Disco Cavallo

Disco Cavallo Positives Pferdetraining
Positive Mensch-Pferd Interaktionen

30/08/2026

Manchmal ist eine gute Bewegung nicht die, die einfach nur nach vorne geht. 🤍

Kannst du dir vorstellen, was passiert wäre, wenn mein Pferd nicht das Gefühl gehabt hätte, die Bewegung, die es gerade begonnen hat, wieder verändern zu können?

Für mich bedeutet echte Balance, dass wir jederzeit innehalten können.
Einen Schritt zurück.
Die Richtung ändern.
Und es noch einmal versuchen.

Diese Möglichkeit gibt mir ein Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit – auch dann, wenn etwas nicht so läuft wie geplant.

Fehler gehören dazu. Und vielleicht sind sie gar nicht so schlimm, wenn wir sie unterwegs bemerken und den Mut haben, kurz zurückzugehen und einen neuen Weg zu suchen.

Ich glaube, genau das wünsche ich mir auch im Leben:
zu wissen, dass ich nicht an einer Richtung festhalten muss.
Dass ich jederzeit innehalten, umkehren und neu anfangen darf.

Wo in deinem Leben darfst du gerade einen Schritt zurückgehen, um wieder deinen Weg zu finden?

30/08/2026

Positive Reinforcement is the only way you can train and untrain your horses behavior with the same effortlessness.

Follow me to dive deep!

28/07/2026

Wir kennen es alle aus beeindruckenden Show-Einlagen und Influencer Videos zu Freiarbeit:

Pferde ohne Equipment, die ihrem Menschen folgen, mit ihnen tanzen, spielen, laufen.

Alles super: das Pferd wird zu nichts gezwungen, kein sichtbarer Druck, und am Ende gibt’s auch noch Leckerlis.

Ist das die Spitze von freiwilligem Training und intrinsischer Motivation? Positives Training ohne Zwang?

Zu genuiner Freiwilligkeit braucht es mehr als eine gute Verbindung.

Auch mit positiven Konsequenzen kann Zwang entstehen, wenn die Belohnung nur über einen Weg erreicht werden kann.

Was heißt das in der Praxis? Das Pferd akzeptiert Druck, sucht ihn vielleicht sogar, wenn auf den Druck verlässlich eine Futterbelohnung folgt. Das ist keine positive Verstärkung, die auf Zustimmung basiert, sondern Cherry-on-top Training!

Dieser Zusammenhang wurde an verschiedenen Tierarten und auch an Menschen getestet und gehört zum Grundverständnis wie Verhalten funktioniert. (Ayllon, T., & Azrin, N. H., 1966) Ist also nichts Neues, das gerade erst bewiesen wurde.

Genuine Freiwilligkeit braucht Wahlmöglichkeiten. Mehrere Wege um an die gleiche Ressource zu gelangen.

AngstAkzeptanz und Wertschätzung allen Menschen gegenüber macht Menschen Angst. Die die von der Ausgrenzung anderer zu p...
26/07/2026

Angst

Akzeptanz und Wertschätzung allen Menschen gegenüber macht Menschen Angst. Die die von der Ausgrenzung anderer zu profitieren meinen, sind verängstigt ihre Privilegien zu verlieren.

Angst dient häufig der politischen Instrumentalisierung sowie der Legitimation von Gewalt, schreibt Sara Ahmed in The Cultural Politics of Emotions. Spannend ist dabei auch, wie Angst gesellschaftlichunterschiedlich eingeordnet wird. Menschen die Angst vor der Liebe Andrerer zu meinen haben werden darin bestärkt, während Anderen die Angemessenheit der Angst vor dem Hass ebendieser Menschen abgesprochen wird.

Wie wäre es, wenn Lebensrealitäten situiert würden und Angemessenheit daher nicht an einer vermeintlichen „Norm“ gemessen würde? Wie wäre es, wenn Gewalt nicht legitimiert würde? Beginnend bei basalen Menschenrechten, weitergeführt im Umgang mit Pferden und anderen Tieren.

Unsere Gedanken sind bei allen von Gewalt Betroffenen🖤

Möge es irgendwann möglich sein, seine nächsten und übernächsten zu Lieben🌈

Was genau das bedeutet, finden wir selbst noch heraus…

23/07/2026

Die spannendere Frage ist eigentlich:

Warum überrascht uns das überhaupt?

Vielleicht, weil wir Pferde immer noch vor allem als Reitpferde sehen.

Aber was passiert, wenn wir anfangen, sie als lernfähige, neugierige Individuen wahrzunehmen?

Positive Verstärkung eröffnet genau diesen Raum:
Nicht „Was kann das Pferd für mich tun?“
Sondern:
„Woran hat das Pferd Freude? Wie lernt es am liebsten?“

Wie siehst du das? Was schätzt du an deinem Pferd besonders?

18/07/2026

Wenn das eure Liebe ist, dann will ich sie nicht:

Die Annahme, dass „ein Chef“ entscheidet wann gekuschelt wird, verherrlicht übergriffiges Verhalten, dass auch gesellschaftlich noch immer ein massives Problem darstellt.

Kinder lernen dadurch, dass in Beziehungen Machtverhältnisse zu eigenen Zwecken genutzt werden sollen. Wenn solche Aussagen in eine vermeintlich sanfte Kommunikationslehre eingebettet sind, wird durch den Kontext die Idee verstärkt, dass es sich auch dabei um einen fairen Ansatz handelt und nicht eine Form von Gewalt.

Kinder lernen vornehmlich über stetige Beobachtung ihrer Umgebung. Wenn Machtgefälle als Legitimation für erzwungene Berührung normalisiert werden, bedeutet dies nicht nur ein Risiko für die zukünftigen Handlungen des Kindes, sondern auch dafür, was es als berechtigt einordnet, wenn es selbst berührt wird.

Wir finden dass die Vermittlung von machtsensibler Arbeit sich im Umgang mit Pferden wunderbar einbetten lässt, wenn die Pferde dabei in ihrer Integrität wahrgenommen werden und insbesondere wenn es um Berührung geht, aktiv involviert werden!

Dabei gilt: Only YES means YES!!

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3133

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