekt? Wie lange braucht es, um ein Lautsprechergehäuse mit einem 3D-Drucker zu erhalten? Warum schaffte die KUG einen zweiten 3D Drucker an? (deshalb!!). Bei Interesse bitte die SuS des Musikateliers zu kontaktieren!
Nach einer Mittagspause stand der zweite Programmpunkt an: eine spannende Backstage-Führung durch die Grazer Oper, bei der die Schüler*innen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen konnten. Im Anschluss genossen wir alle die Opernaufführung „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss mit einem großartigen Gesangsensemble auf der Bühne!
Der Rückweg gestaltete sich durch die Fahrt mit der Bahn durch den Koralmtunnel weitaus kürzer als letztes Jahr, wo der Bus in Klagenfurt plötzlich am Pannenstreifen stehen blieb…..
Ein wunderbarer Tag, der allen Teilnehmer*innen in bester Erinnerung bleiben wird.
10/06/2026
Félicitations!
Gratulation an unsere Französisch-Kandidaten bei der heurigen DELF-Prüfung!
Ivana Kostova aus der 6c hat ihre Prüfung auf dem Niveau A2 bravurös gemeistert und Julius Harfmann aus der 7d hat diese sogar auf dem Niveau B1 abgelegt! Ich bin stolz auf Euch, je suis fière de vous!
Votre prof, Mme Amrei Strappler-Čižman
10/06/2026
SNAKE!
Artikel verfasst von Otti Stefan
Die 5C hat im Sommersemester ihre Programmierkenntnisse mit eigenen Versionen des Klassikers SNAKE unter Beweis gestellt.
Hier können die Ergebnisse heruntergeladen werden (zip-Datei zuerst extrahieren, dann die exe-Dateien ausführen)
https://www.peraugymnasium.at/!!!webfreigabe/OS/snake_5d.zip
10/06/2026
Orientierungslauf am Kreuzbergl – starke Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler!
Mit großem Einsatz und viel Begeisterung nahmen unsere Schülerinnen und Schüler am Orientierungslauf am Kreuzbergl teil. Trotz der anspruchsvollen Postensetzung erzielten sie hervorragende Ergebnisse und konnten zahlreiche Top-Platzierungen erreichen.
Besonders erfolgreich war Paula Angermann (3B): In der heutigen Einzelwertung der Klasse D2 ließ sie die gesamte Konkurrenz hinter sich und sicherte sich souverän den 1. Platz. Auch in der Schulcup-Wertung überzeugte Paula mit einer starken Leistung und erreichte den ausgezeichneten 2. Platz. Herzliche Gratulation zu diesem großartigen Erfolg!
Auch in der Landesmeisterschafts-Gruppenwertung konnten unsere Schülerinnen beeindruckende Ergebnisse erzielen. In der Klasse D3 gewannen Lucia Meinhardt (1IT), Rahel Maierhofer (2A) und Mia Karasek (2D) die Bronzemedaille. Ebenfalls über Bronze freuen durften sich in der Klasse D2Eva Körbler (4E), Clara Meschnig (4E)und Paula Angermann (3B), die den hervorragenden 3. Platz erreichten.
Wir gratulieren allen Siegerinnen sowie sämtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren tollen Leistungen, ihrem sportlichen Einsatz und ihrem großen Engagement. Wir sind stolz auf euch! 🏃♀️🏃♂️🎉
09/06/2026
MIKROKOSMEN
Artikel verfasst von Stefan Eva
MIKROKOSMEN
Berg – Helnwein – Giacometti
Unter dem Titel „Mikrokosmen“ gibt es derzeit im Werner Berg Museum in Bleiburg eine spannende Gegenüberstellung von Kunstwerken von Werner Berg mit Arbeiten von Mercedes Helnwein und Alberto Giacometti zu sehen.
Die „kleinen Welten“, also Mikrokosmen der drei KünstlerInnen, die hier ausgestellt werden, sind grundsätzlich verschieden: Bei Werner Berg (1904-1981) war es das bäuerlich-dörfliche Umfeld mit der kärntnerisch-slowenischen Landbevölkerung, das er in stimmigen Gemälden und Holzschnitten einfing. Alberto Giacometti (1901-1966) hielt verschiedene Orte und Menschen im Paris der 50er und 60er Jahre mit seinem unverwechselbarem Strich in Form von Lithografien fest. Und die 46-jährige Mercedes Helnwein (*1979) beschäftigt sich in vielen ihrer oft unheimlich anmutenden Werke ebenfalls mit dieser Zeit, also den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, und mit ihren Menschen: allerdings nicht in Paris, sondern in den USA.
Gemeinsam sind den Arbeiten der drei KünstlerInnen unter anderem die Wahl der Motive und des Bildausschnittes: oft sind es eigentlich unscheinbare Teile der Umwelt und beiläufige Szenen, die zum Kunstwerk werden. Sie gewinnen dadurch an Bedeutung: Gemalt, gezeichnet, oder gedruckt – stimmungsvoll, ausdrucksstark, bewegend.
Auch im Skulpturengarten des Museums werden derzeit sehr ergreifende Werke ausgestellt: Unter dem Titel „Gegen den Strom“ werden Arbeiten des Kärntner Bildhauers Hans-Peter Profunser präsentiert.
Die Schülerinnen und Schüler der 4B-Klasse und der 6B-Klasse konnten sich am 2. Juni selbst ein Bild davon machen. Nach interessanten Führungen durchs Museum und durch den Skulpturengarten durften sie sich - inspiriert von den schönen Kunstwerken - im Garten bei herrlichem Wetter auch selbst künstlerisch betätigen.
Vielen Dank dem Elternverein und dem Land Kärnten für die finanzielle Unterstützung!
Prädikat: sehr empfehlenswert!
Begleitung: MMag. Monika Freylinger-Körbler, Mag. Eva Stefan
02/06/2026
Ist Njolas "Kiteezi"-Sammlung nun Müll oder Zukunftsvision? Welches Frauenbild hat Richard Prince? Was ist das MAK? Das MUK? Wie viele Jahre gibt es schon die Wiener Festwochen? Und was hat "Vampire's Mountain" mit Lord Byron zu tun? Thomas Bernhard - Misanthrop oder Kunstfigur? Und wie lange muss ich Schlingensief beim Arbeiten zusehen, um zu erahnen, was er tat? Passen die Antworten auf all diese Fragen in anderthalb Tage Wienbesuch? Natürlich! Und dabei kann man Spaß haben? Und wie!
theater perau war in Wien.
02/06/2026
Besuch bei unseren Freunden in Bamberg
„Auf geht’s, Kinder, die Stadtführung fängt gleich an!“ – ein mittlerweile sehr (un)lieb gewordener Satz in der 4E. Warum, fragt sich die werte Leserschaft? Nun, das hat ganz klar mit dem Besuch der 4E in Bamberg, Villachs Partnerstadt, zu tun.
Die Schüler*innen des Franz-Ludwig-Gymnasiums hatten uns bereits im Dezember besucht, wodurch es zu einem ersten Kennenlernen kam. Zum lang ersehnten Wiedersehen kam es schließlich am 27. April. Vier Tage lang sammelten wir unzählige erinnerungswürdige Erlebnisse und durften ein tolles Kulturprogramm genießen – Spaß und gute Laune waren dabei unsere ständigen Begleiter.
Bereits der erste Tag war vollgepackt mit neuen Eindrücken. Die lange Zugfahrt verging wie im Flug – das muss wohl an den unterhaltsamen Fahrgästen und Begleitlehrern gelegen haben…
An unserem Ziel angekommen, begrüßte uns nach einer kurzen Erfrischungspause ein besonders adrett gekleideter junger Herr mit seiner Hellebarde, um uns in den (un)ehrenhaften Berufsstand des Nachtwächters einzuführen. Anekdoten, die zum Schmunzeln anregten, ließen uns während unseres Spaziergangs durch die Altstadt die Zeit des Mittelalters hautnah erleben.
Am nächsten Tag wurden wir jedoch wieder in die Gegenwart zurückgeholt, als es hieß: „Aufstehen, ab in die Schule!“ Ja, richtig gelesen – wir mussten während unseres „Urlaubs“ tatsächlich in die Schule gehen. Der kleine vormittägliche Einblick in das deutsche Schulsystem war für die Schüler*innen besonders spannend. Welches System nun tatsächlich besser ist, lässt sich schwer sagen; mit dieser Frage begibt man sich bei Jugendlichen auf kritisches Terrain.
Jedenfalls konnten wir uns beim Bürgermeisterempfang und der anschließenden Stadtführung von den „Strapazen“ des Vormittags erholen. Dirk verstand es auf unterhaltsame Weise, uns für die Geschichte der Stadt sowie für die Verbindungen zwischen den Bamberger Oberhäuptern und unserer Stadt Villach zu begeistern. Den Abend ließen wir dann im „Spezi-Keller“ ausklingen, wo wir uns mit den Bamberger Freunden erneut über die Erlebnisse des Tages austauschen konnte.
Am Mittwoch wurde es schließlich sportlich. Am Vormittag ging es in der Boulderhalle hoch hinaus, am Nachmittag in den Stollenanlagen tief hinunter. In Bamberg wurde ab dem 11. Jahrhundert Sand abgebaut – allerdings nicht, um die fränkischen Strände attraktiver zu gestalten, denn die gibt es bekanntlich nicht. Vielmehr wurde der Sand vor allem als Scheuer- und Putzsand verwendet. Später wurde das weitläufige Labyrinth umfunktioniert – um, wie könnte es anders sein, Bier zu lagern. Ja, in Bamberg gibt es auch Bier. Das wurde bei der einen oder anderen Stadtführung ganz beiläufig ein- oder zweimal erwähnt…
Im Zweiten Weltkrieg dienten die unterirdischen Gänge schließlich als Schutzräume für die Bevölkerung. Abgerundet wurde der Tag mit einer Bootsfahrt auf der Regnitz, vorbei an Klein-Venedig bis zur Erba-Insel, einem ehemaligen Industriegebiet, das mittlerweile als Naherholungsgebiet zahlreiche Besucher*innen anzieht. Nach einem stärkenden Abendessen ging es dann auch schon wieder zu Fuß zurück – schließlich mussten die Koffer gepackt werden, denn am nächsten Tag stand die Heimreise an.
Naja, nicht ganz – einen kleinen Zwischenstopp gab es noch. Eine fesselnde Führung im Nürnberger Justizgebäude ließ uns in die bedrückende Atmosphäre der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eintauchen, als die unaussprechlichen Gräueltaten im Rahmen der Nürnberger Prozesse aufgearbeitet wurden. In genau jenem Gerichtssaal zu sitzen, in dem NS-Verbrecher auf ihr Urteil warteten, sorgte bei vielen von uns für Gänsehaut. Das Memorium Nürnberger Prozesse ist eine wichtige Institution, die dazu beiträgt, dass das wohl dunkelste Kapitel der europäischen Geschichte und die Millionen Opfer nicht in Vergessenheit geraten.
Nach dieser eindrucksvollen Erfahrung nutzten wir die freie Zeit in Nürnberg, um die Hochburg der Lebkuchenbäckereien auf eigene Faust zu erkunden. Schließlich saßen wir wieder im Zug Richtung Heimat – mit vielen Eindrücken im Gepäck. Auf unserer Rückreise gab es dann auch noch die eine oder andere interessante Episode, doch die erzählen wir euch ein anderes Mal …