26/07/2023
Geht’s dem Hund gut, geht’s dem Besitzer gut
Wenn ich mal nicht mit Pferden arbeite, so kommen die Wuffs an nächster Stelle. Sie sind gemütlicher und einfacher mit der Cranio zu behandeln als Katzen.
Nach anfänglicher Skepsis genießen sie ihre Einheiten so sehr, dass sie meist schlafen und mich am Ende ganz verdattert ansehen: „Was, du bist schon fertig?! Das kann doch wohl nicht alles gewesen sein!?“ Dieser Blick, der Bände spricht und mich jedes Mal zum Schmunzeln bringt. Das Staunen der Tierbesitzer, die es oft nicht glauben können, dass ich an Stellen greifen darf, wo kaum einer hinkommt. Die Freude, wenn sich Hunde nach schlechten Erfahrungen, wo wir anfangs mit Fingerschutz arbeiten, um es für alle möglichst sicher und entspannt zu gestalten, plötzlich, nach einigen Sitzungen, entspannen, keine Angst mehr zeigen, zu genießen beginnen…
Und nein, ich arbeite nicht nur mit Liebhaber- und Freizeithunden. Ich begleite Sport- und Arbeitshunde ebenso wie Dienst-, Blinden-, Zuchthunde, Welpen nach der Geburt und vor der Wurfabgabe, Hunderentner, die eine Lebensqualität bis zum Schluss haben sollen und und und.
Oft kommen die Besitzer zu mir, nachdem sie schon eine Odyssee an Therapeuten, Tierärzten, Therapieverfahren hinter sich, viel Geld investiert und keinen/zu wenig Erfolg gesehen haben. Als letzter Versuch sozusagen.
Da ist dann die Erwartungshaltung schon recht groß, und auch ich kann keine Wunder vollbringen. Doch mit entsprechender Kenntnis der Anatomie, Biomechanik, Faszien- und Meridianwissen sowie zahlreicher anderer Techniken in Kombination mit persönlichen Erfahrungswerten im Lauf meiner Praxis lässt sich fast immer etwas bewegen. Ich staune sehr oft nach wie vor selbst darüber, was alles möglich ist, wie der Körper reagiert, was für Selbstheilungskräfte mobilisiert werden, wenn man um die Zusammenhänge weiß.