02/07/2026
Ich muss mal etwas loswerden.
Was momentan vielerorts als Krav Maga bzw. Selbstverteidigung verkauft wird, macht mich nachdenklich – um es milde auszudrücken.
Das hier soll kein Post werden, in dem ich über andere Instruktoren herziehe. Und es soll auch keiner sein, der meine Reichweite pushen soll. Ich will einfach mal wieder meine Sicht zu dem Thema teilen, die mir schon länger im Kopf herumgeht.
Wir betreiben selbst ein Kampfsportstudio, Krav Maga ist eine unserer Sparten. Meine Frau leitet das Studio, und wir diskutieren immer wieder darüber, dass ausgerechnet in „meiner" Sparte die Conversion – also wie viele aus einem Schnupperkurs auch tatsächlich Mitglied werden – am schlechtesten ist.
Warum ist das so?
Ich glaube, die Antwort ist einfach: Selbstverteidigung muss zugänglich sein, keine Frage. Aber echte Selbstverteidigung ist eben auch intensiv, realistisch, kompromisslos und hart. Und genau da kann und will ich keine Abstriche machen, nur um mehr Leute in den Kurs zu bekommen.
Das kann ich nicht. Und ehrlich gesagt – das will ich auch nicht.